Der Weihnachtsmarkt in Dortmund mit dem größten Weihnachtbaum der Welt

Endlich ist es wieder soweit. Bald öffnen die schönsten, ältesten, größten und traditionellsten Weihnachtsmärkte Deutschlands ihre Pforten. Einer dieser Märkte ist der Dortmunder Weihnachtsmarkt in Nordrhein-Westfalen. In diesem Jahr ist es das 112. Mal dass er seine Besucher auf eine besondere Art auf die Weihnachtszeit einstimmt.

Seinen hohen Bekanntheitsgrad verdankt der Weihnachtsmarkt Dortmund seiner Größe, dem vielseitigen Warenangebot aus traditionell gefertigten Waren, seinem Glühwein und natürlich dem größten natürlich zusammengestellten Weihnachtsbaum der Welt.

Bereits vier Wochen vor Eröffnung des Weihnachtsmarktes wird mit dem Aufbau des Weihnachtsbaumes begonnen. Erstmalig wurde der Baum 1996 errichtet. Circa. 1700 Rotfichten aus dem Sauerland werden bis in eine Höhe von 45 Metern übereinander gebaut. 48.000 Lämpchen, 20 Stück 2,5 Meter hohe rote Kerzen, verschiedenen Leuchtornamente sorgen für eine stimmungsvolle Beleuchtung und lassen Dortmunds Innenstadt hell erleuchten. Die Spitze des Baumes schmückt ein 200 Kilogramm schwerer und 4 Meter hoher Engel.

Wenn man den Gerüchten Glauben schenkt, dann könnte es dieses Jahr allerdings das erste Mal sein, dass nicht der Engel, sondern eine meisterliche Überraschung die Spitze des Baumes ziert. Rund um den einmaligen Weihnachtsbaum stehen verschiedene Stände, die sich durch die Innenstadt durchziehen. Insgesamt gibt es über 300 Stände auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt. Hier kann man insbesondere Weihnachtsdekoration, handgefertigte Waren, Spielzeug oder Kerzen kaufen.

Doch was ist ein Weihnachtsmarkt ohne all die kulinarischen Leckereien, wie deftige Bratwurst oder Currywurst mit Pommes, westfälischer Grillschinken und viele andere auch internationale Köstlichkeiten. Der Dortmunder Glühwein aus dem traditionellen Dortmunder Glühweinbecher schmeckt nicht nur bei klirrend kalten Temperaturen. Auf der großen Bühne am Alten Markt wird täglich ein buntes Unterhaltungsprogramm geboten. Weihnachtliche musikalische Klänge, Jazz, Swing und Partymusik sorgen für die richtige Stimmung. Für die kleineren Besucher kommen Kasperle & Co.

Ein weiteres Highlight auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt ist das separate Weihnachtsdorf. Jedes Jahr kommt der Weihnachtsmann in das Weihnachtsdorf und die Kinder können ihre Gedichte, Lieder und natürlich ihre Wünsche vortragen. Hier können Kinder leckere Plätzchen backen oder weihnachtliche Sterne basteln. Auch das Christkind-Telefon steht wieder im Wohnzimmer des Weihnachtsmannes im Weihnachtsdorf. Weihnachtswünsche können direkt an das Christkind über das Telefon weitergeben werden.

Eine weitere Attraktion, bei der nicht nur Kinder ins Träumen geraten, ist die Märchenschau auf dem Reinoldi-Kirchplatz. Ihr kann man am sprechenden Baum in die fantastische Welt der Märchen eintauchen.

Auf dem Dortmunder Weihnachtmarkt werden auch professionelle Führungen angeboten. Unter dem Motto „Krippe, Christbaum und Kurioses“ kann man spannenden Geschichten über Sitten, Bräuche und Aberglauben rund um die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr lauschen. Was hat es mit Weihnachtsgewürzen, Weihnachtsblumen und dem Weihnachtsbaum auf sich? All dies und noch viel mehr kann man auf einer Führung über den Dortmunder Weihnachtsmarkt erfahren. Egal ob man selbst mit Freunden oder der Familie über den Weihnachtsmarkt schlendert, der Duft von gebrannten Mandeln, Glühwein, Pfefferkuchen und all den anderen Leckereien steigt in die Nase. Weihnachtliche Musik, festlich geschmückte Buden, Häuser und natürlich der riesige Weihnachtsbaum lassen eine wollige Vorfreude auf Weihnachten aufkommen.

November 21st, 2015 | Leave a Comment

Die Beauty Days im Hotel Ascona – Wellness und Erholung vom Feinsten

Das war das erste Mal, dass wir uns zuerst überhaupt nicht einigen konnten, wohin die Reise gehen sollte. Ich war das ganze Jahr krank gewesen. Ein langer Urlaub oder eine Reise ins Ausland kam für mich deshalb überhaupt nicht in Frage. Die Kinder wollten ans Meer, mein Mann wollte Wellness, und ich wollte vor allem Ruhe.

