Sizilien – zu Besuch auf der größten Insel im Mittelmeer

Ein Urlaub auf Sizilien – bereits bei der Ankunft am Flughafen kann man es spüren, dass die Zeit hier irgendwie anders zu laufen scheint als im restlichen Italien. Das könnte vielleicht am sehr impulsiven Temperament der Sizilianer liegen. Oder sind ganz einfach die vielen Sonnenstunden schuld? Fest steht jedenfalls, dass Lebensfreude hier mehr als groß geschrieben wird. Überall gibt es Farbe und Schmuck, das darf ganz einfach auf Sizilien nicht fehlen. Jeder Gast bekommt überall wo er geht und steht neue Entdeckungen mit.

Eines der bekanntesten Motive, das man auch von vielen Postkarten kennt, ist der Blick, den man aus dem griechisch-römischen Theater von Taormina direkt auf die Bucht von Naxos und auch den Ätna hat. Dieses charmante Städtchen liegt auf dem Monte Tauro. Hier findet man balkongeschmückte Häuser, viele Cafés und auch unzählige, sehr vielseitige Geschäfte. All dies findet man auf der Corso Umberto inmitten von Taormina. Dies ist die Flaniermeile der Stadt.

Urlauber und Einheimische vermischen sich hier und bummeln durch die Geschäfte oder treffen sich in den Cafés. Das ganze geht bis weit in die Nacht hinein.

Wer tagsüber gerne baden möchte, der muss sich einer Seilbahn bedienen, denn man muss hinunter in die Badebuchten von Mazzarò. Naja, man muss nicht unbedingt die Seilbahn nehmen, wer sportlich veranlagt ist, der kann auch die Treppenstufen nutzen, die ebenfalls zu den Buchten führen.

Wer sich ein unvergessliches Erlebnis gönnen möchte, der sollte unbedingt einen Ausflug auf den feuerspeienden, 3340 Meter hohen Ätna wagen. Seinen Weg durch die Lava des Ätna musste sich der Fluss Alcantara mühevoll graben. Ein grandioses Naturschauspiel bietet sich in der Alcantara-Schlucht.

Natürlich darf man auch die klassischen Tempel Siziliens nicht vergessen. Sie befinden sich bei Agrigent. Zwei riesige Tempelruinenfelder liegen in Selinunt. Der schönste griechische Tempel von ganz Sizilien ist der Tempel von Segesta.

Wer noch mehr Kultur erleben möchte, der besucht das Archäologische Museum Palermo, das sich in einem ehemaligen Kloster befindet, das Museum von Agrigent oder auch das Archäologische Museum von Syrakus.

Sizilien hat viel zu bieten, eine reiche Kultur und Sonne satt sind hier nur ein paar Beispiele.

Dezember 2nd, 2015 | Leave a Comment

Das Hotel Floridiana Terme in Italien – mein Urlaub auf Ischia

Als wir im letzten Jahr unseren Urlaub in Neapel verbracht haben, konnten wir von dort aus eine Schifffahrt zu den umliegenden Inseln buchen. Und während dieser Fahrt kamen wir auch an Ischia vorbei. Schon beim ersten Anblick wussten wir, dass wir dort unseren nächsten Urlaub verbringen würden.

Den Winter über haben wir uns dann gut eingelesen und uns für das Hotel Floridiana Terme entschieden. Sieben Tage auf Ischia, ein Traum. Der Flug war sehr angenehm, und das Wetter auf der Insel natürlich toll. Dort scheint sowieso fast immer die Sonne, und wir hatten eine Woche lang nur blauen Himmel bei sehr angenehmen Temperaturen.

Ischia ist eine reiche Insel, und zwar schon seit langer Zeit. Das liegt an den vielen Quellen, die es auf der Insel gibt. Das Wasser aus den Quellen ist reichhaltig und gesund, es wird auch bei vielen Erkrankungen zur Therapie eingesetzt. Natürlich ist es auch für gesunde Menschen sehr angenehm.

Auf der Insel hat man sehr viele Möglichkeiten, verschiedene Heilverfahren zu nutzen. Wir hatten uns deshalb auch für einige therapeutische Angebote interessiert. Dazu gehörte unter anderem die Fangobehandlung.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die nette Reisebetreuung. Man muss nicht herumlaufen und jemanden suchen, der Fragen beantwortet. Die Mitarbeiter kommen von sich aus, fragen ob alles in Ordnung ist und sind über alles gut informiert. Die Thermalbäder standen uns täglich offen. Wir haben aber auch die Trainingsanlagen genutzt. Zu Hause gehen wir mehrmals pro Woche ins Fitnessstudio. Auf Ischia zu trainieren, war eine sehr schöne Abwechslung. Mir persönlich hat die Wassergymnastik sehr gut gefallen. Wir sind beide sehr sportlich und ich dachte immer, dass diese Art von Gymnastik nur was für Senioren ist. Da wurde ich aber eines Besseren belehrt. Wassergymnastik wird immer der Gruppe angepasst und kann ganz schön anstrengend werden. Mein Mann konnte sich das Grinsen jedenfalls nicht verkneifen, als ich prustend aus dem Wasser kam.

Zu den möglichen Angeboten, die man im Hotel bekommt, gehören auch Massagen. Die sollte man unbedingt nutzen. Sie sind wirklich sehr entspannend. Wer sich viel bewegt, der darf auch gut essen. Also haben wir jeden Abend das Dinner in vollen Zügen genossen. Besonders gut hat uns aber der Gala-Abend gefallen.

Das Essen war grundsätzlich gut, an diesem Abend aber auch noch sehr feierlich. Es wurde Live-Musik gespielt, und so wurde es ein sehr schöner Abend.

Natürlich waren wir auch viel unterwegs. Auf der Insel gibt es viel zu sehen und einen Teil kannten wir ja schon, wie die Citara-Bucht in Forio. Wenn man sich dort hinsetzt und alles auf sich wirken lässt, möchte man gar nicht mehr aufstehen. In den Poseidon-Gärten haben wir viele Fotos gemacht. Nicht nur für uns, sondern auch noch für andere Urlauber. Man gibt sich gern mal die Kamera in die Hand, denn auf solche Urlaubsbilder möchte niemand verzichten.

Fast hätten wir sie nicht mehr geschafft, die Sorgeto-Quellen sind schon allein eine Reise wert und man sollte sich dafür unbedingt etwas Zeit nehmen. Sie sind in Forio in der Bucht bei Panza zu finden.

