Chalkidiki –Sonne, Meer, Palmen, Strand, Kultur und griechischer Wein

Traumhafter Strand, Ausgrabungsstätten, Souflaki, griechischer Wein und Sonnenschein – das verbinden die meisten Menschen zu recht mit Chalkidiki. Griechenland selbst nennt die Halbinsel Chalkidiki wegen der Flächenform einen Fuß mit drei Zehen,

in Deutschland wird sie als Hand bezeichnet, das Zentralland als Handteller und die drei südlichen Halbinseln Kassandra, Sithonia und Athos als 3 Finger.

Zwischen dem Thermaischen und Strymonischen Golf befinden sich die Finger im Ägäischen Meer, 522 Kilometer Küste verschaffen Chalkidiki den Ruf einer traumhaften und abwechslungsreichen Urlaubsinsel mit einem mediterranen Küstenklima, das von Juni bis Oktober 30 Grad erreichen kann bei einer Wassertemperatur von 22 – 27 Grad.

Das Zentralland, der Handteller, ist ein einzigartiges Erlebnis besonders im Frühjahr. Wenn im März die Blüte- und Reifezeit beginnt, wird das Land weitflächig überzogen mit einem Blütenteppich in Pastell- und Gelbtönen. Hier finden Wanderer, Mountainbiker und Naturliebhaber traumhafte Bedingungen auch hinsichtlich des milden Klimas. Verträumte kleine Fischerorte bezaubern hier ebenso wie z.B. in Epanomi neu gebaute Landhäuser mit roten Ziegeldächern, die sich besonders in gut ins Landschaftsbild einfügen.

Auch die Weinstraße, die sich von der Westküste nach Südosten erstreckt, ist eine wunderschöne Route durch Weingärten. Bereits Aristoteles hat in Chalkidiki im 4. Jahrhundert vor Christus Wein angebaut. Bei vielen Weinbauern und –imperien kann man eine Besichtigung durchführen und vielleicht auch die unterschiedlichen Weine verkosten.

Die beliebtesten Urlaubsregionen sind die Westküste und der westliche Finger Kassandra. Hier gibt es weitläufige Sandstrände, kleine Buchten und touristische Hochburgen mit wunderschönen Hotelanlagen, dieser Landstrich ist am stärksten besiedelt. Man kann am langen Sandstrand oder an Felsvorsprüngen in Pinienwäldern oder Olivenhainen das Meer und den Wein genießen. Viele Wassersportarten, Angeln und Tauchen ziehen die Touristen an. Auch das Angebot an Bars, Discotheken und Unterhaltungsmöglichkeiten ist hier sehr gut.

Das Touristenzentrum findet man im kleinen Ort Kallithea mit breitem, flach abfallendem Sandstrand an der östlichen Küste Kassandras. Von hier aus kann man viele Sehenswürdigkeiten wie den ägyptischen Tempel des Ammon Zeus, die im russischen Stil erbaute Kirche St. Panteleimona, die Höhlenkirche Agios Pavlos und vieles mehr erreichen. Man kann bequem in einer Tagesfahrt die Küste Kassandras und die vielen Urlaubsorte kennenlernen. Von Kallithea fährt man mit dem Auto auch nach Tessalonika, der zweitgrößten griechischen Metropole im Nordwesten Chalkidikis weniger als 2 Stunden. Hier kann man Großstadtflair pur erleben.

Der Mittelfinger, die Halbinsel Sithonia, hat eine gebirgige Landschaft mit viel Steilküste und steinigen Buchten. Im Südwesten befindet sich der bekannte Naturhafen Porto Koufo, der „taube Hafen“. Auf Sithonia gibt es viele kleine Orte mit Tavernen, kleineren Hotelanlagen an den Sandstränden und Palmengärten, ideale Bedingungen für Romantiker und Naturliebhaber.

Der dritte Finger, die Halbinsel Athos, ist für Familienurlaub kein Thema, denn diese Insel darf von Frauen nicht betreten werden. Die wunderschöne Landschaftsinsel, die als „Heiliger Berg“ vollständig dem Gebet gewidmet und die älteste Mönchsrepublik ist, erlaubt auch Männern den Zutritt nur mit einer schriftlichen Genehmigung. Aber damit können sie wunderbare Entdeckungen in den Klöstern und auch bei Ausgrabungen christlicher Kultstätten machen. Chalkidiki bietet Erholung für viele.

