Christmas Shopping – Paris zur Weihnachtszeit erleben

Die Tage werden kürzer und kälter, der erste Schnee fällt und die Beleuchtung in den Innenstädten löst trotz der Temperaturen wohlige Wärme aus. Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt wärmt zusätzlich mit heißem Glühwein, und festliche Stimmung hält Einzug.

Wem aber überhaupt nicht weihnachtlich zumute ist, wer sich über Schnee und Eis nur ärgert, dem ist ein Ausflug in eine der schönsten Städte Europas zu empfehlen. Schon im Sommer lockt diese Metropole mit ihrem Flair, ihren berühmten Brücken und den bekannten Museen und Gebäuden – in der Vorweihnachtszeit wird sie unbeschreiblich schön. Die Rede ist von Paris, der Hauptstadt Frankreichs.

Wer einmal den Montmartre erklommen hat um mit der Kuppel der beeindruckenden Basilika Sacre Coeur im Rücken über die Stadt zu blicken, wer von Notre Dame an der Seine entlang bis zum Tour D´Eiffel spaziert ist, der weiß, wie bezaubernd und zugleich Ehrfurcht gebietend Paris ist. Unter einer leichten Schneedecke verwandelt sich die Stadt mit ihrer faszinierenden Architektur in eine Welt aus einer anderen Welt, und effektvolle, weihnachtliche Beleuchtung stimmt auch den härtesten Weihnachtgegner friedlich.

Welche der typischen touristischen Ziele man sich jetzt auch vornimmt, alle Plätze sind wie verzaubert und verströmen diesen Zauber in die Herzen der Besucher. Père Lachaise, der antike Friedhof im Osten der Stadt, Innenhof und Gartenanlagen des Louvre mit der weltberühmten gläsernen Pyramide und der Place de la Concorde mit dem Obelisken, der Arc de Triomphe – all diese Sehenswürdigkeiten konkurrieren mit wenig Erfolg gegen die glitzernde Welt der Avenue de Champs Elysées. Als eine der bekanntesten Shoppingmeilen der Welt reiht sich hier eine Boutique berühmter Designer an die andere, aber auch Geschäfte wie der Disney Store fehlen nicht und komplettieren das Angebot. Nicht nur zur Weihnachtszeit ist diese Straße wenig befahren, hier tummeln sich vor allem staunende und stöbernde Fußgänger.

Wer angesichts der Preise hier nicht mehr wirklich ans Christmas Shopping denken mag, wandert einfach weiter durch die Straße und über die Plätze. Große Kaufhäuser und Shoppingmeilen wie die Galeries Lafayette und der Caroussel du Louvre bieten auch für den etwas sparsameren Geldbeutel viel Auswahl,

und erst recht auf den Weihnachtsmärkten und an den überall verstreuten kleine Buden wird man neben den Geschenken für die Lieben zu Hause sicher auch das ein oder andere Mitbringsel für sich selber finden.

Christmas Shopping in Paris ist etwas, das sich jeder einmal gönnen sollte. Viele kleine Gasthäuser und Hotels bieten auch über die Dezembertage günstige Übernachtungsmöglichkeiten, die Anreise erfolgt bequem mit dem eigenen Pkw oder der Bahn. Gut, Autofahren in Paris selber ist nur für Menschen mit guten Nerven und schneller Reaktionszeit empfehlenswert, erst recht zur kalten Jahreszeit, aber eigentlich erreicht man alle Ziele in der Stadt auch problemlos zu Fuß oder mit der Metro. Diese ist auch zum Glück nicht so voll, als dass man nicht auch mit einigen Tüten und Kartons beladen noch Platz fände – und so steht dem Christmas Shopping in Paris eigentlich nichts mehr im Wege.

Dezember 6th, 2015 | Leave a Comment

Die Region Burgund – Leben wie Gott in Frankreich

Das Sprichwort kennt jeder – „Leben wie Gott in Frankreich“. Und wer einmal die Region Burgund in Frankreich besucht hat, der weiß, dass dieses Sprichwort hier seinen Ursprung haben muss. Zumindest war die Region Burgund bestimmt die Vorlage für dieses Sprichwort.

Im Mittelalter bereits waren die Herzöge des Burgund sehr stolz darauf, dass sie die „Herrscher der besten Weine der Christenheit“ waren. Mitten im Herzen Frankreichs liegt die Region Burgund.

Hier gibt es die besten Gelegenheiten um herauszufinden, ob diese Behauptung auch wirklich stimmt. Ebenfalls aus dieser Region stammt auch der Spruch „Der Keller ist der schönste Teil des Hauses. Und die Kellertreppe führt geradewegs ins Paradies.“ Um dieser These nachzugehen, kann man in der berühmten Metropole der Winzer, Beaune, das Maison Reine Pédauque besuchen, dessen ausgetretene Stufen hinab in das mehr als 200 Jahre alte Kellergewölbe führen, das aus groben Steinen gemauert wurde. Schwere Fässer stehen hier, in denen es brodelt, gluckert und gluckst. So macht der neue Wein auf sich aufmerksam, der bereits kräftig am Gären ist.

