Was man bei einem Urlaub in Tirol nicht verpassen sollte

Der Schnee ist längst da, und Tirol in Österreich ist immer ein Garant für einen wunderbaren Winterurlaub. Und es gibt fünf Geheimtipps, die man auf jeden Fall mitgemacht oder erlebt haben sollte.

Wer echten Winterzauber sucht, der ist in Kühtai auf jeden Fall bestens aufgehoben. Hier gibt es schneebedeckte Gipfel, herrliche Pisten und Hänge, die in der Sonne wunderschön glitzern. Das ist allgemein hin das, was man sich vorstellt, wenn man den Begriff Winterzauber nennt. Die Höhenlage macht es hier möglich, dass man sogar noch bis weit in den Frühling hinein Wintersport und auch pure Romantik hier erleben kann. Das Kühtai ist sehr familienfreundlich, alle Lifte liegen ganz in der Nähe der Hotels. Als besonderes Highlight gibt es hier eine der längsten Nacht-Skipisten, die man im gesamten Alpenraum finden kann. Allerdings gibt es einen Nachteil – die Abreise wird einem wirklich sehr schwer fallen.

Am fünften Dezember diesen Jahres fand in Kühtai der Tirol Cross Mountain statt, ein Promi-Schlittenhunderennen in Tirol. Aufgrund des großen Erfolgs dieser Veranstaltung ist es mehr als wahrscheinlich, dass sich dieser Termin zu einer festen Größe im Terminkalender des Kühtai etablieren wird. Ein Hauch von Alaska mitten in Tirol, und noch dazu jede Menge Prominenz. Dass diese Veranstaltung bei einem freien Eintritt eine große Resonanz fand, kann man sich denken.

Wenn man sich schon in Tirol befindet, sollte man auch Innsbruck, die Hauptstadt der Alpen, nicht vergessen. Zuerst auf den perfekten Pisten rundherum Skifahren und danach eine romantische Kutschfahrt oder einen Besuch der geschichtsträchtigen Kaiserlichen Hofburg genießen.

Ist man schon einmal in Innsbruck, dann sollte man zu Weihnachtszeit auf jeden Fall auch den Christkindlmarkt besuchen. Er gilt in Innbruck als absolutes Highlight in der Weihnachtszeit. In der mittelalterlichen Altstadt treffen sich sowohl Einheimische als auch Besucher aus der ganzen Welt. Alle zusammen genießen dann die weihnachtliche Stimmung. Die Sterne funkeln am Himmel hoch über den Berggipfeln, und unter dem Sternenhimmel genießt man traditionelle Spezialitäten wie Spatzln und Kiachln.

Österreich kann man aber auch prima zu Fuß entdecken. Winterwandern ist bei den Gästen immer sehr beliebt. Auf den schönsten Wanderpfaden können sich Familien oder auch Genießer und Sportler fortbewegen, und zudem kommen sie voll auf ihre Kosten. So kann man sich ganz einfach einmal eine Auszeit gönnen, vom Alltag in die unberührte Natur eintauchen und die saubere und klare Bergluft einatmen, für die sich schon Kaiser Franz Josef begeistern konnte. Auch kulinarisch ist man in Tirol gut bedient, denn man kann sich hier mit dem besten verwöhnen lassen, was die Winzer und Wirte Österreichs auf den Tisch bringen.

Dezember 22nd, 2015 | Leave a Comment

Sich vom Winter verzaubern lassen – Südtirol

Um sich vom Winter richtig verzaubern zu lassen, muss man sich aufmachen nach Südtirol, um das Ultental zu finden. Kurz hinter Meran bei Lana sollte man gen Westen abzweigen, dann gelangt man in die tief in Granitfelsen eingeschnittene Gaulschlucht, und danach, wenn man einige Serpentinen hinter sich gebracht hat, eröffnet sich dem Reisenden das rund vierzig Kilometer lange und mit schönen dichten Wäldern gesäumte Ulmental.

Jahrhundertelang lag es sehr abgeschieden, daher ist es sehr beliebt gerade bei den Feriengästen, die keinen Touristenrummel suchen, sondern eher Ruhe und die Ursprünglichkeit. Die gesamte Landschaft wirkt mit ihrem weißen Wintergewand wie verzaubert. Wenn man die Hänge entlangblickt kann man Bauerngehöfte erkennen, die teilweise noch aus dem Mittelalter stammen. Viele Dörfer hier tragen den Namen von katholischen Heiligen. St. Walburg, St. Nikolaus und St. Gertraud sind hier nur ein paar Beispiele.

Im eben genannten St. Gertraud, das am Talende auf 1500 Metern liegt, gibt es eine kleine Natursensation. Hier kann man drei alte Lärchen bewundern, die bereits über 2000 Jahre alt sind und auch unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes stehen. Die größte und mächtigste dieser drei Lärchen ist ganze 28 Meter hoch und der Umfang misst 8,20 Meter.

Auf der Strecke zwischen St. Walburg und St. Nikolaus gibt es vier Lifte, die in das Skigebiet Schwemmalm führen. Dieses Skigebiet reicht bis auf 2600 Meter hoch und bietet einen traumhaften Blick auf die Dreitausender des Ortlermassivs. Wer gut geübt ist beim Skifahren, der sollte die rasante Strecke von Muteck hinunter ins Tal nehmen, hier gibt es einen Unterschied von 1100 Höhenmetern.

