Masuren – eine Reise durch das ehemalige Ostpreußen im Land der tausend Seen

Im Nordosten Polens, dem ehemaligen Ostpreußen, liegen die Masuren. Eigentlich weiß keiner so ganz genau, wo Masuren beginnt oder auch aufhört. Es ist bekannt als „Land der tausend Seen“ oder auch als „Grüne Lunge Europas“. Die meisten Seen sind hier untereinander verbunden durch Flüsse und Kanäle. Es ist ideal geeignet für alle Arten von Wassersport. Die masurische Seenplatte ist das Herzstück im Nordosten Polens. Weit über 3000 Seen gibt es hier, dabei sind die kleinen nicht einmal mitgezählt. Eine der schönsten Paddelstrecken im Norden Europas führt entlang der Krutinna. Dieser Fluss wird auch als „Perle Masurens“ bezeichnet. In einem gewundenen Lauf durchquert der Fluss 18 größere und kleinere Seen auf etwa 100 Kilometern Länge. Gesäumt wird der Verlauf von dichtem Mischwald an beiden Ufern. Bevor er in den Beldahnsee mündet schlängelt er sich noch an Kornfeldern und satten Wiesen vorbei. Hier gibt es ganze Kolonien von Störchen, die sich auf der Suche nach Fröschen befinden.

Wer nicht gerade ein begeisterter Wassersportler ist, der findet auch in den Wäldern Masurens viele Möglichkeiten für Radtouren oder auch Wanderungen. Hierfür bietet sich beispielsweise die zwischen Russland und Polen geteilte Rominter Heide an. Im Süden Masurens gibt es noch viele weitere Wälder, wie zum Beispiel die Johannisburger Heide. Sie alle erscheinen nicht nur am frühen Morgen bei Nebel wie geheimnisvolle Märchenwälder.

Weltruhm erlangte Masuren in den letzten Jahrhunderten allerdings weniger durch seine Seen und Flüsse als durch seine Pferde. Die berühmten Trakehner, bekannte, sehr edle Pferde, haben ihre Heimat in Trakehnen. Dieses kleine Dorf gehört heute zu Russland, aber einige Liebhaber züchten noch heute die Nachfahren dieser Pferde. Das gibt natürlich auch Gelegenheit dazu, Reiterferien und Kutschfahrten anzubieten.

Noch bis vor wenigen Jahren wurde Masuren hauptsächlich von den Touristen besucht, deren Heimat einst Ostpreußen war. Heute hat sich das geändert, auch viele Touristen, die zu diesem Stück Erde keinerlei Beziehung haben, verbringen einen Urlaub in den Masuren. Natürlich werden auch diese Touristen herzlich aufgenommen.

In den Dörfern kann man schöne Zimmer bekommen, wer etwas mehr Komfort sucht, für den gibt es natürlich auch Hotels und auch edlere Unterkünfte. In einer traumhaften Lage befindet sich beispielsweise das Wellnesshotel Anders Spa. Hier kann man mit wunderbaren Wellnessbehandlungen einmal richtig ausspannen.

Auch Sprachbarrieren gibt es kaum in Polen. Die meisten jüngeren Menschen sprechen Deutsch und Englisch.

Neben der grandiosen Natur kann man sich hier auch für die Spuren der deutschen Geschichte interessieren. Hier gibt es immernoch Reste der alten Soldatenfriedhöfe, teils verfallene aber auch restaurierte Adelsschlösser und viele weitere beeindruckende Monumente. Masuren ist immer eine Reise wert, schon allein, weil hier noch nichts so überlaufen ist, wie man es in vielen anderen Touristenorten vorfinden kann.

Dezember 3rd, 2015 | Leave a Comment

Meine Wellnesskurzreise nach Fischerkathen in Polen

Nachdem mein Mann mir vor Jahren erklärt hatte, dass für ihn nur Aktivurlaube in Frage kommen würden und Wellnessreisen nur was für Frauen wären, habe ich mir dieses Jahr einen besonderen Wunsch erfüllt und ihm einfach eine Reise geschenkt, und die war natürlich für zwei Personen. Anhand des Namens: Kurkomplex Sandra & Sandra SPA, wusste er natürlich gleich, dass es sich um eine Wellnesskurzreise handeln müsse. Da es aber nur zwei Tage dauern sollte, nahm er meinen Vorstoß mit Humor und war selbstverständlich bereit, sein Geschenk anzunehmen. Ich war schon Wochen vorher aufgeregt, so lange ich hatte ich auf diese Chance gewartet.

