Eine Reise nach Zypern – die besten Gründe für den Oktober als Reisemonat

Warum man sich gerade jetzt im Oktober dazu entschließen sollte nach Zypern zu reisen? Ganz einfach, sogar im Oktober gibt es hier im Schnitt noch 27 Grad – und als wenn das nicht schon Grund genug wäre, bietet Zypern zudem nicht nur Sonne, sondern auch einen wilden Westen mit einer vollkommen intakten Natur, viel antike Geschichte und auch lagunenblaue Buchten.

Die „Fontana Amorosa“ – so wurde früher die Quelle genannt, die jeden in die Liebe stürzt, der daraus trinkt. Zwar ist von dieser Wasserstelle heute nicht mehr viel übrig, aber verlieben kann man sich hier trotzdem, und zwar nicht zuletzt in die kleinen Buchten hier am Westzipfel Zyperns, die ein absolut kristallklares Wasser haben. Wer lieber etwas mehr Sand mag, der sollte in den Südwesten fahren, in Avdímou gibt es einen vier Kilometer langen Naturstrand, und der Governor´s Beach bietet viele unterschiedlich große Sandbuchten zwischen Kreideklippen und glatten Felsen.

Wer es lieber bergig mag, der sollte das Troodos-Gebirge erkunden. Umgeben wird es von kleinen Dörfern, Weinfeldern und imposanten Klöstern. Zusätzlich findet man jede Menge ganz einsame Natur. Pinien und Zedern gibt es hier zu finden, dazwischen plätschern Bäche und Wasserfälle rauschen vor sich hin. Der höchste Gipfel, der hier alles überragt, ist der Olymp mit seinen fast 2000 Metern. Im Winter kann man hier auch Ski fahren. Im Sommer hat man die Möglichkeit, den Artemis-Trail zu erkunden, ebene Pfade führen den Wanderer in zwei Stunden bei einer einzigartigen Sicht rund um den Berg.

Zypern ist eigentlich ein lebendes Geschichtsbuch. Es gibt hier viel zu sehen, aber einiges sollte man auf jeden Fall erlebt haben, wenn man nach Zypern reist. Drei Highlights sind hier beschrieben, die absolut sehenswert sind. Aus dem 2. und 3. Jahrhundert v. Chr. Stammen die Königsgräber von Páfos, sie sind hier in den sandigen Felsen geschlagen. Eine ganze Stadt entstand hier so unter der Erde.

Viel luftiger dagegen ist das ehemalige Stadtkönigreich Koúrion mit dem Apollon-Heiligtum. Der Blick über das weite Meer ist von hier aus absolut einmalig.

Bekannterweise sind sich die türkischen und die griechischen Zyprer nicht immer einig, aber bei einer Sache schon: Der schönste Ort der ganzen Insel ist Kerýnea/Girne, der sich im türkischen Nordteil befindet. Als Tagestrip ist er mit seiner Burganlage und dem venezianischen Hafen sowie dem alten Stadtkern mit romantisch verwinkelten Gassen immer ein Geheimtipp.

Auch kulinarisch ist Zypern mit allem ausgestattet, was der Gourmetgaumen erwartet. Wenn man in einem Restaurant Mezé bestellt, dann kommt man sich vor, als wenn man einmal die Karte rauf und runter bestellt hat. Da kann es dann schon einmal passieren, dass man zwischen 15 und 30 verschiedene Häppchen serviert bekommt. Darunter sind Brot und Salat, Pasten, Lamm und auch gegrillter Haloúmi-Käse. Um gegen das Völlegefühl anzukämpfen kann es dann passieren, dass auch schon einmal ein ganzer Tisch aufspringt und spontan einen Sirtaki tanzt.

Wer nach Wellness sucht, der ist hier ebenfalls richtig. Verschiedene Spas auf der Insel bieten Erholung und ein schönes Verwöhnprogramm. Wellness bedeutet hier auf Zypern unter anderem Blumenduft in der Nase, das Meer vor Augen und frische Pflanzenextrakte auf der Haut. Hier kann man auch Yoga ausüben und im speziellen Spa-Restaurant einen Snack zu sich nehmen. Auch Thalasso-Therapien werden hier angeboten, ebenso wie Meerwasser-Anwendungen und Akupunktur. Auch spezielle Detox-Programme gibt es hier. Das Highlight sind jedoch private Yoga-Stunden am Hotelstrand. Wellness Ferien auf Zypern lohnen sich also allemal.