Da empfahl man uns Bad Bevensen. Nachdem wir uns die Bilder angesehen haben, waren es nur wenige Minuten bis zur Buchung und wir waren sehr froh, dass wir noch Zimmer bekommen haben, denn wir waren schon sehr kurzentschlossen. In der Lüneburger Heide waren wir schon einmal zu einem Kurzurlaub gewesen, als die Kinder noch kleiner waren, deshalb waren wir sehr positiv gestimmt.

Das Hotel Ascona liegt nicht weit von Lüneburg entfernt, so dass wir dachten, dass das ein prima Ausflugsziel sein würde, wenn es für die Kinder mal langweilig werden sollte. Dazu kam es aber nicht. Wir waren kaum angereist, da hatten die Kinder schon das Hallenbad entdeckt. Wir konnten kaum unsere Koffer auspacken. Mein Mann ist dann gleich mit den Kindern schwimmen gegangen und ich habe den Hauscocktail genossen.

Für mich hatte ich das Programm der „Beauty Days“ gebucht. Während Mann und Kinder sich im Wasser vergnügten, ließ ich mir mein Behandlungsprogramm noch einmal erklären und war natürlich voller Vorfreude. Am Abend haben wir uns alle zum Essen getroffen. Es tut wirklich gut, mit der Familie zusammen ein so gutes Essen zu genießen, jeder bekommt, was er gern isst, was eine schöne Stimmung garantiert.

Am nächsten Tag begann mein Beauty Programm mit einer gründlichen Reinigung der Haut. Ich habe die Anwendung nicht nur genossen, sondern auch die Chance genutzt und mich zu meinem sehr speziellen Hauttyp gründlich beraten lassen. Nach der Reinigung folgte das gründliche Peeling. Zu der Therapie der Haut gehörte die Feuchtigkeitsbehandlung, eine sehr angenehme Gesichtsmassage und eine Maske, die speziell für mich zusammengestellt wurde.

In den nächsten Tagen folgte noch die Hot-Stone-Rückenmassage. So etwas kann ich noch nicht, kann es aber nur empfehlen, es ist wirklich sehr angenehm. Später bekam ich eine klassische Rückenmassage. Dabei hat die Masseurin einige Verspannungen gefunden, die sie während des Aufenthaltes auch lösen konnte. Am dritten Tag haben wir uns im Hotel Fahrräder geliehen und eine wunderschöne Radtour in die Gegend unternommen.

Die Kinder wollten nach einiger Zeit dann doch wieder zurück. Sie hatten vom Hotelpersonal erfahren, dass es die Möglichkeit gibt, Tischtennis zu spielen und sich schon mit den Kindern anderer Gäste verabredet.

Die Chance haben mein Mann und ich ergriffen und die Zeit für eine Wassergymnastik genutzt. Eigentlich wollten wir während des Aufenthaltes auch am Nordic-Walking-Kurs teilnehmen, haben es aber vor lauter Wellness nicht geschafft, und ich möchte keine der Anwendung missen. Am Abend waren wir meist zusammen in der Sauna. Mein Mann hat zusätzlich noch etwas Zeit im Fitnessraum verbracht und nach dem Abendessen haben wir so manche Partie Billard gespielt. Da wir nicht alle Angebote geschafft haben, sind wir einstimmig zu dem Schluss gekommen, dass wir bald wiederkommen.

November 19th, 2015 | Leave a Comment

Weihnachtsmarkt in Trier – Stimmungsvolles an der Mosel

Die rund 105.000 Einwohner zählende rheinland-pfälzische Stadt Trier lädt alljährlich zu seinem traditionellen Weihnachtsmarkt ein. Der Hauptmarkt der Stadt an der Mosel und der Bereich rund um den Dom verwandelt sich Jahr für Jahr in der Vorweihnachtszeit zu einem Standort mit buntem Hüttenzauber.

Die romantische Kulisse des Trierer Weihnachtsmarktes, der vom 21. November bis zum 22. Dezember Gäste von nah und fern anzieht, gehört zu den größten der Bundesrepublik. Mehr als 90 festlich geschmückte Weihnachtshütten bieten kulinarische Köstlichkeiten, Kunsthandwerk und Geschenkideen an. Von überall her weht der Duft von Weihnachtsplätzchen, Waffeln, Punsch und Glühwein, um im Kreise der Familie die stimmungsvolle Atmosphäre zu genießen.

Untermalt wird ein Besuch auf dem Trierer Weihnachtsmarkt von einem festlichen Programm an allen Tagen. Posaunenchöre, Puppenspieler, weihnachtliche Blaskapellen und Aufführungen auf Bühnen runden den Besuch des in Rheinland-Pfalz beliebten Weihnachtsmarktes ab. Hier haben Besucher Gelegenheit, auch in letzter Minute attraktive Weihnachtsgeschenke zu kaufen, oder noch neuen Schmuck für den Weihnachtsbaum zu erwerben. Wer nach Trier zum Weihnachtsmarkt kommt, hat die Qual der Wahl im Schatten des Domes oder auf dem Mittelalterlichen Marktplatz.

Wer als Gast der Stadt an der Eröffnungsfeier teilnimmt, genießt unvergessliche Eindrücke, denn die Eröffnungsshow wird von Chören und Tenören aus der Region bestimmt. Die bekannten Igeler Turmbläser stimmen mit ihrem Spiel von der Balustrade des Doms auf die festliche Zeit ein, und auch die Krönung der Glühweinkönigin erfreut sich Jahr für Jahr wachsender Beliebtheit in Trier.