Interessant für den Besucher sind allerdings nur die Weine, die älter sind und schon zu den berühmten edlen Tröpfchen herangereift sind. Klassiker wie der Côte de Beaune, Pommard oder auch Côte d´Or sind hier gereift. Jeder Weinkenner auf der Welt wird sich bei diesen Worten ein verzücktes Lächeln nicht verkneifen können. Aber nicht nur für die Genießer, sondern auch für Kulturfans hat das Burgund eine Menge zu bieten, es ist bestens geeignet für eine erlebnisreiche Herbstreise. Wenn man sich in Beaune ein klein wenig umschaut, dann trifft man auf eine der Hauptattraktionen der Stadt, das Hôtel-Dieu. Bereits im 15. Jahrhundert wurde dieses Hotel zunächst als Armen-Hospiz gegründet. Buntglasierte Dachziegel und die Fassade im Innenhof mit dem kunstvollen Fachwerk sind die Markenzeichen des Hôtel-Dieu. Den größten Schatz gibt es aber im Inneren zu finden – einen Flügelaltar des Malers Rogier van der Weyden.

Jeder, der sich für Wein interessiert, sollte auch das Musée du vin de Bourgogne besucht haben, das Weinmuseum. Es ist untergebracht im Palast der burgundischen Herzöge und berichtet ausführlich über die 2000 Jahre alte Geschichte des Weinbaus.

Von Beaune zur Hauptstadt des Burgund, Dijon, sind es gerade einmal 40 Kilometer. Bei diesem Namen wird jedem sofort ein Begriff in den Sinn kommen – Senf. Denn dafür ist Dijon berühmt geworden. Wer Dijon besucht, der sollte die prächtigen Bürgerhäuser der Rue de Forges und auch die dreischiffige Kathedrale St-Bénique besucht haben. Fehlen darf natürlich auch nicht die wirklich großartige gotische Kirche Notre-Dame.

Weitere zwei Stunden entfernt befindet sich die Stadt Auxerre. Die Altstadt thront hier hoch über dem Ufer der Yonne. Sie strahlt ein fast südlich-heiteres Flair aus. Unten auf dem Fluss kann man Lastkähne und auch Hausboote dahin tuckern sehen. Sehenswert sind hier die alten Fachwerkhäuser und der alte Uhrturm aus dem 15. Jahrhundert, der Tour de l´Horloge.

Eine einst wichtige Station auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela ist die auf dem Berg erbaute Basilika Sainte-Madeleine. Sie ist bereits über 1000 Jahre alt und somit auch eines der wichtigsten großen Sehenswürdigkeiten von ganz Frankreich.

Die im Süden des Burgund gelegene Abtei Cluny war einst fast so groß wie eine ganze Stadt. Ihre Kirche galt als die größte des Abendlandes, bis der Petersdom in Rom erbaut wurde.

Die Abtei wurde zwar während der französischen Revolution zerstört, aber seine Ausstrahlung ist weiterhin ungebrochen.

Auch wandern kann man wunderbar im Burgund. Das Netz der Wanderwege im Burgund ist mehr als 700 Kilometer lang. Wanderwege gibt es hier reichlich, aber als wirklicher Traum-Wanderweg gilt die Tour du Morvan. Sie führt durch das gleichnamige Naturschutzgebiet, vorbei an klaren blauen Seen und weiten Wäldern.

Das Burgund hat sehr viel zu bieten, und bei ausgiebigen Wander- oder auch Fahrradtouren kann man sich gleich wieder das eine oder andere Pölsterchen abarbeiten, dass man sich durch die kulinarischen Köstlichkeiten angelegt hat.

Oktober 9th, 2015 | Leave a Comment

Urlaub wie Gott in Frankreich im romantischen Elsass

Es sieht fast aus wie in einem Bilderbuch – schöne sanfte Hügel, auf denen die beliebten edlen Riesling-Trauben reifen, und wunderbare gemütliche Fachwerkdörfer,

in deren Gassen man dem Duft von Flammkuchen und Baguette nicht entkommen kann. Wie man dahin kommt? Ganz einfach, wenn man vom deutschen Südwesten aus einfach über die Grenze nach Frankreich fährt, dann landet man inmitten dieser Postkarten-Idylle des spätsommerlich verträumten Elsass.

Reist man im September in den Elsass, dann findet überall an den Wochenenden ein Weinfest statt. Das geht oft mit traditioneller Musik einher und natürlich den schönen alten Trachten. Die Hochburgen der sehr edlen Tropfen sind hier die Städte Ribeauvillé, Riquewihr oder auch Hunawihr. Darum herum gibt es aber natürlich auch noch weitere schöne Ausflugsziele.