Unter Urlaub verstehen viele am Strand zu sitzen und gemütlich ein Gläschen Wein zu trinken. Perfekt kann man das im ursprünglichen Fischerdorf Latchí erleben. Hier gibt es Tische von Restaurants und Bars direkt am Strand. Wer es lieber etwas turbulenter mag, der sucht den Fischerhafen von Páfos auf. Die quirlige Promenade , die vielen bunten Boote und auch die imposante türkische Bastion ziehen immer wieder viele Gäste an. Wer allerdings richtig auf Party auf ist, der muss nach Lemesos ziehen, der zweitgrößten Stadt der Insel. Szene-Bars und Clubs sowie Restaurants und Bars gibt es hier zu finden.

Die Hauptstadt Nikosia weckt ganz zurecht gemischte Gefühle, denn sie steckt voller Gegensätze. Wer in der Altstadt mit ihren vielen Cafés ein paar Schritte gemacht hat, der wird bald am Ende der Seitenstraßen auf Stacheldraht und Wellblechtore stoßen. Verfallene Häuser stehen daneben. Dies ist die so genannte „grüne Linie“, die zwar recht provisorisch aussieht, aber eine Grenze darstellt. Sie trennt seit 1975 den griechischen vom international nicht anerkannten türkischen Teil von Zypern. Aber seit 2008 ist diese Grenze bereits an mehreren Stellen umkompliziert passierbar. Allerdings, wenn man diesen Teil der Insel betritt, dann kommt man sich vor, als wenn man eine komplett andere Welt betritt. Kinder, die in verrosteten Bussen spielen, Großmütter sitzen vor den Häusern, sie besitzen oft nur ein einziges Zimmer als Unterkunft. Moscheen mit ihren Muezzins rufen zum Gebet, und Jugendliche kennen nur ihre Handys.

Zypern ist eine Insel voller Gegensätze, die aber eine Erkundung absolut wert ist.

Oktober 14th, 2015 | Leave a Comment

Chalkidiki – verträumtes Paradies im Norden Griechenlands

Wer Romantik sucht, der ist auf der Halbinsel Chalkidiki im Norden von Griechenland vollkommen am richtigen Platz. Von der Form her sieht sie aus wie eine Hand mit drei Fingern. Die mediterrane Natur spielt hier überall eine große Rolle. Kassandra, Sithonia und Athos heißen die drei Finger der Chalkidiki.

Der Finger Athos ist durch seine Klöster zu Weltruhm gelangt. Allerdings ist allen Frauen der Zutritt zur orthodoxen Mönchsrepublik verboten, und selbst die Männer kommen ohne ein „Visum“ nicht hinein. Die einzige Möglichkeit für Frauen, diese zwanzig Gotteshäuser zu sehen, besteht in einer dreistündigen Bootsfahrt rund um Athos. Vom Dorf Ouranopoli aus kann diese Reise gestartet werden. Vor Athos liegt auch die einzig bewohnte Insel der Chalkidiki, Amoliani. Sie ist mit der Fähre erreichbar und ist ein beliebtes Ziel bei vielen Tagesausflüglern. Hier kann man sich auch mit der Pferdekutsche durch Pinienhaine zu urigen Tavernen fahren lassen oder auch zu wildromantischen Buchten.

Der mittlere Finger ist Sithonia, circa 50 Kilometer lang. Hier gibt es mehr Strände als Dörfer, sie haben feinsandige Buchten und türkisfarbenes Meer. Die schönsten dieser Strände gibt es auf der Halbinsel Vourvourou an der Ostküste. Hier kann der Gast bis in den Oktober hinein die Sonne lachen sehen. Für alle Liebhaber von frischem Fisch empfiehlt sich der Südwesten im Weiler Porto Koufos. Hier gibt es viele Tavernen, in denen Gerichte mit fangfrischem Fisch angeboten werden. Hier kann man auch die Lebensart auf der Chalkidiki erleben. Essen genießen, draußen im Freien unter dem Sternenhimmel, anschließend ein Ouzo in der lauen Sommernacht, so lebt man hier.

Der dritte Finger, Kassandra, ist eher bergig. Der Ort Kassandrino liegt 350 Meter hoch, hier kann man eine einzigartige Ruhe erleben. In diesem Ort beginnt auch ein Wanderweg, der bis nach Kriopigi führt. Aber auch wenn es hier sehr bergig ist, es ist nie zu weit zum nächsten Strand. An der Ostküste geht es oftmals lebhafter zu, aber an der Westküste findet man wieder das, was Chalkidiki zu seinem romantischen Ruf brachte.

