Eine Tour durch das ganze Berner Oberland in der Schweiz

Lauterbrunnen, schon der Ortsname verrät, was uns hier erwartet – lauter Brunnen. Insgesamt sind es 72 rauschende, donnernde und brausende Kaskaden, die hier zu Tal stürzen.

Wir sind im schönen Berner Oberland, weltweit berühmt geworden durch sein ewig schneebedecktes „Dreigestirn“ Eiger, mit einer Höhe von 3970 Meter, Mönch (4099 Meter) und Jungfrau (4158 Meter). Vom 1950 Meter hohen Niederhorn über den Thuner See hat der Wanderer einen traumhaften Blick auf die Bilderbuch-Gipfel.

Und wieder zieht es uns zum Wasser. Auf dem über 100 Jahre alten Salon-Dampfer „Blümlisalp“ starten gut gelaunte Urlauber zur Mini-Kreuzfahrt über den 18 Kilometer langen Thuner See – vorbei an alten Schlössern und malerischen Dörfern. Stop in Interlaken, dem traditionsreichen Ferienort im Berner Oberland. Hier heißt es umsteigen auf die „Lötschberg“. Auch dieser Salondampfer aus dem Jahr 1914 wurde liebevoll renoviert und strahlt heute wieder im Originallook der Belle Epoque.

So geht es weiter über den türkisgrünen Brienzer See ins Schnitzerdorf Brienz. Rauchend und fauchend wartet hier schon die Torhornbahn, die ihre erwartungsvollen Passagiere ratternd hinauf zum 2350 Meter hohen Brienzer Rothorn bringt, wo die Gäste später ein spektakulärer Sonnenuntergang erwartet.

Zurück in die eingangs beschriebene Jungfrau-Region. Grindelwald, Wengen und Mürren heißen hier – neben dem bereits erwähnten Lauterbrunnen – die fast schon legendären Urlaubsorte mit mehr als 500 Kilometer markierter Spazier-, Wander- und Bergwege.

Aber diese Ecke der Schweiz verführt fast ein wenig zum Faulsein. Sich einfach hinsetzen und auf fantastische Gipfel hochtragen lassen. Ein unvergessliches Erlebnis ist die Fahrt mit der Zahnradbahn von Grindelwald und Wengen hinauf zur Kleinen Scheidegg.

Dort steigt man dann in die Jungfraubahn um, die in vielen Windungen hinauf zur „Top of Europe“ klettert, zur höchsten Bahnstation Europas auf dem 3454 Meter hohen Jungfraujoch.

Ebenfalls ein grandioses Landschaftserlebnis ist die 30-minütige Seilbahnfahrt vom 922 Meter hohen, am Eingang zum hintern Lauterbrunnental gelegenen Bergdorf Stechelberg zum Drehrestaurant „Piz Gloria“ auf dem 2973 Meter hohen Schilthorn.

Aber auch die weniger spektakulären Ecken des Berner Oberlandes haben ihren Reiz. Im Diemtigtal, einem Seitenarm des Simmentals, hat man sich dem „sanften“ Tourismus verschrieben, man legt dabei viel Wert auf den familienfreundlichen Urlaub. Etwa 200 Kilometer gepflegter Wanderwege führen zu glasklaren Bergseen und einsamen Almen, wo man bei der Herstellung des Oberländer Alpkäses zuschauen, und diesen natürlich auch in herzhaften Portionen kosten kann.

Was für ein Kontrast dazu ist das mondäne Gstaad, ein Treffpunkt der Reichen und Schönen mit Gourmet-Restaurants, Luxus-Chalets und Nobel-Shops. Aber selbst hier lockt, nur wenige Kilometer entfernt, Idylle pur. Das Naturschutzgebiet am malerischen Lauenensee mit seinen Wasserfällen und Hochmooren ist ein reizvolles Ziel für alle Gäste, die ein paar Stunden lang mal wieder so richtig die Seele baumeln lassen wollen.

Das Wasserreiche Haslital mit dem Sonnenplateau des Haslibergs, der familiäre Ferienort Adelboden, das autofreie Bergbauerndorf Gimmelwald mit seinen blumengeschmückten Häusern – so vielfältig wie die Landschaft ist auch das Ferienprogramm der Region.

Wir selbst fahren vom Gletscherdorf Grindelwald noch einmal hinauf zur Kleinen Schneidegg. Mit dem Fernglas können wir von hier aus den Bergsteigern zuschauen, die sich in den Felsen der gefährlichen Eiger-Nordwand mühsam nach oben arbeiten.

