Romantik für Genießer an der Mecklenburgischen Seenplatte

Bilder wie aus der Zeit der Renaissance oder der Klassik erscheinen vor dem inneren Auge, wenn man die Region der Mecklenburgischen Seenplatte zum ersten Mal besucht. Durch gepflegte Schlossparks flanierende Damen und Herren vor beeindruckender Kulisse, einsame Wanderer, die am Waldrand rasten und wilde Erdbeeren naschen, oder ausgelassene Heiterkeit beim ersten Bad im noch frühlingshaft kalten See.

All dies kann man tatsächlich heute noch erleben, denn die Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte hat sich seit dieser Zeit eigentlich kaum verändert. Industrie und Handel findet sich in nur wenigen größeren Orten, die vielen Quadratkilometer dazwischen sind unberührte Natur, die viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten beherbergt und nicht nur Interessierte und Kenner zu langen Spaziergängen einlädt.

Die über 1.000 Seen der Mecklenburgischen Seeplatte sind vor rund 12.000 Jahren entstanden und sorgen für eine unvergleichlich abwechslungsreiche Landschaft. Wiesen mit Wildblumen, Wälder mit Laubbäumen und landwirtschaftlich genutzte Flächen werden immer wieder unterbrochen durch Wasserflächen, die in der Sonne glitzern.

Selbstverständlich hat diese Landschaft schon früh erste Siedler angezogen, und seit dem Mittelalter bauten verschiedene Adlige und Gutsherren hier ihre Residenzen . Viele der alten Höfe und Schlösser sind in den letzten Jahren von Liebhabern aufwändig renoviert und modernisiert worden – so kann man heute dort sehr viel komfortabler leben als in früheren Zeiten. Dennoch wurde selbstverständlich Wert darauf gelegt, möglichst viel des ursprünglichen Mobiliars und der Fassaden zu erhalten, um den Charme der Häuser nicht zu verlieren.

Einige der Schlösser und Gutshäuser werden heute als Hotels genutzt und bieten den Gästen das Gefühl vergangener Zeiten – nur eben bequemer. Gerade wer einen romantischen Urlaub zu zweit plant, ist in einem dieser Schlosshotels oder Gutshäuser wunderbar aufgehoben. Entsprechend der gehobenen Ausstattung der Häuser ist die Küche ausgesucht, so dass allein für Essen und Weine die Reise lohnt und kein Gourmet enttäuscht wird.

So unterschiedlich wie die einzelnen Hotels in ihren Schwerpunkten sind, eines haben sie alle gemein – die Gäste sollen vor allem in die Ruhe der Landschaft eintauchen und wirklich einmal den Alltag hinter sich lassen können. Schon beim Frühstück fängt es an, das man meist zu persönlich abgestimmten Zeiten einnehmen kann.

Mittags wird eine leichtere Mahlzeit empfohlen, falls diese nicht ohnehin aufgrund eines Ausflugs „ausfällt“ bzw. am Ausflugsort eingenommen wird. Dafür darf das Dinner dann umso opulenter sein und mehrere Gänge, von Sterneköchen zubereitet und mit dem perfekten Wein abgerundet, verwöhnen den Gaumen.

In einigen der Hotels wird die Entspannung der Gäste noch zusätzlich gefördert, in dem ein kleiner Wellnessbereich zur Verfügung steht. Aromatische und verwöhnende Massagen lockern die Muskulatur und lassen eintauchen in unendlich viel Zeit für sich. Wem der See am Ende des Parks für ein Bad zu kühl ist, der kann einfach ein paar Runden im hoteleigenen Pool drehen. Nur das Ergometer darf man getrost ignorieren – wer in dieser Landschaft nicht draußen radelt (denn Fahrräder verleihen die Hotels auch!), hat etwas falsch verstanden.

 

März 11th, 2015 | Leave a Comment

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