Spielt das Wetter mit und der Winter hält passend Einzug, wird das Shoppen im verschneiten Trier zu einem unvergesslichen Erlebnis. Inmitten des vorweihnachtlichen Flairs des Marktes macht das Einkaufen in Trier doppelt Spaß. Viele ausgewählte Fachgeschäfte und Kaufhäuser laden zum Weihnachts-Shopping ein, und auch in der festlich geschmückten Fußgängerzone kommen weihnachtliche Gefühle nicht zu kurz.

Der Weihnachtszauber von Trier ist seit vielen Jahren ein Publikumsmagnet auch für Gäste aus anderen Bundesländern und den Niederlanden. Das Hotel- und Gaststättengewerbe hat sich auf die Anforderungen von Gästen eingestellt und wer sich für die Stadt in der Vorweihnachtszeit entscheidet, kann so manchen Schnäppchen nutzen. Über eine Wochenende werden in vielen Hotels und Unterkünften preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten angeboten, die einen Besuch des Trierer Weihnachtsmarktes erst rund machen. Hier können Touristen einige Tage inmitten eines weihnachtlichen Flairs vom alltäglichen Einerlei abschalten.

Der Weihnachtszauber von Trier gehört zu den unvergesslichen Erlebnissen, wenn man sich in der Winterzeit für die historische Stadt an der Mosel entscheidet. Viele Hotels bieten sogenannte Weihnachtsarrangements, die ein sogenanntes Winzermahl und einen geführten Stadtrundgang beinhalten. Natürlich gehört ein Besuch des Weihnachtsmarktes dazu wie auch Besichtigungen der malerischen Gassen und des Petrusbrunnens aus der spätgotischen Epoche.

Übernachtungen in komfortablen Hotels, kombiniert mit einer weihnachtlichen Stippvisite über einen der bedeutendsten deutschen Weihnachtsmärkte bieten unvergessliche Reiseerlebnisse in der schönsten Zeit des Jahres. Regionale Reisebüros, Anbieter im Internet wie auch die Fremdenverkehrsvereine bieten attraktive Übernachtungsmöglichkeiten für alle, die ein paar besinnliche Tage rund um den Trierer Weihnachtsmarkt verbringen wollen.

November 18th, 2015 | Leave a Comment

Weihnachtsmarkt Lübeck – historisch und modern gleichzeitig

Wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt, etwa ab Ende November, beginnt die Zeit der Weihnachtsmärkte. Deutschland- und europaweit sind es sowohl große als auch kleine Städte, in denen Weihnachtsmärkte stattfinden. Wie jedes Jahr, so zieht es auch in diesem Jahr Tausende von Menschen zu den bekannten und beliebten weihnachtlichen Märkten in unserem Land.

Nicht nur im Süden und in der Mitte der Bundesrepublik Deutschland, auch in Norddeutschland gibt es einige Märkte zu entdecken, die bekannt sind für ihr weihnachtliches Flair und ihr stimmungsvolles Ambiente.

Auf eine lange Tradition blickt der Weihnachtsmarkt der Hansestadt Lübeck zurück. So wurde dieser erstmals im Jahre 1648 urkundlich erwähnt. Auch heute noch spürt man bei einem Besuch des Weihnachtsmarktes eine einzigartige Atmosphäre, die einen Besuch zu einem wahren Höhepunkt der Vorweihnachtszeit werden lässt.

Im Besonderen ist es die historische Altstadt der Stadt Lübeck, welche eine stimmungsvolle Kulisse bietet. Seit Dezember 1987 gehört die Altstadt, genau genommen der ganze Stadtkern der Hansestadt, zum Welterbe der UNESCO. Dies gilt als einmalig in Nordeuropa, da das zuständige Komitee der UNESCO erstmals einen ganzen Bereich der Stadt als Welterbe anerkannt hat. Unter anderem waren der unzerstörte Bereich der Altstadt und die landestypischen Kirchen ausschlaggebend für die Auszeichnung. Somit ist es verständlich, dass jedes Jahr interessierte Besucher aus dem In- und Ausland den Besuch des Weihnachtsmarktes genießen. Weihnachtliche Beleuchtung, Lichterzauber, geschmückte Tannenbäume und Sterne sorgen für eine perfekte und passende Winter- und Weihnachtsatmosphäre.

Mittlerweile sind es ca. 200 Verkaufsstände, die ihren Platz auf dem weihnachtlichen Markt gefunden haben. Hier können Besucher bummeln, schauen und genießen. Spielzeug, Dekoartikel, Kunsthandwerk, Schmuck für den Weihnachtsbaum und allerlei Geschenkideen sind hier zu finden. Glühwein, Mandeln, Marzipan und weitere weihnachtliche Gaumenfreuden finden sich an den Marktständen in großer Vielfalt. Wer also Zeit und Muße hat, für den lohnt sich ein Besuch des Weihnachtsmarktes. Dieser erstreckt sich über mehrere Straßen und Plätze.