 

Juni 7th, 2015 | Leave a Comment

Griechenland von seiner besten Seite erleben – die Insel Santorin

Die griechische Insel Santorin liegt nördlich von Kreta im südlichen ägäischen Meer. Sie zählt zu den schönsten griechischen Inseln. Nach einem Vulkanausbruch vor ca. 3500 Jahren entstand diese Kykladen-Insel, die landschaftlich als unverwechselbar und besonders reizvoll gilt.

Griechenland mit der Insel Santorin ist ein Traumziel im warmen Süden von Europa. Die Architektur ist höchst interessant und ansprechend. Weiß verputzte, vornehmlich würfelförmige Häuser und runde Gewölbedecken. Die Häuser, teilweise an Steilhängen erbaut, gleichen einem Traum und sind bilderbuchreif. Die tiefblauen Kuppeln der Kirchen bilden einen Kontrast zum dunklen Lavagestein, der sehr beeindruckend wirkt.

Ganz im Norden liegt das Dorf Ola. An keinem anderen Ort der Insel kann man solch einen traumhaften Sonnenuntergang erleben wie in Ola. Kleine Cafés, Souvenirläden und Boutiquen laden hier außerdem zum Bummeln und Verweilen ein. Um hinab zur Küste zu gelangen, steigt man 300 Stufen hinab und erreicht schließlich den Fischerhafen Ammoúdi.

Das sonnige Griechenland ist bekannt für kleine Tavernen, in denen man frische Fischgerichte zu sich nehmen kann. So auch auf Santorin. Der Blick aufs Meer verspricht gute Laune und Erholung pur. Reisende, die auf Kreuzfahrt sind, landen vielfach in Griechenland an, wobei ein Besuch der Insel Santorin häufig für Landgänge geplant ist.

Im Laufe der Jahre gewann Santorin immer mehr an Popularität. Heute zieht diese Insel von Griechenland zahlreiche Touristen an. Früher gab es als Transportmittel nur Esel. Heute verkehren Busse auf der gesamten Insel, so dass man bequem vom Norden in den Süden gelangen kann. Santorin hat viele Gesichter, die sich während einer Fahrt über die Insel entdecken lassen.

In Imerovígli scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Zu bewundern ist hier eine herrliche Aussicht auf das blaue Meer. Keine Spur von touristischem Trubel. Wer Griechenland besucht, der sollte den lebhaften Ort Firá und den stilleren Ort Megalochόri, gelegen im Inneren der Insel, unbedingt erleben. Firá verfügt über Hotels, Bars und Geschäfte. Auch einen eigenen Fischmarkt hat dieser Ort zu bieten. Der Strand von Firá liegt inmitten von Felsen, der schwarze Lavasand gehört hier zum Strandbild. In Megalochóri hingegen wirkt alles etwas beschaulicher. Nur die angesagten Strandclubs machen diesen Ort lebendig. Selbst Prominenz aus Griechenland findet man am Perivolos Beach. Besonders angesagt ist die Bar „Jojo“, die in der Mitte einen eigenen Pool besitzt.

Ganz im Süden der Insel liegt in direkter Nähe zur Küste eine Lounge-Bar, die als idealer Ort zum Chillen und Träumen gilt. Es gibt wohl kaum einen anderen Ort in Griechenland, an dem man mit Musik, Cocktails und kühlen Getränken so wunderbar entspannen kann. Überhaupt gilt die traumhaft schöne Insel Santorin als Insel der Aussteiger. Schon viele Menschen aus der ganzen Welt haben sich ihren Traum erfüllt und sich in Griechenland, speziell auf Santorin, niedergelassen, um dort beispielsweise eine Taverne zu betreiben oder sich dem Weinanbau zu widmen.

