Zum Christmas-Shopping nach London – einmal etwas ganz anderes

Shopping in London – was wie großer Luxus klingt, ist heute durchaus bezahlbar. Mit dem Flugzeug ist die Strecke schnell geschafft, und in London bringen Busse die Touristen bequem in die Hotels.

London ist keine Stadt für Autofahrer. Mit der „tube“, der U-Bahn Londons, ist man schnell von einem Viertel Londons in das nächste gelangt, und das zu günstigen Preisen. Perfekt für alle Touristen ist das Tagesticket, das man überall an den Stationen kaufen kann. In London mit dem Taxi herumzufahren ist natürlich auch möglich, allerdings teurer.

Einkaufen in London ist für alle, die Shopping lieben, ein Traumurlaub. Durch die großen Einkaufspassagen, die riesigen Kaufhäuser und die Arkaden spielt nicht einmal das Wetter eine Rolle. Die meisten Touristen beginnen in der Oxford Street. Hier gibt es mehrere hundert Geschäfte und große Kaufhäuser. In der Oxford Street wird es kaum jemals richtig voll, selbst dann nicht, wenn viele Touristen unterwegs sind. Wer mit der „tube“ zur Oxford Street will, muss am Oxford Circus aussteigen.

Die Carnaby Street hat ihre eigenen Anhänger. Kaum ein begeisterter London-Urlauber, der nicht hierher zurückkehrt. Touristen, die sich besonders für brandaktuelle Mode interessieren, werden hier fündig. Die Carnaby Street ist gut von der Oxford Street aus zu erreichen. Alternativ kann man mit der „tube“ zum Piccadilly Circus fahren. Stadtpläne helfen natürlich bei der Orientierung.

Wer sich in eines der amerikanischen Schnellrestaurants verirrt, wird dort mit Sicherheit einen kleinen aber gut lesbaren Stadtplan bekommen, der nur die City of London zeigt, was aber völlig ausreicht.

Keine Shoppingtour durch London ohne den Covent Garden. Hier kann man nicht nur gut essen, sondern auch etwas ausgefallene Moden einkaufen. Und hier schmeckt auch das englische Bier besonders gut. Wer zwischendurch etwas essen möchte, braucht die sprichwörtlich schlechte Küche nicht zu fürchten. London ist sehr international. Heute gibt es viele kleine Restaurants, die sich in den Händen aller Nationalitäten befinden und dort gibt es günstig große und kleine Spezialitäten zu essen. Ob im Winter oder im Sommer, in London gibt es keine Jahreszeit. Das merkt man umso mehr, wenn man zum Shoppen anreist.

Sollte man in einer der Nebengassen einen Markt sehen, so sollte man sich den ebenfalls nicht entgehen lassen. Auch dort gibt es Schnäppchen zu kaufen, die man so nirgendwo finden wird. Vor allem Urlauber, die ungewöhnliche Mode bevorzugen, oder etwas Ausgefallenes für einen besonderen Anlass suchen, werden in London fündig werden.

Wer nichts mit Mode zu tun hat, der wird sich vielleicht für Musik interessieren. Und auch in diesem Punkt ist London unschlagbar. Touristen, die auf der Suche nach alten Stücken sind, die auf dem freien Markt in Deutschland nicht zu bekommen sind, dürfen in den alten Läden nach Herzenslust stöbern. Angst vor der Sprache muss niemand haben. Durch die vielen Touristen aus aller Welt ist man in London nicht nur sehr tolerant, sondern auch hilfsbereit.

London schläft nicht. Das sollte man bei der Suche nach dem Hotel berücksichtigen. Dafür fährt die „tube“ nachts nicht. Es gibt aber Nachtbusse, mit denen man sehr günstig auch weite Strecken fahren kann.

November 25th, 2015 | Leave a Comment

Jersey und die schönen Schwestern – die Kanalinseln

Viele Menschen denken, dass der liebe Gott wohl einen besonders guten Tag gehabt haben muss, als er dieses Archipel erschaffen hat. Er streute dabei fünf wunderbare Perlen hinein in den warmen Golfstrom. Diese Perlen unterscheiden sich schon sehr vom nahen Frankreich, und auch vom gut 150 Kilometer entfernten Mutterland England. Guernsey und Jersey sagen jedem etwas, und sie haben auch noch drei kleine Schwestern, und zwar Alderney, Herm und Sark. Sie sind allgemein auch als Kanalinseln bekannt.