Absolutes Paradies für Wanderer sind die Seen und die Berge der Vogesen. Wer hier ganz besonders urig übernachten möchte, der quartiert sich in den „Fermes Auberges“ ein. Dies sind die so typischen Bergbauernhöfe, die Gästezimmer anbieten. Es gibt einige Bauernhöfe, wo die Gäste zuschauen können, wie beispielsweise der würzige Münsterkäse hergestellt wird. Natürlich kann man den hier auch gleich probieren.

Auch die Hochkönigsburg wird sehr gerne besucht. Diese befindet sich auf einem 757 Meter hohen Felsen, der sich bei Selestat befindet. Diese Festung wurde einst durch Kriege zerstört, und dann nach den Vorstellungen von Kaiser Wilhelm II wiederaufgebaut.

Auch sehr schöne Städte zum Schwärmen gibt es im Elsass. Schon allein Straßburg ist auf jeden Fall eine Reise wert. Wer Straßburg besucht, sollte sich auf jeden Fall ein bis zwei Tage dafür Zeit nehmen. Nur so kann man eine Bootsfahrt durch das ehemalige Gerberviertel Petite France erleben, und auch durch die Rue Mercière zum Münster schlendern. Man kann hier aber nicht nur sehr viel sehen, auch zum Shoppen ist Straßburg auf jeden Fall eine sehr gute Adresse.

Zum Genießen und Schauen sollte man dann eher nach Colmar fahren. Ein Muss sind hier auf jeden Fall das 1537 errichtete Maison Pfister,

oder auch das Unterlinden-Museum, wo man den weltberühmten Isenheimer Altar von Matthias Grünewald bewundern kann. Hier ist auch alles etwas kleiner als in Straßburg, und das gilt auch für die Boote.

Allerdings ist es vollkommen egal, wo man sich im Elsass aufhält, das berühmte „Savoir-vivre“ kommt hier niemals zu kurz. Um diese entspannte französische Lebensart zu entdecken bietet sich auf jeden Fall der Spätsommer an, und auch der Herbst ist bestens geeignet. Dann ist das Klima schön mild, und auch die Blätter leuchten bunt, und der neue Wein ist auch schon da. Urlauben wie Gott in Frankreich, das ist im Elsass wirklich möglich.

September 23rd, 2015 | Leave a Comment

Nicht nur über den Dächern sehr beliebt – Nizza

Die Faszination der Stadt Nizza erlebt man bereits beim Landeanflug. Ein atemberaubender Blick auf die Silhouette der Stadt in der Engelsbucht der Côte d´Azur verursacht nicht nur bei Erstbesuchern ein kribbeliges Gefühl der Vorfreude. Und spätestens wenn man am Flughafen die ersten Palmen sieht und auf der berühmten blumengeschmückte Promenade des Anglais Richtung Stadt fährt, wird es jedem die Sprache verschlagen:

rechts der Strand am strahlend blauen Mittelmeer und links die Großstadt mit Cafés, Hotels und Restaurants. Jetzt weiß man, warum Nizza eine der renommiertesten Städte Frankreichs ist.

Die Stadt Nizza hat eine wechselvolle Geschichte. Als günstig gelegene Hafenstadt wurde der Ort bereits in frühesten Zeiten besiedelt. Die Stadt war früher unter provenzalischer, savoyischer, italienischer Herrschaft und gehört seit 1860 zu Frankreich. Spuren aus dieser Zeit sind in der Altstadt, in Altnizza, überall sichtbar. Das Barockviertel aus dem 17. und 18. Jahrhundert war zwar mal ein Verbrecherviertel, wurde aber renoviert und gehört heute zu den Attraktionen der Stadt. Hier in den engen Gassen kann man viele kleine Geschäfte und Handwerksläden finden und überall in der Enge ist Platz für ein Restaurant oder Café mit Stühlen auf der Straße.

Der schönste und beliebteste Platz in der Altstadt Nizzas ist der Place Rossetti, den man nur über kleine verwinkelte Gassen erreichen kann. Hier kann man die barocke Kathedrale der Stadt besichtigen und das beste Eis der Stadt genießen. Auch die Oper und das Rathaus Nizzas in der Altstadt sind sehenswert. Als Herzstück der Stadt wird La Place Massena bezeichnet, ein Verkehrsknotenpunkt und schachbrettartig gepflasterter Platz zwischen Altstadt und moderner, auch Beginn der Fußgängerzone und der bei Nachtschwärmern berühmten Rue Massena.

An der Promenade des Anglais befindet sich auf halber Strecke zwischen Cannes und Monte Carlo der Palast Nizzas schlechthin, das berühmte Luxushotel Négresco mit rosafarbener Kuppel. Sich hier im mondänen Ambiente nur einen Espresso zu gönnen und die nicht selten prominenten Besucher zu beobachten, ist bereits ein Erlebnis. Nizza bzw. Nice, wie die Franzosen sagen, ist eine blühende moderne Stadt mit einer Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen, die aber trotzdem an Traditionen wie z.B. Faschingsumzügen festhält. Der Charme der Stadt begeistert Menschen aller Nationen und ist auch eine Urlaubsoase für viele Prominente. In Frankreich kann nur noch Paris mehr Besucher registrieren als Nizza.