November 22nd, 2015 | Leave a Comment

Sizilien entdecken – Urlaub im Oktober auf der größten Mittelmeerinsel

Über 23 Grad im Schatten sowie über 20 Grad Wassertemperatur und nur etwa 2,5 Flugstunden von Deutschland entfernt – auch im Oktober ist Sizilien, die größte Insel im Mittelmeer, ein ideales Reiseziel. Die Sizilianer kennen das Passwort zur Ewigkeit. Sie sagen: „Alles muss sich verändern, wenn alles so bleiben soll, wie es ist.“ Diese Erkenntnis haben sie aus ihrer stürmischen Geschichte gewonnen. Ich ahne es schon – Sizilien ist keine Insel, sondern eher ein Universum. Aber gleichzeitig gibt es noch das leichte, lustvolle Sizilien.


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In der Antike nannte man die größte der Mittelmeerinseln wegen ihrer dreieckigen Form „Trinakria“. Ihr Wahrzeichen ist ganz schön sexy, drei wohlgeformte Schenkel mit einer Fruchtbarkeitsgöttin in der Mitte. Das Motiv ist fast überall zu finden, auf der Flagge, auf T-Shirts und auf Souvenirs. Und das Dreieck findet sich noch in anderer Form wieder – als Bikini! Ich staune nicht schlecht, als ich auf Mosaiken aus dem dritten und vierten Jahrhundert nach Christus Bikinimädchen mit magischen Dreiecken um die schlanken Lenden entdecke.

Von Palmeros Flughafen fahre ich eine Stunde mit dem Auto zum Fischerdorf Cefalù im Norden. Mein Domizil für die nächsten Tage ist das „Kalura“-Hotel. Von dort führen 73 Klippenstufen abwärts ins lockende Meer. Das seichte Wasser hat noch angenehme 22 Grad. Während ich auf dem Rücken treibe betrachte ich das Madonie-Gebirge, das sich hinter dem Hotel auftürmt. Die quirligen Lidos und die Altstadt von Cefalù sind in zwanzig Minuten zu Fuß zu erreichen. Am Abend spielen Männer Karten vor den Trattorias, quer über die Gassen hängt Wäsche, am Strand liegen Fischerboote auf der Seite wie eingenickt. Mütter rufen zum Essen – Impressionen wie aus einem Sophia-Loren-Film.

Ich habe Hunger. In der „Bar del Faro“ bestelle ich mir auf dem Rückweg eine Piadina. Ein dünnes Fladenbrot mit Gemüse und Schinken gefüllt und einer reichhaltigen Salatbeilage. Ebenso einfach wie köstlich.

Am nächsten Tag geht es mit der Bahn in die Hauptstadt, das ist stressfrei und kostet wenig. Dort treffe ich meinen deutschen Bikeguide Sylvia. Geräuschlos pesen wir auf dem Fahrrad durch die Stadt, umgeben von nervösen Vespa-Rittern mit knatterndem Auspuff, Kleinlastern, Pferdegetrappel. Im Hafen tuten Kreuzfahrtschiffe – ganz wie in Wim Wenders´ Film „Palermo Shooting“. Die Stadt riecht nach Meer, Hafenöl, Mandeln, Kaffee, Weihrauch. „Nur Touristen und ansässige Inder radeln hier, für Sizilianer unvorstellbar“, lacht Sylvia.


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In drei Stunden habe ich alles gesehen, die imposante Kathedrale – die deutschen Stauferkönige Friedrich II. und Karl VI. liegen hier begraben –, die arabisch anmutenden Paläste, den Normannenpalast, den Hafen und die bunten Straßenmärkte. Zum Abschied verrät Sylvia mir, wo die schönsten Boutiquen liegen.

Nächster Tag, Kultur pur. Sizilien hat mehr griechische Tempel als Griechenland. Die lassen sich am besten im Herbst besuchen, wenn die Touristenströme versiegt sind. Zwei Stunden sind es vom Hotel zur Südküste und schon bin ich im berühmten „ Tal der Tempel“, Agrigento. Wie Perlen aufgereiht liegen die Tempel in der Hügellandschaft zwischen Mandel- und Ölbaumhainen. Aber, beim Zeus! Der Tempel des Göttervaters ist nur noch ein Haufen riesiger Steinblöcke und Säulentrommeln. Ein Erdbeben hat den einst größten Tempel der antiken Welt vernichtet. Danach mach ich einen Abstecher in die römische „Villa del Casale del Imperiale“ nach Piazza Armerina und bewundere die eingangs erwähnten Bikinimädchen.

Mein nächstes Etappenziel ist – nach vielen Tunneln – Taormina im Nordosten der Insel. Ich checke im „ Mazzarò Sea Palace“, ein, das direkt am Meer liegt. In die höher gelegene Altstadt von Taormina gelange ich am schnellsten mit der Seilbahn. Das „Teatro Greco Romano“ ist genauso beeindruckend wie der Ausblick über die Küste und zum nahen Ätna. Zuerst peile ich den Corso Umberto an, die Flaniermeile zwischen den zwei Stadttoren gilt als das Herz der Stadt. Hier findet man alles, Boutiquen, Galerien, Eiscafés und Restaurants. Abends füllt sich die Hauptstraße schlagartig mit aufgestylten Sizilianern. Der „passeggio“ (Spaziergang) ist für die Sizilianer unverzichtbar. Auf der Flaniermeile wird geflirtet, geredet und getrunken – der ideale Ort für einen Aperitif. Im Ristorante „L´Arco“ stärke ich mich mit Makkaroni mit Sardinen für das Nachtleben. Das ganz in Weiß gestylte Restaurant „La Giara“ verwandelt sich nach Mitternacht in die angesagteste Disco. Um drei Uhr morgens bringt House-Musik die Stimmung auf Hochtouren und vor der Tür warten immer noch Menschenmassen darauf, am Türsteher vorbeizukommen.

Der Morgen beginnt perfekt! In einem Palasthotel ist auch das Frühstücksbuffet royal. Cappuccino, frische Croissants, italienischer Schinken, Obstsalat und Champagner auf der Terrasse direkt über den Strand mit Blick auf die kleine, malerische Bucht. Nachmittags steht der Ätna auf dem Programm, der größte aktive Vulkan Europas. Mein Guide Eddy hat den 3369 Meter hohen Vulkan schon 2500-mal bestiegen. „Wir fahren zur Nordseite des Kraters, denn dort sieht man zur Dämmerung den glühenden Lavastrom des letzten Ausbruchs“, erklärt er. Im Jeep geht´s zur Skistation Piano Provenzale, 2002 durch einen Vulkanausbruch zerstört. Lavafelder, soweit mein Auge reicht. Weiter durch die schwarze Wüste auf 2800 Meter. Eisiger Wind weht, wir erreichen die Anhöhe zu Fuß bei Sonnenuntergang, der Magmafluss ist nur 1500 Meter entfernt. Im Licht der Taschenlampen kraxeln wir bergab. Gespenstisch.