Das Hotel liegt in Fischerkathen, wunderschön an der Ostsee in Polen und damit für uns aus Deutschland sehr angenehm zu erreichen. Wir sind mit dem Auto angereist und konnten das Hotel dank der guten Beschreibung leicht finden. Das Haus war sehr ansprechend. Wir wurden sofort in Empfang genommen und mit dem Lift zu unserem Zimmer gebracht.

Zum Haus gehören auch Bungalows, die einen sehr schönen Eindruck machten und die man im Sommer mieten kann. Nach der Anreise haben wir uns das Hotel und die Umgebung angesehen, und sind dann zum festlichen Abendessen gegangen. Das Essen war phantastisch, und es wurde sehr spät.

Am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück in den Wellnessbereich gegangen. Mich führte der Weg in das schicke Solebad, mein Mann wollte natürlich ins Schwimmbad, wo er etwas flotter schwimmen konnte. Nach einer Stunde kam er mir dann gut gelaunt entgegen. Nach dem Schwimmen folgte die Massage, und die hat meinem Mann besonders gut getan. Er gab später zu, dass diese Behandlung wirklich dringend nötig gewesen wäre. Der Masseur hat ihm außerdem noch einige Tipps gegeben, wie er den Muskelproblemen im Rücken in Zukunft entgegenwirken kann.

Mit jeder Stunde, die wir in Fischerkathen waren, hat sich so seine Einstellung zum Wellnessurlaub geändert. Am Nachmittag waren wir zusammen im Jacuzzi, und da wollte er schon fast nicht mehr raus. Die Inhalation, die wir am letzten Tag genossen haben, war sehr interessant. Wir haben beide keine Probleme mit den Atemwegen und waren auch während unseres Aufenthaltes absolut gesund. Trotzdem hat die Inhalation sehr gut getan. Man fühlt richtig, wie es den Atemwegen hilft.

Durch das Angebot „Wellnesskurzreise“, das ich gebucht hatte, bekamen wir noch eine zusätzliche Eintrittskarte für den Wellnessbereich und hatten so noch einmal 1,5 Stunden, um uns so richtig verwöhnen zu lassen. Ich habe später gesehen, dass es sehr viele Wohlfühlangebote im Hotel gibt, die man zubuchen kann, und die mich sehr interessieren.

Mit der Wellnesskurzreise haben wir zwei tolle Tage in Fischerkathen erlebt, und wir sind trotz der kurzen Zeit sehr erholt und natürlich mit leisem Bedauern abgereist. Kurz vor der Heimfahrt haben wir noch einen Spaziergang an der Ostsee gemacht und dort den Wassersportlern zugesehen. Und dort haben wir dann entschieden, dass sich ein Wellnessurlaub sehr gut mit Aktivprogrammen verbinden lässt. So kommt wirklich niemand zu kurz.

November 24th, 2015 | Leave a Comment

Weihnachtsmarkt in Krakau – festliche Vorweihnachtsstimmung in Polen

Polen boomt nicht nur als Reiseland, um die schönsten Wochen des Jahres inmitten landschaftlicher Reize zu verbringen, sondern gilt auch in der stimmungsvollen Vorweihnachtszeit als Geheimtipp. Die rund 750.000 Einwohner zählende polnische Metropole Krakau gilt heute als kulturelles und wirtschaftlich

expandierendes Zentrum des Landes und überzeugt insbesondere in der stimmungsvollen Weihnachtszeit durch seine historischen Bauwerke mit ihren Barocken und gotischen Fassaden, die in der Adventszeit festlich beleuchtet werden.

In der zweitgrößten Stadt Polens nimmt der Weihnachtsmarkt einen wichtigen Stellenwert ein, und wer ein unvergessliches Wochenende in der festlich geschmückten Stadt verbringen will, findet komfortable Unterkünfte und stilvoll eingerichtete Hotelzimmer. Von Anfang Dezember bis einen Tag vor Heiligabend verwandelt sich Krakau in ein leuchtendes Lichtermeer und wird zum Anziehungspunkt auch vieler ausländischer Gäste. An unzähligen weihnachtlich geschmückten Hütten werden neben traditionellem Christbaumschmuck, Dekorationsartikeln und Holz- wie auch Keramikerzeugnissen auch Bekleidung aus hochwertigen Materialien und Volkskunst verkauft. Hier findet jeder auch in letzter Minute noch ein ausgefallenes Weihnachtsgeschenk und kann sich nach einer weihnachtlichen Shopping-Tour an einer der Hütten, die kulinarische Köstlichkeiten anbieten, stärken.