Das milde mediterrane Klima lockt Touristen ganzjährig. Hier kann man nicht nur das Strandleben mit den vielen Strandpartys genießen, es gibt auch viele interessante Museen wie z.B. das Musée d´Art et d´Histoire Palais Massena oder auch Musée d´Art Moderne et d´Art Contemporain und Kirchen zu besichtigen.

Und einkaufen kann man solang die finanziellen Möglichkeiten es erlauben.

Die Stadt Nizza ist nicht nur mit Flugzeug, Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, als Hafenstadt gibt es einen riesigen Yachthafen und Verbindung zu vielen anderen Häfen. Hier legen nicht nur riesige Kreuzfahrtschiffe an, auch überdimensionale Yachten mit Bewachung und Helikopter an Bord liegen vor Anker. Aber man kann in Nizza auch in tollen Hotels in jeder Kategorie oder einfachen Pensionen übernachten und einen tollen Aufenthalt genießen.

September 22nd, 2015 | Leave a Comment

Toulouse – eine Stadt mit rosaroter Aussicht

Die südlich gelegene Stadt Toulouse präsentiert sich seinen Besuchern mit italienischen Fassaden und starken spanischem Akzent. Die französische Stadt liegt am Fluss der Garonne und ist die Hauptstadt der Midi-Pyrénées. Vor mehr als 2000 Jahren wurde Toulouse durch ein keltisches Volk gegründet. Nachdem die Römer die Stadt ab dem ersten Jahrhundert vor Christus besetzten, gaben sie ihr den Namen Tolosa.

Das Christentum hielt im dritten Jahrhundert unter dem gemarterten Bischof Saturin Einzug.

Auch im weiteren Verlauf der vergangen Jahrhunderte ist die Geschichte von Toulouse ausschweifend und spannend. Noch heute finden sich überall in der Stadt die Spuren dieser bewegenden Vergangenheit. Am bekanntesten ist wohl der Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Auf dem Weg über Arles oder Via Tolosana ist Toulouse eine wichtige Etappe. Viele Gläubige und Pilger versammeln sich um die reichen Reliquien der Basilika St. Sernin und der Schwarzen Jungfrau der Eglise de la Daurade. Bereits im 11. und 12. Jahrhundert war Toulouse eine wichtige Station für Pilger. Dieser ständige Menschenstrom trug maßgeblich zur Weiterentwicklung der Stadt bei.

Die Basilika Saint-Sernin, welches den Reliquienschatz beherbergt und das im Jahr 1197 erbaute Hotel Dieu, in dem die Pilger Unterkunft fanden und bei Bedarf gepflegt wurden, wurden in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen und verdeutlichen so die Wertigkeit in der damaligen Zeit.

Weitere wichtige Zeitzeugen der Vergangenheit von Toulouse sind die gotische Cathédrale Saint Etienne, der Canal du Midi, die romanische Basilika St.-Sernin de Toulouse, das alte gotische Dominikanerkloster Les Jacobins, das Kapitol mit seinem Turm oder die verschiedenen Museen mit ihren unterschiedlichen Ausstellungsschwerpunkten. Mit dem Touristen-Bummelzug kann man viele Sehenswürdigkeit bequem entdecken und ganz nebenbei werden die wichtigsten Eckdaten während dieser Fahrt erläutert.

Heute gehört Toulouse zu den schönsten Kunststädten in Frankreich. Ihren Beinamen „Toulouse ville rose“, also die rosarote Stadt, verdankt sie den unzähligen Ziegelsteingebäuden, die in der ganzen Stadt zu finden sind. Die verschiedenen Farbtöne aus verblichenem Rosa, Orange und Rot verleihen Toulouse einen auf den ersten Blick ungewöhnliches Erscheinungsbild. Die alten Häuser der Adligen und Reichen können heute noch besichtigt werden. Sie dokumentieren das Leben der vergangenen Zeiten.

Für die Toulouser selbst ist der große Platz vor dem Rathaus im Herzen der Stadt ein beliebter Treffpunkt. Wer sich gern mal unter die Franzosen mischen möchte, ist hier genau richtig. In der antiken Straße Rue St-Rome befindet sich heute eine Fußgängerzone mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten. Besonderes Symbol der Stadt ist das Veilchen von Toulouse. Im 19. Jahrhundert, nach den napoleonischen Kriegen wurde diese Pflanze von französischen Soldaten mitgebracht. Diese Blume brachte schnell Wohlstand und Reichtum unter den Gärtnern, Blumenhändlern, Süßwarenherstellern und Parfümeure. Angeregt von dem zarten Duft entstand das erste Veilchenparfum und später auch Veilchenlikör. Jedes Jahr im Februar werden traditionell die Tage der Veilchen gefeiert. Inzwischen gibt es in Toulouse über 80 Arten der Pflanze. Sie kommen zum großen Teil aus Japan und China. In Toulouse befindet sich eine der ältesten Universitäten. Auch in der heutigen Zeit ist Toulouse eine der wichtigsten und größten Universitätsstädte in Frankreich.