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Am nächsten Morgen geht es mit der Fähre zwei Stunden zur Insel Panarea. Hier treffe ich Don Curro, er kennt alle sieben Äolischen Inseln und ihre Bewohner. Wir fahren Elektrotaxi, denn auf der Insel gibt es nur den Hafenort und ansonsten keinen Verkehr. Der Rest der Insel ist bergig und unbewohnt. Don Curro verrät mir, wo das Haus von Designer Bulgari steht, dass Dolce & Gabbana mit ihrer Superyacht ab und zu vorbeikommen, es bei „II Macellaio“ das beste Grillfleisch gibt und das der einzige Strand der Insel nur zu Fuß erreichbar ist. Der Blick von meinem Infinity-Hotelpool über die Insel bis nach Stromboli ist unschlagbar, wie im Paradies!

Mein Ziel am nächsten Tag ist Syrakus, einst Hauptstadt des Mittelmeerraumes, heute Weltkulturerbe. Die Barockstadt an der Ostküste bewahrt die Spuren der gesamten Geschichte Siziliens. Ich besuche antike Steinbrüche, frühchristliche Katakomben und das griechische Theater in der Neapolis. Im Dom sind sogar noch die Säulen des einst griechischen Tempels zu sehen. So baut ein Glaube auf dem anderen auf und bewahrheitet den sizilianischen Spruch: „Man muss etwas verändern, damit alles so bleibt, wie es war.“

November 9th, 2015 | Leave a Comment

Verliebt in Italiens Gardasee

Italiens blaues Wunder am Rande der Alpen zieht seit Jahrzehnten deutsche Urlauber an.

Der Gardasee ist anders als seine italienischen, schweizer oder auch deutschen Verwandten. Das wurde mir nach einigen Jahren und etlichen Urlauben endgültig klar. Nur von ihm fühle ich mich auf eine geradezu magische Weise angezogen. Dazu tragen die Surfer bei, die mit der „Ora“, dem pünktlich zur Mittagszeit aufkommenden Südwind, über das Wasser gleiten. Aber auch die steil ins Wasser fallenden Felsen im Norden und die flacher werdende Landschaft im Süden.
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Nirgendwo klingen die Zikaden, die den Soundtrack zur flirrenden Mittagshitze liefern, schöner. Jedenfalls in meinen Ohren. Denn ich liebe diese Gegend. Mit ganzem Herzen. Sobald ich auf dem Parkplatz nach der ersten Linkskurve hinter Nago den Gardasee erblicke, wehen mir die Erinnerungen entgegen. Ferien mit den Eltern, spätere Ausflüge mit Studienfreunden. Und jede Reise brachte ein neues Geheimnis von Italiens größtem See zutage.

Der für mich schönste Agriturismo liegt in Riva, nur ein paar Kilometer westlich von Nago, am Nordufer. Eigentlich sind es sogar zwei Agriturismi. Jahrelang haben die Brüder Walter und Tiziano das „Eden Marone“ gemeinsam geführt, ein altes Bauernhaus am Stadtrand. Vor kurzem hat Tiziano zusammen mit seiner Frau eine Dependance eröffnet. Gleich nebenan. Moderner, aber genauso familiär wie das Original. Zugegeben, das Haus hat keinen Seeblick, dafür die besten Antipasti. Tizianos zarte Gartenartischocken sind ein Gedicht. Dazu hausgebackenes Brot, selbst gemachtes Olivenöl und Merlot von den hauseigenen Weinstöcken. Perfekter kann ein erster Abend am Gardasee nicht ausklingen.

Enge Kurven, viele Tunnel, dazwischen Palmen, Zitronenbäume und eine traumhafte Aussicht. Dreißig Kilometer lang blitzt zwischen Riva und Gargnano immer wieder der See durch ein Felsloch oder ein Tunnelfenster, Zypressen stehen am Straßenrand, rechts ragen die Felsen senkrecht hinauf. Eine Traumkulisse auch für Filmaufnahmen.

Wie überall in Italien gibt es auch am Gardasee jede Menge Kirchen. Das schönste Kloster steht in Gargnano. Etwas weiter südlich, in Toscolano-Maderno, kann man Sant´Andrea Apostolo bewundern. Eine kleine Kirche, deren Fassade mit zartrosa und weißem Marmor gestreift ist. Ein Erdbeben vor vier Jahren hat der 800 Jahre alte romanische Bau gottlob mit nur ein paar Rissen überstanden.

Dem großen Erdbeben von 1901 verdanke ich meine Lieblingsbar am südlichen Westufer in Saló. Zumindest indirekt. Nach der Katastrophe bauten die Stadtväter den Ort neu auf – und schufen dabei die Seepromenade. Mittlerweile ist sie auf drei Kilometer angewachsen.


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Wenn ich mal etwas Abwechslung von den Osterien und Trattorien am Südende des Sees haben möchte, fahre ich bis Bardolino am Ostufer.

Ein paar Kilometer weiter nördlich, kurz hinter Garda, ragt die Landzunge Punta San Vigilio in den See. Direkt am Ufer steht eine Villa aus dem 16. Jahrhundert. Heute ist sie ein Luxushotel mit einer einzigartigen Bar am Hafen. Ein Riva-Boot tuckert vorbei – eines dieser eleganten, mythischen Motorboote aus Holz, in denen seit den 60er Jahren fast jeder Promi einmal über den See gefahren ist. Hier verbringe ich meinen letzten Abend am See. Die Abendsonne spiegelt sich noch in meinem Drink, während vom Westufer schon die Lichter von Gargnano herüberblinken.

Am Morgen, bevor ich den See verlasse, fahre ich noch einmal mit der Seilbahn von Malcesine am nördlichen Ostufer auf den Monte Baldo – fast 2000 Meter von der Bergstation weg und lege mich zwischen die Alpenblumen ins Gras. Ein letztes Mal funkelt mir der See entgegen, ich sehe die kleinen Orte am Ufer liegen, die Surfer und Segler übers Wasser peitschen. Im nächsten Jahr komme ich wieder. Ich werde meine Lieblingsorte besuchen und am Schluss wieder ein letztes Mal den Blick auf den See genießen. Und ich werde mich erneut verlieben. Wie jedes Mal.