Der Duft von Lebkuchen, Weihnachtsplätzchen, Glühwein und Punsch liegt in der Luft und lockt die Besucher des Krakauer Weihnachtsmarktes zum Verweilen an. Doch nicht nur traditionelle Geschenke und Leckereien gehören zu den Gründen, diesen traditionellen Markt zu besuchen, sondern auch weihnachtliche Veranstaltungen und das Präsentieren des polnischen Brauchtums. Auf dem Krakauer Hauptmarkt werden seit jeher einen Tag nach Nikolaus die kunstvollsten Weihnachtskrippen ausgestellt, von denen einige eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen. Das Ausloben der schönsten Weihnachtskrippe hat seit dem Jahr 1937 hier einen festen Platz. Mehr als 150 Krippenbauer nutzen den Krakauer Weihnachtsmarkt, um ihre Kunstwerke zu präsentieren. Die schönsten Krippen werden bis in den Februar hinein im Historischen Museum ausgestellt.

Vom Hauptmarkt aus führen romantische Gassen durch die Altstadt, die festlich beleuchtet sind und zu einem ausgedehnten Bummel einladen. Der Hauptmarkt mit seinen berühmten Tuchhallen und der historisch bedeutenden Marienkirche gehören das ganze Jahr über zu den begehrten Anziehungspunkten, doch in der Weihnachtszeit findet der Besucher Krakaus hier eine ungewöhnlich festliche Atmosphäre. Zahlreiche Bühnenprogramme, Turmbläser und Chöre präsentieren ihr Können an allen Markttagen.

Alle, die sich vom weihnachtlichen Flair in der Weichselstadt begeistern lassen wollen, finden in den zahlreichen Hotels die für das Land typische Gastfreundlichkeit, komfortable Ausstattungen der Zimmer und einen umfassenden Service. Selbst Familien mit Kindern finden preisgünstige Unterkünfte, um ein paar unvergesslich schöne Tage in der Vorweihnachtszeit in Krakau zu verbringen.

Ein Besuch des Weihnachtsmarktes in Krakau ist eine ideale Gelegenheit, die Sehenswürdigkeiten und den bunten Hüttenzauber gleichermaßen zu genießen und vom alltäglichen Allerlei in der besinnlichen Adventszeit abzuschalten. In letzter Minute findet jeder Weihnachtsmarktbesucher attraktive Geschenke, die auch einen Bezug zu den handwerklichen Traditionen des Landes herstellen.

 

November 14th, 2015 | Leave a Comment

Kolberg – die Quelle der Energie an der polnischen Ostseeküste

Entspannen und genießen Sie zugleich die besten Spa-Behandlungen unter der Sonne der Ostsee in Polen.

Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem die Sonne Sie wie eine zweite Haut umhüllt und die Luft so klar und frisch ist, dass man sie beinahe schmecken kann. Einen Ort mit langen Sandstränden und einer bezaubernden Landschaft, die zu Spaziergängen einlädt, an dem Luxushotels und Resorts die besten Spa-Behandlungen anbieten und an dem Sie Tage verbringen können, um Kalorien bei aktiven Betätigungen zu verbrennen oder sich einfach neben dem Schwimmbad auszustrecken, je nach Ihrer Stimmungslage. Ein Ort, der wirklich friedlich ist und an dem Stress und Anspannungen des modernen Lebens vergessen werden können.

Nun stellen Sie sich vor, dass Sie all dies, nur ein wenig länger als eine Autostunde entfernt, erleben können. Der Name dieses magischen Ortes? Bad Kolberg an der polnischen Ostsee.

Wenn Sie Kolberg nur mit dem Golfsport verbinden, ist der Zeitpunkt gekommen, dies jetzt einmal gründlich zu überdenken. Urlaube, die auf Spas, Wellness und Gesundheit basieren, kurze Auszeiten und Tagesbesuche werden immer populärer und es gibt nicht viele Orte auf der Welt, an denen Sie sich so wie unter der polnischen Sonne entspannen können. An der polnischen Ostsee werden die Spas allen Ansprüchen gerecht und bieten vielfältige Behandlungen für Männer und Frauen, speziell konzipierte Bereiche für Ehepaare, eigens strukturierte Betätigungen für Kinder so wie Kinderclubs, sodass Eltern und Großeltern, die diesen Ort besuchen, völlig entspannen können.