Wer Urlaub auf Santorin machen möchte, der kann die Insel relativ einfach mit dem Flugzeug erreichen. Zum Beispiel ab Nürnberg, Düsseldorf, Stuttgart oder Frankfurt. Um die Insel zu erkunden, bietet sich ein Mietwagen an. Aber auch mit den Linienbussen, die zwischen allen Orten verkehren, kann man die schönsten Ziele der Insel sehr gut erreichen. Infos zur Insel und zu Griechenland bietet ein Reiseführer oder das Internet. In jedem Falle ist es lohnenswert, diese außergewöhnliche und traumhafte Insel zu besuchen und die Eindrücke auf sich wirken zu lassen.

Juni 2nd, 2015 | Leave a Comment

Die Trauminseln von Griechenland – Zakynthos, Santorin und Kreta

Für die meisten Menschen ist Griechenland ein Land voller Kultur, Mythen und Sagen. Santorin ist einer dieser mystischen Orte, denn diese Insel könnte vielleicht das der größte Geheimnis des Mittelmeers bergen. Die Hauptinsel, die eine Sichelform hat, und die kleine Schwesterinsel Thirasia sollen der Sage nach die Spitzen von Atlantis sein, dem sagenumwobenen Kontinent, der genau an der Stelle bereits vor vielen Tausend Jahren an dieser Stelle versunken sein soll.

Dies berichten die Überlieferungen aus der Antike.

Für viele Kenner ist Santorin heute das schönste Stück Griechenland. Und das ist auch sehr gut möglich, denn die turmhohen Klippen, die ganz steil in das tiefblaue Meer abfallen und Strände aus feinstem Vulkansand sowie die wunderschönen Dörfer und Städte mit den schneeweißen Fassaden und blauen Dächern sind immer eine Reise wert. Die Lava auf der Vulkaninsel ist längst erkaltet, und das Gestein bietet einen idealen Boden für den Weinanbau. Weit über siebzig Sorten werden hier mittlerweile gekeltert.

Kreta – das ist die größte Insel von ganz Griechenland. Und zudem auch eine Insel der Gegensätze. Zum einen findet man hier schöne verträumte kleine Badebuchten, die schön versteckt liegen, und dann gibt es dort auch die Inselhauptstadt Iraklio. Diese brodelnde Großstadt mit 140.000 Einwohnern bietet jede Menge Hotels, Restaurants und Cafés, nicht zu vergessen natürlich die Boutiquen. Nach Kreta fährt man aber auch nicht nur zum Baden, denn auch Kultur gibt es hier mehr als genug zu entdecken. Sehenswürdigkeiten, vor allem aus der Zeit der Minoer, also zwischen 3000 und 1100 v.Chr., wie etwa die Ruinen des Palastes von Knossos, sind hier sehr stark vertreten. Dieser Palast hat 800 Räume, die auf fünf Stockwerke verteilt sind, und diese sind auch nachgewiesen. Insgesamt soll der Palast aber an die 1300 Zimmer gehabt haben.

Ganz in der Nähe von Amnissos befinden sich die Höhlen von Eileithyia. Diese Grotte soll die Geburtsstätte der Göttermutter Hera gewesen sein. Zumindest schreibt dies der antike Dichter Homer.

Wer die griechische Geschichte lieber in einer geballten Form erleben möchte, der sollte das archäologische Museum in Iraklio besuchen.

Zakynthos – viele kennen diese Insel gar nicht. Ein Blick auf die Karte hilft hier weiter. Dieser Geheimtipp liegt mitten im Ionischen Meer westlich der Peloponnes. Im Jahre 1482 fiel diese Insel für fast 400 Jahre an Venedig. Da die venezianischen Herrscher so begeistert von dieser Insel waren, gaben sie ihr auch den passenden Namen. „Fior di Levante“, übersetzt die „Blume des Ostens“, trifft den Nagel hier absolut auf den Kopf. Die Vegetation dieser Insel ist sehr üppig, und der Boden zudem sehr fruchtbar.

Hier gedeihen alle möglichen Sorten von mediterranen Früchten, Wein und Korinthen. Fast ein ganzes Drittel der Insel ist von Olivenbäumen bedeckt. Das hier entstehende kalt gepresste Olivenöl gilt als wahre Delikatesse.