September 18th, 2015 | Leave a Comment

Kos – die schöne kleine Trauminsel in der Ägäis

Auf der Insel Kos wurde der große Arzt der Antike, Hippokrates, geboren. Er soll direkt unter der Platane, die sich am Eingang der Johanniterburg in Kos-Stadt befindet, unterrichtet haben. Seinen moralischen Prinzipien fühlen sich die heutigen Mediziner auf der ganzen Welt verpflichtet. Der Geist dieses großen Mediziners Hippokrates weht auch heute noch über das Ruinenfeld des Asklepions, das sich rund vier Kilometer entfernt befindet und das einst als Heilstätte erbaut wurde. Heute zählt es zu den viel besuchten Attraktionen dieser schönen kleinen Trauminsel.

Auch wenn Hippokrates hier geboren wurde ist es ja so, dass sich kaum ein Besucher Gedanken macht über anatomische Zusammenhänge, wenn er sich Richtung Kos aufmacht. Hier gibt es nicht nur sehr viel Geschichte zu entdecken, sondern Kos ist auch als Gute-Laune-Insel bekannt. Das griechische Sonnen-Eiland ist übrigens nur wenige Kilometer von der türkischen Küste entfernt und liegt mitten in der blauen Ägäis. Hier ist Spaß rund um die Uhr auf jeden Fall garantiert. Kos ist direkt nach Mykonos eine der angesagtesten Partyinseln in dieser Ecke von Europa.

Aber auch wer gerne am Strand liegen möchte ist hier auf jeden Fall richtig, denn es gibt hier auch Strände vom Feinsten. Sehr beliebte Badereviere sind hier der Kardamena Beach und auch der Paradise Beach im Süden der Insel. Wer schöne flach abfallende Buchten mag, der ist an der Nordküste bei Marmari, Tigaki und auch Mastichari auf jeden Fall richtig.

Ein sehr schönes Ziel, das einen Ausflug wirklich lohnt, ist das natürliche Badebecken der Embros-Therme in der Nähe von Kos-Stadt. Hier geht es ins Gebirge, und dieses Ausflugsziel kann man mit dem Bus in guten zwanzig Minuten auf jeden Fall erreichen. Aber auch die Inselhauptstadt selbst ist mit den engen Gässchen und den vielen Läden immer einen Besuch wert. Danach kann man dann mit einem Mietwagen in einer guten halben Stunde zum Bergdorf Zia kommen, hier nutzt man eine sehr kurvenreiche Straße.

Nicht vergessen sollte man auf Kos auch die kulinarischen Genüsse, die auf die Gäste warten. In fast jeder Taverne bekommt man als Vorspeise Schafskäse mit Oliven und dem typischen Weißbrot, dazu wird dann ein Gläschen Retsina gereicht. Dieser typische griechische Harzwein scheint im Glas mit der untergehenden Sonne um die Wette mit seiner goldenen Farbe. Überall auf der Insel kann man sich in solch schöne Tavernen setzen und landestypische Gerichte bestellen, und so einen schönen Tag ausklingen lassen.

September 16th, 2015 | Leave a Comment

Segeln in der griechischen Ägäis – ganz ohne Segelschein

Auf die Idee mit dieser Reise kam ich eigentlich per Zufall. Bei einer Fotoausstellung, die ich besucht habe, fielen mir Bilder von Segelbooten auf einem azurblauen Meer, unter dunkelblauem Himmel auf.

Ich war so beeindruckt, dass ich den Fotografen angemailt habe, damit er mir sagt, wo diese Bilder gemacht wurden. Er hat mir mich dann angerufen und mir erzählt, dass er die Fotos bei einem Segelausflug in der griechischen Ägäis geschossen hat. Ich persönliche finde, dass Segeln ein wunderschöner Sport ist.

Ich hatte bis dahin gar keine Segelerfahrung. Dieser Tag hat alles verändert. Am selben Tag noch habe ich nach der richtigen Adresse gegoogelt und sie schließlich auch gefunden, und dort gab es das Angebot „Segeln in der griechischen Ägäis“. Ich wollte keinen Massentourismus, stattdessen aber Segeln, unverkrampfte Leute und viel viel blauen Himmel. Ich habe schon bei der Buchung angegeben, dass ich keine Erfahrung mit dem Segeln habe. Aber das war gar kein Problem. Nach meiner Ankunft durfte ich sofort beim ersten Ablegen helfen.

Das Team habe ich zwar bei der Ankunft kennen gelernt, aber ich konnte mir vor lauter Aufregung die Namen nicht merken. Auf einem Schiff ist das natürlich schlecht. Aber irgendwie haben die anderen das gemerkt und mir auf die Sprünge geholfen.

