Amrum – die Insel der Freiheit

Amrum gehört zu den nordfriesischen deutschen Inseln und liegt zwischen Föhr und der großen Schwester Sylt. Das zum schleswig-holsteinischen Bundesland gehörende und rund 2.300 Insulaner zählende Eiland ist heute ein begehrtes Reiseziel,

und dies nicht nur bei deutschen Inselfans.

Als zehntgrößte Insel der Bundesrepublik ist Amrum eine der drei nordfriesischen Geestkerninseln, die im Osten an das Wattenmeer grenzt. Die urigen fünf Inseldörfer Nebel, Norddorf, Steenodde, Süddorf und Wittdün laden im östlichen Teil der Insel zu erholsamen Tagen im gesunden Reizklima der Nordsee ein. Auf dem Rücken der Geest finden Naturbegeisterte Gelegenheit, inmitten großer Heide- und Waldgebiete die landschaftlichen Reize zu erkunden, oder sich mit Joggen und Wanderungen sportlich zu betätigen. Zum Verweilen lädt der westlich der Waldgebiete gelegene Dünenstreifen ein, in dessen Zentrum die mit 32 Metern höchste Düne Amrums liegt.

Die aus drei Gemeinden bestehende Verwaltungslandschaft der Insel hat sich auf die Ansprüche von ruhesuchenden Touristen eingestellt und bietet komfortable Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels und für Familien mit Kindern interessanten Ferienwohnungen an.

Das Wattenmeer stellt für die Insel Amrum einen besonderen Stellenwert dar. Im Sommer 2009 wurde das Wattenmeer vor Amrum in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen und bietet mit diesem sich stets verändernden Naturraum eine facettenreiche Pflanzen- und Tierwelt. Vor Ort haben sich ortskundige Reiseführer darauf verlegt, Wanderungen anzubieten, die sich bei Jung und Alt wachsender Beliebtheit erfreuen. Doch nicht nur eine Stippvisite auf dem Meeresgrund gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Insel. Vom Leuchtturm aus lässt sich ein unvergesslicher Panoramablick genießen und wer sich näher über Flora und Fauna informieren will, findet in einem der naturkundlichen Zentren interessante Einblicke in die Inselwelt.

Der langgestreckte und feinsandige Strand zieht zu jeder Jahreszeit Insel-Fans an. Amrum ist das ideale Terrain für Kat-Segler, Surfer und Kiter. Einen problemlosen Einstieg in diese attraktiven Wassersportarten finden aktive Urlauber insbesondere bei Niedrigwasser, und wer zu den Geübten gehört, nutzt bei hohe Windstärken den Wellengang. An warmen Tagen können Sonnenhungrige hier entspannte Tage verbringen, und auch Kinder finden hier am flach abfallenden Strand ungetrübten Wasserspaß.

Einen Abstecher wert ist auch immer der Amrumer Yachthafen, der in der Nähe des Seezeichenhafens zu einem Besuch einlädt. In unmittelbarer Nachbarschaft bietet ein typisch norddeutsches Restaurant seine kulinarischen Genüsse an.

Amrum überzeugt durch seine Vielfalt, denn nicht nur Familien mit Kindern fühlen sich auf dieser nordfriesischen Insel wohl, sondern auch Paare und junge Menschen. Schließlich sind die offerierten Angebote auf unterschiedliche Anforderungen von Touristen zugeschnitten, die sich in komfortabler Umgebung eine gesunde Nordseebrise um die Nase wehen lassen wollen.

Beliebt sind auch die „von Insel zu Insel Touren“, die bei Ebbe einen Besuch der Nachbarinseln ermöglichen. Wer Amrum mit dem Pferd erkunden will, wird unvergessliche Impressionen sammeln, auf dem Rücken eines Pferdes die atemberaubend schönen Küstenabschnitte zu erleben. Amrum wird nicht umsonst die Insel der Freiheit genannt.