Wer es lieber erst einmal sanft angehen lassen möchte oder auch Anfänger ist, für den sind die Übungshänge an der Bergstation Breiteben ideal geeignet, man kann sie per Schlepplift erreichen. Auch für die Kinder gibt es passende Angebote, beispielsweise den Skikindergarten „Bärenhöhle“.

Wer sich mehr für den Langlauf interessiert, der ist bestens aufgehoben, wenn er die landschaftlich reizvoll gelegene Loipe zwischen St. Gertraud und St. Walburg nutzt. Sie führt auch direkt am Zoggler Stausee vorbei. Auch für Reitsportfreunde hat Südtirol etwas zu bieten. Mit den gemütlichen Haflingern lässt sich die romantische Winterwelt auch hoch zu Ross erleben. Da die Wege geräumt sind, kann man hier auch wunderbar wandern.

Winterluft macht hungrig. Wer sich einige Stunden an der frischen Luft aufgehalten hat, dem munden die regionalen Köstlichkeiten wie Wildgulasch, deftige Knödel oder auch der Ultner Mohnkrapfen besonders gut. Außerdem sollte man hier auf jeden Fall auch einmal das Ultner Pindl, dies ist ein traditionelles Vollkornbrot mit Kümmel, Fenchel und Brotklee, probieren. Es entstammt den Backstuben der Region. Das Ultental ist auch bekannt für sein traditionelles Handwerk. Leinentischdecken, Holzspielzeug, Korbflechtereien oder auch wollene Hirtenmäntel kann man sich hier für sich selbst sichern oder auch damit den Angehörigen eine Freude bereiten.

Dezember 10th, 2015 | Leave a Comment

Das romantische Wien erleben – viele gute Gründe für einen Besuch

Wien – wenn man diesen Namen hört, dann verbindet man ihn gleich mit Johann Strauß, dem Stephansdom, der Sachertorte und natürlich dem Sisi-Kult. Gerade im Herbst und im Winter ist Wien ganz besonders romantisch. Für die regelrechten „Wien-Süchtigen“ gibt es einige gute Tipps.

Berühmt ist Wien vor allen Dingen für seine Kaffeehauskultur. Nirgendwo in der Welt gibt es eine solche Kaffeehauskultur, die so dermaßen gepflegt wird wie hier in Wien. Sehr beliebt ist das Café Sperl. Vielleicht ist es gerade deshalb so beliebt, weil sich in dem Haus seit dem Jahre 1880 kaum etwas verändert hat. Dort sitzt man zwischen Studenten und Hofräten, alles trifft sich hier und trinkt eine schöne Melange, also Kaffee mit heißer Milch, und genießt die beliebte Sperl-Torte, das ist ein Traum aus Milchschokolade, Mandelmasse und Zimt.

Auch der Dreivierteltakt ist typisch für Wien. Das kann man auch im Haus der Musik erleben, hier kann man im dritten Stock selbst zum Taktstock greifen, dann an einem Bildschirm ein passendes Musikstück wählen, und dann hören virtuelle Philharmoniker auf das eigene Kommando. Wenn man es dann schafft, den Takt und auch das Tempo zu halten, gibt es sogar Applaus. Sollte dies nicht der Fall sein, dann bläst einem das Orchester den Marsch.

Esskastanien – was hierzulande kaum zu finden ist, höchstens einmal auf dem Weihnachtsmarkt, ist in Wien von Oktober bis März hin in der ganzen Stadt zu bekommen. In diesem Zeitraum werden rund eine Million Kilo dieser „heißen Maroni“ von den rund 200 Ständen verkauft, die über die ganze Innenstadt verteilt sind.

Eine Stadt-Rundtour im Fiaker und so einmal das Herz Wiens entdecken, das steht wohl bei jedem auf dem Programm, der diese Stadt besucht. Das ist zwar nicht ganz billig, denn zwanzig Minuten schlagen mit rund vierzig Euro zu Buche, aber so sagenhaft romantisch. Das ist dann gleich auch eine wunderbare Einstimmung für den Besuch im Sisi-Museum. Hier kann man das Polterabendkleid der schönen Monarchin bewundern, aber auch Bürsten, mit denen sie ihr Haar pflegte, oder auch der luxuriöse Salonwagen sind in der Hofburg zu bestaunen.

Man kann aber auch die etwas günstigere Variante nutzen und eine Rundfahrt mit der Straßenbahn machen. Die Vienna Ring-Tram fährt auf dem Prachtboulevard, der Ringstraße, um die ganze Altstadt.

Auch der Naschmarkt ist den meisten Touristen ein Begriff. An der Wienzeile ist es so, dass sich der Wiener Schmäh mit einem orientalischen Flair vermischt, hier gibt es aber auch Leberkäs oder Kebab. Natürlich dürfen auch saure Gurken nicht fehlen.

Rund um den Naschmarkt kann man auch wunderbar shoppen. Hier locken viele kleine Geschäfte die Besucher an. Hochwertige Mode bekommt man beispielsweise bei „Flo“ in der Schleifmühlgasse, und Designermode gibt es im „Elfenkleid“ in der Margaretenstraße.

Auch Wandern kann man hier sehr gut, und zu dieser Zeit ist es auch ganz besonders schön. Der elf Kilometer lange Stadtwanderweg 1, der vom Heurigenort Nussdorf mit einer tollen Aussicht über die Stadt und auch den herbstlichen oder winterlichen Wienerwald durch die vielen Weinberge bis zum Kahlenberg führt, lädt alle Gäste zu einer schönen Wanderung ein.