Den schönsten Strand kann man ganz zweifellos in Mirtos finden, und diese idyllisch gelegene Kieselbucht ist nur über einen schönen, kurvenreichen Feldweg zu erreichen. Hier haben sich auch schon Hollywood-Stars in die Sonne gelegt.

Die recht felsige Westküste dieser Insel ist vom touristischen her noch nicht sehr weit erschlossen. Daher ist dieser Teil auch ein absoluter Traum für alle Individualisten. Wunderbare Trekkingpfade mit tollen Ausblicken auf das Meer wird hier geboten.

Mai 17th, 2015 | Leave a Comment

Urlaub auf der Insel der Götter – Kreta

Kreta ist eine griechische Insel und ein beliebtes Urlaubsziel für deutsche Reisende. Kreta hat zwar Sandstrände, aber auch Steilküsten. Auf der Insel gibt es viele kleine Städte, die auf die Reisenden einen ganz besonderen Reiz ausüben, da viele von ihnen einen fast malerischen

Charakter haben.

Kreta hat ein Mittelmeerklima. Fast immer scheint die Sonne, die Temperaturen liegen im Sommer um die 30°C und im Winter um die 15-18°C. Je nachdem, welche Temperaturen man sich wünscht, hat man deshalb das ganze Jahr über beste Urlaubsbedingungen.

Das gilt vor allem für das Frühjahr. Wer keine hohen Temperaturen verträgt, wird sich im Frühjahr auf Kreta sehr wohlfühlen. Selbst wenn das Wasser noch zu kalt ist, um im Meer zu baden, gibt es viele Möglichkeiten, sich zu erholen. Im Frühjahr blühen die Blumen überall auf der Insel und es besteht die Möglichkeit zu besonders schönen Ausflügen.

Die beliebteste Urlaubszeit ist jedoch der Herbst. Die Temperaturen haben dann etwas nachgelassen, dafür ist das Meer aber noch warm genug, um darin zu baden. Frühjahr und Herbst sind bestens für Trekkingurlauber geeignet, die auf der Insel auf lange Wanderungen gehen möchten.

Die unzähligen Sehenswürdigkeiten laden jedoch zu jeder Jahreszeit zu ausgiebigen Besichtigungstouren ein. Dazu gehört zum Beispiel die Samaria Schlucht. Sie befindet sich in einem Nationalpark. Die Schlucht hat eine Länge von gut 12 km, ist aber nur in der Zeit von Mai bis Oktober passierbar. Wer keine große Wandererfahrung hat, kann sich den organisierten Touren anschließen. Es empfiehlt sich, genügend zu trinken und etwas zu essen mitzunehmen. Außerdem sind feste Schuhe wichtig.

Für Kinder ist die Strecke zu anspruchsvoll. Für Familien mit Kindern eignet sich aber eine Tour zur Festung von Rehtymnon. Vor allem im Sommer finden dort viele Veranstaltungen statt, die auch für Kinder sehr interessant sind. Auf dem Rückweg sollte man unbedingt eine Pause in dem kleinen Dorf Margarites einlegen, denn dort gibt es viel getöpferte Waren zu kaufen.

Wer auf der Suche nach einem einfallsreichen und schönen Mitbringsel ist, wird hier mit Sicherheit fündig. Auch der Palast von Knossos ist einen Ausflug wert. Der Palast ist zwar nur noch als Ruine erhalten, dennoch unbedingt sehenswert.

Wer im Sommer auf Kreta weilt, sollte den Ausflug in die Morgenstunden legen, da es später sehr heiß wird. Wer mehr über die Geschichte der Insel erfahren möchte, sollte das Archäologische Museum von Heraklion auf die Liste der Besichtigungsziele setzen. Da das Museum stets gut besucht ist, ist ein früher Besuch sinnvoll. Trotzdem sollte man sich genügend Zeit nehmen, denn viele Ausstellungsstücke sind sehr interessant. Natürlich ist auch der Aufenthalt am Strand für die Urlauber immer schön. Auch im Winter machen Spaziergänge hier Spaß. Vom Frühjahr bis zum Herbst halten sich hier vor allem die Badeurlauber aus aller Welt auf. Der Strand von Val gilt als besonders schön. Wegen der dort stehenden Palmen war der Strand bereits Schauplatz für einen Werbefilm.