 

Oktober 11th, 2015 | Leave a Comment

Ab in das Watt an der schönen deutschen Nordsee

Eine Landschaft, die sich nur zwei mal am Tag zu zeigen gibt – das ist nicht möglich? Aber sicher ist es das, und diese Landschaft gibt es hoch droben im Norden unseres Landes. Sie zeigt sich immer, wenn es Ebbe ist und sich das Wasser der Nordsee sehr weit zurückzieht. Das Meer verwandelt sich dann für rund sechs Stunden in eine feuchte und weite Ebene, die aus Schlick und Sand besteht. So entsteht immer wieder eine stets wiederkehrende Wunderwelt, die aber eben zeitlich begrenzt ist.

Allerdings ist diese Landschaft auf unserer Erde wirklich einzigartig. Und dieser Einzigartigkeit ist es zu verdanken, dass die Unesco das Wattenmeer im vergangenen Jahr zum Unesco Weltkulturerbe erklärt hat. Der Küstenstreifen ist gute 9000 Quadratkilometer groß,

und er zieht sich über 450 Kilometer von Holland bis hin zum Süden von Dänemark.

Zu den Wattenmeer-Regionen zwischen Emden und Sylt fühlen sich jedes Jahr rund zehn Millionen Urlauber hingezogen. Hierbei sind die friesischen Inseln wie beispielsweise Amrum, Norderney und Borkum genauso beliebt wie die recht berühmten Seebäder auf dem Festland. Hier sind unter anderem St. Peter-Ording, Büsum oder auch Neuharlingersiel zu nennen.

Natürlich zieht es die meisten Menschen im Sommer an die Nordsee, aber auch viele Urlauber suchen sich die Herbst- und Wintermonate für ihren Urlaub aus. Auch für einen außergewöhnlichen Wellnessurlaub an der Nordsee ist dies eine gute Zeit, wenn es draußen grau und kalt ist, kann man sich in einem Wellnesshotel wunderbare Wellnessanwendungen gönnen.

Das Seeklima an der Nordsee zeichnet sich dadurch aus, dass es im Winter nicht so kalt und im Sommer auch nicht allzu heiß ist. Gut ist der frische Wind von der See auf jeden Fall für alle Allergiker oder auch Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen wie COPD oder auch Asthma, denn diese Luft ist sehr allergen- und schadstoffarm.

Um den Gästen die Einzigartigkeit dieser Landschaft auch möglichst gut vor Augen führen zu können, werden durch die Tourismusverbände vor Ort ganz spezielle Anwendungen angeboten. Dabei kann man diesen Nationalpark in allen Facetten kennen lernen. Beispielsweise die Tierwelt, wo sonst kann man den Wattwurm, die Nordseegarnele oder auch die Wattschnecke und die Strandkrabbe erleben? In der Tierwelt ist es so, dass das Wattenmeer sehr hohe Anforderungen an seine Lebewesen stellt. Daher gibt es hier nicht so allzu viele Pflanzen- und Tierarten, aber von den paar, die vorhanden sind, gibt es dann riesige Mengen.

Die Naturschutz-Vereinigung hat es sich auf die Fahnen geschrieben, das Watt zu bewahren, und auch die Begeisterung bei den Menschen für das Watt zu wecken.

Verschiedene Exkursionen sind dafür da, den Besucher das Wattenmeer ganz hautnah erleben zu lassen. Zugleich kann man auch Wissenswertes über diesen Lebensraum erfahren.

Bei diesen Exkursionen erzählen circa 90 Mitarbeiter während der zweistündigen Ausflüge die spannenden Details, die es über die Meeresbiologie und auch die Flora und Fauna zu wissen gibt.

Die Besucher können hier das Watt mit allen Sinnen erleben. Sie können an den Pflanzen schnuppern, die hier auf den Salzwiesen gedeihen, oder sie schließen die Augen, wenn sie barfuß durch den Schlick laufen, um dabei auch den Tastsinn mit anzusprechen.

Wer recht gut zu Fuß ist, der kann auch eine Wanderung zu einer Sandbank unternehmen oder auch eine der Inseln oder Halligen besuchen, die sich nicht nur im Sommer gut zu Fuß erreichen lassen. Wer in der kalten Jahreszeit an einer solchen Wanderung teilnimmt, der kann sich auch auf einen warmen Punsch freuen.

