Sri Lanka – die perfekte Insel-Idylle unter Palmen im Indischen Ozean

Wer schon einmal auf Sri Lanka war, der kennt sie, die so unglaublich weißen Strände, die man vor allen Dingen an der Westküste dieses recht kleinen asiatischen Landes vorfindet. Im Inneren der Insel kann der Besucher dann die prachtvollen Tempel und goldene Buddha-Statuen erleben, und auch malerische Dörfer sowie eine üppig grüne Landschaft findet der Besucher hier vor.

Die Hauptstadt von Sri Lanka ist Colombo. Diese Metropole zählt rund 650.000 Einwohner, und zu sehen gibt es hier wirklich einiges. Im alten Fort-Viertel kann man die einstigen Befestigungsanlagen der holländischen und britischen Besatzungsmächte sehen. Das Viertel wird von den 152 Meter hohen Zwillingstürmen des World Trade Centers überragt, die das absolute Wahrzeichen des modernen Sri Lankas darstellen.

Etwas südlich vom Fort erstrecken sich der britische Kolonialbezirk, „Cinnamon Gardens“ genannt, und auch der grüne Vihara Maha Devi Park. Auch das Rathaus mit seiner schönen weißen Kuppel kann man hier bewundern. Nur zu Fuß erkunden kann man das Pettah-Viertel, hier findet man unzählige kunterbunte Geschäfte.

Sri Lanka ist insgesamt in etwa so groß wie Bayern. Wenn man von Colombo aus mit dem Taxi nach Bentota fährt, ist man in einer knappen Stunde an diesem südlich gelegenen Ferienort angekommen. Die Palmenhaine ragen hier schon fast bis direkt heran an den goldgelb leuchtenden Sandstrand. Gerade im Dezember und Januar ist das Wasser hier um die 27 Grad warm. Die schönsten Strand-Reviere an der Küste sind neben Bentota auch Negombo, Unawatuna, Kalutara, Beruwela und Mount Lavinia. Eigentlich möchte man hier wirklich nichts anderes, als nur am Strand liegen und sich ab und zu in die warmen Fluten stürzen. Allerdings lohnt es sich auf jeden Fall, einmal ein paar Tage lang auf Entdeckungsreise zu gehen. Die große Vielfalt der Kulturschätze ist hier kaum zu überbieten, genausowenig wie die exotischen Landschaften.

Das grüne Herz der Insel erreicht man am besten mit dem Bus. Die Tempel von Dambulla sind eines der Ziele einer solchen Reise. Über dem Eingang zum „Goldenen Tempel“ wacht ein übermächtiger sitzender Buddha. Die Wunder fangen hier aber erst an, wenn der Besucher die Stufen zum Eingang erklommen hat. Im wunderbaren Dämmerlicht von fünf großen und auch 75 kleineren Höhlen schimmern überall Hunderte von Buddha-Statuen.

Dann fährt man weiter zum knapp 20 Kilometer entfernten Sigiriya. Dort besichtigt man die 200 Meter hohe Felsenfestung. Unterwegs wandert man dann auf jeden Fall an den berühmten „Wolkenmädchen“ vorbei, dies sind alte Wandmalereien, die junge Damen zeigen, die einen prächtigen Kopfputz haben, aber auch äußerst spärlich bekleidet sind.

Weiter in Kandy wird im „Tempel des heiligen Zahns“ eine der wohl wichtigsten Reliquien des ganzen Buddhismus aufbewahrt, und das ist ein Eckzahn Buddhas. Er ist in jedem Jahr der Mittelpunkt eines riesigen und sehr farbenprächtigen Festivals, dem „Kandy Perahera.

Wenn man dann zurück an die Küste fährt, kann man noch einen Abstecher machen zu dem berühmten Elefanten-Waisenhaus in Pinnawela. Hier werden rund 50 Elefanten, unter anderem auch einige Elefanten-Babys, die verlassen wurden, sehr liebevoll gepflegt. Wenn man sich dann wieder ein paar Tage am Strand gestärkt hat, dann kann man auch noch einmal auf Achse gehen zum 2234 Meter hohen Adam´s Peak laufen. Vom Ort Dalhousie aus kann man ihn in rund vier Stunden erreichen, und zwar über mehrere Tausend Treppenstufen. Auf dem Gipfel gibt es eine etwa 1,40 lange Vertiefung , die jedes Jahr wieder Tausende von Pilgern anzieht. Für die einen ist dies ein Fußabdruck Buddhas, für Hinduisten ist es ein Abdruck von Shiva, und die Moslems glauben, dass er vom Urvater Adam stammt. Dies ist eines der wenigen Fleckchen Erde, an dem sich Vertreter verschiedener großer Religionen ganz friedlich treffen.