Auf diesen Inseln blüht es fast das ganze Jahr über, es gibt dort Palmen und auch Drachenbäume, die richtig prächtig gedeihen. Ihr ganz spezielles Flair erhalten die Inseln durch den recht ungewöhnlichen Mix aus der englischen Lebensart mit dem französischen Savoir-vivre.

Über der größtes Insel des Archipels, Jersey, lacht die Sonne mehr als 2000 Stunden. Eigentlich geht es auf Jersey recht ruhig und auch gelassen zu, aber in der Hauptstadt St. Helier sieht das ganz anders aus. Richtig quirlig geht es hier zwischen den malerischen Häusern und den schicken Boutiquen in den King Street zu. Teilweise stammen die Häuser noch aus dem 18. Jahrhundert.

Ruhiger ist es ganz im Osten der Insel, denn hier schmiegt sich das Fischerstädtchen Gorey mit seiner Festung Mont Orguiel hinein in eine malerische Bucht, die den Urlaubern einen tollen feinsandigen Strand bietet.

Man glaubt es kaum, aber auf der nördlich gelegenen Insel Guernsey geht es noch etwas idyllischer zu. Auch sie hat eine recht lebhafte Hauptstadt, St. Peter Port, aber seine Besucher lockt die Insel hauptsächlich mit seinen spektakulären Klippenpfaden im Süden an, den sogenannten Cliff Pathes. Dazu kommen noch über zwanzig herrlich einsame Strände, wie beispielsweise in der Huet Bay an der Südküste, oder auch an der Vazon Bay und der Cobo Bay im Norden.

Auch auf eine Zeitreise kann man sich auf den Kanalinseln begeben, und zwar wenn man mit der Fähre zur Insel Sark bringen lässt, die gerade einmal zehn Kilometer entfernt liegt. Da diese Insel autofrei ist, bewegt man sich dort mit Pferdekutschen fort, die man auch für eine Rundfahrt buchen kann. Mit dieser Kutsche fährt man rumpelnd zwischen den wundervollen rosenumrankten Häuschen hindurch, und die Insel erinnert die Besucher immer wieder an eine schlafende Schönheit. Bleibt eigentlich zu hoffen, dass der Tourismus diese Insel nicht so schnell erreichen wird.

Oktober 20th, 2015 | Leave a Comment

London – eine ganz außergewöhnliche Metropole

Abwarten und Tee trinken, das ist ein gerne genutzter Spruch, der aber so gar nicht zutrifft für die Hauptstadt des Landes, das das Teetrinken bekannt gemacht hat – London. Viele verzichten bei einer Reise in diese Stadt auch gerne einmal auf das Frühstück, nur um sich schnell in das Stadtleben werfen zu können. London ist eine Metropole, die einfach nicht zu bremsen ist, sie ist immer irgendwie in Bewegung und auch im Wandel.

London ist für viele einfach die kreativste Stadt von ganz Europa, viele Ideen und Trends kommen von dort. Jährlich reisen rund 27 Millionen Menschen aus aller Welt in diese Metropole.

Einen großen Vorteil hat London gegenüber dem Rest des Landes, denn die sonst nicht so beliebte englische Küche ist nicht die gleich wie die Londoner Küche. Diese soll auf jeden Fall besser sein, denn sehr viele internationale Einflüsse haben sich hier breit gemacht. Gerade Asien spielt hier eine recht große Rolle.

Faszinierend ist in London auch, dass die Bars und die Pubs regelmäßig ab spätestens 18 Uhr komplett gefüllt sind. Oft hat man das Gefühl, die Londoner leben in viel zu kleinen Wohnungen und halten die Enge dort nicht aus, und so fliehen sie in die Pubs. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte unbedingt einen Tisch reservieren. Allerdings darf man auch nicht böse sein, wenn man nach zwei Stunden aufgefordert wird, seinen Platz für die nächsten Gäste zu räumen. Jedem ergeht es hier so, und sogar für das berühmte Fish & Chips muss man hier anstehen. Und dabei ist es egal, ob gerade Tag oder Nacht ist. Da die Briten nichts anderes gewohnt sind, ertragen sie das Warten mit einer absolut stoischen Ruhe. Dies ist wohl auch eines der Geheimnisse dieser Stadt, sie ist zwar laut, voll und auch schnell, aber sie macht niemanden hektisch.