 

September 5th, 2015 | Leave a Comment

Die Camargue – die Heimat der weißen Wildpferde

Nördlich von Arles teilt sich die Rhône. Das Gebiet zwischen den Mündungsarmen ist die Grande Camargue. Dieses Gebiet ist vor allem als Landschafts- und Naturschutzgebiet bekannt und gehört zu den bedeutendsten Feuchtgebieten in Europa. Die Landschaft wird durch zahlreiche flache Seen und Sümpfe geprägt.

Der größte dieser Seen ist der Etang de Vaccarés.

In dieser wasserreichen Naturlandschaft in Frankreich leben über 300 verschiedene Arten Wasser- und Zugvögel, wie zum Beispiel der große Flamingo, Lachseeschwalben, Tafelenten oder Dünnschnabelmöwen. Damit gehört dieses Gebiet zu den wichtigsten Vogelschutzgebieten in Europa. Das Ökosystem der Camargue ist sehr unterschiedlich, denn das gesamte Gebiet wird von Uferwäldern, Dünen, Küstenlandschaft, Salzsteppen, Brackwasserseen, den Sümpfen und kleineren Tümpeln umfasst.

Vom fast 100 Kilometer langen Sandstrand aus erstrecken sich die Dünen viele Kilometer landeinwärts. Diese sind mit Pinienbäumen, verschiedenen mediterranem Strauchwerk und der typischen Dünenvegetation bewachsen.

Die höher gelegene Salzsteppe ist um ein vielfaches trockener als das umliegende Land. In dieser Salzsteppe werden die berühmten weißen Wildpferde und die Camargue-Stiere gezüchtet. Die legendären weißen Wildpferde wurden erstmalig im Jahre 1974 ausgesetzt. Bereits nach wenigen Jahren hatten sie sich erfolgreich in der Natur vermehrt und sind seither ein wichtiger Bestandteil der Camargue. Genau genommen handelt es sich bei den weißen Wildpferden nicht um Wildpferde. Diese Pferde leben zwar das ganze Jahr in der freien Natur, haben aber dennoch einen festen Besitzer. Dieser hat die Tiere mit Brandzeichen markiert. Sehr beliebt bei den Touristen sind Reitausflüge auf dem Rücken der Weißen Pferde durch die atemberaubende Schönheit der Natur. Wenn die Fohlen in der Zeit von April bis Juli auf die Welt kommen ist ihr Fell dunkel gefärbt. Erst in einem Alter von 5 bis 7 Jahren bekommt das Fell seine typische helle Färbung.

Auch die Camargue-Stiere sind weit bekannt. Im Naturpark befinden sich einige Stierkampfarenen, wo die Touristen Showkämpfe sehen können. Bei diesen Stierkämpfen werden die Tiere nicht getötet und kommen auch nicht zu Schaden. Anders ist das bei den Stieren, die extra für die spanischen Corridas gezüchtet werden. Vorsicht! Die Stiere sind leicht reizbar. Deshalb sollte man nicht versuchen, den Tieren zu nahe zu kommen.

Die Camargue ist zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Reiseziel. Im Frühjahr, wenn die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, zeigt sie sich in den verschiedensten Farben und Facetten. In der Luft liegt ein lieblicher Duft von den frischen Blüten der erblühenden Pflanzen. Im Sommer hat sich die volle Schönheit und Pracht entfaltet. Nicht nur die Pflanzen, sondern auch viele Tiere kann man beobachten. Schilfrohr ist in fast allen Süßwasserseen zu finden und dominiert das Landschaftsbild. Es bietet nicht nur idealen Lebensraum, Nistplatz und Versteck für viele Tiere, sondern es dient auch als Futterpflanze für die Pferde und die Rinder.

Die überall zu findenden traditionell weiß gekalkten Häuser der Gardians werden mit dem Schilf gedeckt. Auch der Herbst und der Winter haben ihren Reiz. Die unverblümte Natur zeigt sich karg und kalt.

September 2nd, 2015 | Leave a Comment

Abwechslung pur an der französischen Atlantikküste

Die Generation unserer Eltern schwärmt noch heute von der Schönheit und den tollen Urlauben an der französischen Atlantikküste. Viele, die in den 60ern einen fahrbaren Untersatz und ein brauchbares Zelt auftreiben konnten, fuhren einfach los, erlebten einen aufregenden Urlaub und wurden von allen anderen beneidet.

Die Faszination dieser Landschaft ist geblieben. Heute gibt es viel mehr moderne Hotels und Ferienwohnungen, aber auch Campingplätze.