Oktober 28th, 2015 | Leave a Comment

Genießen mit allen Sinnen in der Toskana

Die Toskana ist eine bekannte italienische Region, die durch ihre bedeutenden Kulturlandschaften und den landschaftlichen Facettenreichtum als wichtiges Tourismusgebiet in Mittelitalien gilt. Hier leben rund 3.800.000 Menschen, die von den Schönheiten der Naturschutzgebiete,

den Küstenregionen und dem für die Toskana signifikantem Hügelland profitieren.

Im Norden wird die Region von der Emilia Romagna und Ligurien begrenzt. Im Süden ist Latium die Nachbarregion und im Osten liegen Umbrien und Marken. Die Toskana überzeugt durch ihre reiche Vegetation aus Olivenbäumen, Pinien, Zypressen und Weinreben, die sich harmonisch in die Hügel einfügen und vom 2.000 Meter hohen Monte Prado, dem höchsten Berg der Region, überragt werden. Im Süden der Toskana, im Parco dell Úccinellina, einem riesigen Naturschutzgebiet, finden naturbewusste Urlauber ein ungewöhnliches Zusammenspiel zwischen Flora und Fauna.

Die Toskana umfasst nicht nur das Festland, sondern zieht auch Urlauber aus der ganzen Welt auf die atemberaubend schönen Inseln des Archipels. Neben der drittgrößten Insel Italiens, Elba, erweisen sich auch Capraia, Isola del Giglio, Pianosa, Gorgona, Montecristo und Giannutri als Touristenmagnete. Nicht weniger beliebt sind die bekannten Küstengebiete von Maremma und Marmor.

Livorno, die größte Hafenstadt an der Küste, gilt nicht nur durch seinen großen Containerhafen als eine der bedeutendsten Städte der Toskana, sondern überzeugt auch durch in architektonischer Hinsicht. Die verträumte Altstadt wird von zahlreichen Kanälen durchzogen und bietet dem Toskana-Fan eine bunte Mischung aus Stadtleben und modernem Tourismus. Wer das typische Strandleben der Toskana genießen will, findet in den quirligen Küstenorten komfortable Hotelanlagen, langgestreckte Sandstrände und prächtige Promenaden, die zum Verweilen einladen.

In Marina di Massa, Lido di Camaiore oder Forte di Marmi finden sich überwiegend italienische Urlauber, die auch gern von hier aus einen Abstecher in die berühmten Marmorbrüche von Carrara unternehmen. Einen Tagesausflug wert ist auch der Besuch von Pietrasanta. Die Stadt wird durch den Marmor geprägt, der auch das Baumaterial der berühmten Collegiata di S. Martino ist.

Der größte Fluss der Toskana, der Arno, durchquert die Stadt, die fester Bestandteil einer Toskanareise sein sollte: Pisa. Zu beiden Seiten des Flusses breiten sich die Häuser bis hinauf zu den Pisaner Bergen aus. Wie zu allen Zeiten stehen der berühmte Schiefe Turm von Pisa wie auch das Baptisterium aus weißem Marmor im Mittelpunkt eines Pisabesuchs. Das Wahrzeichen der Stadt, der Schiefe Turm lässt sich heute wieder besteigen, um einen traumhaften Panoramablick über die geschichtsträchtige Stadt zu genießen.

Zu den am häufigsten besuchten Regionen der Toskana gehören neben den Küstengebieten am Mittelmeer auch das Chianti-Gebiet zwischen Siena und Florenz und die Etruskische Riviera, die sich bis nach Piombino zieht. In der Hauptstadt Florenz reihen sich architektonische Sehenswürdigkeiten und Sakralbauten aneinander, die das Ambiente für die malerischen und verwinkelten Gassen dieser turbulenten Stadt bilden. Florenz war zu allen Zeiten als kunstgeschichtlich bedeutender Ort und zu den bekanntesten Touristenmagneten gehören der zentral gelegene Dom, die Uffizien und die vielen gut erhaltenen Renaissance-Paläste der Medici. Die Ponte Vecchio, eine für den Verkehr gesperrte Brücke aus dem 14. Jahrhundert, ist die älteste, die den Arno überspannt und mehr als 30 Juweliergeschäfte beherbergt.

 

Oktober 13th, 2015 | Leave a Comment

Fast wie Urlaub in Italien – die berühmten Käsesorten der Italiener

Urlaub in Italien – eigentlich möchte man schon beim Gedanken daran gleich losfahren. Leider ist das ja nicht immer möglich. Aber es gibt zumindest Möglichkeiten, sich das Italien-Feeling nach Hause zu holen, und zwar mit den kulinarisch unübertroffenen Käsesorten der Italiener.


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Die wohl bekannteste Sorte ist wohl der Mozzarella. Im Gegensatz zu dem maschinell gefertigten Mozzarella aus Kuhmilch ist der italienische Büffel-Mozzarella handgefertigt und gilt als der einzig wahre Mozzarella. Er kann durch seinen säuerlich-milden Geschmack bestechen. Mit Tomate und Basilikum ist er allemal ein absolutes Highlight. Einen Tipp gibt es zu dieser Köstlichkeit. Wenn der Mozzarella sehr weich ist empfiehlt es sich, ihn besser in Stücke zu zupfen anstatt zu schneiden.

Gorgonzola – entweder liebt man ihn, oder man hasst ihn. Die blauen Adern in seinem Innern erhält der Gorgonzola durch eine Edelpilzkultur. Er ist ein würziger Kuhmilch-Weichkäse, den es in allen Varianten von mild bis scharf gibt. Man kann den Gorgonzola nach der italienischen Art genießen, indem man mit Weißbrot zu sich nimmt. Auch schwarze Oliven und Radicchio dürfen hier nicht fehlen. Natürlich kann man ihn auch über Salate krümeln, auch gerne mit Walnüssen. Wer gerne die stärkere Variante bevorzugt, der sollte beim Kauf darauf achten, dass der Käse stark mit Blauschimmel durchzogen ist. Je stärker desto älter und schärfer ist der Käse.