Wer Klassiker mag, der sollte sich das London Eye nicht entgehen lassen. Dieses Riesenrad ist mit seinen 135 Metern eines der höchsten der Welt, und in den vergangenen zehn Jahren wurde es zu einem absoluten Wahrzeichen der Stadt. Von hier bietet sich dem Gast ein faszinierendes Bild. Bei klarem Wetter kann man hier bis zu vierzig Meter weit sehen. Auch wenn dies in London nicht sehr oft vorkommt, lohnt sich eine Fahrt mit diesem Riesenrad zu jeder Zeit.

Nicht verpassen sollte man auch, etwas königliche Luft zu schnuppern, und wo sollte das besser gehen als in Westminster. Auch St. Paul´s Cathedral, wo einst Prinzessin Diana geheiratet hat, und natürlich Big Ben stehen bei den meisten Touristen auf dem Plan.

London ist sehr unterschiedlich, an der einen Ecke ist es sehr konservativ und auch königlich, an der nächsten dann schon wieder bunt und schrill. Auch auf dem Weg von Westminster zum neuen In-Viertel in London ist dies der Fall.

Dieses neue In-Viertel ist Southwark. Für eine Pause eignet sich hier der Borough Market, dies ist der älteste Lebensmittelmarkt der ganzen Stadt. Alles gibt es dort, von Austern über Thailändischem Curry bis hin zu Törtchen gibt es hier alles im Angebot. London erfüllt alle Wünsche, seien es die der Shopping-Verrückten oder die der Genießer, und auch die Kunst-Fans sind immer richtig. Die Tate Gallery of Modern Art ist dabei sehr beliebt. Und kostenschonend sind die Museen auch, denn alle der über 200 staatlichen Museen sind hier komplett kostenfrei.

Wer mag, kann auch eine Fahrt mit einem der Kult-Doppeldecker unternehmen, aber leider gibt es nur noch zwei Linien in der Stadt, auf der auch die roten Doppeldecker verkehren, und das sind die Linien 9 und 15.

London bietet für jeden etwas, daher sollte man diese Hauptstadt auf jeden Fall einmal besucht haben.

September 14th, 2015 | Leave a Comment

Einfach ein ganz besonderes Reiseziel – Schottland

Schottland ist ein ganz besonderes Reiseziel. Es ist ein Teil von Großbritannien und liegt nördlich von England. Zu Schottland gehören mehrere Inseln, die zum Teil sehr klein sind und absolute Geheimtipps für alle Urlauber, die ihr Herz für die rauen Landschaften und die herzlichen Menschen entdeckt haben.

Schottlands Hauptstadt ist Glasgow. Dort landen die meisten Touristen, die sich für die Anreise per Flugzeug entschieden haben. Glasgow bietet seinen Gästen nicht nur moderne Clubs und moderne Einkaufsstraßen, sondern auch urige Pubs, die sich kaum von den alten Seeräuberkneipen entfernt zu haben scheinen. Touristen, die eintauchen möchten in die alte und beeindruckende Kultur des Landes, sollten den Weg in genau diese Pubs finden.

Die Schotten sind Deutschen gegenüber sehr offen und herzlich. Die alte Generation kennt mindestens einen, der während des Krieges in Deutschland stationiert war. Viele von ihnen sprechen noch etwas Deutsch und freuen sich, ihre alten Sprachkenntnisse auszugraben. Die älteren Schotten und die in den ländlichen Regionen, sprächen Gälisch. Weit entfernt von der englischen Sprache, ist das Gälische für das deutsche Ohr kaum zu verstehen. Die Sprache enthält Rachenlaute und besticht durch ihre schöne Melodie.

Kontakt zu finden, ist in Schottland nicht schwierig. In den kleinen Kneipen können Deutsche ihre Herkunft vorübergehend verschleiern, in dem sie nicht ausgerechnet eine Cola, sondern lieber Lager oder Tee bestellen. Als Ausländer werden sie dennoch schnell erkannt und können sich, vor allem in den Abendstunden, sicher sein, dass sie schnell interessante Menschen kennenlernen.

Wer nach Schottland reist, sollte die Küste nicht aussparen. Atemberaubende Restaurants auf den Klippen, in denen frischer Fisch von bester Qualität serviert wird, zubereitet nach schottischen Rezepten, die zum Teil Jahrhunderte alt sind, schmeckt auch Deutschen hervorragend. Die Preise bewegen sich eher im oberen Bereich, dafür besticht die Qualität und gerade auf dem Land ist man eher unter den Einheimischen, anstatt auf andere Touristen zu treffen.