Die französische Atlantikküste erstreckt sich von der südlichen Bretagne, Loire-Region, Aquitanien bis zu den Pyrenäen an der spanischen Grenze. Durch das milde Klima und die vielen Sonnenstunden kann man im Atlantik von Mai bis September mit einer Wassertemperatur von mindestens 20 ° rechnen.

Entlang der Küste findet man Abwechslung pur. Weite Sandstrände, kleine Buchten, Pinien- und Kiefernwälder, Strandseen und bezaubernde kleine Fischerdörfer oder Städte mit faszinierender Kultur, Kunst und Musik. Und überall Cafés oder Restaurants mit Bistrotischen auf der Straße, in denen man auch hervorragende Weine aus den umliegenden Weinkellereien verkosten kann. Selbst wenn man an die Atlantikküste reist für einen erholsamen Badeurlaub sollte man sich einige der Sehenswürdigkeiten nicht entgehen lassen.

Für Wassersportler gibt es an vielen Stellen ideale Bedingungen. Etwa 10 km von der spanischen Grenze entfernt werden vor St-Jean-de-Luz die höchsten Wellen des Atlantiks gemessen, erfahrene Surfer lassen sich per Helikopter oder Jetski an diese Stelle 2 km vor der Küste bringen. Vom wunderschönen Sandstrand aus kann man die wagemutigen Menschen gut beobachten.

Weiter Richtung Norden erreicht man die ehemalige Walfängerstadt St-Jean-de-Luz, in der Sonnenkönig Louis XIV Maria Theresia einst heiratete, mit einer wunderschönen Altstadt, prächtigen Barock- und Art-decó-Villen. Traumhafte Strände mit tollen Buchten findet man auch in Royan, einer Stadt, die nach Kriegsbombardierungen modern wieder aufgebaut wurde. Etwa auf Höhe der Stadt Rochefort liegt die besonders idyllische Insel Oléron. Bunte Märkte, Stockrosen vor den Häusern, kleine Häfen und Austernzucht, Salzmarschen und Weinbau sowie Wälder bieten ideale Bedingungen auch für eine Fahrradtour, die geschützte Ostküste ist ideal für Wassersportanfänger.

Weiter nördlich gelangt man in die Großstadt La Rochelle, bekannt für internationale Film- und Musikfestivals und den größten Yachthafen. Eine malerische Altstadt voller Cafés sowie eine kilometerlange Geschäftsstraße unter Arkaden sorgen für südliches Flair. Über eine 3 km lange Brücke erreicht man die Insel Île de Re mit idealen Bedingungen für Surfer und tollen Strandabschnitten, und auch einem Vogelschutzgebiet mit 300 Arten.

Berühmt für seinen 3 km langen Strand und Hafen ist das bedeutende Seebad Les Sables-dÓlonne, in dem auch viele Segelregatten stattfinden.

Weiter nördlich gelangt man in die Stadt Île de Noirmoutier mit Austernbänken, Salzgärten, Fischerhäfen, vielen Segelbooten und bunten Blumen vor den weißen Häuserfassaden. Diese Halbinsel liegt unter dem Meeresspiegel und kann nur bei Ebbe über die gepflasterte Passage du Gois erreicht werden, ein Treffpunkt für muschelsuchende Touristen. An der Plage des Dames hinter einem Wald haben viele Prominente an mehreren wunderschönen Buchten von Île de Noirmoutier ihre Villen.

Südlich von Arcachon sollte man unbedingt noch die 170 Stufen auf die größte Düne Europas wagen und die Aussicht auf weiße Sandbänke, tiefblaues Meer und Pinienwälder genießen.

August 25th, 2015 | Leave a Comment

Kultur-Metropole mit Strand-Vergnügen und Mittelmeer-Genüssen – das Fürstentum Monaco

Monaco – vielen bekannt als Metropole der Promis, und auch die traumhafte Geschichte der amerikanischen Schauspielerin Grace Kelly ist wohl allen bekannt. Im Jahre 1955 heiratete sie Fürst Rainier von Monaco und würde zu Fürstin Gracia Patricia. Das Schloss der Fürstenfamilie Grimaldi, wo die beiden den Bund der Ehe schlossen, ist heute ein Museum. Viele Ausstellungsstücke moderner und antiker Künstler gibt es hier zu sehen.

Auch das Ozeanographische Museum, das auf einem Mittelmeer-Felshang steht, sollte man besucht haben.

Monaco ist der am dichtesten besiedelte Staat der Welt. Auf einem Quadratkilometer wohnen hier 17.000 Menschen. Der Stadtstaat, übrigens der zweitkleinste der Welt nach Vatikanstadt, ist mit einer Fläche von knapp zwei Quadratkilometern sogar kleiner als der Berliner Tiergarten.