Der beliebte Ricotta kann ganz unterschiedliche Rezepturen haben. Je nach Region Italiens wird der Frischkäse entweder aus Kuh-, Büffel- oder Schafsmilchmolke hergestellt. Man kann ihn geräuchert, gebacken oder auch gesalzen bekommen. Einen kleinen Tipp gibt es hier auch für alle, die auf die schlanke Linie achten. Um Soßen zu verfeinern wird gerne die üppige Mascarpone verwendet. Dafür eignet sich aber auch prima Ricotta als fettarmer Ersatz.

Pecorino – hergestellt aus Schafsmilch wird dieser würzig-scharfe Hartkäse gerne für Pestos genommen. Er hat ein sehr kräftiges Aroma, das neben Gewürzen wie beispielsweise Basilikum geschmacklich sehr gut zur Geltung kommt. Dies unterscheidet ihn beispielsweise vom Parmesan. Auch hier gilt, je älter der Käse ist, desto kräftiger und würziger schmeckt er auch. Für alle Kuhmilchallergiker ist der Pecorino eine absolut wunderbare Alternative zum Parmesan.


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Und zu guter letzt der Parmigiano-Reggiano. Wer nicht weiß, was das ist, hier in unseren Landen ist dieser Käse als Parmesan bekannt. Er hat eine feinkörnig-blättrige Struktur, somit ist er der typischste der italienischen Hartkäse. Er ist ein perfekter Reibekäse und wird sehr gerne für Pasta und Pizza genutzt. Auch hier gibt es eine kleinen Tipp. Parmesan sollte man immer am Stück kaufen und dann wie beim Urlaub in Italien ganz einfach mit einer Reibe auf den Tisch stellen. Wenn er bereits gerieben ist oder abgepackt gekauft wird, dann verliert er leider sehr viel Aroma, und das wunderbare Urlaubsfeeling ist zerstört.

Italien ist nicht so weit weg, wie man denkt. Mit diesen unübertroffenen Käsesorten kann man sich zumindest ein kleines Stück Italien nach Hause holen.

September 22nd, 2015 | Leave a Comment

Venedig – nicht nur zum berühmten Karneval eine Reise wert

Venedig ist wohl eine der berühmtesten Städte Italiens. Durch die zahlreichen Wasserstraßen, durch die Urlauber mit den berühmten Gondeln fahren können, hat Venedig sein romantisches Image nie verloren. Bis zum 18. Jahrhundert war Venedig eine der größten Städte in Europa und

bis heute zählt die Stadt zu den wichtigsten und beliebtesten Reisezielen. Unzählige Sehenswürdigkeiten lohnen auch einen längeren Aufenthalt.

Zu den berühmtesten Ausflugszielen gehört sicher die Kirche am Markusplatz, die aus dem 11. Jahrhundert stammt und nach einem Brand vollständig wieder aufgebaut werden musste. Urlauber sollten es sich nicht nehmen lassen hineinzugehen, denn dort ist die Kirche noch beeindruckender als von außen. Am Markusplatz werden außerdem immer wieder große und wichtige Feste veranstaltet.

Urlauber, die gerade erst angereist sind, können sich hier einen ersten Eindruck vom regen Leben Venedigs verschaffen, denn auf diesem Platz halten sich zu jeder Tages- und Nachtzeit Menschen auf. Unzählige Geschäfte machen die Besichtigung vor allem für Shopping-Reisende zu einem besonderen Erlebnis. Eine Stadtführung gibt es in Venedig auch auf dem Wasserweg. Insgesamt 4 km legen die Touristen dann in einem Boot zurück und bekommen unterwegs alle wichtigen Sehenswürdigkeiten gezeigt und die Hintergründe erklärt. Bei dieser Gelegenheit werden außerdem viele der berühmten Brücken durchfahren.

Zu den interessantesten Museen gehört das Stadtmuseum, in dem viele Kunstwerke ausgestellt wurden. Das Museum hat täglich von 9-19 Uhr geöffnet. Wer seinen Urlaub in Venedig verbringt, sollte sich jedoch auch die interessanten Märkte ansehen. Wertvolle Stoffe und Handwerksgut wird dort verkauft und viele Stücke eignen sich hervorragend als Mitbringsel.

Ein berühmter Markt findet an der Rialto-Brücke statt. Dabei handelt es sich um einen Fisch- und Gemüsemarkt, der immer samstags und donnerstags stattfindet. Vor allem am frühen Morgen herrscht dort reges Treiben. Venedig liegt an der Adria und hat auch einen Strand zu bieten, an dem sich Abendspaziergänge jedoch eher empfehlen als Schwimmausflüge. Sportinteressierte Touristen, sehen sich in Venedig einem umfangreichen Angebot gegenüber. Besonders beliebt sind die Tauchmöglichkeiten, die sich an Anfänger und Fortgeschrittene richten. Auch Golf ist möglich, wie außerdem Tennis und auch verschiedene Fitnessstudios.

Doch auch Venedigs Restaurants sind ein wichtiger Anziehungspunkt für alle Urlauber. Geboten werden viele Reisgerichte und natürlich Fisch. Typisch ist aber auch Geschnetzeltes aus Leber und selbstverständlich wird man überall Pastagerichte bekommen. Üblicherweise gibt man 5-10 % Trinkgeld. Es gibt Restaurants in allen Preisklassen. Die gehobene Küche ist allerdings eher teuer. Diese Gasthäuser erkennt man an ihren Auszeichnungen.

Wer sich im Februar in Venedig aufhält hat die einzigartige Möglichkeit, den Karneval von Venedig zu erleben. In den Sommermonaten lockt das Barockfestival und alle zwei Jahre findet dort auch die Internationale Kunstausstellung statt, wie auch die Filmfestspiele. Zum Herbst hin lockt der Venedig Marathon und das Festa della Salute, eine wichtige religiöse Veranstaltung.

Urlauber, die während ihres Aufenthaltes in Venedig krank werden, finden überall Ärzte, die die deutsche Sprache beherrschen. Die eigene Krankenkasse sollte über den Auslandsaufenthalt informiert werden, dann klappt die Kostenübernahme im Krankheitsfall reibungslos. Bei Medikamenten wird zumeist Barzahlung verlangt. Die Kosten werden dann aber von der deutschen Krankenkasse rückerstattet. Im Einzelfall kann es sinnvoll sein, eine Rücktransportversicherung abzuschließen.