Es ging gleich richtig los. Wir sind raus aufs Meer. Wer wollte, durfte auf dem offenen Meer schwimmen. Klar wollte ich das auch. Es war unbeschreiblich. Weit und breit war sonst niemand. Nur wir, das Boot und das endlos blaue Meer unter der strahlenden griechischen Sonne. Der Tag ging viel zu schnell vorbei.

Wir sind zurück an Land und sind dann alle zusammen in ein uriges Restaurant gegangen, wo wir lange zusammen gesessen haben. Es gab typisch griechisches Essen, wie man es vor allem in den Küstenregionen genießt. Irgendwann sind wir zurück auf das Schiff. Ich hatte eine Kabine für mich allein mit allem was man braucht, obwohl ich so gut wie gar nicht darin war.

Was mir sehr gut gefallen hat, wir waren eine richtig bunte Truppe mit sechs Leuten. Frauen und Männer, und jede Altersklasse war vertreten. Trotzdem haben wir uns gut verstanden, weil wir alle das gleiche wollten mit diesem tollen Urlaub.

Frühstück und Mittagessen gab es immer an Bord unter freiem Himmel, das war schon der richtige Start in den Tag. Ab dem 2. Tag standen Segeln und Wellness auf dem Plan. Wir haben verschiedene Buchten angesegelt, um dort zu schwimmen und zu schnorcheln. Ab und zu sind wir an Land gegangen und haben uns ein paar Sehenswürdigkeiten angesehen. Auch dabei stand immer der Spaß an erster Stelle.

Der Hammer war natürlich die Kosmetikkabine auf dem Schiff. Mit an Bord unseres Schiffes war eine diplomierte Kosmetikerin, und die war nur für uns da. Wer wollte, konnte sich auch auf Deck verschönern lassen. Das habe ich gut ausgenutzt und mich dabei wie eine Königin gefühlt. Das galt auch für die Massagen, die ich sehr genossen habe. Inzwischen habe ich meine Segelausbildung begonnen und bin im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei.

September 9th, 2015 | Leave a Comment

Mittelmeer-Kreuzfahrt – Segeln ohne Segelschein

Es ist wahr! Denn man kann einen einmaligen und wunderbaren Segelurlaub in Griechenland erleben und dazu ohne Schein Segeln! Das besondere Urlaubserlebnis, fern ab vom Massentourismus, ganz individuell und dazu noch mit verschiedenen Wellness-Anwendungen. Es werden zwei Schiffe angeboten: Merlin und Pelegrin. Beide sind Holzschiffe, die nach historischen Vorbildern originalgetreu restauriert wurden. Auch die modernste Technik und Bequemlichkeit spielen hier eine große Rolle. Urlaub auf einem der Schiffe bedeutet Aktivität und Entspannung zugleich. Falls man aktiv sein möchte, kann beim An- und Ablegen oder Segelsetzen helfen, auf Wunsch kann man sich an Skippertraining und Seemeilenbestätigung beteiligen. Zum Relaxen werden zahlreiche Wellness- und Kosmetikbehandlungen angeboten. Auf diese Weise können die Gäste ihren Urlaub genießen, sich an Bord einfach verwöhnen lassen oder unter dem Sonnensegel liegen und nach den Delfinen Ausschau halten.

Beide Schiffe verfügen über wunderschöne Decksalons, Bordbar und Küche. Sie bieten 2-Bett sowie Einzelkabinen an, für 10 bis 12 Gäste. Die gepflegten sanitären Einrichtungen (Toiletten und Duschen) befinden sich an Deck. Mit Halbpension sichert man sich ein reichhaltiges Frühstück und Mittagessen an Bord. Am Abend kehren die Schiffe in kleine, gemütliche Tavernen ein, wo man typisch griechische Gerichte und frische Meeresfrüchte genießen kann. Den einmaligen und vielleicht schönsten Segelurlaub des Lebens erlebt man fernab vom Alltag und Stress. Jeder

der nur die Schiffe noch im Hafen sieht, kann kaum seinen Augen glauben. Diese einmalige und wunderbare Atmosphäre wird sofort jeden verzaubern. So ein Urlaub heißt nicht nur Segeln, sondern auch Baden, Schwimmen, Schnorcheln und natürlich die Inseln entdecken. Man kann das wunderbare Abenteuer mit Genuss verbinden und ein Wellness-Paket buchen. Die Behandlungen werden in der Kosmetikkabine oder unter freien Himmel auf dem Vorschiff oder Oberdeck ausgeführt.