Auch die anliegenden Geschäfte haben sich auf den Besucherstrom eingestellt. Lichterketten und weihnachtlich dekorierte Schaufenster laden die Menschen von nah und fern ein, sich bei einer ausgiebigen Shoppingtour auf Weihnachten vorzubereiten. Neben dem traditionellen Lübecker Weihnachtsmarkt in der Innenstadt gibt es zudem einen historischen Markt, der auf dem Kirchhof von St. Marien stattfindet. Sein mittelalterliches Ambiente führt die Besucher zurück in die Vergangenheit. Die Marienkirche, ein wunderschönes Backsteingebäude, sorgt für die passende Kulisse.

Hier steht alles im Zeichen des Mittelalters. Historische Kostüme und Gewänder geben dem bunten Treiben und Wirken das gewisse Extra. Handwerker präsentieren anschaulich ihr Tun, welches heute kaum noch anderswo zu bewundern ist. So kann beispielsweise hautnah erlebt werden, wie Zinngießer, Silber- und Kupferschmiede und weitere Traditionshandwerker ihr Können zur Schau stellen. Auf Bühnen sorgen Musiker und Gaukler für ein interessantes Unterhaltungsprogramm. Die mittelalterliche Musik, die Düfte und ein Becher Met (Honigwein) lassen die Besucher tief eintauchen in die geheimnisvolle und interessante Welt des Mittelalters.

Mit Einbruch der Dunkelheit lodern Holzfeuer in Feuerschalen oder in Feuertonnen. Ideal, um sich bei etwaigen winterlichen Temperaturen ein wenig aufzuwärmen. Warum also nicht mal in den Norden schweifen, um vorweihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen.

 

November 17th, 2015 | Leave a Comment

Kunst und Kultur in Baden-Baden

Die elegante Bäderstadt am Westrand des Schwarzwaldes gilt nicht erst seit ihrer Blütezeit im 19. Jahrhundert als Ort, an dem man Entspannung findet und sich erholen kann. Voller Esprit und Charme erfüllt sie ihren Gästen gerne jeden Wunsch.

Feine Küche und ein guter Tropfen Wein. Eine pittoreske Altstadt aus ausgedehnten Parkflächen für Spaziergänge. Ein Blick in den romantischen Rosengarten oder ein Besuch der Museen der Stadt, in denen sich das Auge an Werken weltberühmter Künstler, fremder Länder und Kulturen erfreuen kann. So lässt es sich leben. Die elegante Bäderstadt Baden-Baden, einst Ort des Hochadels, bezaubert bis heute mit ihrem besonderen Flair und Lebensstil. Bekannt als „Sommerhauptstadt Europas“, sorgt sie mit Kunst und Kultur, den modernen Caracalla-Thermen und dem Römisch-Irischen Friedrichsbad sowie zahlreichen Hotels und Restaurants für Mußestunden.

So lädt beispielsweise das erst Anfang April eröffnete Museum für Kunst & Technik des 19.Jahrhunderts im Kulturhaus LA8 zu Entdeckungsreisen ein. Das direkt neben der Staatlichen Kunsthalle in der Lichtentaler Allee liegende Haus zeigt halbjährlich wechselnde Ausstellungen. Ein echter Geheimtipp für Opernfans war das Konzert des weltberühmten Tenors Placido Domingo am 8. Juli.

Der Weltstar gab vor der märchenhaften Kulisse der Galopprennbahn Baden-Baden/ Iffezheim sein einziges Open-Air Konzert in Deutschland. Zum internationalen Oldtimermeeting im Juli verwandelte sich der Kurgarten in ein Freilichtmuseum. Rund 350 chromblitzende Oldtimer aller Marken und Typen präsentieren den faszinierten Besuchern Automobilgeschichte. Mitten in der prachtvollen Parkanlage Lichtentaler Allee liegt das bekannte Museum Frieder Burda von Star Architekt Richard Meier. Als Sommerhighlight zeigt es die Ausstellung „Der blaue Reiter“ – ein Gastauftritt aus dem Lenbachhaus in München. Bis zum 11. Oktober konnten Besucher dabei mehr als 70 Meisterwerke von Wassiliy Kandinsky, Franz Marc und August Macke, dem Kern der Künstlergruppe, besichtigen. Im Anschluss präsentiert das Haus eine Retrospektive von Georg Baselitz mit mehr als 60 Gemälden sowie einer großen Auswahl an Skulpturen.

Kultur auf anspruchsvollstem Niveau bietet Europas zweitgrößtes Konzert- und Opernhaus, das Festspielhaus Baden-Baden. Hochkarätige Veranstaltungen mit internationalen Stars wie den Wiener Philharmonikern, Cecilia Bartoli oder dem Mariinsky-Ballett aus St. Petersburg versprechen mit den Tschaikowsky-Klassikern „Der Nussknacker“ und „Schwanensee“ beeindruckende Abende. Dazu garantiert die weltweit gelobte Akustik Hörgenuss vom Feinsten. Wer nach dem übergroßen Angebot an Kunst und Kultur Hunger verspürt, der finden in den bekannten Sternerestaurants ebenso wie in charmanten kleinen Gasthäusern inmitten der Altstadt Köstlichkeiten der badischen Küche und Spitzenweine. Am Abend lockt Deutschlands ältestes Casino seine Gäste an, ihr Glück im Spiel zu versuchen und danach im edlen Ambiente den Tag mit einem feinen Abendessen samt gutem Wein ausklingen zu lassen.