Spannend zu beobachten – aber absolut kein Kick für uns. Wir spüren schon beim bloßen Anblick der Bergwelt ringsum pures Gipfelglück.

Oktober 7th, 2015 | Leave a Comment

Dreigeteilt – Urlaub am vielseitigen Bodensee

Drei Länder teilen sich einen See, der nicht nur bei den Urlaubern sehr beliebt ist – der Bodensee. Wenn man in Friedrichshafen in die Gondel eines „Zeppelin NT“ steigt, und sich dieser kurz darauf leise surrend in die Luft erhebt, dann kann das Staunen beginnen, wenn unter einem der Bodensee liegt.

Lautlos ziehen kleine, am Bodensee-Ufer liegende Orte vorbei, die aussehen, als wären sie extra dorthin drapiert worden. Auf dem blauen Wasser tanzen zahllose weiße Segel vorbei, und auch die Bergriesen der Schweizer Alpen sehen aus, als wären sie zum Greifen nah. Eine Reise in einem solchen Zeppelin ist auf jeden Fall ein echtes Highlight bei jedem Urlaub am Bodensee. Leider ist dieser halbstündige Ausflug nicht gerade sehr günstig, denn er kostet ab 200 Euro aufwärts und kann gegen einen Aufpreis auch beliebig verändert werden. Wesentlich günstiger, aber nicht wirklich vergleichbar, ist der Besuch des Zeppelin-Museums in Friedrichshafen. Es ist im alten Hafenbahnhof untergebracht. Dieses Museum beherbergt die weltgrößte Sammlung zur Geschichte der Zeppelin-Luftfahrt. Und nicht nur für die Technik-Freaks ist dieses Museum ein echtes Erlebnis, viele spannende Eindrücke erwarten die Besucher.

Der Bodensee misst an seiner längsten Stelle 63 Kilometer, und seine breiteste Stelle ist 14 Kilometer lang. Und das Schöne ist, dass hier wirklich jeder auf seine Kosten kommt. Romantiker, Museums-Fans, Wassersportler, Naturfreunde, Sonnen-Anbeter oder auch alle Kunstfreunde. Gerade die Kunstfreunde können bereits bei der Anreise aus dem Norden ein barockes Wunder erleben. Direkt über den Weinbergen bei Überlingen, genau zwischen Überlingen und Uhldingen, befindet sich die Wallfahrtskirche, die reich verziert ist. Zu ihren Schätzen, die sich im Inneren befinden, zählt die Figur des „Honigschleckers“, das ist eine kleine Putte, die ganz verstohlen aus einem Honigkorb nascht.

Am schönen nördlichen Ufer entlang erreicht man in wenigen Minuten mit dem Auto das schöne Meersburg. Das gleichnamige Bauwerk, also die Meersburg, gilt als Wahrzeichen der Region und beherrscht das Stadtbild. Die berühmte Dichterin Annette von Droste-Hülshoff schrieb hier einige bedeutende Zeilen, als sie ein paar Jahre auf der Burg lebte.

Aber nicht nur wegen der alten Burg lohnt sich ein Abstecher, auch die mittelalterlichen Gassen und Tore sind immer einen Besuch wert.

Wie Perlen an einer Schnur reihen sich hier bekannte Ausflugsziele aneinander. Schloss Montfort, Wasserburg, Kressbronn, und auch die prachtvolle Stadt Lindau mit ihrer malerischen Hafeneinfahrt, die von einem bayerischen Löwen bewacht wird.

Von dort aus ist es nur noch ein kurzer Sprung bis hin zu den österreichischen Festspielen in Bregenz.

Natürlich sollte man auch immer einen Abstecher in die Schweiz mit einplanen. Hier gibt es romantische Orte wie Arbon, Rorschach, Egnach und Romanshorn, die das zur Schweiz gehörige 72 Kilometer lange Bodenseeufer säumen.

Bei Konstanz geht es dann wieder über die deutsche Grenze. Beim Bummel durch die Stadt kann man das berühmte Konzilsgebäude besichtigen und auch die weithin sichtbare moderne Skulptur der Imperia am Hafen.

Was man auch niemals verpassen sollte, das ist ein Ausflug mit einem der weißen Ausflugsschiffe zur Blumeninsel Mainau. Jedes Jahr steht das blühende Blumenreich unter einem ganz bestimmten Motto. Für das Jahr 2010 ist das „Feurige Farben – Azure Aromen“ Thema aktuell.