 

Mai 12th, 2015 | Leave a Comment

Griechenland – nicht nur wunderbar für einen Strandurlaub

So langsam ist es an der Zeit, sich mit der Urlaubsfrage zu befassen. Eine Vielzahl von tollen Zielen wartet auf die Erholungssuchenden. Ein beliebtes Reiseland ist Griechenland. Im ganzen Land findet der Urlauber antike Zeugnisse und Stätten von kultureller Bedeutung. Daher wird Griechenland zu Recht von vielen als „Wiege der europäischen Kultur“ bezeichnet.

Zudem verfügt das Land trotz seiner geringen Größe über die längsten Küsten Europas. Dabei sind nicht nur die griechischen Inseln bekannt, auch der Norden des Landes hat es in sich. Zwischen Chalkidiki im Osten und Korfu im Westen bieten sich dem Urlauber hier eine Menge sehenswerter Attraktionen. Griechenland ist für einen reinen Badeurlaub viel zu schade!

Für den aktiven Urlauber bietet sich eine Wanderung durch das geschichtsträchtige Bergmassiv des Qlymps an, wo einst der Göttervater Zeus saß. Der höchste Gipfel ist der Mytikas mit 2917 Metern. Der Weg hierhin führt ca. 7 Stunden durch einen Nationalpark mit einer wunderschönen Flora und Fauna. Eine gute Kondition und festes Schuhwerk sind dabei Voraussetzung. Der Urlauber bekommt hier einen ersten Eindruck von der wirklichen Schönheit Nordgriechenlands.

Eine Besonderheit in Griechenland ist die Halbinsel Chalkidiki mit ihren drei Ausläufern Kassandra, Sithonia und Athos, die wie Finger in die Ägäis hineinragen. Kassandra verfügt im Osten über einen Ferienregion mit flachen Sandstränden und im Westen über eine Steilküste mit Pinienwäldern für die Urlauber, die es etwas ruhiger mögen.

Auch auf dem zweiten Finger, Sithonia, erwartet den Besucher eine vielfältige Landschaft mit mondänen Ferienregionen und unberührter Natur. Abgeschiedene Buchten mit glasklarem Wasser laden zum Verweilen ein und im Osten von Sithonia findet man schneeweiße Strände mit karibischem Flair.

Auf dem dritten Finger schließlich befindet sich die Mönchsrepublik Athos. Auch diese kann besichtigt werden – allerdings ausschließlich von Männern! Und auch dann ist dies nur mit einem langwierigen Genehmigungsverfahren möglich. Einfacher gestaltet sich da schon die Besichtigung vom Wasser aus.

Bei einer halbtägigen Bootstour erkennt man mehrere imposante Klosteranlagen, die an den Hängen des „Heiligen Berges“ gebaut wurden. Unter ihnen befindet sich auch das berühmte Kloster Grigoriou hoch über dem Meer. Etwa 2000 Mönche leben heute noch auf Sithonia.

Verbringt man seinen Urlaub im Norden von Griechenland, so sollte man unbedingt Thessaloniki besuchen, die zweitgrößte Stadt nach Athen. Die Stadt bietet eine wahre Fundgrube der Kultur aus verschiedenen Zeiten. Als Höhepunkt gilt hier das Archäologische Museum, wo sich die Grabschätze des Vaters von Alexander dem Großen, Philipp II., befinden. Das Grab wurde 1977 westlich von Thessaloniki in Vergina entdeckt. Die unterirdischen Grabkammern bergen unglaubliche Schätze aus teils purem Gold.

So viel Kultur macht hungrig und daher genießt man im Tavernenviertel Ladavika bei einem Glas Wein kleine, griechische Spezialitäten, so genannte Mezedes. Sie bestehen meist aus Gemüse, Fisch oder Schafskäse. Danach ist man wieder gerüstet für einen Besuch der berühmten Meteora-Klöster rund 270 km westlich von Thessaloniki. Die Klöster befinden sich auf steilen Felsen und gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch wenn der Aufstieg über steile Treppen mühsam ist, so lohnt er sich dennoch. Eine Vielzahl von wundervollen Schätzen erwartet den Besucher.