Man kann aber auch über den herrlichen Zentralfriedhof spazieren, hier sind große Berühmtheiten wie Beethoven, Falco und auch Schubert beerdigt und fanden hier ihre letzte Ruhe.

Dezember 3rd, 2015 | Leave a Comment

Weihnachten in Österreich verbringen mit Pulverschnee und Kaminabenden

Immer mehr Menschen nutzen die Feiertage und verreisen über Weihnachten. Natürlich steht der Urlaub im Schnee weit oben auf der Wunschliste der erfahrenen Touristen, denn kalt ist es in Europa überall. Und wenn es schon kalt ist, dann macht der Urlaub im weißen Pulverschnee unter strahlend blauem Himmel viel mehr Spaß als anderswo.

Zu den beliebtesten Angeboten zählt die Reise über Weihnachten nach Österreich. Vielseitiger kann ein solcher Urlaub nicht sein. Die Gäste reisen gern bequem mit dem Zug an, und bei Bedarf werden sie direkt am Bahnhof abgeholt und bis vor die Tür des Hotels gebracht. In luxuriösem Ambiente fühlt sich jeder Gast in den gepflegten Zimmern sofort wohl. Der Blick aus den großen Fenstern auf die schneebedeckten Berge lässt die Vorfreude auf Wanderungen oder andere Unternehmungen wachsen. Auch ein ansprechender Wellnessurlaub in Österreich ist immer sehr beliebt für die Weihnachtszeit.

In den Wellnesshotels heißt man die Gäste gern mit einem Begrüßungsgetränk willkommen. Die meisten Urlauber erholen sich von der Anfahrt danach gern in den Wellnessabteilungen. Der Whirlpool, die Sauna oder eine Massage, ausgeführt von einer der Fachkräfte im Haus, sorgen für umgehende Entspannung.

Die Speisen in den Häusern liefern schon die ersten Hinweise auf die nahenden Feiertage, denn die fallen zu dieser Zeit etwas üppiger und feierlicher aus. Vor dem Panoramafenster im Restaurant am Abend zu sitzen, während draußen der Schnee glitzert und man sich bei einem guten Glas Rotwein entspannt, ist typisch für einen Aufenthalt in Österreich über die Feiertage.

Über Weihnachten ist alles möglich. Manche Gäste ziehen sich gern etwas zurück, andere nutzen die Angebote in den Wellnesshotels. Wer möchte, kann zu den nächsten Kirchen fahren und dort am Weihnachtsgottesdienst teilnehmen. Doch auch im Hotel selbst kann unter dem großen und liebevoll geschmückten Weihnachtsbaum gefeiert werden.

Der Abend, der mit einem festlichen Dinner beginnt, bietet auch am späten Abend noch Weihnachtsmusik, eine Weihnachtsgeschichte und angemessene Unterhaltung. Kaum ein Urlauber reist direkt nach den Feiertagen ab. Nun geht es auf Silvester zu und die meisten Touristen freuen sich über die vielen Sportangebote in Österreich. Beliebt sind die vielen Skikurse. Anfänger und Fortgeschrittene werden fachmännisch betreut.

Auch Kurzentschlossene können das Skifahren erlernen. Mit der Ausrüstung hilft man in den Wellnesshotels oder in den Skischulen gern aus.

Österreich bietet seinen Gästen den klassischen und modernen Urlaub. Deshalb fühlen sich auch Snowboarder wohl, die hier ihrem rasanten Sport nachgehen können. Geruhsamer geht es mit den Schlitten zu. Von Haflingern gezogen geht es in flottem Trab durch den tiefen Schnee. Die Gäste bekommen Decken gestellt, so dass sie die Fahrt richtig genießen können. Wer lieber selbst reiten möchte, kann das in Österreich auch im Winter. Auf trittsicheren Pferden machen die Ausritte durch den tiefen Schnee so viel Spaß. Natürlich kommen auch die kulturellen Angebote nicht zu kurz. Ob Museum, Kirche oder Theater oder auch Themenabende, wie Musik und Tanz, in Österreich ist und bleibt der Urlaub vielseitig.

November 30th, 2015 | Leave a Comment

Das Reiseangebot my 1st winter – Skifahren für Anfänger im Zillertal

Mein Aufenthalt in Ramsau im Zillertal liegt etwas zurück. Fast ein Jahr, trotzdem ist mir, als wäre es gestern gewesen. Da ich mich im Skifahren versuchen wollte, hab ich mich für die Zeit entschieden, in der man mir genügend Schnee garantieren konnte.

Gewohnt habe ich im Alpenhotel Ramsauerhof. Es liegt sehr verkehrsgünstig, man ist direkt im Leben und hat trotzdem genügend Ruhe. Die Zimmer sind wunderschön und mit dem Flachbildfernseher hatte ich im Hotel größeren Luxus als zu Hause. Internet gab es auch, für mich eine schöne Überraschung. Über mein Notebook konnte ich jeden Tag die neuen Bilder, die ich am Tag gemacht hatte, per e-mail nach Hause zu Freunden schicken.

Da ich den ganzen Tag unterwegs sein wollte, hatte ich mich für Halbpension entschieden. Das Frühstück wurde als Buffet angeboten und war sehr umfangreich. Abendessen gab es in drei Gängen. Zwar kam ich immer sehr hungrig vom Skifahren zurück, geschafft habe ich die Portionen aber nie, so lecker das Essen auch war.