Schottlands Inseln sind nicht immer einfach zu erreichen. Zu manchen von ihnen geht die Fähre nur einmal täglich. Verschlechtert sich das Wetter, sitzen Touristen auch schon mal länger dort fest. Die Herzlichkeit der Inselbewohner wird jedoch jeden offenen Touristen leicht darüber hinwegtrösten. Durch den Golfstrom wachsen auf einigen Inseln Palmen, wenn auch das raue schottische Klima eher für kaltes Wetter sorgt. Das Essen in Schottland ist gut und nicht zu vergleichen mit dem, was die meisten Touristen in England befürchten.

Trotzdem sollte man sich das Landesgericht „Haggis“ nicht entgehen lassen. Haggis wird traditionell im Schafsmagen serviert. Haggis ist ungenießbar und erfordert eine gehörige Einheit von schottischem Whiskey. Wer in schottischer Gesellschaft jedoch begeistert seine Portion isst, wird den Respekt der einheimischen Anwesenden sofort zu spüren bekommen. Haggis gibt es auch in vegetarischer Ausgabe. Auch diese Variante schmeckt nicht, enthält aber erheblich weniger merkwürdige Zusätze. Dafür schmeckt das Bier umso besser.

Kuchen gehört in Schottland zum Tag, ist jedoch für deutsche Verhältnisse erheblich zu süß. Fleisch, vor allem von einheimischen Rindern, schmeckt dafür deutlich besser als man es aus Deutschland kennt. Wer im schottischen Straßenverkehr unterwegs ist, sollte sich auf öffentliche Verkehrsmittel beschränken.

August 2nd, 2015 | Leave a Comment

Aberdeen – eine Stadt aus Granit

Aberdeen gehört zu den ältesten Städten Schottlands und liegt ganz im Nordosten der Insel an der Mündung der Flüsse Don und Dee, denen der Ort seinen Namen verdankt. Bereits seit mindestens 8000 Jahren siedeln Menschen im heutigen Stadtgebiet, was interessante archäologische Fundstücke und -stätten beweisen.

Groß geworden mit der industriellen Revolution und der Ansiedlung von Papiermühlen und Textilfabriken mauserte sich die ehemalige Fischerstadt zur heute drittgrößten Metropole Schottlands und beherbergt rund 217.000 Einwohner.

Der Hafen vonAberdeenist dank der hervorragenden Anbindung an die Binnenstraßen seit drei Jahrhunderten einer der wichtigsten Umschlagplätze des Landes und sorgte seit den 1960er Jahren für weiteren wirtschaftlichen Aufschwung, als die der Küste vorgelagerten Ölfelder erschlossen wurden. Das faszinierendste Merkmal der Stadt ist aber wohl der Granit, aus dem die historischen Gebäude errichtet wurden. Dieser wurde bis in die Neuzeit hinein aus den umliegenden Steinbrüchen gewonnen und enthält einen hohen Anteil Glimmer, welcher bei Sonneneinstrahlung die Mauern funkeln und glitzern lässt und für Aberdeen schnell den Namen „Silver City“ einbürgerte. Aber auch als „Flower City“ hat sich die Metropole verdient gemacht, da die Stadtplaner weitläufige botanische Flächen einrichteten, pflegen und häufig schon landesweite Wettbewerbe gewinnen konnten.

Wer als Tourist dem gemächlichen Schlendern durch Parks und Blumenmeere weniger abgewinnen kann, der kann sich entweder im mittelalterlichen Stadtkern “Old Aberdeen“ in den Trubel des studentischen Lebens begeben – etwa 10% der Bevölkerung von Aberdeen sind Studenten an einer der beiden Universitäten – oder die unzähligen historischen Sehenswürdigkeiten besichtigen. In der Mitte des 12. Jahrhunderts wurde zum Beispiel die „St- Machar´s Cathedral“ errichtet, die, wie bei vielen Kathedralen üblich, bis ins 16. Jahrhundert hinein immer wieder baulich verändert und erweitert wurde.