Dieser Urlaub garantiert Abenteuer, Spaß und Erholung. Am dritten Tag ist man so erholt wie nach 3 Wochen Urlaub.

August 19th, 2015 | 1 Comment

Reiseinfo von A-Z über Griechenland

Auskunft: Wer sich von Deutschland aus über eine Reise nach Athen oder einer anderen Stadt Griechenlands informieren möchte, wendet sich am besten an eines der vier Büros der Griechischen Zentrale für Fremdenverkehr (EOT).

Berlin, Tel.: 030/2176262

Hamburg, Tel.: 040/ 454498

München, Tel.: 089/ 222035

Frankfurt, Tel.: 069/ 236561

Umfassendes Infomaterial verschickt auch die Griechische Zentrale für Fremdenverkehr, die Greek National Tourism Organization (GNTO) in Athen.

Tel.: +30-210/3310392, +030-210/3310716, +30-210/3310347

Athener Flughafen, Tel.: +30-210/3530445

An- und Einreise: Nonstop-Flüge von zahlreichen deutschen Städten nach Athen, zum Teil mehrmals täglich.

Vom Flughafen Griechenlands gelangen Reisende schnell in die Innenstadt mit der Metro. Zudem gibt es sehr gute Flugverbindungen von Athen in zahlreiche griechische Städte. Wichtigste Inseln um Griechenland erreicht man mit dem Schiff.

Geld: Die Währung in Griechenland ist der Euro.

Gesundheit: Wer nach Griechenland reist, sollte die Europäische Krankenversicherungskarte oder eine Ersatzbescheinigung, die man von der zuständigen Krankenkasse erhält, mit sich führen. Für Arzneimittel muss ein Kostenanteil bezahlt werden.

Notruf: Die Polizei erreicht man in Griechenland unter der Nummer 100, speziell Touristenpolzei ist unter der Nummer171 zu erreichen. Notrufnummer für Rettungswagen: 166, Krankenhausbereitschaft: 106 und die Feuerwehr: 199.

Sprache: Die Landessprache ist Griechisch. Vor allem in den touristischen Teilen Griechenlands wird oft auch Englisch und Deutsch gesprochen.

Klima: In Griechenland herrscht mediterranes Klima mit viel Sonnenschein, milden Temperaturen und wenig Regenfällen. Die Sommertemperaturen können auf mehr als 35 Grad Celsius steigen. Die Winter sind mild. In Nähe zum Balkangebirge sind die Temperaturen etwas niedriger. Das Klima ist das ganze Jahr über kein Problem, Urlaub in Griechenland zu verbringen.

Strom: Die Netzanspannung beträgt 230 Volt, Adapter sind nicht notwendig.

Verkehr: In Ortschaften liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 50, außerhalb bei 90, auf Schnellstraßen bei 110 und auf Autobahnen bei 120 km/h. Die Promillegrenze beträgt 0,5, im Auto besteht auf den Vorder- und Rücksitzen Anschnallpflicht.

Zeit: Die Differenz zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt + 1 Stunde. Zwischen Ende März und Ende Oktober gilt die Sommerzeit (+1 Stunde).

Zoll: Griechenland gehört zur Europäischen Union, für Reisende aus EU-Ländern gibt es nahezu keine Mengenbeschränkung für Waren, die dem persönlichen Bedarf dienen. Tabakwaren und alkoholische Getränke dürfen nur von Erwachsenen mitgeführt werden.

August 7th, 2015 | Leave a Comment

Urlaub wie aus dem Bilderbuch – Ferien auf Samos, der Insel des Glücks

Spannende Kontraste prägen die grüne Insel Samos in der nördlichen Ägäis. Hier findet man schroffe Felsen, die über lieblichen Tälern voller duftender Blumen thronen, malerische Buchten und auch bewaldete Gebirgszüge.

Was dem Urlauber sofort auffällt, sobald er die Insel Samos betritt, ist der wunderbare Duft. Dieses Duftgemisch aus süßem Blumenhauch von Bougainvillea und Hibiskus und dem herben Aroma der zahlreichen Kräuter, untermalt von frischem Pinienduft spiegelt die Vielfalt der achtgrößten Insel Griechenlands wider. Hier gibt es einen sagenhaften Kontrast zwischen dem quirligen Treiben in den Küstenstädtchen und dem ursprünglichen Leben in den Bergdörfern. Abseits des Tourismus kann man hier Ruhe und Erholung finden in schönen, kleinen Pensionen.