November 12th, 2015 | Leave a Comment

Meine Reise nach Sri Lanka zur Ayurveda Kur

Der Winter war wirklich sehr lang, und so mitten im schönsten Schneegestöber hatte ich mich entschlossen, eine Ayurveda Kur in Sri Lanka zu buchen, um der Kälte und der Tristesse hier ganz einfach zu entgehen. Raus aus dem Grau, und hinein in das bunte Tropenparadies, wo es nur lächelnde Menschen zu geben scheint,

und rundherum knallbunte Blüten und auch jede Menge Palmen zu sehen sind.

Exotik pur, das kann man hier im Inselstaat Sri Lanka erwarten, und genau das bekommt man auch. Bekannt und berühmt wurde Sri Lanka durch den exzellenten Tee, und auch die Kulturschätze ziehen jede Menge Menschen in ihren Bann. Es gibt aber noch ein Gebiet, das Sri Lanka bekannt machte, und das ist die Tatsache, dass Sri Lanka als Heimat der altindischen Heilkunst Ayurveda gilt. Dieser Trend zu Ayurvedabehandlungen wird in Deutschland immer größer, und was liegt näher, als sie einmal im Heimatland auszuprobieren, noch dazu, wenn die Reisen dorthin immer noch verhältnismäßig günstig sind.

So habe ich mich für ein Ayurveda-Hotel im Inselsüden entschieden. Hier möchte ich schöne Massagen genießen, und zudem hoffe ich, dass die Kur meine Lebensenergien wieder in die richtige Balance bringt.

Zunächst erfolgt natürlich die gründliche Untersuchung, hier durch eine Ärztin, die in einen bunten Sari gehüllt ist. Sie stellt eine Diagnose und verordnet dann einen Therapie-Mix aus Kräuter- und Dampfbädern, Ölmassagen, Akupunktur und auch Kräutermedizin. Von der Theorie her hört sich das schon einmal recht spannend an.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings, denn obwohl ist Langschläferin bin, kann ich dies in meinem Urlaub nicht ausführen. Bei der Ayurveda-Kur ist es so, dass man bereits morgens um sechs mit Yoga im Strand-Pavillon beschäftigt ist. Gut, das frühe Aufstehen war nun nicht so ganz meins, aber dafür hatte ich einen herrlichen Blick auf den Indischen Ozean, der für das frühe Aufstehen entschädigte.

Später wurde ich dann von zwei Frauen in netten Lackkleidchen in einen recht altmodischen Holzzuber gepackt, und dann mit schönen heißen Kräutersäckchen betupft. Danach wurde ich dann von beiden im Gleichtakt massiert, und zwar mit warmem Öl. Jeden Tag gab es hier zwei Stunden Anwendungen. Dass dies absolut herrlich ist, muss ich wohl nicht extra erwähnen.

Auch das Essen lässt nichts zu wünschen übrig. Im Angebot gibt es leckere Gemüse-Currys, Fisch, Suppen, Reis und auch Linsen. Was es nicht gibt, das sind Fleisch und Kaffee, aber damit kann man schon einmal leben. Stattdessen bekommt man hier jede Menge Tee und auch heißes Wasser, das soll dazu dienen, die Schlacken aus dem Körper zu schwemmen.

Am Nachmittag gab es dann genug Zeit, um zu Schwimmen, zu Relaxen oder auch die Umgebung zu erkunden. So habe ich mir die üppigen Teeplantagen im Hochland angeschaut. Fährt man hier vorbei, dann winken die Pflückerinnen zu einem herüber. Hier wird der Tee immer noch in reiner Handarbeit gepflückt. Auch die quirlige Hauptstadt Colombo ist immer eine Tour wert, und auch die Tempelanlage von Dambulla habe ich mir nicht entgehen lassen.

Gestaunt habe ich nicht wenig über diese sehr beeindruckende Tempelanlage, denn hier bringen achtzig Höhlentempel und 153 Buddhastatuen alle Besucher, und nicht nur mich, zum Staunen.

Sehr interessant war auch der Udawalawe-Nationalpark, wo man Elefanten beim Plantschen im Fluss beobachten kann. Zurück kann man dann kommen, indem man sich ein Tuk Tuk nimmt, so eine Art Auto-Rikscha. Das ist für jemanden wie mich, der so ein Gefährt nicht gewohnt ist, schon eine recht außergewöhnliche Art zu reisen. Faszinierend fand ich auch die Fischer, die beispielsweise in Weligama auf Stelzen sitzen und so angeln. Das ist genauso einmalig, wie es die ganze Insel ist. Ich kann solche Reisen nach Sri Lanka mit Ayurveda nur wärmstens empfehlen, und nächstes Jahr werde ich auch wieder dem kalten Deutschland entfliehen und mir etwas Gutes tun.

