Vietnam – Badeurlaub, Wandern und Geschichte

Lange Zeit verbanden die Menschen Vietnam mit dem Vietnamkrieg. Nur wenige Touristen kamen in das Land. Die wenigen Besucher, welche das Land bereisten, interessierten sich hauptsächlich für die Kultur oder hatten wirtschaftliche Interessen. Doch in den vergangen Jahren erlebte Vietnam einen wahren Touristenboom.

Im Jahr 2007 wurde das erste Mal die 4- Millionen-Marke ausländischer Besucher überschritten. Seitdem kommen immer mehr ausländische Touristen. Die Reisenden besuchen das Land mit den unterschiedlichsten Interessen. Viele reisen als Rucksacktouristen, um die Kultur, die Lebensweise und die Natur kennenzulernen. Auch alte Kriegsveteranen kommen nach Vietnam.

Die weitreichenden Küstenlandschaften bieten ausgezeichnete Erholungsmöglichkeiten als Badeurlaub für die ganze Familie. Vietnam hat kulturell, traditionell und geschichtlich viel zu bieten, so dass ein Urlaub in Vietnam sehr abwechslungsreich gestaltet werden kann. In den wenigen großen Städten wie Hanoi, die Hafenstadt Haiphong, Danang oder Ho-Chi-Minh-Stadt (besser bekannt als Saigon) befinden sich viele Sehenswürdigkeiten, wie das Ho Chi Minh Mausoleum, der Literaturtempel, die Ein-Säulen-Pagode, das Cham-Museum, die Marmorberge, der Wolkenpass, der Wiedervereinigungspalast, das Kriegsopfermuseum, die Tempel und die Pagoden.

Auf den bunten, unzähligen Märkten des Landes werden alle Waren frisch und direkt von den Bauern angeboten. Das Angebot ist sehr vielseitig und bietet alles, was die Natur von Vietnam zu hergibt. So findet man hier beispielsweise frische Gewürze, Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse und natürlich Reis oder Tiere aus eigener Haltung.

Die landschaftliche Schönheit von Vietnam ist kaum zu beschreiben. Die intensiven Farbtöne der Natur spiegeln sich überall wieder. Die Reisfelder, die mystisch erscheinenden Berge oder entlang der Flussläufe erstrahlen in einer schier unendlichen Farbpalette von Grüntönen. Auf dem Weg zu den Bergdörfern im Hinterland kommt man an den unzähligen Reisterrassen vorbei. Das bekannte Mekong-Delta ist die „Reiskammer“ des Landes. Viele Dörfer erreicht man nur über ein Boot, und auch die Märkte werden auf dem Wasser abgehalten.

Die kilometerlangen feinen Sandstrände ziehen ebenfalls tausende Touristen an. Der größte Badeort im zentralen Süden ist Nha Trang. Hier herrschen ideale Bedingungen zum Tauchen und Schnorcheln. Ein weiterer bekannter Badeort ist Mui Ne. Mui Ne ist vor allem für die roten und weißen Dünen bekannt. Im Fischerort Phan Thiet liegen viele bunte Schiffe, die den frischen Fisch für die direkte Verarbeitung liefern. Vor der Küste Vietnams befinden sich viele kleine Inseln und Buchten, die sich vielerorts durch die atemberaubende Natur auszeichnen.

In der Halong-Bucht beispielsweise ragen fast 2.000 Kalksandsteinfelsen und Inseln aus dem Meer. Auf der größten Insel Cat Ba kann man ausgedehnte Wanderungen, Höhlenbesichtigungen oder Kajakfahrten unternehmen.

Wer sich auf eine Vietnamreise begeben möchte, sollte die vorherrschenden Klimabedingungen nicht unbeachtet lassen. Für den Norden ist die ideale Reisezeit von November bis Mai, während im Süden von November bis Januar optimale Reisebedingungen vorherrschen. In den Monaten von Februar bis Juni kann man Zentralvietnam am besten bereisen. Von Dezember bis März herrscht die trockenste Phase im zentralen Hochland. Daher ist diese Zeit auch die beste um hier Urlaub zu machen. Für Vietnam gibt es für alle Einreisende eine Visumpflicht.

 

August 29th, 2015 | Leave a Comment

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