Pythagorio ist ein Städtchen wie von der Postkarte abgepaust. Niedrige Häuser mit schönen roten Ziegeldächern umstehen ein halbkreisförmiges Hafenbecken. Der Hafen von Pythagorio ist einer der schönsten der Ägäis. Zahlreiche Cafés auf der autofreien Hafenpromenade laden zum Verweilen ein. Einen schönen Cappuccino unter Maulbeerbäumen und Akazien genießen und sich dabei die sanfte Brise des Meeres um die Nase wehen lassen, was gibt es schöneres. Die Stadt mit dem idyllischen Stadtkern und vielen antiken Sehenswürdigkeiten ist übrigens die Geburtsstadt des berühmten Mathematikers Pythagoras.

Neben südländischem Trubel und antiker Kultur hat Samos auch eine wunderschöne Natur zu bieten. Entlang der Küstenstraße nach Norden kann man atemberaubende Ausblicke auf malerische Buchten erhaschen. Von Agios Konstantinos führt eine einstündige Wanderung vom Nachtigallental Valeontates durch duftende Orangenhaine und Weingärten nach Manolates. Dies gilt als blumenreichstes Dorf der Insel.

An der Küste kann man sich nahe Kokkari am Lemonakia-Strand bei wunderbarem, glasklarem Wasser erholen. Bunt lackierte Fischerboote dümpeln hier im absolut sauberen Meer. Allerdings spielt die Fischerei in diesem Ort nur noch eine untergeordnete Rolle.

Im abgeschiedenen Bergdorf Stavrinides kann man inmitten von Pinien ein Abendessen einnehmen und wieder den unverwechselbaren Duft der Perle der Ägäis erleben. Wie wäre es zum Beispiel mit einem schönen, griechischen Salat? Paprika, Gurken, Tomaten, Oliven und Schafskäse, serviert mit vielen Kräutern, ist hier immer eine leichte und leckere Delikatesse.

August 5th, 2015 | Leave a Comment

Wellness auf Kreta im Aldemar Royal Mare & Thalasso Spa

Ich hatte zwei Wochen im Aldemar Royal Mare & Thalasso Spa auf Kreta gebucht. In Griechenland bin ich vorher noch nie gewesen und hatte etwas Sorge wegen diverser Streiks. Gemerkt habe ich davon jedoch gar nichts. Überall war man geschäftig, und vom Flughafen aus war das Hotel mit dem Taxi auch einfach zu finden.

Für die Wellnessangebote hatte ich mich zuerst gar nicht interessiert. Für mich war die Region wichtig. Über Kreta hatte ich viel gelesen und die Insel wollte ich nun endlich kennen lernen. Ich hatte ein Thalasso-Zimmer gebucht und konnte direkt in den Garten sehen. Das Badezimmer war unglaublich. Man hatte Marmor verwendet und so ein Luxusbad geschaffen. Die vielen angekündigten Annehmlichkeiten, wie SAT-TV, Telefon, Safe, Kühlschrank und natürlich eine Klimaanlage waren ebenfalls alle vorhanden und auch einsatzbereit.

Ich bin abends angereist und kurze Zeit später gab es schon das Abendessen. Auf dem Weg zum Speiseraum kam ich am Kinderrestaurant vorbei. Dort musste ich erst stehen bleiben. Die Kinder hatten sichtlich Spaß, und die Angestellten auch. Das war sehr schön zu beobachten.

Bei der Buchung hatte ich mich für Vollpension entschieden. Gegessen habe ich à la carte und die Mahlzeiten waren immer sehr lecker und reichlich. Als ich wieder ins Zimmer kam, stand dort eine Flasche Wein und frisches Obst. Über solche Aufmerksamkeiten freut man sich besonders dann, wenn man sie gar nicht erwartet hat.

Ich bin später noch einmal runter in den Bridgeraum gegangen. Noch nie im Leben habe ich Bridge gespielt. Aber irgendwie war ich sofort mitten im Geschehen. Eigentlich hatte ich am Abend noch in den Pool springen wollen, das dann aber doch nicht mehr geschafft. Am nächsten Morgen habe ich ein paar Besichtigungstermine eingeschoben und bin dann zurück zum Hotel gefahren. Glücklicherweise organisiert man in diesem Hotel Mietwagen. So war ich völlig flexibel.

Ich hatte das New Energy/Wellness/Body Shape- Programm im Aldemar Royal Mare & Thalasso Spa gebucht. Die Dauer war für sechs Tage vorgesehen, so dass mir noch genug Zeit für Reisen zu den architektonischen Meisterwerken der Insel bleiben würde. Was vier Anwendungen pro Tag bedeuten, das wurde mir dann schnell bewusst. Sehr genossen habe ich das Thalaxion Bad und die Unterwassermassage. Zwischendurch gab es immer wieder Massagen, die sehr ruhig und angenehm verliefen und gut getan haben.