Nur eines sollte man nie tun, nämlich sich auf eigene Faust auf den Weg ins Watt machen. Eine große Erfahrung ist notwendig, um nicht von der Flut plötzlich überrascht zu werden. Wer nicht ganz so gut zu Fuß ist, der kann auch eine Fahrt in einem pferdegezogenen Wattwagen über den Meeresboden unternehmen.

Am Abend kann man den Tag dann mit einem richtig guten Ostfriesentee ausklingen lassen.

So erholsam kann Urlaub sein.

September 21st, 2015 | Leave a Comment

Ein Juwel in der Nordsee – Sylt

Für alle Fans der Insel Sylt kommt des öfteren das Gefühl auf, dass die Probleme auf dem Festland bleiben und gar nicht erst bis nach Sylt herüberschwappen. Den Gast erwarten hier vierzig Kilometer feinster Sandstrand, eine wunderbar glasklare Luft und im Juli beispielsweise durchschnittlich zehn Sonnenstunden pro Tag.

Der Sommer zeigt sich auf Sylt, der absoluten deutschen Trauminsel in der Nordsee, meistens von seiner besten und schönsten Seite.

Ganz oben im Norden der Insel befindet sich die Halbinsel Ellenbogen, die ein geschütztes Naturparadies beherbergt, durch das sich eine Fahrradtour durchaus lohnt. Oder man kann einmal ganz unbeschwert dem Konzert der Möwen entlang der Promenade vom schönen Westerland lauschen. Auch bei Wenningstedt gibt es etwas zu unternehmen, denn eine Wanderung durch die hiesige Dünenlandschaft ist immer wunderschön. Hier kann man einmal so richtig abschalten.

Richtig hoch hinaus geht es bei der Uwe-Düne. Diese ist mit 52 Metern die höchste Erhebung auf der ganzen Insel. Ein traumhafter Blick ist hier natürlich garantiert.

In der Nähe befindet sich auch das sehr mondäne Kampen. Als Treffpunkt der Schönen und Reichen gilt hier Strönwai, und natürlich findet man hier auch all jene, die auch gerne dazu gehören möchten. Wer mit diesem Namen jetzt gar nichts anfangen kann, bekannt ist diese Straße auch ganz einfach unter dem Begriff „Whiskeymeile“

Wer nicht so den großen Geldbeutel zu bieten hat, der wird sich sehr wohl fühlen im der „Kupferkanne“. Hier gibt es Preise für jedermann, und in einem romantischen Ambiente kann man hier unter Kiefernbäumen den leckeren Kuchen genießen.

Einen richtigen Kultcharakter hat mittlerweile der Fischimbiss „Gosch“ erhalten, der sich am bunten Hafen von List befindet. Wenn es etwas edler sein soll, bietet sich die „Fisch-Fiete“ in Keitum an.

Hier findet der Gast auch jede Menge der beliebten Reetdach-Häuser, die Keitum prägen. Wen eher die Geschichte von Sylt interessiert, der kann sich im „Sylter Heimatmuseum“ oder im „Altfriesischen Haus“ umschauen, denn die ereignisreiche Geschichte kann hier erforscht werden.

Eher stille Oasen sind hier Archsum und Morsum. Die schlanke Taille von Sylt, so wird Rantum auch genannt, weil die Insel Sylt hier ganz besonders schmal ist, gerade einmal 600 Meter ist die Insel hier breit. Mehr trennt das Wattenmeer im Osten nicht von der offenen See im Westen.

Im äußersten Süden der Insel befindet sich Hörnum. Die Luft prickelt hier genauso wie Champagner. Ganz besonders ist hier, dass Hörnum ein gesundes Reizklima vorzuweisen hat, und an sonnigen Strandtagen ist das nicht gerade eine schlechte Sache. Hier ist der Strandkorb schon fast ein zweites Zuhause für die Gäste.