September 21st, 2015 | Leave a Comment

Zur erholsamen Fango Kur nach Italien reisen – meine Erlebnisse im Abano Ritz Hotel Terme

Warum nicht mal einen Urlaub mit gesunden Anwendungen verbinden? So jedenfalls waren meine Gedanken, als ich die Fango Kur in Italien gebucht habe. Die Reise ging ins Abano Ritz Hotel Terme. Da ich nach einem Unfall ziemliche Probleme mit einem Gelenk habe, bekam ich einen guten Zuschuss von meiner Krankenkasse gewährt.

Das Hotel hat eine gehobene Ausstattung. Die Zimmer waren sehr sauber und schick eingerichtet. Im Hotel gibt es viele Möglichkeiten, die Zeit sehr angenehm zu verbringen. Es gibt Spiel- und Musikräume, eine Weinecke, die ich ganz besonders empfehlen kann, und eine Teenische. Auch zum Lesen kann man sich in einen eigenen Raum zurückziehen.

Ich bin das alles ganz entspannt angegangen. In den ersten zwei Tagen habe ich das Hotel erkundet. Am Abend war ich draußen mit den anderen Gästen beim Barbecue. Danach sind wir noch in den hoteleigenen Nachtclub gegangen und haben uns gut unterhalten. Den ersten Tag habe ich außerdem damit verbracht, mich über Fango zu informieren. Dass solche Anwendungen entzündungshemmend wirken sollen, wusste ich schon von meinem Orthopäden, der mir zu einer Fango Kur geraten hatte.

Fango besteht genau genommen aus Erde, die aber verschiedene Substanzen enthält und daher als Mergel bezeichnet wird. Man bekommt bei der Behandlung eine Packung auf die erkrankten Stellen. Die heilsame Wirkung fühlt man sofort. Fango tut übrigens auch da gut, wo gar keine Gelenkschäden oder ähnliches vorliegen. Ich hab das einfach mal ausprobiert. Am zweiten Tag habe ich spontan ein Massage-Angebot angenommen. Und schon war ich mitten drin im Wellnessfeeling. Vom Hotel habe ich einen Bademantel bekommen, und in dem bin ich dann von Anwendung zu Anwendung gegangen. Ich habe mich selten so entspannt gefühlt.

Abgesehen von der Fango Kur, wegen der ich ja überhaupt hergekommen war, gab es noch viele weitere Entspannungsangebote, die ich alle gern angenommen habe. Die Fußreflexzonenmassage kann ich zum Beispiel sehr empfehlen. Aber auch die Massage mit dem Salz aus dem Toten Meer – einfach großartig.

Wenn ich mich nicht gerade habe verwöhnen lassen, dann war ich im Freibad. Es gibt zwar auch ein Hallenbad, aber warum soll man bei dem phantastischen italienischen Wetter nicht draußen schwimmen? Das Wasser hat eine sehr angenehme Temperatur. Man klettert hinein und lässt sich treiben.

In der Nähe des Pools gibt es auch eine Thermaldampf-Sauna. Die ist ideal, wenn man sich so richtig entspannen will. Anschließend geht’s nämlich in die Relaxzone im Garten. Dort ist es so ruhig, dass ich jedes Mal eingeschlafen bin. Ab und zu habe ich mir ein Fahrrad geliehen und vor dem Abendessen eine kleine Radtour unternommen. Einmal war ich Golf spielen. Zum Haus gehört übrigens auch noch ein privater Trainingsrundkurs im eigenen Park.

Da die Fango Behandlung schnell bei mir geholfen hat, habe ich dort ein leichtes Training aufgenommen. Vorher habe ich meine Übungen mit dem Physiotherapeuten im Hotel abgesprochen. Das ist natürlich praktisch, wenn man in einem Hotel immer einen kompetenten Ansprechpartner hat, egal um was es geht. Der Urlaub hat mir sehr gut gefallen und ich komme gern wieder!

September 17th, 2015 | Leave a Comment

Reiseinfo von A-Z über Südtirol


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Auskunft: ENIT, Italienische Zentrale für Tourismus. Ruhe und Geduld bewahren, wenn die Telefonanschlüsse der ENIT mal für längere Zeit belegt sein sollten – wer durchkommt, wird in aller Regel gut bedient. Das Info- und Prospektmaterial für die verschiedenen Feriengebiete Südtirols ist sehr umfangreich und detailliert. In Deutschland hat die ENIT drei Büros:

60329 Frankfurt/Main

Kaiserstr. 65,

Tel. (069) 237434,

Fax: 232894,

E-Mail: enit.ffm@t-online.de.

Geöffnet Mo. – Fr. 10 – 17 Uhr.

www.enit.de

10117 Berlin

Kontorhaus Mitte,

Friedrichstr. 187,

Tel. (030) 2478398,

Fax: 2478399, E-Mail:

enit-berlin@t-online.de.

Geöffnet Mo. – Fr. 10 – 17 Uhr.

www.enit.de

80333 München

Lenbachplatz 2,

Tel. (089) 531317,

Fax: 534527, E-Mail:

enit-muenchen@t-online.de.

Geöffnet Mo. – Fr. 10 – 17 Uhr:

www.enit.de

Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG)

Nur schriftliche und telefonische Anfragen. Hier bekommt man hervorragende Informationen. 39100 Bozen, Pfarrplatz 11,

Tel. 0471999999,

Fax: 0471999900,

E-Mail: info@suedtirol.info,

www.suedtirol.info

Anreise: Die meisten Gäste kommen mit dem eigenen Auto nach Südtirol. Das Eisacktal, die Dolomiten, das Pustertal und Südtirols Süden erreicht man von Norden am schnellsten über die mautpflichtige Brenner-Autobahn (A22). Eine Alternativroute führt von Innsbruck über die alte Brenner-Staatsstraße. Von Osttirol kommt man über den Staller Sattel oder Silian nach Toblach im Pustertal. Aus der Schweiz und von Westen reist man über den Reschenpass und den Vinschgau ein. Auskunft für Verkehrslage:

Südtiroler Verkehrsmeldezentrale

Tel. 0471200198,

Fax: 0471201157,

www.provinz.bz.it/verkehr

Bozen liegt direkt an der Bahnstrecke Innsbruck – Rom und ist mit einer Vielzahl von Eil- und Schnellzügen bequem zu erreichen. In den Sommermonaten fahren aus verschiedenen deutschen Städten auch DB AutoZüge nach Bozen. Die Fahrtzeit München-Bozen beträgt etwa vier Stunden. Der DB AutoZug fährt ganzjährig, außer im November, von Berlin, Dortmund, Hamburg, Hildesheim und Düsseldorf nach Bozen. Die 2020 Kilometer lange Hin- und Rückreise von Düsseldorf nach Bozen kostet für zwei Personen im Liegewagenabteil – das Auto huckepack – ab 552 Euro. In der Zeit von Dezember bis März fährt der UrlaubsExpress von Hamburg und Dortmund nach Brixen und Bozen.