Wie verspannt ich vorher war, ist mir erst nach der Behandlung bewusst geworden. Ich fühlte mich regelrecht geradegerückt.

In den folgenden Tagen gab es Aqua Steam und die Jet Massage. Jede Anwendung hat mir auf ihre Weise geholfen. Das Programm würde ich genauso wieder buchen. Für mein Aussehen habe ich auch einiges getan. Ich wusste zwar erst nicht, was ich mir unter Algenpackungen vorstellen muss, aber die warme Paste hat mir dann doch sehr gut gefallen. Als alles eingetrocknet war, wurde es abgewaschen. Meine Haut sah danach deutlich besser aus. Eine solche Anwendung könnte ich zu Hause gern öfter haben. Nach einem anstrengenden Arbeitstag muss das eine kaum zu übertreffende Wohlfühlbehandlung sein. Aldemar Royal Mare & Thalasso Spa? Jederzeit wieder!

August 5th, 2015 | Leave a Comment

Korfu – immer sehr beliebt gerade bei den deutschen Urlaubern

Korfu ist als griechische Insel ein besonders beliebtes Reiseziel. Sie liegt im Mittelmeer und nur zwei Kilometer von Albanien entfernt. Korfu ist auch als „grüne Insel“ bekannt, denn die Insel ist sehr fruchtbar.

Die Insel hat einen eigenen Flughafen, so dass die Anreise deutlich erleichtert wird.

Korfu ist 61 km lang und 9 km breit und die Temperaturen sind ideal für alle, die sich vor allem einen warmen und trockenen Urlaub wünschen. Im Sommer kann es richtig heiß werden und sogar im September sind Temperaturen um die 30° C keine Seltenheit, wobei es kaum regnet. Um diese Zeit ist die Wassertemperatur ebenfalls angenehm und lädt Badeurlauber ein, viel Zeit an den Stränden und im Wasser zu verbringen. Im Winter fallen die Temperaturen kaum unter 20 °C. Hitzeempfindliche Touristen können deshalb im Winter eine schöne Zeit auf Korfu haben.

Die Insel bietet alle Touristen Unterhaltungsmöglichkeiten. Wassersport spielt eine große Rolle. Wer langsam anfangen möchte, kann sich ein Tretboot oder ein Kanu ausleihen. Flotter wird es mit Jetski und Motorboot. Hat das Motorboot keinen allzu starken Motor, ist kein spezieller Führerschein nötig. Keine Wassersporterfahrung braucht man, wenn man sich auf einem großen Ring von einem Motorboot ziehen lassen möchte. Gute Schwimmkenntnisse sind aber unverzichtbar. Wer eine entsprechende Ausbildung hat, kann sich ein Segelboot mieten. Alternativ ist es natürlich möglich, an Ausfahrten teilzunehmen. Von großer Bedeutung ist auch der Tauchsport.

Urlauber, die auf dem Land vorankommen wollen, können sich ein Auto mieten. Für Touren ins Landesinnere empfiehlt sich jedoch die Anschaffung einer Straßenkarte. Korfu hat aber noch mehr zu bieten. Die salzige Luft, die freundlichen Menschen und das Meer machen Lust darauf, etwas Neues auszuprobieren. Deshalb gibt es unter anderem das Angebot, an Trommel-Workshops teilzunehmen. Oft genug ist eine Teilnahme dann auch spontan möglich. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Zwischendurch lohnt sich ein Abstecher in die Restaurants, in denen die landestypische Küche angeboten wird. Beliebt sind Lammbraten, Hackfleischbällchen, gegrillter Käse und immer werden Brot und Oliven dazu gereicht.

Viele Imbisse sorgen dafür, dass auch der kleine Hunger auf den Straßen gestillt wird. Wein aus der Flasche und vom Fass gibt es auf Korfu in allen Qualitäten und Geschmacksrichtungen. Vor allem der Rétsina ist bekannt. Das ist ein Weißwein, der nicht allzu teuer ist. Wasser ist zum Essen selbstverständlich. Auch Bier wird überall angeboten. Typisch für Korfu ist natürlich der Ouzo.