November 16th, 2015 | Leave a Comment

Christstollen, Pflaumentoffeln und Romantik auf dem Dresdner Striezelmarkt

Der Dresdner Striezelmarkt gehört als einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands auch zu den beliebtesten. Zum 577. Mal wird er am Tag vor dem ersten Advent auf dem Altmarkt in Dresden seine Pforten für Millionen von Besuchern öffnen.

Bereits seit Anfang November steht die mit 14 m Höhe größte Stufenpyramide der Welt mit 42 verschiedenen Holzfiguren, und auch die 80 Jahre alte Fichte mit einer Höhe von 24 m wurde bereits aufgestellt, zur Eröffnung wird sie im Glanz von 620 Glühlampen erstrahlen. Auch das 11. Dresdner Stollenmädchen 2011 wurde bereits gekürt und hatte schon ihren ersten öffentlichen Auftritt bei der Qualitätsprüfung der Dresdner Stollen.

Wer bei der Eröffnung des Striezelmarktes am 24.11. um 16.00 Uhr dabei sein möchte, kann tolle pauschale Reiseangebote nach Dresden buchen und hier ein stimmungsvolles Adventswochenende in einer mit atemberaubender weihnachtlicher Beleuchtung geschmückten Stadt erleben. Auf dem Striezelmarkt gibt es nicht nur eine Vielzahl an abwechslungsreichen Buden mit Handwerklichem und Kulinarischem, auch viele Programmhöhepunkte werden den Besuchern geboten.

Zum „Dresdner Pflaumentoffelfest“ am 26.11. kann jeder die Geschichte und die Bedeutung der Pflaumentoffel kennenlernen und viele Geschichten hierzu hören. Am 1. Adventssonntag wird beim „Dresdner Pfefferkuchenfest“ nicht nur die kleine Pfefferkuchen-Prinzessin auf der Geschichtenbühne gekürt, auch der „Oma & Opa-Orden“ wird von der Pfefferkuchen-Prinzessin verliehen.

Aber auch die anderen Wochenenden haben ihre Attraktionen. Am 2. Adventswochenende wird auf dem Stollenfest ein 4 Tonnen schwerer Christstollen in einem Festumzug vom Dresdner Zwinger zum Altmarkt gebracht und zerteilt mit einem 1,6 m langen Stollenmesser. Es gibt kaum Besucher, die nicht ein Stück dieses original Dresdner Stollens verkosten möchten.

Das 3. Adventswochenende ist Pyramidenfest, dann werden die Motive und Figuren auf den sechs Stufen der großen Pyramide lebendig. Beim „Sangeswettstreit um die Striezelmarkt-Pyramide“ können kleine Talente und junge Künstler antreten und der Prämierung am Nachmittag entgegenfiebern. Der 3. Advent ist auch das „Dresdner Schwibbogenfest“ mit der Ehrung des weltweit größten begehbaren Schwibbogens aus dem Erzgebirge. Viele Traditionen, Geschichten und Lieder werden hierzu präsentiert.

Besonders auch für Kinder bietet der Striezelmarkt viel Abwechslung. Auf der Bühne des Märchenschlosses gibt es viele Aufführungen, und ein Adventskalender wird täglich geöffnet. Im Pfefferkuchenhaus können Kinder Pfefferkuchen nach ihren Vorstellungen verzieren, im Weihnachtsmannhaus Geschichten hören, in der Kinderbackstube Kekse backen, im Pflaumtoffelhaus Geschenke basteln und malen, und im Wichtelhaus werden auch kleinere Kinder fachkundig betreut, während die Eltern einen Bummel über den Markt genießen.

Der mittelalterliche Weihnachtsmarkt im Stallhof lockt mit historischen Buden und Gaumenfreuden wie selbst gemachtem Apfelsaft und Met oder am offenen Feuer gebratenem Fleisch. Hier kann man dem Parfümeur, Laternenbauer, Filzer, Kerzenzieher, Silberschmied. Steinschleifer u.v.m. bei ihrem Handwerk über die Schulter schauen und ganz besondere Weihnachtsgeschenke finden.

Der Stallhofmarkt gehört zu den beliebtesten und gemütlichsten Weihnachtsmärkten mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis, auf dem nach einer Umfrage aus 2007 die zufriedensten Besucher aller deutscher Weihnachtsmärkte zu finden sind. Und immer mehr Menschen sind begeistert vom Dresdner Striezelmarkt, auf dem nach dem Werbeslogan der Organisatoren der Weihnachtsmann zu Hause ist.

November 16th, 2015 | Leave a Comment

Eine Attraktion in Nordrhein-Westfalen – der Weihnachtsmarkt in Köln

Die Zeit der Weihnachtsmärkte beginnt, und so machen sich die meisten Menschen an den kommenden Wochenenden auf, um die schönsten und größten Märkte der Region zu besuchen. Einer der sehr beliebten Weihnachtsmärkte im schönen Nordrhein-Westfalen ist sicher der in Köln. Er beginnt im Jahr 2011 am 21. November. Startschuss ist am Freitag um 11:00 Uhr.