Ich konnte leider nur drei Tage bleiben und hatte deshalb von Donnerstag bis Sonntag gebucht. Am ersten Tag ging es gleich mit dem Skikurs los. Was mir besonders gut gefallen hat: wir waren alle Anfänger, und das im Alter von 25 bis Ende 60. Die Ausrüstung wurde uns gestellt, und wir haben schon beim Anprobieren viel Spaß gehabt. Wir konnten die Profis die Berge hinunterjagen sehen, und das hat uns schon ziemlich beeindruckt. Trotzdem waren wir sehr erleichtert, dass es für uns nur zu den leichten Hängen ging.

Eine andere Gruppe bestand aus Snowboardanfängern, die hatten mit den gleichen Anfängerschwierigkeiten zu kämpfen wie wir, hatten aber offensichtlich genauso viel Spaß. Natürlich kann man es auch allein probieren. Aber die Skilehrer sind sehr nett, geben tolle Tipps, und die Zeit ist viel zu schnell vorübergegangen. Gerade solche Sportkurse sollen ja vor allem Freude machen, und es wird wirklich viel gelacht.

Am ersten Abend waren wir zwar erschöpft, aber glücklich, und haben uns auf das Hallenbad und die Sauna aufgeteilt und uns sehr gut unterhalten. An diesem Abend haben wir uns entschieden, es am Folgetag erneut zu versuchen. Wir sind also wieder auf den leichten Hügel und waren überrascht, dass wir alle unten ankamen. Das war ein tolles Gefühl. Später sind wir zu den schweren Pisten gefahren und haben die Fortgeschrittenen beobachtet.

Das war sehr lehrreich und aufregend. Vor allem die Skifahrer, die im Tiefschnee unterwegs waren, haben uns sehr beeindruckt.

Nicht zu übertreffen war der nächste Tag. Wir sind mit mehreren Urlaubern zum Mega-Kingsize-Snow-Park gefahren. Dort waren erfahrene Snowboarder unterwegs, die atemberaubende Sprünge absolviert haben. Ich habe die Gelegenheit genutzt und tolle Bilder geknipst. Wenn man so etwas sieht, geht man auch mutiger an die ersten Abfahrten und entsprechend forscher haben wir uns am Nachmittag wieder auf unseren Hügel getraut. Mich haben die Snowboarder so beeindruckt, dass ich diesen Sport ebenfalls erlernen möchte. In einer Woche ist es endlich soweit und natürlich ist mein Ziel wieder das Alpenhotel Ramsauerhof.

November 18th, 2015 | Leave a Comment

Das grüne Herz Österreichs – die Steiermark

Sie ist bekannt als das grüne Herz Österreichs, als wohliges Thermenland und auch Paradies für alle Radler und natürlich Wanderer – die beliebte Steiermark. Das milde, schon fast mediterrane Klima, das sich bis weit in den November hinein hält, trägt noch zur Beliebtheit dieses Fleckchens Erde bei.

Für Genießer gibt es fünf gute Urlaubs-Tipps in der schönen Steiermark. Ein absoluter Traum aus Farben und auch Natur, das ist Bad Blumau. Hier kann man in ein Gemälde eintauchen, denn die Therme „Rogner Bad Blumau“ ist ein absolutes Weltunikat. Erbaut wurde sie von dem berühmten Architekten Friedensreich Hundertwasser. Diese Therme hat eine sehr außergewöhnliche Struktur und schimmert zudem in allen Farben, die ein Regenbogen zu bieten hat. Diese Thermenlandschaft gehört zu einem Wellnesshotel, und auch die Umgebung ist wahrlich märchenhaft. Hier gibt es Kürbisfelder, sanfte Hügel und auch eine sehr ansprechende Gastronomie. Jeder Spaziergang wird hier zu einem echten Wohlfühlereignis.

In Loipersdorf kann man wunderbar wandern, aber hier gibt es nicht nur die normalen Wanderwege, sondern auch etwas für alle, die gerne etwas spirituelle Aktivität an den Tag legen wollen. In dieser Gemeinde gibt es nämlich eine sogenannten „Kraftwanderweg“, der nicht, wie man es vielleicht zunächst meinen könnte, nach körperlicher Stärke verlangt, sondern vielmehr Stärke verleiht. Auf einem Kilometer sind hier 44 Findlingssteine aus Waldviertler Granit verteilt, und hier kann man durch die Schwingungen der Steine gute Energie tanken. Der zwölf Kilometer lange „Keltische Baumkreisweg“ macht es möglich, dass man seinem Geburtstagsbaum begegnet und auch mehr über sich selbst erfahren kann. Auf dem „Kreuz-und-Quer-Pfad“ wird Geschichte lebendig. Hier gibt es Kapellen, römische Hügelgräber und auch Weingärten, die diesen Weg säumen. Am Schluss dieses Weges bietet sich dem Wanderer ein wunderbarer Blick über die sehr schöne steierische Herbstlandschaft.

In der Radkersburger Teich- und Hügellandschaft kann man sehr schön Radeln und dabei auch gleich den echten Herbstzauber erleben. Ganze 3000 Kilometer an Radwegen führen hier vorbei an Wiesen und Feldern und natürlich auch Wäldern, die ein tolles Dickicht aus Pappeln, Akazien und Stieleichen bieten. Kormorane und Schwarzspechte kann man hier beobachten, die mittlerweile bereits als gefährdet gelten. Auch für Genießer sind diese Radwege bestens geeignet, denn überall an den Strecken kann man wunderbar urige Gasthäuser entdecken.