Ein gesunder Geist und Körper ergänzen sich immer gegenseitig, und die Spas in Kolberg kombinieren individuell abgestimmte Fitnessprogramme, ausgeglichene Ernährung, medizinische Betreuung und eine große Auswahl an Behandlungen, von therapeutischen bis zu sinnlichen, die es Ihnen ermöglichen, den Körper in einer entspannten und freundlichen Umgebung zu entgiften und zu revitalisieren, oder auch den Geist zu entspannen und aufzufrischen.

Das alte Image der Gesundheitsfarm – Möhren zum Abendessen und reingeschmuggelte Schokoladenriegel in Ihrem Koffer – gehört längst der Vergangenheit an. Kolberg besitzt ein außergewöhnliche hohe Anzahl an modernen Spas, Spa-Hotels und Kurhäusern, die den nächsten internationalen Standard in wunderschöner Umgebung, von Dünen bis zu Stränden, erfüllen. Abgesehen davon wird Ihnen als regelmäßiger Spa-Besucher oder als Spa-Neuling jede vorstellbare Behandlung von A wie ayurvedische Massage bis Z wie Zen-Meditation, angeboten.

Aus Besprechungen mit Spezialisten und Experten in ihren entsprechenden Gebieten, von Hydrotherapeuten, Schönheitsexperten und Schminkkünstlern bis hin zu Masseuren, Ernährungswissenschaftlern und Fitnessberatern resultieren die individuellen Programme, in denen Behandlungen entsprechend den Bedürfnissen jeder einzelnen Person angepasst sind.

Die Einrichtungen sind so vielfältig wie die Behandlungen.

Viele Spas sind in Luxus-Hotelkomplexen integriert, dies bedeutet, dass ein Spa-Besuch als ein Synonym für Qualitätsgarantie, Welterfahrenheit und für die höchste Sorgfalt bei der Auswahl von Lebensmitteln und angebotenen Dienstleistungen angesehen wird.

Man kann hier nicht alles erwähnen, was man an der polnischen Ostsee machen und sehen kann, wenn Sie gerade nicht verwöhnt, massiert oder gereinigt werden. Hier gibt es fantastische Strände, wunderbare Landschaften, vorzügliches Essen und wohlschmeckende Weine und auch eine lebhafte und wachsende Kunst- und Unterhaltungsszene.

Von Gesichts- und Fußmassagen über Reiki bis hin zu Wickeln gibt es hundert verschiedene Therapien die darauf warten, angewendet zu werden. Aber die wirkliche Entdeckung ist die polnische Ostsee und besonders Kolberg selbst. Die Spa-Behandlungen werden Ihren Körper wiederbeleben, aber die Region wird Ihre Seele wieder stärken.

November 3rd, 2015 | Leave a Comment

Klangschalen-Massage an der polnischen Ostsee

Sich von Tönen massieren zu lassen – wie das funktioniert wollte ich schon lange ausprobieren. Deshalb liege ich jetzt auf einer Matte im Behandlungsraum für Klangmassage im Wellnesshotel Ikar Plaza von Kolberg an der polnischen Ostsee. Mein Ziel: zur Ruhe kommen und meinen verspannten Rücken freundlich stimmen. In eine Decke gewickelt und mit einem Augenkissen auf den Lidern lasse ich den Duft von Räucherstäbchen auf mich wirken. Neben meinem Kopf schlägt die Therapeutin eine tibetische Klangschale an. Bing! Dann am Fußende. Dong! Das geht einige Male hin und her.

Bing! Dong! Und ich mittendrin. Dann wandert ein heller Ton vom rechten Ohr zum linken und wieder zurück. Ganz schön durchdringend – als ging die Schwingung direkt durch mein Gehirn. Plötzlich ist um mich herum alles nur noch „gong“. Als würden zig Schalen auf einmal klingen. Ich liege im Zentrum. Mein Körper wird so schwer, dass ich das Gefühl habe, im Boden zu versinken. Der Klangteppich trägt mich fort. Wohin? Weit weg. Das Schwingen der Schalen auf Brustkorb und Bauch setzt sich als leichtes Vibrieren im Körper fort. Das ist viel besser als schlafen, weil ich die Entspannung mitbekommen und genießen kann. Wie lange liege ich hier schon – zwanzig Minuten, eine Stunde? Egal, Blick nach innen richten. Nur noch sein.