August 17th, 2015 | Leave a Comment

Die Ostfriesin mit sehr rustikalem Charme – Norderney

Als zweitgrößte ostfriesische Insel hat sich Norderney auf Tourismus ganzjährig eingestellt. Ob als Kurgast oder Urlauber, Promi oder Erstbesucher, hier wird jeder unkompliziert mit „He“ begrüßt. Viele der 5.800 Einwohner halten an ihren Traditionen fest und sprechen „plattdüsk“. Auch die Website von Norderney kann man auf plattdüsk genießen und sich auf die Sprache einstellen.

Bereits bei der Ankunft an der Fähre in Norddeich riecht man die salzige Meeresluft, eine frische Brise und das Kreischen der Möwen lassen sofort Urlaubsstimmung aufkommen. Norderney ist für Bahn- und Autofahrer mit der Fähre in einer Stunde zu erreichen, aber auch per Flugzeug und natürlich mit eigenem Boot. Wer meint, im Urlaub auf sein Auto nicht verzichten zu können, kann sich auch auf Norderney auf Parkplatzsuche begeben oder Fahrten auf der Insel – natürlich unter Einhaltung der geltenden Beschränkungen – machen. Aber Norderney ist bei einer Länge von 14 km und einer Breite von bis zu 2,5 km auch gut zu Fuß, per Fahrrad oder mit Bussen und Taxen zu erkunden, 80 km ausgebaute Rad- und Wanderwege laden zu Erkundungen ein.

Auf der Insel Norderney wurde am 03.10.1797 das erste Nordseebad Deutschlands eröffnet, das bald zu den beliebtesten europäischen Bädern zählte. Es wurde zur Sommerresidenz des Königs und Hochadels. Viele Gebäude konnten aus dieser Zeit noch erhalten werden, das älteste und schönste ist hier das im klassizistischen Stil erbaute Conversationshaus, das heutige Kurzentrum inmitten des Ortes Norderney mit den von Säulen gesäumten Laubengang. Das besondere Klima auf der Insel wirkt bei vielen Krankheiten heilend und sorgt bis heute für regen Kurbetrieb.

Norderney bietet Hotels, Pensionen und viele Apartments in allen Kategorien, Campingplätze und Jugendherbergen und konnte im Jahre 2010 1,3 Millionen Übernachtungen verbuchen. Die Attraktion der Insel Norderney sind die Strände, Dünenlandschaften und das Wattenmeer, und die höchste Erhebung Ostfrieslands mit 24,4 Metern über NN, der Weißen Düne in der Inselmitte.

Bis zu 400 m breiten wunderschönen Sandstrand können Badegäste und Spaziergänger bei Ebbe und Flut, bei Wind und Sonne genießen, am bewachten Strand im Strandkorb oder an kleinen Buchten. Am Strand im Norden der Insel befinden sich überwiegend weiße und moderne Hotelanlagen, einige historische Bauten findet man noch am Weststrand.

Etwa 8 km von der Ortsmitte entfernt in östlicher Richtung beginnt der FKK-Strand, ein Strandabschnitt mit vielen Sandbänken, der auch in der Hochsaison nicht so überlaufen ist wie die Strände im Ortskern und auch bekleidet besucht werden kann.

Ein Großteil der Insel Norderney steht unter Naturschutz. Das Wattenmeer bietet nicht nur Wattwürmer und ein unbeschreiblich angenehmes Gefühl beim Barfußlaufen, hier findet man eine Vielzahl und Vielfalt an Tierarten wie nirgendwo anders auf der Welt. Zehntausend verschiedene Pflanzen- und Tierarten und rund 10 – 12 Millionen Zugvögel haben hier ihren Lebensraum, seit 2009 wird das Wattenmeer als Weltnaturerbe geschützt. Natürlich kann man hierüber auch bei geführten Wattwanderungen viele Informationen erhalten. Wen wie viele andere die „Norderneysucht“ packt, der kann auch jederzeit für einen Kurztrip die Insel besuchen, auch Herbststürme und Eisschollen sind auf Norderney besonders reizvoll.

