Die bulgarische Schwarzmeerküste – hier gibt es noch mehr als Traumstrände

Es klingt nach tollen und absolut unbeschwerten Urlaubstagen, der Name Sonnenstrand verspricht schon so einiges. Was sich dahinter verbirgt? Ganz einfach, eines der wohl großartigsten Ferienzentren an der gesamten bulgarischen Schwarzmeerküste.

Hier gibt es rund acht Kilometer feinsten Sand, viele moderne Bars und auch jede Menge gute Laune. Gerade jetzt im Sommer ist hier fast jeden Tag absolut schönes Wetter. Schon seit längerem zählt dieses Land im Südosten von Europa zu den wirklich beliebtesten Badezielen überhaupt. Dabei ist es egal, ob man nach Albena, Duni, Obzor, Sozopol oder an den Goldstrand fährt, hier locken wirklich überall die wunderbarsten Traumstrände für die sonnigen Tage.

Aber es gibt hier noch weitaus mehr als nur Traumstrände zu finden. Begibt man sich einmal abseits der Strände, dann findet man noch viel mehr. Beispielsweise Nessebar. Hier gibt es eine Altstadt, die rund 40 Kirchen aufweist, und als eine der ältesten Siedlungen ein ganz Europa bekannt ist. Zudem gehört sie auch zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Ganz anders ist das beim nahe gelegenen Burgas. In diesem hübschen Städtchen gibt es eine tolle Flaniermeile, die Alexandrovska. Hier kann man in einer der vielen Boutiquen shoppen gehen, oder auch einen Kaffee trinken. Vom Sonnenstrand aus kann man diese Stadt ganz einfach mit dem Linienbus erreichen.

Eine Metropole an der Küste Bulgariens ist Varna. Gleichzeitig ist sie auch ein absolutes Mekka für Kulturfans. Einen Besuch wert ist auf jeden Fall schon die Kathedrale „Mariä Himmelfahrt“. Ihre ikonengeschmückten Wände und die neobyzantinischen Fresken faszinieren jedes Jahr aufs Neue die Besucher. In Varna gibt es auch ein Archäologisches Museum, und hier können die Besucher das älteste bearbeitete Gold der ganzen Welt bestaunen. Dieses wurde in der Jungsteinzeit hergestellt.

In Bulgarien kann man sogar eine Bootsfahrt durch den Dschungel unternehmen. Hier ist ein Naturparadies entstanden, und zwar genau dort, wo der Fluss Kamcija in das Schwarze Meer mündet. Hier gibt es kleine Ausflugsschiffe, mit denen Touren durch das Delta möglich sind, das von Schlingpflanzen, Seerosen und Eichenwäldern geprägt wird. Weiter nördlich befindet sich der Ort Balcik. Eine kleine stille Oase zum Träumen findet man dort auf jeden Fall, und das ist das dortige Schloss mit seinem wunderbaren Botanischen Garten. Sehr viele Kakteen kann man hier finden. Die gesamten bulgarische Schwarzmeerküste ist 378 Kilometer lang, aber es ist vollkommen egal, an welchem Strand man gerade liegt, das nächste tolle Ausflugsziel ist auf keinen Fall weit entfernt.

 

August 1st, 2015 | Leave a Comment

Bulgarien – ein Land auf dem Weg zur Touristenhochburg

Bulgarien ist kein typisches Reiseland. Es liegt zwischen Serbien, Rumänien und Mazedonien. Auch Griechenland und die Türkei liegen in unmittelbarer Nähe. Die Hauptstadt des Landes heißt Sofia, die Amtssprache von Bulgarien ist bulgarisch. Knapp 8 Millionen Menschen leben in Bulgarien, und viele von ihnen verstehen Englisch und auch Deutsch.

Das Klima des Landes ist gemäßigt. Touristen wird als optimale Reisezeit der Zeitraum zwischen Juni und September empfohlen. Doch auch zu anderen Jahreszeiten lockt gutes Wetter. Im Sommer klettern die Temperaturen auf bis zu 30°. Für die Einreise brauchen EU-Mitglieder einen gültigen Reisepass oder einen Personalausweis.

Für die Touristen ist wichtig zu wissen, dass Bulgarien seit 2007 Mitglied der Europäischen Union ist. Deshalb wird die Ein- und Ausfuhr von Alkohol und Zigaretten in Grenzen erlaubt. Natürlich sind die Import- und Exporte nur den Erwachsenen erlaubt. Die gängige Währung heißt Lew. Touristen können jedoch nahezu überall in den Hotels mit den üblichen Kreditkarten bezahlen.

Für die Einreise gibt es keine besonderen Impfempfehlungen, außer denen, die prinzipiell für einen Urlaub empfohlen werden. Es ist aber sinnvoll, vor der Abreise die eigene Krankenkasse über den Auslandsaufenthalt zu informieren.

Die meisten Urlauber werden sich für einen Aufenthalt am Schwarzen Meer entscheiden. Das Wasser gilt als sehr sauber und ideal für einen Badeurlaub. Ebbe und Flut sind am Schwarzen Meer kaum vorhanden und die Badestrände werden überwacht. Da viele Gegenden von Familien besucht werden, gibt es die übliche Kennzeichnung der Strände, die auf mögliche Gefahren hinweisen. So bedeutet die grüne Flagge, dass auch Kinder unter Aufsicht baden dürfen, die gelbe Flagge weist darauf hin, dass mögliche Gefahren durch Unterströmung und höhere Wellen drohen und das Schwimmen daher nur noch für geübte Sportler möglich ist. Sobald die rote Flagge gehisst wurde, muss das Wasser sofort verlassen werden. Im Allgemeinen ist jedoch eher selten mit derart hohen Wellen zu rechnen.

Auch Touristen, die ihre Ferien am Meer verbringen wollen, haben viele Möglichkeiten, diverse Sehenswürdigkeiten in Bulgarien zu besichtigen. Dabei gibt es nicht nur die üblichen Angebote, sondern auch Ungewöhnliches zu sehen. Dazu gehören die Höhlenkonzerte, wie man sie in Varna erleben kann.

Urlauber, die mit dem Auto anreisen, sollten darauf achten, dass die Zahl der Tankstellen in Bulgarien nicht so groß ist, wie man es aus Deutschland kennt. Es ist daher besser, frühzeitig großzügig zu tanken. Grundsätzlich sollte man außerdem darauf achten, im Ausland die Verkehrsregeln zu beachten.

Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt in Bulgarien die Höchstgrenze von 50 km/h, außerhalb 90 km/h. Autobahnen haben eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 130 km/h. Es ist natürlich ebenfalls möglich, sich in Bulgarien einen Mietwagen zu nehmen und mit ihm im Land herumzureisen.

Eines der schönsten Ausflugsziele in Bulgarien ist das Felsenkloster Aladza. Das Kloster wurde in den Felsen gehauen und kann besichtigt werden. Es befindet sich inmitten eines Naturparks.

Sehenswert sind außerdem die Feuertänzer. Informationen zu den Veranstaltungen, bei denen ein alter Brauch gefeiert wird, gibt es über die örtlichen Touristeninformationen. Gefeiert wird, sobald es dunkel wird. Diese Veranstaltung und ähnliche finden überall im Land verteilt statt.

Februar 18th, 2015 | Leave a Comment

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