Seit 1999 gibt es in Bozen, südlich des Industriegebietes, einen kleinen Flughafen. Von hier aus fliegt die Air Alps viermal täglich mit Dornier-328-Maschinen nach Rom und einmal täglich nach Mailand. Zusätzlich werden mehrere saisonale Flüge in die Sommerregionen Italiens und angrenzender Länder angeboten. Billigairlines fliegen von verschiedenen deutschen Städten aus nach Verona, Bergamo oder Innsbruck, von dort erreicht man gut die Ferienregionen Südtirols.

Eine schnelle Möglichkeit der Anreise aus dem süddeutschen Raum bietet der Gästeabholservice mit dem Meraner Land-Express. Jeden Samstag von Mitte März bis Mitte November wird eine Busverbindung München-Meraner Land-München angeboten

Ärzte und Apotheken: Die Versorgung in Südtirol ist sehr gut und entspricht dem mitteleuropäischen Standard. In Notfällen aller Art wählt man die Notrufnummer 118 oder fährt direkt in die Notaufnahme der Krankenhäuser. Den Südtiroler Tageszeitungen kann man Namen und Adressen der Ärzte entnehmen, die Bereitschafts- und Wochenenddienst haben. Deutsche Reisende sind gut beraten, vor Urlaubsantritt prüfen, ob man von der gesetzlichen Krankenkasse bereits eine Europäische Krankenversichertenkarte EHIC (European Health Insurance Card) bekommen haben. Ein entsprechender Vermerk ist auf der Rückseite der Versichertenkarte eingetragen. Mit der Europäischen Krankenversichertenkarte können Reisende in Südtirol direkt zu einem zugelassenen Vertragsarzt, Vertragszahnarzt oder Vertragskrankenhaus gehen und die medizinisch notwendige Behandlung in Anspruch nehmen, ohne sich wie bisher einen ortsüblichen Krankenschein besorgen zu müssen. Es empfiehlt sich zudem eine zusätzliche private Krankenversicherung, die Mehrkosten und sogar einen eventuell erforderlichen Rücktransport abdeckt.

Banken: Die Banken sind von Montags bis Freitags von 8.15 bis 13 Uhr und am Nachmittag, je nach Filiale, durchgehend oder für eine Stunde von ca. 15 bis 16 Uhr geöffnet. Allerdings haben fast alle Filialen einen Geldautomaten, der rund um die Uhr zugänglich ist.

Bergsteigen: Südtirol ist ein Paradies für Wanderer und Bergsteiger, dementsprechend groß ist die Auswahl an Touren mit ganz unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Alpinschulen und geprüfte Bergführer sorgen auf den Routen für die größtmögliche Sicherheit. Eine besondere Schnee-Tour bieten Bergführer im Schnalstal. Von der 3212 Meter hohen Bergstation der Kurzras-Gletscherbahn geht es in etwa vier Stunden zum 1991 entdeckten „Ötzi“-Fundort am Tisenjoch auf knapp 3500 Meter. Allgemeine Auskünfte über Touren, Schutzhütten und Wetterbedingungen erteilt Alpine Auskunft des Alpenvereins Südtirols, Tel. 0471999955.

Diplomatische Vertretung: Die Diplomatischen Vertretungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz befinden sich zwar in Mailand, allerdings gibt es für Deutschland eine Außenstelle des Konsulats in Bozen: Honorarkonsul Dr. G. Brandstätter, Bozen, Dr.-Streiter-Gasse 12, Tel. 0471972118.

Einreise: Besucher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen bei einem Aufenthalt von bis zu drei Monaten nur einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Feiertage: Staatliche bzw. kirchliche Feiertage in Südtirol sind: 1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Dreiköngistag), Karfreitag, Ostern, 25.April (Tag der Befreiung von der faschistischen Diktatur), 1. Mai (Tag der Arbeit), 2. Juni (Pfingsten), 15. August (Maria Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 8. Dezember (Maria Empfängnis) und 25. und 26. Dezember (Weihnachten).

Kinder: Südtirol gilt als kinderfreundliches Land. Zur Angebotsgruppe „Familienhotels Südtirol“ gehören derzeit 24 Hotels. Informationen über spezielle Angebote von Familienhotels, Kinderprogramme etc. bekommt man beim Verband.

Märkte: Der Südtiroler Marktkalender ist ausgesprochen umfangreich und reicht von täglichen über wöchentliche bis hin zur jährlichen Märkten.

Notruf: Allgemeiner Notruf: Tel. 118, Carabinieri: Tel: 112, Feuerwehr: Tel. 115, Bergrettung: Tel. 118; ACI Pannenhilfe: Tel. 116

Öffnungszeiten: Die Geschäfte sind vormittags von 9 bis 12:30 und nachmittags von 15 bis 19 Uhr geöffnet, am Samstag in der Regel nur vormittags. Bäcker, Metzger und Lebensmittelläden öffnen morgens meist schon früher. In Bozen und Meran sind in letzter Zeit immer mehr Geschäfte auch über die Mittagszeit offen. An Sonn- und Feiertagen ist im katholischen Südtirol alles geschlossen.

Parken: Wer in die Stadt fährt, sollte einen öffentlichen Parkplatz oder ein Parkhaus ansteuern. In Bozen ist zum Beispiel an Werktagen für Nichtansässige das Parken außerhalb von gebührenpflichtigen Parkplätzen generell verboten. Man folgt am besten gleich dem elektronischen Parkleitsystem zu den Tiefgaragen. In Bozens Innenstadt gibt es derzeit neun öffentliche Parkhäuser. Die zentralsten Parkgaragen sind Central Parking am Bahnhofplatz und die Walther-Tiefgarage unter dem Waltherplatz, das günstigste Parkhaus in Bozen-Mitte. In einigen Geschäften bekommt man beim Einkauf auf Anfrage Parkgutscheine. Falschparken lohnt sich in keinem Fall, denn die Polizisten kassieren empfindlich hohe Bußgelder von 33,60 bis 68,25 Euro.