Die von dem Pädagogen und Ingenieur Peter Hess begründete Klangmassage stützt sich auf die Annahme, dass der Ton obertonreicher Schalen, Gongs und Zimbeln, jede Zelle des Körpers zum Schwingen bringt. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Gehirn in den Alphazustand gleitet, völlig entspannt, zwischen Wachen und Schlafen. Die Atmung wird tiefer. Die Muskulatur lockert sich. So schafft die Klangmassage ein heilungsförderndes Umfeld. Sogar Tinnitus, Bluthochdruck und Ängste sollen sich damit positiv beeinflussen lassen. Und: Sie berührt auch die Seele.

Heller Zimbelklang holt mich wieder zurück in die Gegenwart. Die Massage ist zu Ende. Wie es war? Herrlich! Ich fühle mich erfrischt, ganz wach und locker. Die Therapeutin erklärt, dass die Schalen bei jedem Menschen einen anderen Klang hätten. Bei mir seien die Töne sehr klar gewesen, nur auf der linken, der weiblichen Körperhälfte, etwas verzerrt. Möglicherweise ein Konflikt zwischen männlicher und weiblicher Seite? „Mehr Gefühl zulassen, nicht nur dem Kopf folgen“, darüber werde ich mal nachdenken.

Was war doch gleich: “Stress“? So entspannt und locker habe ich mich noch nach keiner Massage gefühlt. Und das wohlige Schwingen und Kribbeln begleitet mich bis in den nächsten Tag.

Allein für dieses wohltuende Erlebnis werde ich häufiger an die polnische Ostsee zurückkehren.

November 3rd, 2015 | Leave a Comment

Von der Geschichte Kolbergs bis hin zur Kur Kolberg in Polen

Die Hafenstadt Kolberg in Polen ist heute vor allem als Seebad und Kurort bekannt und nicht nur für Erholungssuchende ein beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Kolberg unter dem Namen Salsa Cholbergiensis als Bischofssitz im Jahre 1000. Eine Siedlung befand sich an der Stelle Kolbergs wohl schon im 7. oder 8 Jahrhundert. 1255 wurde Kolberg infolge der deutschen Ostkolonisation etwa zwei Kilometer nördlich neu angelegt. Die bestehende Siedlung wurde fortan als Altstadt-Kolberg bezeichnet. Das neue Kolberg erhielt das Stadtrecht. Der alte Ort verlor nicht zuletzt durch die Verlegung der Marienkirche ins neue Kolberg immer mehr an Bedeutung.
Etwa um 1300 herum begann der Bau des Kolberger Doms, der heute zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Kolbergs zählt.
Kolbergs Einwohner lebten vor allem vom Seehandel, der Fischerei und dem Abbau der reichen Salzvorkommen. Von 1361 bis 1610 war Kolberg Mitglied der Hanse und brachte es zeitweise zu einigem Wohlstand und verfügte seit Beginn des 14. Jahrhunderts über ein eigenes Münzrecht. 1530 erreichte die Reformation Kolberg, der Kolberger Dom wurde evangelisch.

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Die Pest und die Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges bewirkten eine Entvölkerung Kolbergs. Bis ins 19. Jahrhundert hinein kam es zu zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen um die Stadt, Belagerungen führten zu Hungersnöten. Die erfolgreiche Abwehr der letzten Belagerung 1807 durch Napoleon wurde später legendär und brachte vor allem dem Bürgervorsteher Joachim Nettelbeck und dem damaligen Kommandanten August Neidhardt von Gneisenau Berühmtheit. Nach dem Wiener Kongress wurde Kolberg dem Kreis Fürstenthum des Read More …

Oktober 28th, 2015 | Leave a Comment

Kunst, Kultur und Kathedralen im „Florenz des Nordens“ – Krakau

Wenn man hört, wie man die polnische Stadt Krakau auch nennt, dann kommen schon recht große Erwartungen auf. Das „Florenz des Nordens“ sollte bei diesem Namen auch schon einiges zu bieten haben, so wie in der Metropole in der Toskana auch. Man erwartet jede Menge Kunst und Kultur, und genau das bekommt man hier auch geboten.