An diesem Tag endet der Markt um 22:00 Uhr, um am folgenden Samstag um 10:00 Uhr wieder seine Pforten zu öffnen.

Wer nicht in Köln wohnt, kann den Kölner Weihnachtsmarkt ganz leicht mit dem Zug erreichen. Der Weihnachtsmarkt findet rund um den berühmten Dom statt, der innerhalb weniger Minuten vom Bahnhof aus erreichbar ist. Wie viele Weihnachtsmärkte, hat auch der Kölner Markt einige Besonderheiten zu bieten, auf die man hier besonders stolz ist. Wer zum Beispiel ein Erinnerungsstück mitnehmen möchte, für den gibt es die Kölner Tasse für das Jahr 2011 mit verschiedenen Motiven. Die Tasse bekommt man gleich nach dem Eröffnungsprogramm am Freitag zu kaufen.

Die Eröffnungsfeier findet auf dem Roncalliplatz statt und das mit einem umfangreichen Programm. Insgesamt sind an die 100 Veranstaltungen geplant, die den Weihnachtsmarkt zu einem besonderen Anziehungspunkt in der schönen Stadt Köln machen. Der Markt richtet sich natürlich vor allem an Familien mit Kindern. Kinder sollten mit ihren Eltern gleich nach der Ankunft zum Stand 31 gehen, denn dann dort befindet sich die Sternwarte. Hier wartet auf die kleinen Besucher eine ganz besondere Überraschung in Form eines Kinderprogramms. Es beginnt jeweils um 15:00 Uhr und endet um 18:00 Uhr.

Häufig ist der Weihnachtsmarkt für die Kinder das erste Anzeichen, dass das Weihnachtsfest naht. Deshalb sollten sie am Dienstag ihre Weihnachtswünsche abgeben, damit sie das Christkind rechtzeitig erreichen. Am Donnerstag besteht dann die Möglichkeit, bunte Kerzen selbst zu basteln. An zwei Tagen wird auch der Weihnachtsmann vor Ort sein und am 28. November und am 19. Dezember den Kindern Geschichten erzählen.

Natürlich werden auch zahlreiche Chöre vor Ort sein und die Besucher des Marktes mit weihnachtlicher Musik unterhalten. Hier sei besonders der Kölner Gospelchor erwähnt, der bereits viele Auftrittserfahrungen sammeln konnte und die Zuschauer mit seinen Darbietungen sicherlich begeistern wird. Als besonderen Gast begrüßt man am Dienstag ab etwa 19:30 Uhr Peter Orloff mit seinem Chor.

Natürlich gibt es auf dem Kölner Weihnachtsmarkt auch das, was sich die meisten Besucher wünschen, Glühwein, frischgebackene Plätzchen und Waffeln sorgen dafür, dass sich die Besucher gründlich aufwärmen können. Währenddessen strömt der weihnachtliche Zimtgeruch durch die Gassen der Altstadt.

Viel Wert legt man in Köln aber auch auf die Auswahl der Händler, die ihr selbst gefertigtes Holzspielzeug auf dem Markt verkaufen.

Der Kölner Weihnachtsmarkt ist daher auch ideal für den Einkauf besonders hochwertiger Weihnachtsgeschenke. Doch auch Geschenke für Erwachsene sind hier zu bekommen. Seidenschals und filigraner Schmuck gibt es in allen Varianten und Preiskategorien. Wer auf der Suche nach kleinen Kunstwerken ist, ist das dem Kölner Weihnachtsmarkt bestens aufgehoben. Natürlich vergisst man auch die nicht, denen es nicht so gut geht und so bittet man höflich um eine Spende, die dann garantiert wohltätigen Zwecken zukommt.

November 11th, 2015 | Leave a Comment

Die malerische Ostseeküste – Urlaub zwischen Kaiserbädern und den Kreidefelsen

Die Ostsee ist eigentlich zu jeder Jahreszeit eine der liebsten Urlaubsregionen der Deutschen. An der deutschen Ostsee gibt es schier endlos lange Strände, eine sehr prachtvolle Architektur und auch außerordentlich schmackhafte Spezialitäten.

Gerade Rügen und Usedom sind bekannt als malerische Ostseeinseln, die sich gerade im Herbst von ihrer ursprünglichsten Seite zu erkennen geben.

In Ahlbeck schwappen die schönen sanften Wellen ganz beruhigend an den endlos langen Strand. Oft hat man zu diesem Zeitpunkt noch die Eindrücke der Reise nach Ahlbeck im Sinn, wenn man vorbei an den schönen Reetdachhäusern und den bunten Boddenlandschaften zu den Rügener Kreidefelsen gereist ist. Auch das eindrucksvolle Meeresmuseum in Stralsund hat man dann bereits besucht. Am Strand wandert der Blick dann über das recht bunte Sammelsurium der Strandkörbe. Diese Strandkörbe wurden bereits im Jahre 1882 erfunden und wurden in Rostock für eine rheumakranke Dame hergestellt. Und man kann den Kindern zusehen, wie sie ihre Drachen in den herbstlichen Himmel steigen lassen. So sieht es im schönen Herbst an der malerischen Ostseeküste aus.