Sehr beliebt ist die Mainau aber nicht nur bei Blumenfreunden, sondern auch bei allen Heiratswilligen. Im roten Salon des Schlosses ist alles dafür vorbereitet, die Paare in den Stand der Ehe zu bringen, hier finden die standesamtlichen Trauungen statt. Wer auch die kirchliche Trauung hier durchführen möchte, findet in der barocken Schlosskirche den passenden Rahmen.

September 30th, 2015 | Leave a Comment

Genf – die wunderbare Spa-Metropole am See

Urlaub und Entspannung in Deutschlands Nachbarländern sind derzeit sehr gefragt. Die Schweiz gilt diesbezüglich als gern bereistes Urlaubsziel. Bekannt und beliebt sind insbesondere die Hauptstadt Bern und die Stadt Genf. Genf, zweitgrößte Stadt der Schweiz, zeichnet sich vor allen Dingen durch seine hohe Lebensqualität aus. Demnach steigt auch die Zahl der Besucher stetig.

Die einzigartige Lage am bekannten Genfer See lockt Urlauber, Wellnessbegeisterte und Kulturinteressierte aus unterschiedlichen Ländern in die „Stadt des Friedens“, wie sie auch genannt wird.

Die beliebte Urlaubsregion rund um den See bietet unzählige Möglichkeiten für einen interessanten und erholsamen Urlaub. Besonders von der Nähe zum Wasser profitiert die Stadt, die unweit der Grenze zu Frankreich liegt. Der Genfer See befindet sich sowohl in der Schweiz als auch in Frankreich. Demzufolge heißt es von Nord nach Süd ein Erleben zweier Nationen, zweier Länder, die beide ihren eigenen und ganz besonderen Reiz haben.

Auch Wellness und Spa wird in der Metropole Genf groß geschrieben. Das Erleben einer Großstadt in Kombination mit einem Wellnessaufenthalt eignet sich also bestens, um dem Alltag zu entfliehen. Körper, Geist und Seele in Einklang bringen und gleichzeitig die Reize und Besonderheiten der Stadt kennen lernen ist angesagt. Viele Hotels stellen sich diesbezüglich auf die Wünsche ihrer Gäste ein und bieten ein umfangreiches Wellnessangebot, welches auf die individuellen Vorlieben und Bedürfnisse der Hotelgäste abgestimmt ist. Ganz individuell entscheidet also jeder Gast, wie viel Zeit er mit Wellness, also mit ganzheitlicher Entspannung verbringt, und wie viel Zeit er sich nimmt, um die Stadt und das angrenzende Umland zu erkunden. Zur ganzheitlichen Entspannung zählen unter anderem Massageanwendungen, Bäder und Packungen. Gerne genutzt werden auch Bewegungsangebote im Wasser und diverse Entspannungstechniken. Zusätzlich können Schönheitsanwendungen in Anspruch genommen werden, die die Gäste verwöhnen und pflegen.

Wasser – das ist das große Thema in Genf. Die Stadt am Wasser bietet Einwohnern und Besuchern alles, was ein hundertprozentiges Freizeitvergnügen ausmacht. Die angenehmen Temperaturen und die sehr gute Wasserqualität des Genfer Sees machen es möglich, einen Badeurlaub von besonderer Güte zu verbringen. Strandbäder laden die Besucher ein, das kristallklare Wasser zu genießen. Darüber hinaus ist auch das Tauchen im See sehr beliebt.

Segeln, Paddelboot und Tretboot fahren sind ebenso angesagt wie Motorboot fahren, Wasserski, Wakeboarden und Wind- und Kitesurfen.

Auch mit kulturellen Highlights geizt die Stadt Genf nicht. Sehr bekannt und beliebt ist das Schloss Chillon, eine Wasserburg im Genfer See. Diese Wasserburg ist eine viel besuchte Attraktivität, die jährlich von mehr als 300.000 Besuchern besichtigt wird. Unterirdische Gewölbe und Wandmalereien aus früheren Jahrhunderten lassen sich hier bewundern. Allein der Anblick der Burg lohnt einen Besuch dort.