Eine Stadt zwischen zwei Flüssen kann natürlich auch mit wunderschönen Brückenbauten aufwarten. So gibt es zum einen die „Brig O´Dee“ im Süden der Stadt, erbaut in den Jahren 1520 bis 1527, mit sieben steinernen Bögen ein nicht nur für die damalige Zeit herausragender Bau, zum anderen erhebt sich im Norden der Stadt die „Brig O´Balgownie“ bereits seit dem Jahr 1320. Schon in der frühen Stadtanlage geplant und bis in die heutige Zeit beibehalten und ausgebaut sind die Hauptstraßen George Street, King Street und Union Street, die von entsprechend faszinierenden Bauwerken gesäumt sind.

Die Castle Street im Herzen der Metropole gehört ebenfalls zu den Touristenmagneten, nicht nur weil man hier heute die meisten Boutiquen und Lädchen findet, sondern auch weil zum Beispiel das Mercat Cross sich hier findet, das das mittelalterliche Marktrecht des Ortes symbolisiert.

Auch das wirtschaftliche Herz der Stadt, der Hafen, ist durchaus eine Besichtigung wert. In bestimmten Bereichen bewusst nach pittoreskem, frühem Vorbild wiederaufgebaut ist es auch sehr spannend, die höchst moderne Maschinerie im Alltag zu erleben und den riesigen Schiffen beim Ein- und Auslaufen zuzusehen. Den beruhigenden Ausgleich zur Hektik und Betriebsamkeit im Hafen bieten dann die wunderschönen und auffallend weitläufigen Parkanlagen, zum Beispiel der Duthie Park und der Hazlehead Park, in dem Freunde des Golfsports gleich zwischen drei Plätzen wählen können, ein Reitclub angesiedelt ist und der außerdem natürlich noch botanisch fasziniert.

 

Juli 29th, 2015 | Leave a Comment

Jersey, Guernsey und Co – die englischen Kanalinseln

Die englischen Kanalinseln, die auch Normannische Inseln genannt werden, liegen mitten im Ärmelkanal zwischen England und Frankreich und werden von rund 160.000 Menschen bewohnt. Die Kanalinseln, die verwaltungstechnisch der britischen Krone unterstehen, erweisen sich als beliebte touristische Anziehungspunkte für Reisende aus der ganzen Welt.

Die Inseln Jersey, Guernsey, Alderney, Herm und Sark bieten in jeder Hinsicht facettenreiche Urlaubsangebote, die sich an Sonnenanbeter, Wasserratten, Naturliebhaber und Sportbegeisterte wenden. Bestimmt werden alle Kanalinseln durch eine beeindruckende landschaftliche Schönheit, einladende und gepflegte Strände, romantische Häfen und beeindruckende Steilklippen.

Die Kanalinsel Alderney liegt als nördlichste Insel direkt vor der französischen Küste und gehört somit zur Vogtei von Guernsey. Die nur fünf Kilometer lange Insel ist die drittgrößte der Kanalinseln, die als einzige im Ärmelkanal liegt und nicht wie die anderen in der Bucht von St. Malo. Hier leben rund 2.000 Menschen überwiegend in der Hauptstadt Saint Anne, die durch einen romantischen Ortskern überzeugt. Hier finden sich kleine Restaurants, Cafés, eine Vielzahl an Geschäften und gepflegte Grünanlagen, die zum Verweilen einladen. Alderney überzeugt seine Gäste durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Dünen, langgestreckten Stränden und steil abfallenden Felsklippen. Klimatisch überzeugt die Insel durch ein mildes Meeresklima und wenige Niederschläge. Zu den Besonderheiten der Kanalinsel gehört unter anderem die üppige Vegetation, die zu den Kennzeichen aller Kanalinseln gehört.

Guernsey ist die zweitgrößte der Kanalinseln, die insbesondere im Süden mit beeindruckenden Steilküsten überzeugt. Einige der schroffen Klippen steigen bis zu einer Höhe von 80 Metern an. Naturliebhaber bevorzugen Guernsey als Urlaubsziel, das, bedingt durch seine geographische und geschützte Lage im Golf von St. Malo, ein überaus mildes und fast mittelmeerähnliches Klima aufweist. Bedingt durch die günstigen klimatischen Voraussetzungen findet sich auf Guernsey auch eine mediterrane Vegetation wie Zypressen, Palmen, Fuchsien und auch die Nationalblume, die Guernseylilien. Gourmets kommen auf Guernsey auf ihre Kosten, denn die Insel ist auch als Feinschmeckerinsel bekannt, die mit einer multikulturellen Gastronomie überzeugt.