Monaco profitiert von einem subtropischen Mittelmeerklima, hier gibt es milde Winter und warme Sommer. Dadurch ist Monaco ein absolut perfektes Urlaubsziel. Über 2500 Sonnenstunden kann der Urlauber hier erleben. Der Strand erscheint hier trotz der geringen Größe Monacos endlos.

Überall in Monaco kann man die französische Küche genießen. Wer hier in einem Restaurant speist, der weiß, warum es immer heißt „Essen wie Gott in Frankreich“. Spätestens beim Erhalt der Rechnung erkennt man dann aber, dass dieses gute Essen auch seinen Preis hat, günstig ist Monaco nicht. Monaco ist eines der teuersten Länder der Welt.

Monaco bei Nacht allerdings ist eine absolute Sensation, denn ein einzigartiges Lichtermeer schmückt den Staat.

Wer dann sein Glück versuchen möchte, der kann das berühmte Casino von Monte Carlo besuchen.

Wenn man bereit ist, einmal auf sein Frühstück im Hotel zu verzichten, der sollte dann eine monegassische Spezialität versuchen – Fougasse. Dieses Feingebäck gibt es nur in einer Bäckerei in der Altstadt Monaco-Ville. Dieses Gebäck ist mit Orangenblüten-Essenz parfümiert und mit Mandeln, Haselnüssen und auch rotem und weißen Anis bestreut. Auch Barbalguan, schöne, kleine Reis- und Kürbispasteten, sollte man gleich dazu nehmen, denn auch sie schmecken köstlich.

Der Aufenthalt in Monaco ist mit Sicherheit nicht günstig, aber die Reise ist jeden Cent wert.

August 11th, 2015 | Leave a Comment

Das Elsass – eine der schönsten Gegenden in Frankreich

Was haben der weltbekannte Theologe, Philosoph und Arzt Albert Schweitzer und der zeitgenössische Künstler und Schriftsteller Tomi Ungerer gemeinsam? Woher kommen zahllose kulinarische Spezialitäten wie Flammkuchen, Gugelhupf und Quiche Lorraine? In welcher Region findet man die höchste Dichte an Burgen und Ruinen im europäischen Raum?

Wer eine Reise ins Elsass macht, egal ob Kurztrip oder ausgedehnte Urlaubsreise, findet hier Antworten auf diese und unzählige andere Fragen. Diese Region in Frankreich, die von den Ausmaßen her eher klein ist, überrascht den Besucher mit ihrer großen Vielfältigkeit. Allein die landschaftlichen Merkmale reichen von der fruchtbaren Rheinebene des Breisgau und Ortenau über landwirtschaftlich hauptsächlich für den Weinanbau genutzte oder bewaldete Hügel, bis zu den Höhenzügen der Vogesen.

Der Große Belchen ist mit 1424 m der höchste Gipfel dieses Gebirgszuges. Insgesamt 21 Naturschutzgebiete bewahren hier das außergewöhnliche und teilweise auch bedrohte Naturerbe der Region. Ob man mit dem Auto über die Autobahn oder mit dem Motorrad über die landschaftlich schöneren kurvenreichen Landstraßen anreist – der Weg ins wunderschöne Elsass ist aus Deutschland nicht weit.

Bis 1918 gehörte dieser Landstrich noch zu Deutschland, und zwischen 1940 und 1945 stand er unter deutscher Besatzung. Daraus resultiert, dass dort auch heute noch von vielen Menschen, besonders in ländlichen Gegenden, elsässisch gesprochen wird – ein dem Deutschen verwandter Dialekt.

In dieser Region haben viele bedeutende Persönlichkeiten das Licht der Welt erblickt: Neben den eingangs erwähnten Albert Schweitzer und Tomi Ungerer unter anderem auch Gottfried von Straßburg, einer der bedeutendsten deutschen Dichter des Mittelalters, der Papst Leo IX., Marie Tussaud, die berühmte Wachsbildnerin und Begründerin des nach ihr benannten Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds in London, oder auch Arsène Wenger, der international bekannte französische Fußballtrainer.

Hier sind auch zahlreiche Künstler und Kunsthandwerker zu Hause, deren Werke man vielerorts besichtigen und zumeist auch käuflich erwerben kann, um sie als landestypisches Souvenir mit Heim zu nehmen. Ob man motorisiert unterwegs ist oder mit dem Fahrrad auf den rund 2.000 Kilometern Radwanderstrecken – hinter jeder Kehre der Straße gibt es Neues zu entdecken. Traumhafte Landschaften und idyllische Orte warten auf ihre Entdeckung: 17.000 km Fuß- und Reitwanderwege, die durch den Vogesenclub ausgeschildert wurden, wollen zu Fuß oder auf dem Rücken eines Pferdes erkundet werden.

Die Region eignet sich auch für Luftsportarten wie Fallschirmspringen, Paragliding oder Drachenfliegen, und in den elf Wintersportgebieten der Vogesen besteht die Gelegenheit zum Ausüben alpiner Sportarten.