Radeln und Schlemmen, das ist etwas, das nicht nur im Sommer Spaß macht. Rund um Fürstenfeld kann man dies ohne Probleme erleben. Von der schönen Thermenhauptstadt Fürstenfeld aus kann man innerhalb kürzester Zeit die sieben Kilometer bis Söchau hinter sich bringen. Söchau ist ein Kräuterdorf, und der Duft von Salbei, Rosmarin und Thymian schwebt richtig über dem Dorf. Nur einen Katzensprung von Söchau entfernt gibt es auch ein schönes Weingut, wo man die guten steierischen Tropfen verkosten kann. Das typische für diesen Wein ist das sonnige Aroma, und auch die ganz besondere Säurestruktur. Sehr interessant ist auch ein Abstecher zur Riegersburg, hier hinauf fährt man in eineinhalb Minuten mit einer Seilbahn. Die Düfte der regionalen Speisen aus dem „Riegersburgerhof“ steigt allen Gästen in die Nase. Auch die Schokoladenmanufaktur von Sepp Zotter bietet den Gästen jede Menge Verführungen.

In Bad Waltersdorf kann man die echte steierische Kürbis-Wellness erleben. Kürbis schmeckt nicht nur hervorragend, und ist auch nicht nur eine geeignete Dekoration für Halloween, sondern steht auch im Mittelpunkt der Wellnessbehandlungen, die in der Heiltherme Bad Waltersdorf stattfinden. Hier werden dem Gast Spezialmassagen mit dem original steierischem Kürbiskernöl geboten, dessen wertvolle Inhaltsstoffe den Körper revitalisieren, und auch den gesamten Bewegungsapparat mitsamt Muskeln, Wirbelsäule und Gelenken. Diese Anwendung hilft auch wunderbar bei Kopfschmerzen, Schlafstörungen und der Behandlung von Narben. Eine ganz besondere Spezialität kann man hier auch bekommen, und das ist eine Körperpackung mit Kürbis. Der Gast entspannt dabei, gut eingepackt in Kürbiskernmehl und einer speziellen Ölmischung, im Wasser-Schwebebett. Den Tag kann man dann so richtig steierisch ausklingen lassen mit einem Glas Heurigen und einem Kürbis-Lauch-Strudel in einer der urigen Buschenschenken.

November 9th, 2015 | Leave a Comment

Wellnesszentrum Steiermark in Österreich

Wie gänzlich unterschiedlich die Vorstellungen von der Steiermark sind zeigt sich schon nach einer kurzen anonymen Umfrage. Für die einen ist die Steiermark schlicht die Toskana Österreichs. Anderen wiederum kommen Berge in den Sinn. Und noch andere hatten unter „Steiermark“ hauptsächlich das schroffe Dachsteinmassiv und Skifahren abgespeichert. Aber alle kennen die Steiermark als Lieferanten von köstlichem Kürbiskernöl, mit dem sie ihren Salaten und den letzten Pfiff geben. Tja, – das alles ist die Steiermark. Und es lohnt sich, sie zu entdecken.

Bevor ich Sie auf eine Reise quer durch dieses schöne Land mitnehme, müssen ein paar harte Fakten sein. Die Steiermark ist das zweitgrößte, waldreichste Bundesland und größter Obstproduzent Österreichs. Sie hat das größte zusammenhängende Almengebiet Europas, ein mildes, mediterranes Klima und die Landeshauptstadt Graz ist mit 255 354 Einwohnern die drittgrößte Stadt der Alpenrepublik. Im Norden prägen Berge und Almen die Steiermark rund um den fast 3000er Dachstein, Alpenplantagen ziehen sich durch das Grün des Ostens. Im Südosten machen acht Thermen das Land zum Wellnesszentrum und ganz im Süden bringt die sonnige, teils ungemein steile Lage der Weinberge international bekannte Weine hervor. Aus dem Westen kommt das berühmte Kürbiskernöl, das „grüne Gold“ der Steiermark.

Aber nun kommen Sie mit, zum ersten Ziel unserer Reise, zur Teichalm oberhalb des Städtchens Fladnitz in der Oststeiermark. Eine liebliche Almlandschaft, sattgrünes Wanderparadies im Sommer und Loipen gespurt im Winter. Wahrzeichen dieser Region ist der Almo, der Alm-Ochse. Sein Fleisch ist eine kulinarische Spezialität und macht Johann Lafer, den steirischen Sterne-Koch, glücklich. Vom tiefblauen Teichalmsee aus lohnt sich eine Wanderung zum Hochlantsch, mit 1720 m der höchste Berg der Region. Stärken Sie sich auf halber Strecke im Wirtshaus „Steirischer Jockl“ bei einer Brettljause, damit Sie die 198 Stufen zur Wallfahrtskapelle Mariahilf schaffen. Von der Teichalm geht’s dann kurvenreich hinunter ins oststeirische Hügelland. Hügel rauf, Hügel runter, Obstbäume soweit das Auge reicht. Als fruchtiges Band durchzieht die 25 Kilometer lange Apfelstraße diese Region.

Eine halbe Million Obstbäume wachsen hier, vorwiegend Apfelbäume. Zehn Sorten! Vielleicht haben Sie gerade einen knackig-frischen steirischen Elster, Gala, Cox Orange oder Idared gebissen? Aber das oststeirische Hügelland hat noch etwas ganz Besonderes zu bieten. Heiße Quellen, die tief aus der Erde sprudeln, machen die Themenregion zu einem bei Österreichern und Italienern beliebten Erholungsziel. Fährt man von hier aus weiter in Richtung Südwesten bemerkt man es schon bald – das ist sie, die Toskana Österreichs. Die wild-romantische Südsteiermark mit der Weite ihrer Landschaft und dem ständigen Auf und Ab der Weinberge. Pappeln statt Zypressen recken sich auf ihren lang gezogenen Rücken dem Himmel entgegen, und der rhythmische Takt des Klapotetz, der imposanten Vogelscheuche mit Windrad, ist weithin hörbar.