In Florenz ist es der Arno, der die Stadt durchzieht, in Krakau ist es die Weichsel. Wie ein schönes schimmerndes blaues Band durchzieht es die Stadt, die mit ihren 760.000 Einwohnern gut doppelt so groß ist wie Florenz. Dennoch ist es interessant, dass man dort fast ganz ohne ein Auto auskommen kann, wenn man die Stadt erkunden will. Wenn man etwas nicht zu Fuß erreichen kann, nutzt man eben ein Taxi oder auch die Straßenbahn. Und in Krakau ist Taxifahren längst nicht so teuer wie in Deutschland. Sehr angenehm ist auch, dass sehr viele Krakauer gut Englisch sprechen, und auch Deutsch ist sehr oft anzutreffen.

Mächtig und majestätisch thront der Wawel über dem Ufer der Weichsel. Das ist das ehemalige Schloss, da Krakau von 1038 bis 1596 Königsstadt war. Der Anstieg ist hier 230 Meter hoch, aber dennoch lohnt sich die Mühe auf jeden Fall. Reichlich verzierte Kassettendecken, königliche Gemälde und die berühmten Arazzi-Bildteppiche erwarten den Besucher hier. Auch die Wawel-Kathedrale erinnert einen irgendwie an die großen Kirchen in Italien, die ebenfalls eine solch üppige Schönheit zu bieten haben. Wie an eigentlich fast allen katholischen Orten ist es auch hier so, dass man die Kathedrale nicht mit Shorts und nackten Armen betreten sollte.

Krakau selbst ist eigentlich lebendige Geschichte. Wenn man immer an der Weichsel entlang spaziert, dann erreicht man das jüdische Viertel Kazimierz. Hier kann man noch drei Synagogen finden, ein Gottesdienst wird aber nur noch in einer abgehalten, der Remuh-Synagoge. Wenn sich dann abends die Dunkelheit ankündigt und die Lichter in den kleinen Lokalen des Viertels erstrahlen, dann wird es Zeit, in das „Szara Kazimierz“ zu gehen. Hier kann man jüdische Spezialitäten bekommen, denn hier wird ganz traditionell jüdisch gekocht. Man kann Piroggen aus Weizen kosten, die mit Käse, Kartoffeln und Zwiebeln gefüllt sind, und der süffige Wein dazu tut sein übriges, um den Besuch richtig zu genießen.

Auch den Marktplatz sollte man besucht haben, er ist mit 40.000 Quadratmetern der größte in ganz Europa. Gleichzeitig ist er auch der absolute Mittelpunkt der ganzen Stadt. Hier kann man wirklich sagen, dass das Leben pulsiert. Die Terrassen der ganzen Cafés und Restaurants rund um den Platz sind wirklich sehr gut besucht, und wenn man sich die günstigen Preise anschaut ist es kein Wunder, dass hier auch sehr viele junge Leute sitzen. Hier kann man noch einen großen Milchkaffee bekommen für 1,50 Euro.

Erschrecken sollte man sich allerdings nicht, wenn man dann ganz plötzlich eine Trompete hört. Jede Stunde ertönt aus einem der Türme der Marienkirche das Turmlied. Dieses erinnert an den Tartarenüberfall, der im 13. Jahrhundert stattfand. Damals wurde der Bläser von einem Tartarenpfeil getroffen, und so brach das Lied ganz abrupt ab. Genauso ist es auch heute.

Auf andere Gedanken kommt man nach diesem Ausflug in die Geschichte, wenn man die berühmten Tuchhallen besucht. Hier kann man sehr viele Souvenirs ganz unterschiedlicher Art kaufen. Ganz besonders schön und auch noch günstig ist der berühmte Schmuck aus Bernstein.

Wenn es dann Abend wird kann man auch erfahren, weshalb Krakau auch gerne als Jazz-Stadt bezeichnet wird. Bis weit nach Mitternacht swingt es hier aus den ganzen Kellerkneipen.

Sehr schön ist, dass der Flughafen gerade einmal 18 Kilometer entfernt liegt. Dieser Airport wurde nach dem Papst Johannes Paul II benannt, der ja bekanntlich aus Polen stammt.

Oktober 25th, 2015 | Leave a Comment

Einfach entspannend – ein Silvester Wellnessurlaub im schönen Polen

Nicht viele Menschen planen ihren Urlaub zum Jahresende rechtzeitig. Bei den meisten kommt am Ende des Jahre eine Prise Frustration durch, und dann ist das Angebot: Hauptgericht Wellnessreise, genau richtig.

Es ist so einfach, einen Silvester Wellnessurlaub zu buchen, und mit etwas Glück bekommt man einen solchen Urlaub auch noch kurzfristig. Wer ein polnisches Ostsee Hotel für den Jahreswechsel ausgesucht hat, der darf sich auf einen besonderen Luxus freuen. Nicht nur gesunde und schöne Umgebungen sorgen für die angemessene Erholung und das selbst im Winter.