Auch der Golfspieler kommt auf seine Kosten: Sieben erstklassige Golfplätze erwarten ihn. Die zahllosen Burgen und Festungsruinen in dieser Gegend zeugen von einer bewegten Geschichte dieses Landstrichs und der strategischen Wichtigkeit in früheren Zeiten. Sie geben gleichzeitig der Landschaft eine wildromantische Note und laden zum Auskundschaften ein.

Die berühmteste unter ihnen ist die Hohkönigsburg (Château du Haut-Koenigsbourg) bei Orschwiller, eines der meistbesuchten Baudenkmäler in Frankreich. Desweiteren wird in über 250 Museen und Kunstsammlungen ein reichhaltiges Kulturerbe ausgestellt, von der Frühgeschichte bis zur zeitgenössischen Kunst. Für den Kunstliebhaber ein Muss befindet sich in Colmar im Museum Unterlinden, der berühmte Isenheimer Altar, ein großes Meisterwerk der religiösen Kunst.

August 9th, 2015 | Leave a Comment

Mein Wellnessaufenthalt im Bio- und Spahotel La Clairière im Elsass

Wir waren kürzlich im Bio- und Spahotel La Clairière. Der Aufenthalt ist zwar im Vergleich zu anderen Hotels dieser Kategorie vergleichsweise günstig, dennoch mussten wir sparen. Urlaub ist für uns keine Selbstverständlichkeit, und gerade deshalb wollten wir keinen Fehler machen.

Das war unser erster Urlaub seit fünf Jahren ohne Kinder.

Etwas Sorge hatte ich wegen der Sprache. In der Schule hatte ich zwei Jahre Französisch, und davon ist nichts mehr übrig. Trotzdem wollte ich mir das Elsass nicht entgehen lassen. Meine Sorgen waren unbegründet. Wir konnten uns großartig verständigen. Ein Urlaub in dieser wunderschönen Landschaft war für mich immer ein Traum.

Auf das Bio- und Spahotel La Clairière sind wir gekommen, weil es sich neben einem Welt-Biosphärenreservat befindet. Wir leben hier in der Großstadt, so viel unberührte Landschaft war für uns eine große Bereicherung. Im Haus gibt es nur Nichtraucherzimmer, und das kam uns sehr entgegen, da ich seit Jahren Asthma habe. Das ganze Haus ist nach biologischen Aspekten eingerichtet, die Böden sind aus Holz, es gibt Biobetten – alles absolut allergikerfreundlich.

Ich gebe es zu, meinem Mann habe ich es nicht gesagt. Es gab nämlich richtig tolles Bio-Essen. Nicht nur vegetarisch, sondern auch ayurvedisch und lactosefrei. Glutenfreie Kost war ebenfalls möglich, für alle die, die unter Sprue leiden. Mein Mann hat keine Miene verzogen. Stattdessen hat er mutig die Speisekarte hinauf- und hinunter gegessen. Und es war richtig lecker! Aber schon nach wenigen Versuchen sind wir beim Ayurvedamenü geblieben. Es hat nicht nur sehr gut geschmeckt. Wir haben uns danach auch nicht müde oder beschwert gefühlt. Stattdessen war man satt und aktiv. Ein schönes Gefühl.

Wir hatten zwar ein tolles Zimmer, aber dieses Hotel bietet allen Gästen die Möglichkeit, ständig das Zimmer das wechseln, wenn der gewünschte Raum frei ist. Den Spaß haben wir uns gegönnt. Jeden Morgen haben wir nachgefragt und sind dann so manches Mal eben umgezogen.

Nach dem Frühstück haben wir natürlich die Behandlungen genutzt. Im Schwerpunkt hatten wir uns ja schon für Ayurveda entschieden. Die Ernährung umzustellen war leicht, und wir wurden perfekt bekocht.

Die Beratung rund um die Konstitution war anstrengend. Manchmal ist es nicht einfach, mit den eigenen Schwächen konfrontiert zu werden. Aber im Hotel haben wir gelernt, dass Schwächen auch Stärken sein können.

Viele der Gespräche haben uns die Augen geöffnet und uns jede Menge Gesprächsstoff für die Zukunft geliefert.

Die zusätzlichen Entspannungskurse haben wir gemeinsam besucht. Die haben uns richtig gut getan. Was wir dort gelernt haben, das brauchen wir in der Zukunft. Viele Stunden, die wir mit den Therapeuten verbracht haben, waren ganz auf uns zugeschnitten. Das war ein großer Vorteil. Je mehr wir gelernt haben, desto mehr Fragen hatten wir und glücklicherweise gab es immer jemanden, der uns kannte und uns Antworten geben konnte.

Wir sind in diesem Urlaub nicht zu anderen Menschen geworden, aber wir haben viele neue Impulse bekommen und zwar zu den Lebensbereichen, in denen wir uns im Kreis gedreht haben. Der Aufenthalt hat auch uns auch als Ehepaar gut getan.

August 6th, 2015 | Leave a Comment

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