Wer hier aber wirklich einmal erleben will, was diese schöne, malerische Landschaft im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern zu bieten hat, der sollte sich des Insel-Hoppings bedienen, um ganz unterschiedliche Eindrücke zu bekommen.

Auf keinen Fall vergessen darf man dabei Rügen, denn die größte Insel Deutschlands gehört auf jeden Fall in ein solches Programm hinein. Laut einer Umfrage kommt Rügen in der Gunst der deutschen Urlauber gleich hinter der beliebtesten Insel Mallorca. Der absolute Besuchermagnet auf Rügen sind natürlich die Kreidefelsen. Vor rund 200 Jahren wurden sie vom Maler Caspar David Friedrich auf seine Leinwand gebannt.

Unbedingt gesehen haben sollte man aber auch das Kap Arkona mit seinen beiden Leuchttürmen. Danach kann man auch gleich am Strand den beliebten Bernstein sammeln, und auch eine Inseltour mit dem berühmten „Rasenden Roland“ unternehmen, der Kleinspurbahn, die bereits 115 Jahre alt ist.

Auf der Nachbarinsel Usedom ist es Ahlbeck, das bereits Theodor Fontane zum Schwärmen brachte, so dass es sich gleich ein schönes Sommerhaus dort bauen wollte. Auf der Seebrücke flanierte bereits Kaiser Wilhelm II, und diese Brücke auch einmal entlangzugehen, ist schon sehr verlockend.

Aber auch die sehr imposante Bäderarchitektur lockt sehr viele Besucher an. In Ahlbeck ist es so, dass jeder, der im 19. Jahrhundert einen Rang oder auch einen Namen hatte, sich für den Sommerurlaub eine Villa an der sogenannten „Berliner Badewanne“ baute. Aber auch diese so wunderbar endlosen Strände, die es natürlich nicht nur in Ahlbeck, sondern auch in Koserow oder Binz gibt, faszinieren jeden Besucher.

Und auch heute ist die Insel immernoch ein Thema für unterschiedliche Kunstwerke. Im vergangenen Jahr wurde Zinnowitz zu zum Mittelpunkt des Geschehens, als Regisseur Roman Polanski einige sehr große Teile seines Thrillers „ Der Ghostwriter“ hier drehte und Prominente wie Pierce Brosnan, Kim Cattrall oder auch Ewan McGregor auf die Insel brachte, die hier schon für so einigen Rummel sorgten. In einigen Restaurants oder auch Cafés konnte man sie des öfteren sehen.

Aber auch ohne Prominente sind diese Inseln immer und zu jeder erdenklichen Jahreszeit einen Besuch wert.

November 11th, 2015 | Leave a Comment

Weihnachtsmarkt in Rothenburg ob der Tauber – Weihnachtsflair im mittelalterlichen Gewand

Die kleine und nur rund 11.000 Einwohner zählende Kleinstadt Rothenburg ob der Tauber liegt in Mittelfranken und ist durch ihre gut erhaltene mittelalterliche Altstadt weit über die Stadtgrenze hinaus bekannt.

Das ganze Jahr über zieht Rothenburg ob der Tauber Menschen an, die sich inmitten landschaftlicher Reize erholen und sich von historischen Bauwerken begeistern lassen wollen.

Doch naht die Weihnachtszeit, verwandelt sich die Kleinstadt zu einem Weihnachtsmärchen, das unvergessliche Eindrücke hinterlässt. Die Türme- und Dächerlandschaft sucht in der Welt Ihresgleichen und wenn die Vorweihnachtszeit anbricht, lädt der Weihnachtsmarkt in Rothenburg ob der Tauber auf dem Reiterlesmarkt zu unvergesslichen Stunden ein. Der Duft von Lebkuchen, Weihnachtsplätzchen und Glühwein zieht durch das festlich geschmückte Hüttendorf, und wer den traditionellen Markt zwischen der Kirche und dem Rathaus besucht, taucht in eine besondere Welt ein. Hier, im mittelfränkischen Kreis Ansbach gilt der Weihnachtsmarkt als eine der wichtigsten Veranstaltungen im Jahr, zu der auch viele Gäste von weit her anreisen, um sich vom mittelalterlichen Flair gefangen nehmen zu lassen.

Der Weihnachtsmarkt von Rothenburg ob der Tauber in Bayern hat eine lange Tradition und das berühmte Reiterle, eine Figur, die Glück bringen soll, gehört mit seinem Besuch des Weihnachtsmarktes dazu. Inmitten der zahlreichen festlich geschmückten Weihnachtshütten wird der Markt auch für Erwachsene zu einem unvergesslichen Erlebnis. Dekorationsgegenstände, Weihnachtsschmuck, Geschenkideen und viele liebevoll handgefertigte Geschenkideen werden feil geboten. Alle, die auf der Suche nach kulinarischen Genüssen sind, finden kleine Snacks, traditionelle Weihnachtsleckereien und Spezialitäten der Region an den Weihnachtsbuden, die allesamt im festlichen Lichterglanz erstrahlen. Rund um das Rathaus von Rothenburg ob der Tauber laden auch viele malerischen Gassen zum Verweilen beim Adventstee oder Glühwein ein.