Post und Telefon: Briefmarken und Telefonkarten kauft man am besten in den Tabacchi-Läden, die mit einem blauen „T“ gekennzeichnet sind. Das zentrale Postamt in Bozen ist von 8 bis 18 Uhr geöffnet, allerdings kann man hier nicht telefonieren. Die Vorwahl nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die internationale Vorwahl für Italien lautet 0039, dann folgt die Nummer des Teilnehmers mit vollständiger Vorwahl (mit der ersten Null). In Italien muss auch bei Ortsgesprächen immer die Vorwahl mitgewählt werden.

Schulferien: Die Sommerferien dauern in Südtirol, wie in ganz Italien, von Mitte Juni bis Mitte September. Dafür fallen die Weihnachts- und Osterferien nur kurz aus, Herbstferien gibt es überhaupt nicht. Zur Faschingszeit haben Südtirols Schüler eine Woche Winterferien.

Trinkgeld: Ein Trinkgeld ist nicht obligatorisch, aber natürlich freuen sich Kellner, Zimmermädchen und andere dienstbare Geister immer darüber. Im Restaurant und in der Bar sollte man mindestens den Rechnungsbetrag aufrunden. In Hotels oder bei Führungen bleibt es ganz Ihnen überlassen, ob Sie ein Trinkgeld in der üblichen Höhe von zehn Prozent geben.

Verkehr: Die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen beträgt 130 km/h, auf Landstraßen 90 km/h, in geschlossenen Ortschaften 50 km/h und in historischen Stadtzentren auch schon mal 30 km/h. Achtung: Rasern drohen im Land relativ hohe Geldstrafen, normalerweise knapp 140 Euro. Wird die zulässige Geschwindigkeit um 40 km/h überschritte, sind sogar über 340 Euro fällig. Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Im Land besteht Anschnallpflicht für Autofahrer sowie Helmpflicht für Motorradfahrer, außerhalb der Ortschaften ist das Abblendlicht auch tagsüber Pflicht. Abschleppen auf Autobahnen ist verboten. Die Brenner-Autobahn ist gebührenpflichtig.

Zahlreiche Linienbusse verkehren zwischen den Städten und Dörfern und selbst bis in die entlegensten Seitentäler. Infos und Fahrpläne sind erhältlich bei den Tourismusbüros und beim Südtiroler Autobusdienst SAD, Tel. 800-846047.

August 31st, 2015 | Leave a Comment

Vulkan, Mafia und Strandurlaub – die Insel Sizilien

Die Insel Sizilien ist bekannt als größte Insel im Mittelmeer. Sie liegt an der südwestlichen Spitze von Italien und grenzt südlich an den afrikanischen Kontinent, genauer gesagt an die tunesische Küste.

Die Fläche Siziliens beträgt ca. 26.500 Quadratkilometer, die Gesamteinwohnerzahl liegt derzeit bei ungefähr 5 Millionen. Mehrere kleine Inseln, die Sizilien umlagern, gehören ebenfalls zu der autonomen Region, alle gemeinsam gehören zur Republik Italien.

Die bekannte Straße von Messina, eine Meerenge, trennt Sizilien vom italienischen Festland. Die Form der Insel Sizilien lässt sich in etwa mit einem Dreieck vergleichen. So lautet auch der antike Name Siziliens „Trinakria“. Die Trinakria (auch Trinacria) ist in diesem Zusammenhang das traditionelle Symbol von Sizilien. Dieses Symbol besteht aus drei Beinen, in deren Mitte das Gesicht einer Frau abgebildet ist. Ein Strahlenkreuz, Schlangen und Flügel umgeben das Gesicht. Überall auf der Insel begegnet man dem Symbol der Trinacria. Sie ziert nicht nur die Flagge der Insel, sondern ist zudem auf zahlreichen Souvenirs und Gebrauchsgegenständen zu finden. So beispielsweise auf Schlüsselanhängern, T-Shirts, Holz, Keramik, sogar auf Schmuckstücken findet sich die Trinacria.

Sizilien ist unterteilt in 9 Provinzen. Die Hauptstadt der Insel liegt in der Provinz Palermo und trägt auch den Namen Palermo. Die Einwohnerzahl Palermos liegt bei etwa 680 000. Sie ist somit die größte Stadt Siziliens. Weitere bekannte Städte der Insel sind: Marsala, Messina, Ragusa, Catania, Enna, Monreale, Castelvetrano und Noto.

Die Landschaft der Sonneninsel Sizilien ist vor allen Dingen durch Hügel und Berge geprägt. Lediglich im Süden der Insel finden sich einige ebene Gebiete. Außerdem ist das Landschaftsbild der Hauptinsel und der umliegenden kleineren Inseln geprägt von Vulkanen und deren Aktivität. Jedermann bekannt ist der Vulkan Ätna, gelegen an der Ostküste Siziliens. Zahlreiche Touristen aus aller Welt zieht dieser Feuerberg jährlich an. Der Ätna ist der größte und gleichzeitig noch aktive Vulkan in Europa. Touristen haben die Möglichkeit, Ausflüge und Exkursionen zum Vulkanberg und in die angrenzende Vulkanlandschaft zu unternehmen. Sogar eine Seilbahn führt die Besucher in eine Höhe von etwa 2500 Meter. Die Gesamthöhe des Ätna liegt bei ca. 3400 Metern. Aufgrund der Vulkantätigkeit, kann sich die Höhe auch verändern.

Ein weiterer Vulkan liegt auf einer kleinen Insel, die sich nördlich von Sizilien im Mittelmeer befindet. Sowohl die Insel als auch der Vulkan tragen den Namen Stromboli. Die Insel Stromboli gehört zu den liparischen Inseln. Auch der Vulkan Stromboli gilt als sehr aktiver Vulkan. Sizilien bietet auf der gesamten Insel eine Fülle von Sehenswürdigkeiten. So gibt es auf der Insel verteilt zahlreiche Stätten, die noch aus den Zeiten der römischen, griechischen, arabischen und anderer bedeutsamer Epochen stammen. Im Südosten Sizilien liegt das Gebiet Val di Noto, welches sich durch seine barocke Baukunst, auch bekannt als sizilianischer Barock, auszeichnet. Insgesamt acht Ortschaften gehören zu Val di Noto, wobei die im Zentrum liegende Stadt Noto dem Gebiet seinen Namen gab. Die gesamte Region erhielt im Jahr 1989 von der UNESCO einen Eintrag in die Liste des Weltkulturerbes. Darüber hinaus bietet die Insel Sizilien noch eine Vielfalt an interessanten Besichtigungsziele und Naturschönheiten unterschiedlicher Art.

August 30th, 2015 | Leave a Comment

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