Die größte der Kanalinseln, Jersey, zieht als bevölkerungsreichste Insel Jahr für Jahr zahlreiche Touristen aus aller Welt an. Jersey liegt im Ärmelkanal, rund 20 Kilometer vor der Westküste der Halbinsel Cotentin. Als sonnenreichste aller Kanalinseln bietet Jersey durch die günstige Lage im Golf ein mildes Klima, das auch im Hochsommer eine maximale Temperatur von 25 Grad nicht übersteigt.

Ideale Bedingungen, die berühmten Cliffpathes für eine Wanderung der besonderen Art zu nutzen. Jersey bietet einen großen Facettenreichtum an touristischen Sehenswürdigkeiten und dies für jeden Geschmack. Naturliebhaber können einen Abstecher an den Rand der geschützten Gebiete unternehmen, Kulturinteressierte finden Sehenswertes in den altehrwürdigen und charakteristischen Trutzburgen vergangener Zeiten und Abenteuerparks laden zu einer abwechslungsreichen Stippvisite ein. Auf Jersey finden Familien mit Kindern ideale Ferienunterkünfte und alle, die einen Urlaub auf der Kanalinsel mit Wellness verbinden wollen, können in exklusiven Hotelanlagen übernachten, die keine Wünsche offen lassen.

 

Juli 18th, 2015 | Leave a Comment

Robin Hood auf der Spur in den Midlands von England

Schon seit vielen Jahrhunderten gilt er als größter Held der Midlands, der berühmt-berüchtigte Robin Hood. Er nahm es von den Reichen und gab es den Armen, das machte ihn berühmt und beliebt.

Bis heute ist es umstritten, ob es diesen Wegelagerer überhaupt gegeben hat, aber die Legende blüht weiterhin. In den englischen Midlands, dem absoluten Romantik-Ziel, kann man dem berühmten Robin Hood folgen.

Die Midlands bestehen aus zwölf Grafschaften, und eine ist hier malerischer als die andere. Hier gibt es Schlösser, historische Stätten und auch Helden des Herzens. Hier herrscht wirklich noch eine Art von Magie.

Beginnen kann man seine Reise am besten in Birmingham, der größten Stadt in der ganzen Region. Hier kann man sich im ältesten Gasthaus von ganz England, dem „Ye Olde Trip to Jerusalem“ aus dem Jahre 1189, die passende und nötige Grundlage schaffen. Am besten macht man dies mit traditionellem Roastbeef und auch Yorkshire Pudding. Dabei kann man sich dann bei einem zünftigen „Legend“-Bier, eines der sechs kräftigen Sorten Bier, passend einstimmen auf all die vielen Sagen, die es über Robin zu hören gibt bei der Führung durch die „Caves“ unterhalb der Stadt.

Im benachbarten Edwinstowe gibt es ein ganz besonderes Denkmal zu bewundern, natürlich ebenfalls von Robin Hood, aber mit seiner Marian. Die beiden sollen dort, in der St.-Mary-Kirche, getraut worden sein.

Was auf jeden Fall stimmt ist die Tatsache, dass es den Sherwood Forest wirklich gibt. Mittlerweile sind die Eichen dort schon steinalt. Unter ihnen soll Robin rund 1300 Beutezüge gemacht haben. Hier entstanden übrigens auch die Außenaufnahmen zu den beiden neueren Robin-Hood-Filmen mit Kevin Costner und Russell Crowe.

Die gesamten Midlands wurden schon vor einiger Zeit zu einer bedeutenden Filmkulisse von Hollywood erkoren. Die Kathedralen von Lincoln, Burghley House in Stamford und auch Belvoir Castle in Leicestershire waren Kulissen und Drehorte für den „Da Vinci Code“.

Die Regionen Derby- und Lincolnshire waren zudem sehr oft Schauplätze von Verfilmungen diverser Romane, wie beispielsweise von den Jane-Austen-Romanen.

„Die Herzogin“, das ist eine Skandalgeschichte um die Vorfahrin von Diana, Georgia Spencer, wurde in Kedleston Hall in Derbyshire und im Chatsworth House gedreht. Diese zählen zu den prächtigsten Schlössern in ganz England.