Der Weihnachtsmarkt von Rothenburg ob der Tauber, der alljährlich in der letzten Novemberwoche beginnt und bis zum 23. Dezember andauert, ist von sonntags bis donnerstags in der Zeit zwischen 11 und 19 Uhr und freitags und samstags von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Wer den Weihnachtsmarkt in Ruhe genießen will, kann sich für eine Wochenendreise entscheiden. Die Hotelbranche hat sich auf die Anforderungen von Gästen eingestellt, die ein paar unbeschwerte vorweihnachtliche Tage inmitten dieser beeindruckenden mittelalterlichen Umgebung verbringen wollen.

Komfortable Hotels und Ferienwohnungen ermöglichen einen angenehmen Aufenthalt in dieser geschichtsträchtigen Stadt in Mittelfranken.

Wer den Ruf der Nachtwächter erleben und letzte Weihnachtsgeschenke erwerben will, wird von der festlich erleuchteten Stadt begeistert sein. Rothenburg ob der Tauber verwandelt sich in der Vorweihnachtszeit in ein Wintermärchen, das auch zu einer ausgiebigen Shopping-Tour einlädt. Ein Bummel durch die romantischen Gassen und entlang der vollständig erhaltenen Stadtmauer bis hin zur berühmten St. Jakobskirche erweist insbesondere während der Weihnachtszeit als unvergessliches Erlebnis.

Immer mehr Menschen auch von weither kommen zum Weihnachtsmarkt nach Rothenburg ob der Tauber, um sich vom festlichen Glanz der historischen Gebäude und dem bunten Hüttenzauber begeistern zu lassen.

 

November 10th, 2015 | Leave a Comment

Wo Weihnachten das ganze Jahr über stattfindet – Seiffen im Erzgebirge

Wer kennt sie nicht, die ganzen wunderschönen Weihnachtskreationen aus dem Erzgebirge. Erzgebirgsengel, Räuchermännchen, Schwibbogen und Weihnachtspyramiden, und natürlich nicht zu vergessen die Nussknacker. Alles erdenkliche aus Holz gefertigt gibt es im Spielzeugdorf in Seiffen zu bekommen. Aber nicht nur schöne Sachen für Weihnachten gibt es hier das ganze Jahr über zu kaufen, auch Osterhasen und weitere Holzfiguren für alle Gelegenheiten findet man hier im Angebot.

Es gibt im Spielzeugdorf auch eine Schauwerkstatt, wo man gegen eine geringe Gebühr der Schnitzern und Drechslern über die Schulter schauen kann. Seinen Namen verdankt die Stadt Seiffen eigentlich dem Bergbau. Durch die Technik des „Ausseifens“ wurde hier vom 14. bis ins 19. Jahrhundert hinein Zinn gewonnen.

Zusätzlich dazu entwickelte sich bereits im 17. Jahrhundert ein neuer Broterwerb, die Kunst des Holzdrechselns. Angefangen hat man damals mit Spindeln, Tellern oder auch Knöpfen. Und im Laufe der Jahre entstand die umfassende Spielwarenmanufaktur, die man heute kennt.

Ganze drei Schauwerkstätten und über 100 private Handwerksbetriebe gibt es mittlerweile im Spielzeugdorf in Seiffen. Natürlich dürfen bei einer solchen Geschichte Museen nicht fehlen. Das Freilichtmuseum zeigt historische Wohngebäude und auch Produktionsstätten. Im Jahre 1953 wurde das Spielzeugmuseum eröffnet, das mittlerweile über 5000 Exponate beherbergt, die alle im Laufe von 300 Jahren Geschichte hergestellt wurden. Auch wenn es in Seiffen das ganze Jahr über Weihnachten ist, die richtige Stimmung kommt jedoch immer erst in der Vorweihnachtszeit auf. Nach Einbruch der Dunkelheit wird es dann märchenhaft im Dorf, denn aus den Fenstern leuchten die traumhaften Schwibbögen. Es gibt schwarze Laternen, die mit aufgedruckten Seiffener Figuren allen Menschen den Weg weisen.

Ende November wird dann wie jedes Jahr der Weihnachtsmarkt eröffnet. Weit über 60 geschmückte Buden verteilen sich dann über das Ortszentrum des Dorfes. Wer dem großen Andrang entgehen will, und vielleicht auch auf der Suche nach einem Schnäppchen ist, der kann auch zu einer anderen Zeit als der Weihnachtszeit nach Seiffen zum Einkaufen fahren. Vielen macht ein solcher Einkauf bei hohen Temperaturen allerdings gar keinen Spaß. Irgendwie kommt dabei nicht die richtige Weihnachtsstimmung auf. Dann doch lieber Ende November das Spielzeugdorf besuchen, gemütlich den Weihnachtsmarkt besuchen, einen schönen Glühwein trinken und stilecht die passenden Weihnachtskreationen aus dem Erzgebirge auswählen.

November 10th, 2015 | Leave a Comment

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