Wer sich für Ausflüge ins Landesinnere entscheidet, sollte sich die schönen Märkte nicht entgehen lassen. Urlauber, die dort einkaufen wollen, stellen oft genug überrascht fest, wie einfach die Verständigung ist. Viele Griechen können sich auf Englisch gut verständigen, zum Teil wird auch etwas Deutsch gesprochen. Darüber hinaus gibt man sich viel Mühe, den deutschen Touristen die griechische Sprache etwas näher zu bringen. Natürlich gibt es auch viele Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören zum Beispiel die Sandsteinklippen und das älteste Dorf der Insel, mit dem Namen Palaia Peritheia. Auch die Altstadt der Stadt Korfu lohnt einen längeren Aufenthalt.

 

Juli 5th, 2015 | Leave a Comment

Die Insel Mykonos – in traumhafter Umgebung promenieren zwischen Promis und Pelikanen

Eine Insel im Ägäischen Meer mit traumhaften Stränden, würfelförmigen schneeweißen Häusern, romantischen Kirchen und Yachten, das ist Mykonos, Griechenlands populärste Insel. Bereits von weitem leuchtet die weiße Häuserkulisse inmitten des tiefblauen Wassers.

Die Insel Mykonos ist eine eher kleine Insel mit rund 100 km², aber es gibt kaum ein Land, in dem diese Insel nicht bekannt ist. Die Prominenz vieler Länder schätzt die Atmosphäre, und vor allen Dingen den gehobenen Standard und das breite Angebot an sehr guten Lokalen, Bars und Restaurants.

Nicht jeder Tourist interessiert sich für die Geschichte dieser Insel zwischen griechischem Festland und Türkei, weiß nicht, dass sie nach einer Sage entstanden ist, weil Herkules Riesen tötete und ins Meer warf, die dann zu Stein erstarrten. Tatsächlich besteht die Insel aus hartem Granit und man findet wenig Vegetation.

Aber dafür gibt es viele traumhafte Sandstrände, einige mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Man findet ruhige und belebte Strandabschnitte, flach ins Meer abfallende Strände, die auch gut für Kinder geeignet sind, Naturstrand für Surfer und Taucher, einen FKK-Sandstrand, einen Treffpunkt für Hippies und Rucksacktouristen und für die Schwulenszene die Partymeile des östlichen Strands „Super Paradise“. Hier spielt die Musik die ganze Nacht in der Open Air Disco und es tobt auch tagsüber der Bär.

Man kann auf Mykonos mit dem Wassertaxi oder dem Bus viele Buchten anfahren und sich selbst einen Überblick über die vielfältigen Strände machen und auch erforschen, wo in diesem Jahr der Treffpunkt der Reichen und Schönen ist. Auf Mykonos gibt es nur die größere Ortschaft („Cora“) gleichen Namens, die als schönster Ort der Kykladen gilt. Der alte Hafen liegt zentral und man kann von hier nach wenigen Gehminuten den bekanntesten Ortsteil Klein-Venedig erreichen. Hier findet man in wunderschöner Pracht die weißen Würfelhäuser mit blauen Fensterläden, die auf allen Postkarten zu sehen sind.

Gleich dahinter kommt man zu den berühmten Windmühlen Kato Mili, dem Wahrzeichen der Insel. Fünf der ursprünglich 10 Mühlen, natürlich auch weiß getüncht, sind noch erhalten und bilden aufgereiht ein wunderschönes Panorama vor strahlend blauem Himmel.

Ein besonderes Erlebnis auf Mykonos ist die Altstadt. Enge gepflasterte Gassen, kleine Boutiquen, Tavernen, luxuriöse Restaurants, hier gibt es in jeder Ecke etwas zu entdecken und man kann dabei leicht die Orientierung verlieren. Aber jeder Weg führt zurück zum Hafen und zur tollen Uferpromenade.

Kleine Fischerboote, schicke Cafés und Lokale locken mit der romantischen Atmosphäre sowohl Rucksacktouristen als auch Promis auf die beliebte Flaniermeile.

Hier findet man auch den Hafenpelikan, das Maskottchen der Insel. Der erste Pelikan „ Petros“ wurde hier über 30 Jahre von Touristen verwöhnt, nach seinem Tod Mitte der 50er Jahre hat ein Pelikan aus deutschem Zoo, Petros II, mit Partnerin den Platz eingenommen. Heute stiebitzen sie die Fischfänge und sind ständig von Fotografen umringt.

Das nicht billige Nachtleben von Mykonos spielt sich überwiegend in den Clubs des alten Hafens ab und gilt als gigantisch. Zehntausende tummeln sich hier nächtlich und genießen Champagner oder auch Selters.

 

Juni 27th, 2015 | Leave a Comment

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