Überall gibt es die typischen Buschenschanken, die hier auch Heurige genannt werden, wo Winzer ihren Weißwein ausschenken und dazu eine Suppe aus selbstgesammelten Pilzen, den „Eierschwammerln“, oder Gerichte aus Kürbis mit dem unvergleichlichen Kürbiskernöl zum rötlich schimmernden Schilcher-Wein servieren. Eine genüssliche, lustig-lockere Atmosphäre – da bestellt man gerne ein zweites Glaserl.

Unser letztes Ziel ist Bad Aussee im schönen Salzkammergut. Aber erst machen wir noch einen Abstecher zum Dachstein. Auf dem höchsten Punkt der Steiermark muss man einmal auf der Aussichtplattform des Sky gestanden sein – die Sicht ist einfach gigantisch! Auf der anderen Seite des Massivs liegt Bad Aussee, hübscher Hauptort des Ausseerlandes und schon im 19.Jahrhundert wegen der herrlichen Naturlandschaft mit Aussee, dem Grundlsee und dem weiten Hochplateau ein beliebtes VIP-Erholungsziel. Das Salz aus den Salinen in Altaussee machte das Städtchen reich. Allgegenwärtig sind hier der steirische Prinz, Erzherzog Johann, der Nationalheld, fesche Dirndl und Haferlschule, die jeder ganz selbstverständlich auch im Alltag trägt.

November 9th, 2015 | Leave a Comment

Christkindlmarkt in Wien – vorweihnachtliche Stimmung in geschmückter Metropole

Eine Reise nach Wien gehört zu jeder Jahreszeit zu den unvergesslichen Erlebnissen. Die österreichische Metropole ist nicht nur Hauptstadt unseres Nachbarlandes, sondern auch ein beliebtes Reiseziel, wenn es um traditionsreiche Weihnachtsmärkte geht. Ab Mitte November öffnet der Wiener Christkindlmarkt alljährlich seine Pforten und lockt Besucher aus

dem In- und Ausland an.

Die rund 1,7 Millionen Einwohner zählende Stadt versteht es, die ganze Innenstadt in ein weihnachtlich geschmücktes Lichtermeer zu tauchen und bis zum heiligen Abend mit zahlreichen Weihnachtshütten für ein unvergessliches weihnachtliches Erlebnis zu sorgen. Dabei verfehlen die Angebote der Händler nicht ihre Wirkung, denn hier findet jeder auch in letzter Minute noch ein passendes Weihnachtsgeschenk. Vor dem Wiener Rathaus und dem Burgtheater lädt der Adventszauber über einen Zeitraum von zwei Wochen zum Verweilen, Stöbern und Shoppen ein.

Wer sich auf das größte Fest des Jahres einstimmen will, findet auf dem Wiener Weihnachtsmarkt überall die magische Anziehungskraft der Vorweihnachtszeit. Täglich ist der Wiener Weihnachtsmarkt zwischen 10 und 21.30 Uhr und freitags wie auch samstags von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Selbst am Heiligabend können sich Besucher des Christkindlmarktes noch bis 17 Uhr an der stimmungsvollen Atmosphäre erfreuen und dem Duft von gebrannten Mandeln, Lebkuchen, Plätzchen, Punsch und Glühwein folgen, um sich die Zeit bis zur Bescherung zu verkürzen.

Der Rathauspark ist Jahr für Jahr in der Vorweihnachtszeit ein beliebter Treffpunkt, sich inmitten eines festlichen Lichterglanzes in die eigene Kindheit zurück versetzen zu lassen. Verliebte folgen dem Brauch, sich unter dem Herzerlbaum zu treffen, und auch Familien mit Kindern kommen auf ihre Kosten, denn das Wolkenpostamt nimmt auch in allerletzter Minute noch Wunschzettel an den Weihnachtsmann an.

Seit dem Jahr 2009 überzeugt die österreichische Hauptstadt in der Adventszeit mit einem beeindruckenden Weihnachtsbeleuchtungskonzept. Der Christkindlmarkt und der Rathauspark werden durch leuchtende Engel in eine stimmungsvolle Atmosphäre versetzt. Zwischen der Uni und dem Parlament schweben erleuchtete Himmelsboten in den Baumkronen und lassen nicht nur Kinderaugen strahlen. Die Eingänge zum Rathauspark beeindrucken durch zwei üppig geschmückte Tore, die „Schneeflocken“ und „Sternenhimmel“ heißen. Groß und Klein sind dann eingeladen, die bunt glitzernde weihnachtliche Märchenwelt zu betreten.

Doch nicht nur die Illuminationen des Weihnachtsmarktes erweisen sich als Anziehungspunkte in der Adventszeit. Viele Veranstaltungen und weihnachtliche Sehenswürdigkeiten locken Menschen an, die sich von der besonderen Stimmung inspirieren lassen wollen. Der Platz vor dem Wiener Rathaus ist auch der Ort, wo der wohl größte Adventskranz des Landes hängt.

Mit einem Durchmesser von rund zwölf Metern ist er das Highlight inmitten des bunten Treibens.