August 4th, 2015 | Leave a Comment

Sylt – weitaus mehr als nur Promis und Partys

Die größte deutsche Nordseeinsel hat natürlich als Mekka der Reichen einen besonderen Ruf erreicht, hier treffen sich immer wieder Stars und Sternchen und genießen die besonderen Angebote für gehobene Ansprüche. Immerhin hat Sylt mit fünf Restaurants,

die mit Michelin-Sternen ausgezeichnet wurden, und sieben im Gault Millau verzeichneten Restaurants die höchste Dichte an ausgezeichneten Restaurants zu bieten.

Aber Sylt bietet nicht nur Erholung für Reiche, hier findet man eine abwechslungsreiche Natur, tolle Unterkünfte und Freizeitmöglichkeiten für Jedermann. Allein 40 Kilometer Sandstrand laden zu tollen Spaziergängen und die durchschnittlich 1650 jährlichen Sonnenstunden zu traumhaftem Badeurlaub ein, und natürlich zu Wassersport. An der Ostseite der Insel kann man das unter Naturschutz stehende unbeschreiblich schöne Wattenmeer genießen, und in jedem Ort auf Sylt gibt es andere Besonderheiten, die Urlauber überraschen. Die Dörfer der Insel haben großenteils ihren ursprünglichen Charme bewahrt, große Hotels wurden überwiegend in Westerland gebaut. Jeder Ort kann den Touristen andere Informationen bieten.

In Keitum kann man ein altfriesisches Haus besichtigen und die Wohnkultur originalgetreu mit Mobiliar aus dem 18. Jahrhundert kennenlernen. Das nahegelegene Heimatmuseum gibt Aufschluss über die Sylter Archäologie, Geschichte und Geologie der Insel. Besonders interessant sind auch die Informationen der Schutzstation Wattenmeer, die man bei geführten Wattwanderungen, naturhistorischen Deichwanderungen oder vom Vogelwart erhält.

Das Naturzentrum Braderup präsentiert eine spannende Ausstellung zu den Besonderheiten der Nordsee, des Wattenmeers, der einmaligen Heide- und Dünenlandschaft sowie dem Küstenschutz und den Walen vor Sylt. Hier kann man nicht nur erfahren, dass das Wattenmeer eine außergewöhnliche Lebensdichte aufweist und auf einem Quadratmeter Boden bis zu 2 Millionen Organismen leben. In Morsum kann man Kliff-Führungen durchführen, in Wenningstedt neben der Friesenkapelle das 5000 Jahre alte Großsteingrab „Denghoog“ begehen, in Eidum die Vogelkoje besichtigen und naturkundliche Führungen zum Rantum-Becken machen. Immerhin werden jährlich etwa 300 Vogelarten auf Sylt gezählt.

Speziell für Kinder wurde die Wattwerkstatt im Schullandheim Rantum eingerichtet. Hier können sie an Wattführungen, nächtlichen Naturerlebniswanderungen, Seetierfangfahrten ab Hörnum, Salzwiesen- und Vogelexkursionen teilnehmen und sich an Spiel- und Bastelaktionen beteiligen. Wer über den Hindenburgdamm mit dem Pkw anreist, kann die gesamte Insel mit ihren fünf Gemeinden und zwölf Ortschaften bequem erkunden, man kann aber auch die 250 km Radwege nutzen, um die 38 km lange Insel kennenzulernen.

Hierbei bietet sich den Gästen eine atemberaubende Natur, denn die Insel besteht zu 70 % aus Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten. Ein Drittel der Insel ist mit Dünen bedeckt, der Rest besteht aus Geest und Marsch. In List gibt es die einzigartigen Wanderdünen, die hier bis zu 1.000 Meter lang sein können und 35 Meter hoch sind.

Die Uwe-Düne in Kampen ist dagegen die höchste natürliche Erhebung der Insel mit 52,5 Meter über NN. Aber natürlich gehört zu einem Urlaub auf Sylt auch ein Aufenthalt im Herzen und Mittelpunkt der Insel, in Westerland. Hier erlebt man den Gegensatz zur Natur mit Konzerten, Beach-Partys, Schlemmen und Shoppen. Und wer sich doch auf die Spuren der Promis begeben möchte, der sollte sich in Kampen umsehen, dem exklusivsten und prominentesten Ort der Insel.