Für alle Diana-Fans ist auch ein Besuch von Althorp House, dem Wohnsitz von Dianas Bruder, ein absolutes Muss. Dies befindet sich in der Nähe von Northampton. In einer Ausstellung werden hier vom ersten Juli an bis zum einunddreißigsten August ihre schönsten Kleider gezeigt. Auch die Gärten rund um das Herrenhaus herum sind ein echter Traum. Die kleine Mini-Insel im Park ist die letzte Ruhestätte von Prinzessin Diana.

 

Juni 16th, 2015 | Leave a Comment

Das schönste Ende der Welt – das britische Cornwall

Cornwall ist wirklich eine Region, von der sich wohl jeder verzaubern lässt. Hier gibt es Felsen, die hunderte Meter tief in das türkise Meer fallen, und ganz unter schlagen dann die Wellen mit einem ganz gewaltigen Dröhnen an den Fels. Vielleicht rollen sie auch den den schönen Sandstränden aus.

Ein ganz besonders reizvoller Kontrast dazu ist das üppige Wiesengrün und auch das rosa Heidekraut, das von gelbem Ginster durchzogen ist. Cornwall fasziniert die Besucher insgesamt, aber vor allen Dingen durch diese sehr überwältigende Naturkulisse. Diese Kulisse kennt man eigentlich nur aus den berühmten Verfilmungen der Bücher von Rosamunde Pilcher. Sehr attraktiv sind aber auch die winzigen Städte, die tollen Gärten und zudem auch die wunderbare englische Lebensart.

Eine der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist hier Land´s End, dies ist der westlichste Punkt des britischen Festlandes. Wer es lieber etwas einsamer mag, kann das natürlich auch bekommen, und zwar gerade einmal 55 Kilometer entfernt. Dort befindet sich Lizard Point, das ist das südlichste Ende des Landes.

Eine ganz unvergessliche Tour ist es, wenn man im Ort parkt, und dann zum Lizard Point Café an den Klippen läuft. Dort kann man bei einer sagenhafte Aussicht einen scone mit clothed cream zu sich nehmen, das ist ein Hefegebäck mit angedickter Sahne. Dann ist man gut gestärkt und kann in etwa eineinhalb Stunden am Meer entlang zum Traumstrand Kynance Cove spazieren. Zurück geht es dann querfeldein durch die Heide zurück nach Lizard.

Etwas ganz anderes, aber auch nicht weniger atemberaubend, ist das Bodmin Moor. Hier stapeln sich in der weiten Öde riesige Steine übereinander, und rätselhafte Steinkreise ragen aus dem Boden. Dazwischen gibt es dann windzerzauste Bäume, und auch wilde Pferde, zottelige Schafe sowie aufgelassene Zinnminen, die über ganz gespenstisch aufragende Schlote verfügen. Alles in allem ist es hier schon sehr unheimlich faszinierend.

Auch in den Städtchen ist es zu Fuß einfach am schönsten. In den schmalgassigen Zentren der Fischerorte haben sowieso nur recht wenige Autos Platz. Ganz besonders sehenswert ist auf jeden Fall das fast schon museale Polporro. Auch Padstow mit den vielen hervorragenden Lokalen und auch die Künstleroase St. Ives sind immer einen Besuch wert.

Große Blumenmeere findet man in einem der großen, öffentlichen Landschaftsgärten. Sehr modern gestaltet ist das Eden Project, hier gibt es drei futuristische Kuppel-Gewächshäuser, unter denen dann die ganzen natürlichen Lebensräume dieser Welt nachgebildet sind. Angefangen von den südamerikanischen Regenwäldern bis hin zur afrikanischen Savanne ist hier alles dabei.

Etwas ursprünglicher gestalten sich die Lost Gardens of Heligan. Dieses Areal rund um einen alten Familiensitz war rund siebzig Jahre sich selbst überlassen. Vom Jahre 1990 an wurde es dann wieder richtig instand gesetzt. Heute gibt es hier tropische Gewächshäuser, und auch einen italienischen Ziergarten. Auch einen viktorianischen Küchengarten kann man dort finden. Allerdings ist es nicht erlaubt, das Anwesen selbst zu besichtigen, aber dennoch gibt es rundherum noch viele andere Herrenhäuser, die dann wiederum tiefe Einblicke in das berühmte altenglische Leben geben.

Hier gibt es auf Lanhydrock bei Bodmin ein Schloss aus dem 16. Jahrhundert, und hier gibt es ein Herrenrauchzimmer sowie eine gigantische Küche zu besichtigen.

 

März 29th, 2015 | Leave a Comment

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