Zwischen dem Naturhistorischen und dem Kunsthistorischen Museum, am Maria-Theresien-Platz, finden Weihnachts-Fans das berühmte Weihnachtsdorf, das an mehr als 60 Hütten traditionelle kunsthandwerkliche Geschenke feilbietet. Am Riesenradplatz lockt der gemütliche Wintermarkt Besucher an. Bis in den Januar hinein wird hier an den Wochenenden ein attraktives Bühnenprogramm geboten, das keine Wünsche offen lässt.

Beschaulichkeit wird am Karlsplatz groß geschrieben. Hier findet seit einigen Jahren ein alternativer Weihnachtsmarkt statt. Hier und auch beim Markt am Spittelberg findet sich ein vorweihnachtlicher Mix aus Kulturangeboten und traditioneller Weihnachtsstimmung.

November 7th, 2015 | Leave a Comment

Urlaub im schönen Salzburger Land – gerade im Herbst sehr beliebt

Der Herbst ist für viele die absolut beste Jahreszeit für einen schönen Urlaub. Sicher verbringen viele Menschen gerne den Jahresurlaub im Süden und aalen sich in der Sonne, aber anderen ist das einfach zu warm, sie bevorzugen die etwas kältere Jahreszeit.

Auch alle Wanderer oder Mountainbiker fühlen sich im Herbst richtig wohl, denn es ist nicht zu heiß aber auch noch nicht zu kalt.

Sehr beliebt für Reisen im Herbst ist das Salzburger Land. Hier gibt es sehr viele Berge, aber auch Seen und Wälder, und zudem bekommt man hier noch jede Menge Abwechslung geboten. Ganz besonders beliebt bei den Urlaubern ist natürlich Salzburg selbst. Nicht nur der Dom ist hier sehr berühmt, auch die Festung Hohensalzburg, die berühmte Getreidegasse oder die Mozarthäuser sind immer einen Besuch wert. Allerdings macht es nicht sonderlich viel Sinn, wenn man sich einen Plan nimmt und von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten rennt, um ja alles sehen zu können. Einfach ohne Plan die Stadt besuchen und dann schauen, was sich gerade anbietet, das ist eine sehr gute Möglichkeit, diese Stadt zu erkunden.

Den Wolfgangsee schätzt nicht nur der ehemalige Bundeskanzler Kohl als Urlaubsort, auch viele andere Reisende können sich der Faszination dieses Ortes nicht entziehen. Ein Grund ist sicherlich, dass man am Wolfgangsee jede Menge Abwechslung geboten bekommt. Er befindet sich mitten in der schönen Natur, gleichzeitig aber auch nicht weit entfernt vom schönen Salzburg. Gerade die Kulisse ist im Herbst etwas ganz Besonderes, denn durch das viele bunte Laub entsteht am Wolfgangsee eine einzigartige Idylle. Wer einen faszinierenden Blick auf diesen schönen See haben möchte, der sollte sich in eine der Bergbahnen begeben, die die Besucher auf den Schafberg oder das Zwölferhorn bringen, denn vor dort aus hat man eine wunderbare Sicht.

Eines der Dörfer, das zu den schönsten in ganz Österreich zählt, ist das Dorf Filzmoos. Es befindet sich direkt am Fuße des berühmten Dachsteingebirges. Vielerlei Unterkünfte bietet dieses Dorf an, neben Hotels und natürlich Pensionen gibt es auch Bauernhöfe, wo man einen urigen Urlaub verbringen kann. Das Gebiet rund um das Dorf ist ein wahres Mekka für alle Wanderer, neben den zahlreichen Wanderstrecken gibt es auch etliche Hütten und natürlich Almen.

Wer gerne etwas für seine Gesundheit tun möchte, der wird sich die Region Gastein für seinen Urlaub aussuchen. Hier gibt es im Tal drei verschiedene Dörfer. Der Hauptort ist Bad Hofgastein, gleichzeitig fungiert er auch als der historische Mittelpunkt von der gesamten Region. Nicht zu verachten ist auch die wunderbare Thermenlandschaft, die es dort gibt. Bad Gastein ist ein Kurort, der geprägt wird von sehr vielen schönen Bauten, von denen die meisten noch der Belle Époque entstammen. Für die Gesundheit stehen hier die Thermalwasserquellen zur Verfügung, aber auch das Höhenklima sowie die saubere Gebirgsluft tragen ihren Teil zu einer guten Gesundheit bei. Sehr beliebt nicht nur bei den Patienten sondern auch bei den Medizinern ist der Gasteiner Heilstollen. Wer mit der Familie unterwegs ist, wird sicher als Reiseziel Dorfgastein wählen, ein richtig uriges Dorf, bestens geeignet für eine Familienreise.

Die meisten werden sicher schon einmal von den Krimmler Wasserfällen gehört haben, und auch diese befinden sich im Salzburger Land. Diese sehr beliebte Sehenswürdigkeit befindet sich, wie man sich vielleicht schon denken konnte, beim Dorf Krimml. Diese Wasserfälle bieten insgesamt drei Felsstufen, und es geht sage und schreibe 380 Meter in die Tiefe.

Es gibt auch einen ganz speziellen Wanderweg, der die beste Ausgangsbasis ist, um dies zu beobachten.

Wer Panoramastrecken liebt, der darf auf keinen Fall die Großglockner Hochalpenstraße verpassen. Ganze 48 Kilometer ist diese Strecke lang, und sie führt mitten in den Nationalpark Hohe Tauern hinein.