 

Juli 21st, 2015 | Leave a Comment

Wellnessurlaub an der schönen Nordsee

Nicht erst seit der Zunahme der Risiken bei Flugreisen ist Urlaub in Deutschland wieder aktuell geworden. Mit über 37 Millionen Übernachtungen liegt die Küstenregion bei den deutschen Urlaubszielen voll im Trend.

Ungefähr 900 Kilometer lang erstreckt sich die deutsche Nordseeküste von der dänischen Grenze aus über Nordfriesland, Dithmarschen und die Halbinsel Eiderstedt bis hin nach Ostfriesland in Niedersachsen. Nicht zu vergessen ihre zwölf großen und vielen kleinen Inseln sowie die ganz besonderen Lebensräume der Halligen. Darüber hinaus bietet die Nordsee mit dem Wattenmeer eine weltweit einzigartige Landschaft, die 2009 von der UNESCO zum Weltnaturerbe der Menschheit erklärt wurde.

Seit jeher wird das Leben an der Küste von den Gezeiten bestimmt. Ebbe und Flut im ewigen Wechsel sind für die Nordseeküste charakteristisch und faszinieren auch Urlaubsgäste immer wieder aufs neue. Das typische Reizklima wird zwar wegen seiner heilenden Wirkung geschätzt, so dass auch ein gemütlicher Wellnessurlaub Nordsee immer weder gerne verbracht wird, aber auch der Familienurlaub an der Küste erfreut sich ungeminderter Beliebtheit. Weite Sandstrände auf den Inseln, Deichlandschaften und urwüchsige Vegetation an der Küste und im Hinterland – hier kann auch der gestresste Städter zurück zu sich selbst finden.

Und das Angebot für den Feriengast lässt keine Wünsche offen, egal ob Festland oder Insel. Bei den Inseln sticht natürlich Sylt durch seinen Ruf als Prominenteninsel heraus. Aber abseits der Sansibar und der Designerboutiquen bietet die Insel Urlaub für alle an. Sporturlaub, romantisches Wochenende oder einfach nur relaxen – mit seinem bunten Angebot bietet Sylt für jeden etwas. Doch auch auf dem Festland tut sich so einiges. Hier hat sich in den letzten Jahren beispielsweise St. Peter-Ording aufgemacht, mit der großen Schwester Sylt in Konkurrenz zu gehen. Nach langen und umfangreichen Baumaßnahmen kann der Ort seit kurzem mit der neuen Kurpromenade inklusive Seebrücke punkten. Und da auch ein über die Grenzen von Sylt hinaus bekannter Fischhändler hier sein Angebot präsentiert, kann man schon mal vergessen, dass man nicht auf »der Insel« ist. Und der Blick von der Seebrücke auf den Sonnenuntergang sorgt für Urlaubsstimmung und lässt alle Alltagssorgen vergessen.

Weiter südlich, an der ostfriesischen Küste präsentiert sich die Nordsee ganz anders. Hier kann man abseits von Schickimicki-Trubel ganz entspannt die Seele baumeln lassen. Malerische Orte mit urigen Fachwerkhäusern wie Neuharlingersiel oder Dangast laden zum Bummeln ein. In den kleinen Häfen kann man den Fischern bei ihrer Arbeit zuschauen und sich anschließend ein leckeres Krabbenbrötchen schmecken lassen, denn nirgendwo bekommt man das so frisch wie hier. Und das weite Hinterland ist ideal für Radwanderungen, bei denen man unterwegs meist mehr Schafe als Menschen zu sehen bekommt. Alles in allem ist ein Urlaub an der deutschen Nordseeküste Erholung für Körper und Seele und bringt jede Menge neuen Schwung, um das Alltagsleben wieder zu meistern.

März 22nd, 2015 | Leave a Comment

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