 

März 9th, 2015 | Leave a Comment

Sri Lanka – nicht nur für Naturfreunde faszinierend

Sri Lanka liegt im Indischen Ozean. Die Hauptstadt ist Colombo. Auf der Insel Sri Lanka werden zwei Sprachen gesprochen, zum einen Sinhala und auch Tamil. Das Klima auf Sri Lanka ist tropisch, und mit zunehmender Höhe sinken die Temperaturen.

Sehr heiß ist es in den Monaten März bis Ende Juni. Zum Herbst sinken die Temperaturen ebenfalls und bleiben auf einem gewissen Tiefstand bis ins neue Jahr hinein. Zu den großen Sehenswürdigkeiten gehören die Höhlentempel von Dabulla. Die Höhlen wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, und insgesamt gibt es fünf Höhlen. Die Wände sind reich verziert und in den Höhlen stehen viele Buddhafiguren.

Naturfreunde freuen sich auf dem Weg zu den Höhlen über die halbzahmen Affen. Früher konnten die Affen bis auf das Gelände gelangen, heute ist das nicht mehr möglich. Die Affen sind nicht gefährlich, dafür sehr spannend zu beobachten.

Auf Sri Lanka lockt der Uda Walawe Nationalpark die Touristen aus aller Welt. Dabei ist es eher ein kleiner Park mit einer Elefantenstation. Dort leben junge Elefanten, die aufgezogen werden. Der Sigiriya ist ein Vulkan, der sich etwa in der Mitte der Insel befindet. Über fast 2000 Stufen kann man bis zum den Gipfel der Felsen emporsteigen und von dort aus eine einzigartige Aussicht genießen. Dort können Touristen auch die Fresken von Sigiriya bewundern. Sie zeigen 22 Darstellungen von Mädchen und Frauen. Oben auf den Felsen wurde im 5. Jahrhundert eine Burg gebaut. Heute gibt es nur noch eine Ruine und Wassergräben, die besichtigt werden können.

Das älteste Naturschutzgebiet ist der Yala-Nationalpark. Er hat eine Fläche von 1500 qkm. Im Park finden die Urlauber alles, von der Savanne bis zu Sumpfgebieten mit ihren vielen Tieren und Pflanzen. Besonders nach der Regenzeit ist in dem Park ein beeindruckendes Wachstum der Pflanzen zu beobachten. Im Park leben Elefanten und eine höhere Anzahl von Leoparden. Mehr sollen auf der ganzen Welt nicht auf einem begrenzten Raum leben.

Urlauber, die sich für die indische Heilmethode Ayurveda interessieren, können in Sri Lanka die Möglichkeit nutzen und sich an verschiedenen Orten behandeln lassen. Massagen und auch Speisen nach Ayurveda gehören dazu und garantieren einen entspannenden Tag. Sri Lanka ist nicht reich, Urlauber werden daher von einem günstigen Aufenthalt profitieren.

Wer kurze Strecken zu günstigen Preisen zurücklegen möchte, der kann auf die Tuk-Tuk zurückgreifen. Gemeint sind dreirädrige, motorisierte Fahrzeuge. Der Fahrer sitzt vorn, die Mitfahrer hinten unter einem kleinen Verdeck. Die Preise für eine Fahrt können in Grenzen verhandelt werden. Besonders gemütlich sind die Tuk-Tuk nicht, zu einem solchen Urlaub gehören sie aber dazu. Touristen, die ein Auto mieten wollen, sollten darauf achten, dass der Wagen eine Klimaanlage hat, sonst kann es bei längeren Fahrten zu heiß im Fahrzeug werden.

Es ist natürlich ebenfalls möglich, die Regionen zu Fuß zu erkunden. Dazu sollte man allerdings darauf achten, dass man sich anhand der Straßenkarte immer versichert, wo man gerade ist. Es gibt zwar Straßenschilder und meist handelt es sich um weiße Schilder mit schwarzer Schrift. Allerdings gibt es sie nicht überall. Wegweiser sind eher blau und auch nicht sicher überall vorhanden.

Januar 5th, 2015 | Leave a Comment

Powered by WordPress | Blue Weed by Blog Oh! Blog | Entries (RSS) and Comments (RSS). | Impressum