Bekannt ist Genf auch als Stadt der Kunst und der Kultur. So gibt es zahlreiche Museen und Veranstaltungsorte, an denen Events unterschiedlichster Stilrichtungen angeboten werden. Somit ist gewährleistet, dass hier jeder auf seine Kosten kommt, der sich für Kultur und Kunst interessiert. Entspannung zwischendurch bieten die zahlreichen Grünflächen und Parks, für die Genf bekannt ist. Wer es versteht, zu genießen, der wird in der Spa-Metropole am See sicherlich erholsame Tage verleben.

 

September 27th, 2015 | Leave a Comment

Der Kanton Tessin – abwechslungsreich und für Naturfreunde bestens geeignet

Die Schweiz war schon immer ein beliebtes Reiseland für Urlauber aus Deutschland. Der Kanton Tessin im Süden der Schweiz zählt dabei zu den Urlaubsregionen, die auch höchste Ansprüche erfüllen.

Der Tessin ist vor allem für die Sommerferien geeignet. Gerade im Tessin wird das schon sehr früh warm und der Herbst beginnt spät. Insgesamt ist mit einem Mittelmeerklima zu rechnen. Die berühmtesten Seen sind der Lago Maggiore wie der Luganer See.

Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten gehören nicht nur Kirchen und Museen. Alte Burgen, Schlösser und die alten Märkte locken die Menschen in die Städte. Als besonders interessant wird die Zigarrenfabrik, die man in Brissago besichtigen kann.

Der Kanton Tessin ist besonders für Wanderurlauber und Naturfreunde interessant. Einzigartige Wanderwege, seltene Tiere und Pflanzen und viele Naturschutzgebiete sind ideal für alle Urlauber, die sich richtig erholen wollen.

Corippo ist ein altes Dorf im Tessin, das bis heute vollständig erhalten werden konnte und das Urlauber besichtigen können. Für Familien eignen sich die vielen Freizeitparks, die vielseitig sind und sich für alle Altersklassen eignen. Ungewöhnlich wird es mit dem Lama-Trekking. Urlauber, die immer etwas anderes ausprobieren wollen, können sich solchen Gruppen anschließen. Solche Ausflüge eignen sich auch mit Kindern. Jeder bekommt ein Lama zugeteilt und wandert in der Gruppe.

Touristen, die besonders gut zu Fuß sind und neue Erfahrungen suchen, können sich den alternativen Wandertouren anschließen. Solche Touren können allein oder in der Gruppe unternommen werden. Das Wandern in der Gruppe hat den Vorteil, dass man mit Sicherheit zu den schönsten Plätzen geführt wird und nicht darauf achten muss sich zu verlaufen. Außerdem bleibt genügend Zeit, sich mit der internationalen Gruppe zu verständigen und so manches interessante Gespräch zu führen.

Manche Strecken werden nicht nur zu Fuß zurückgelegt, sondern auch mit einer alten Bergbahn. Die genutzten Wege sind nicht die typischen Wanderwege sondern unter anderem alte Pfade, die man von allein nie gefunden hätte und die man auch in einem Reiseführer vergeblich sucht. Solche Wanderungen gibt es als kurze Wanderung, als Tagestour oder auch als Trekkingveranstaltung über mehrere Tage. Dann kümmern sich die Veranstalter auch um die entsprechende Übernachtung. Je nach persönlichen Wünschen gibt es Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels oder auch in urigen Hütten mit einem ganz besonderen Tessiner Flair. Solche Touren werden das ganze Jahr über angeboten.

Wer daran teilnehmen möchte, sollte seinen Fotoapparat auf gar keinen Fall vergessen denn es gibt unzählige Möglichkeiten, die schönsten Bilder als Erinnerung mit nach Hause zu nehmen.

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, sich auf die Suche nach archäologischen Fundorten zu machen. An vielen Ausgrabungsstätten gibt es die Möglichkeit, noch heute einen Blick auf die Ausgrabungen zu werfen und die Fundstücke zu bewundern. Interessierte Touristen können natürlich auch die verschiedenen Konzerte und Theatervorstellungen besuchen.

Was den meisten Touristen besonders gefällt das ist die großartige Küche im Tessin. Als nahezu paradiesisch bezeichnen viele Touristen bei ihrer Abreise die kulinarischen Köstlichkeiten, die unter einem deutlichen italienischen Einfluss stehen. Der Tessin ist außerdem für seinen Weinanbau berühmt. Weinkenner sollen sich daher die Gelegenheit für die eine oder andere Weinprobe nicht entgehen lassen.

 

 

März 10th, 2015 | Leave a Comment

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