Eine der schönsten Landschaften im Norden von Griechenland ist die Halbinsel Pilion. Mit hohen Gebirgszügen, traumhaften Sandstränden und bezaubernden Dörfern ist sie ein Wunder der Natur. Dies trifft auch auf Korfu zu. Bekannt geworden durch die Aufenthalte von Kaiserin Sissi kann man auf der grünsten Insel von Griechenland herrliche Strände erforschen.

März 24th, 2015 | Leave a Comment

Ruhiger Urlaub auf der Insel Skiathos in Griechenland

Bei der Planung eines Urlaubs in Griechenland denkt man meist zuerst an berühmte Stätten der altgriechischen Kultur. Dabei lässt sich sicherlich viel lernen. Wer aber im Urlaub einfach entspannen und sich erholen möchte, sucht abseits der bildenden Reiserouten dann eher nach zufriedener Ruhe an den Stränden der griechischen Inseln.

Bis heute ein Geheimtipp geblieben, zählt Skiáthos vor der Westküste des Landes, inmitten der bekannten Ägäis mit zu den reizvollsten Inseln in Griechenland. Erst zu Anfang der 90er Jahre wurde sie touristisch nutzbar gemacht, als endlich Elektrizität das rund 50.000 Quadratkilometer große Eiland erreichte.

Und obwohl in den Sommermonaten heute einige Touristen hier ihre Urlaube verbringen und es dann im Hafenviertel zwischen den rund 6150 Einwohnern wimmelt vor in vielen Sprachen angeregt geführten Unterhaltungen, bewahrt sich Skiáthos seinen ursprünglichen Charakter. Die pittoreske Altstadt, am Fuß eines kleinen Hügels gelegen, lockt mit hübschen kleinen Cafes, angesagten Bars und kleinen Läden, die zum Stöbern einladen. Auch der „neue“ Teil der Hauptstadt Chora lehnt sich in seiner architektonischen Gestaltung so wunderbar ans Altbewährte an, dass die ganze Bucht von der Seeseite betrachtet bedeckt ist mit den typischen weißen Häusern mit roten Ziegeldächern.

Das Ende der Hauptstadt bildet dann auch nahezu das Ende der Bebauung überhaupt. Skiáthos ist bis heute wunderbar grün. Die für Griechenland typische Vegetation aus Pinien, Zitronen und Oliven dehnt sich hier noch auf ganze Wäldchen aus, ergänzt durch Kastanien und Weinstöcke. Inmitten dieser wunderbaren Landschaft finden sich rund 10 winzige Dörfer, das kleinste mit nur 35 Einwohnern. Eindeutig, dass man hier auch während der besten Reisemonate von Mai bis Oktober absolute Ruhe finden kann.

Griechenland ist ebenfalls berühmt für seine schönen Strände. Skiáthos setzt hier noch einmal ganz neue, höhere Maßstäbe. Zum einen, weil es auf der recht kleinen Insel trotzdem stolze 66 Buchten mit feinen Sandstränden gibt, zum anderen, weil die meisten dieser Kleinode bis heute als Naturstrände erhalten geblieben sind.

Lalaria, Koukounaries, Banan Beach, Troulos… Diese Strände sind ganz wunderbar geeignet für Tage am Wasser, das azurblaue Meer lädt einfach zum Baden ein. Erst im Jahr 2008 kam die Verfilmung des ABBA-Musicals Mamma Mia in die Kinos – gedreht wurde dieser Publikumsmagnat an den schönsten Stränden Skiáthos´. Vielleicht wegen der begeisterten Erzählungen der Hauptdarsteller, Meryl Streep, Pierce Brosnan und Colin Firth finden sich zur Hauptreisezeit bis heute noch einige Stars mit ihren beeindruckenden Yachten auf der Insel ein – auch sie wissen die sagenhaften Strände und das urtümliche Leben zu schätzen. Wer also hier Urlaub macht, sollte im Yachthafen ruhig einmal die Augen aufhalten.

Januar 12th, 2015 | Leave a Comment

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