So mancher erfahrener Wellness-Freund mag im Winter nicht an die polnische Ostsee reisen. Zu groß sind die Bedenken, und zu schwer wiegt die Vorstellung von tosenden Wellen, eisigem Wind und tiefen Schneeverwehungen. Die Vorstellung trügt – zumindest teilweise.

Natürlich ist es in Polen im Winter kalt und natürlich liegt dort Schnee. Aber der Winter an der Ostsee wird durch die heimeligen Hotels mit ihren glühenden Kaminen und den großen, geheizten Wintergärten zu einer Oase für die vielen Wellnessgäste, die dick angezogen und mit Schnee auf der Jacke in die schönen Hotelhallen kommen und sich auf ihr warmes Essen freuen.

Ein Glas Sekt oder ein Aperitif sorgt für das erste Aufwärmen, vielleicht gefolgt von einer warmen Suppe. Nach einer Pause geht es weiter mit dem Hauptmenü. Der Nachtisch rundet das Dinner ab. Die meisten Gäste verlassen den Tisch in den großen und gepflegten Restaurants auch nach dem Essen nicht. Es lohnt sich, sitzen zu bleiben, aus dem Fenster zu sehen und draußen dem fallenden Schnee zuzusehen.

Erst spät am Abend finden die Gäste den Weg in ihre Zimmer, genießen vielleicht noch ein entspannendes Bad, nippen an dem bereit gestellten Wein, schauen etwas fern oder lesen in einem Buch, das sie aus der hauseigenen Bibliothek ausgeliehen haben, und gehen irgendwann schlafen, während draußen weiter der Schnee fällt. Wenn der 31. Dezember da ist, dann ist der außergewöhnliche Silvester Wellnessurlaub noch lange nicht zu Ende. Bequem geht es mit dem Shuttle direkt zum Veranstalter.

In Polen gibt es zwischen den Feiertagen viele Konzerte, Theatervorstellungen und weitere kulturelle Veranstaltungen, die es zu sehen lohnt. Wer das polnische Ostsee Hotel für seinen Aufenthalt über die Jahreswende gewählt hat, dem stehen auch diverse Wellnessanwendungen zur Verfügung. Gerade in Polen haben sich die Wellnesshotels einen besonders guten Ruf geschaffen, wenn es um Bäder und Massagen geht.

Solche Angebote können im Winter und im Sommer gebucht werden.

So richtig entspannt sind die Urlauber dann, wenn sie in der Silvesternacht feiern möchten. Feiern gibt es in den Hotels aber auch in den Städten der Umgebung. Im Hotel ist es weitaus bequemer, denn dort wird gemeinsam das neue Jahr begangen, bei Musik und Wein, nach polnischem Vorbild. Die Dinner-Tafel ist umfangreich und gegen Mitternacht wird meist noch ein weiterer Snack gereicht. Gefeiert wird bis in die frühen Morgenstunden, und wer am Vormittag des 1. Januar an den Strand geht, die salzige, wilde Luft einatmet, der wird alle Lebensgeister fühlen und voller Mut in das neue Jahr gehen.

Oktober 18th, 2015 | Leave a Comment

Polen mit dem Rad erkunden – Sternradeln im Radler-Resort „Masurische Seen“

Wir sind begeisterte Radfahrer und haben Deutschland schon recht gut vom Sattel aus erkundet. Für diesen Sommer hatten wir uns etwas ganz anderes überlegt. Wir wollten am Sternradeln teilnehmen. In einer Radfahrerzeitschrift hatten wir darüber gelesen und waren neugierig geworden.

Da das Wetter in Polen, vor allem in den Masuren, mild und nicht zu heiß ist, haben wir ohne Bedenken die Tour in den Sommer gelegt. Während der Planung wollten wir eigentlich noch unsere eigenen Räder mitnehmen, erfuhren dann aber vom Veranstalter, dass man uns vor Ort ausrüsten würde, und dass wir einfach billiger und bequemer und ohne zu viel Gepäck anreisen könnten. Wir sind dann auch entspannt in Warschau angekommen. Von dort ging es mit dem Bus weiter nach Piasken.