Wanderfreunde werden sich auch ganz leicht entscheiden können für den Salzburger Almenweg. Dies ist ein Rundweg, der allerdings 350 Kilometer Länge aufweist. Insgesamt gibt es auf diesem Weg 31 Etappen. Wer ein passionierter Wanderer ist, der wird sicher den gesamten Weg laufen wollen, zwingend erforderlich ist dies aber nicht. Auch Ausflüge von ein paar Tagen sorgen dafür, dass man überwältigende Eindrücke bekommen kann von der gesamten Bergwelt, aber auch um die Köstlichkeiten der Region zu probieren, die auf den Hütten angeboten werden, die sich entlang dieses Weges befinden.

Das Salzburger Land bietet sicher noch einiges mehr an als das, was hier jetzt aufgezählt wurde, aber so einiges sollte man auch ruhig einmal selbst erkunden.

Oktober 10th, 2015 | Leave a Comment

Dreigeteilt – Urlaub am vielseitigen Bodensee

Drei Länder teilen sich einen See, der nicht nur bei den Urlaubern sehr beliebt ist – der Bodensee. Wenn man in Friedrichshafen in die Gondel eines „Zeppelin NT“ steigt, und sich dieser kurz darauf leise surrend in die Luft erhebt, dann kann das Staunen beginnen, wenn unter einem der Bodensee liegt.

Lautlos ziehen kleine, am Bodensee-Ufer liegende Orte vorbei, die aussehen, als wären sie extra dorthin drapiert worden. Auf dem blauen Wasser tanzen zahllose weiße Segel vorbei, und auch die Bergriesen der Schweizer Alpen sehen aus, als wären sie zum Greifen nah. Eine Reise in einem solchen Zeppelin ist auf jeden Fall ein echtes Highlight bei jedem Urlaub am Bodensee. Leider ist dieser halbstündige Ausflug nicht gerade sehr günstig, denn er kostet ab 200 Euro aufwärts und kann gegen einen Aufpreis auch beliebig verändert werden. Wesentlich günstiger, aber nicht wirklich vergleichbar, ist der Besuch des Zeppelin-Museums in Friedrichshafen. Es ist im alten Hafenbahnhof untergebracht. Dieses Museum beherbergt die weltgrößte Sammlung zur Geschichte der Zeppelin-Luftfahrt. Und nicht nur für die Technik-Freaks ist dieses Museum ein echtes Erlebnis, viele spannende Eindrücke erwarten die Besucher.

Der Bodensee misst an seiner längsten Stelle 63 Kilometer, und seine breiteste Stelle ist 14 Kilometer lang. Und das Schöne ist, dass hier wirklich jeder auf seine Kosten kommt. Romantiker, Museums-Fans, Wassersportler, Naturfreunde, Sonnen-Anbeter oder auch alle Kunstfreunde. Gerade die Kunstfreunde können bereits bei der Anreise aus dem Norden ein barockes Wunder erleben. Direkt über den Weinbergen bei Überlingen, genau zwischen Überlingen und Uhldingen, befindet sich die Wallfahrtskirche, die reich verziert ist. Zu ihren Schätzen, die sich im Inneren befinden, zählt die Figur des „Honigschleckers“, das ist eine kleine Putte, die ganz verstohlen aus einem Honigkorb nascht.

Am schönen nördlichen Ufer entlang erreicht man in wenigen Minuten mit dem Auto das schöne Meersburg. Das gleichnamige Bauwerk, also die Meersburg, gilt als Wahrzeichen der Region und beherrscht das Stadtbild. Die berühmte Dichterin Annette von Droste-Hülshoff schrieb hier einige bedeutende Zeilen, als sie ein paar Jahre auf der Burg lebte.

Aber nicht nur wegen der alten Burg lohnt sich ein Abstecher, auch die mittelalterlichen Gassen und Tore sind immer einen Besuch wert.

Wie Perlen an einer Schnur reihen sich hier bekannte Ausflugsziele aneinander. Schloss Montfort, Wasserburg, Kressbronn, und auch die prachtvolle Stadt Lindau mit ihrer malerischen Hafeneinfahrt, die von einem bayerischen Löwen bewacht wird.

Von dort aus ist es nur noch ein kurzer Sprung bis hin zu den österreichischen Festspielen in Bregenz.

Natürlich sollte man auch immer einen Abstecher in die Schweiz mit einplanen. Hier gibt es romantische Orte wie Arbon, Rorschach, Egnach und Romanshorn, die das zur Schweiz gehörige 72 Kilometer lange Bodenseeufer säumen.

Bei Konstanz geht es dann wieder über die deutsche Grenze. Beim Bummel durch die Stadt kann man das berühmte Konzilsgebäude besichtigen und auch die weithin sichtbare moderne Skulptur der Imperia am Hafen.

Was man auch niemals verpassen sollte, das ist ein Ausflug mit einem der weißen Ausflugsschiffe zur Blumeninsel Mainau. Jedes Jahr steht das blühende Blumenreich unter einem ganz bestimmten Motto. Für das Jahr 2010 ist das „Feurige Farben – Azure Aromen“ Thema aktuell.

Sehr beliebt ist die Mainau aber nicht nur bei Blumenfreunden, sondern auch bei allen Heiratswilligen. Im roten Salon des Schlosses ist alles dafür vorbereitet, die Paare in den Stand der Ehe zu bringen, hier finden die standesamtlichen Trauungen statt. Wer auch die kirchliche Trauung hier durchführen möchte, findet in der barocken Schlosskirche den passenden Rahmen.

September 30th, 2015 | Leave a Comment

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