Mit den anderen Teilnehmern konnten wir dann im 3-Sterne-Radler-Resort einchecken. Im Laufe des Abends kamen noch weiterer Urlauber an. Einige waren mit dem Auto angereist und manche auch mit dem Zug. Insgesamt war es eine bunt gewürfelte Gruppe. Nach dem leckeren Abendessen bekamen wir die ersten Informationen über die Tour. Anschließend wurden die Fahrräder begutachtet und verteilt. Dann war alles bereit für das Sternradeln im Radler-Resort Masurische Seen.

Am Tag nach der Anreise war die Aufregung natürlich groß. Nach dem Frühstück haben wir unsere Fahrräder gepackt und sind aufgebrochen. Die erste Tagesetappe belief sich auf 45 km. Unser Ziel war der „Bärenwinkel“, das ist ein Aussichtsturm, von dem aus man einen atemberaubenden Blick auf die Insel Teufelswerder hat.

Wir sind dann weiter gefahren nach Johannisburg und haben dort eine Fachwerkkirche besucht. Zwischendurch haben wir natürlich auch immer Pausen eingelegt. Dabei saßen wir zusammen und haben gegessen und uns unterhalten. Am Abend waren wir wieder müde und glücklich im Resort. Egal wie müde wir alle waren, wir haben noch lange zusammen gesessen.

Tag drei hatte mir erst etwas Sorgen bereitet. Schließlich waren 60 km eingeplant. Wir sind früh gestartet. Das Wetter war perfekt, strahlend blauer Himmel aber nicht zu warm. Das lag auch daran, dass wir vor allem in den Wäldern der Johannisburger Heide unterwegs waren. Wir haben am Museum Seehorst eine große Pause eingelegt und später noch mal in Wiartel. Dort haben wir frischen Fisch gegessen. Wenn man eine solch große Etappe fährt, dann hat man Hunger.

Wird dann noch so ein gutes Essen angeboten, dann fühlt man sich in netter Runde unbeschreiblich wohl.

Am 4. Tag waren die 40 km der Tagestour dann gar nicht mehr beängstigend. Wir sind sogar mit einem alten Kahn gefahren. Die Ausblicke in die Landschaft waren absolut malerisch, und wir haben öfter angehalten und die Umgebung genossen.

Am sechsten Tag hatten wir nur eine sehr kleine Strecke zu fahren, 25 km. Wir waren so fit, dass wir viel nebeneinander gefahren sind und uns unterhalten haben. Unser Hauptziel war Popiellnen. Dort wird der Tarpan gezüchtet, bzw. erhalten, denn der direkte Vorfahre des heutigen Hauspferdes gilt eigentlich als ausgestorben. Am Tag 7 sind wir 45 km gefahren. Wir waren in Niedersee, haben ein Wiesentgehege gesehen und sind viel am Wasser entlang geradelt. Die Heimreise ist uns sehr schwer gefallen.

Oktober 12th, 2015 | Leave a Comment

Gesund werden in den Sudeten in Bad Flinsberg

Im schönen Isergebirge, dort wo der Queis entspringt, liegt der kleine, nur 4.500 Seelen zählende Kurort Bad Flinsberg. Im Südosten Polens auf über 1.000 m Höhe wurde die Quelle, die hier in dem Städtchen für Wohlstand sorgt, bereits 1572 entdeckt und die Heilwirkung des Wassers erkannt. Durch eine Denkschrift des Arztes Weist wurde Flinsberg 1763 dem Kurbetrieb eröffnet und Bad Flinsberg bekam seine ersten Kururlauber.

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Schon 5 Jahre später entstand das Brunnenhaus und Ende des Jahrhunderts das erste Badehaus. Durch die Entdeckung einer weiteren Quelle wurde der Badebetrieb gefördert und weitere Badehäuser gebaut: das Leopoldsbad, das Ludwigsbad und das Marienbad. Das heutige Kurhaus entstand Anfang des letzten Jahrhunderts genauso wie das Radiumbad. Durch eine Eisenbahnverbindung wurde Bad Flinsberg der Kururlaub gesichert.

Die radon- und mineralhaltigen Wasser, der Heilschlamm, das günstige Klima sowie die Fichtenrinde heilen so manches Leiden. Darunter sind zum Beispiel Atemwegserkrankungen, Rheuma, neurologische Erkrankungen, Arteriosklerose so wie Erkrankungen des Bewegungsapparats. Kuren in Bad Flinsberg helfen bei vielen Leiden sie zu verbessern oder sogar zu heilen. Read More …

Oktober 4th, 2015 | Leave a Comment

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