Indien – eine Vielfalt an Reisemöglichkeiten bietet dieses exotische Reiseziel

So exotisch Indien als Reiseziel auch anmutet, heute verbringen jedes Jahr viele Menschen ihren Urlaub in Indien und die Zahl der Menschen steigt, die sich gar kein anderes Urlaubsziel mehr vorstellen können.

Indien liegt im Süden Asiens. Das Land besteht aus 28 Bundesstaaten und hat viele Regionen, die für Touristen interessant sind. Urlauber, die sich für einen Badeurlaub interessieren, werden sich direkt am Indischen Ozean wohlfühlen. Touristen, die lieber wandern möchten oder die einzigartigen Landschaften genießen möchten, reisen bevorzugt ins Himalaya-Gebiet.

Klimatisch bietet Indien viele Anreize, denn es gibt insgesamt acht Klimazonen. Im Norden und in der Mitte des Landes sind die Temperaturbedingungen subtropisch. In den Küstenregionen und im Süden herrscht ein tropisches Klima. Wer in den Norden reist, der wird im Winter Temperaturen um die 10-15° C erleben. Im Sommer sind Temperaturen um die 40° C nicht ungewöhnlich und es kann sogar noch heißer werden. Touristen, die zum Beispiel in die Wüste Thar reisen, werden außergewöhnlich hohe Temperaturen erleben. Temperaturempfindliche Urlauber sollte deshalb in der Zeit von November bis Februar nach Indien reisen.

Indien hat aber auch für kulturell interessierte Urlauber sehr viel zu bieten. Natürlich ist der Anblick der gewaltigen Berge ein Ereignis. Sogar der Mount Everest kann zu den Zielen gehören, zu denen man Rundreisen plant. In dieser Region werden auch leichte und anspruchsvolle Wanderungen angeboten, die man unter fachmännischer Führung in Anspruch nehmen kann. Solche Veranstaltungen gibt es über wenige Stunden und auch viele Tage.

Indien ist aber auch berühmt für seine beeindruckenden Paläste. Zu den großen Sehenswürdigkeiten gehört das Taj Mahal. Das Gebäude ist eigentlich ein Mausoleum. Ein Teil des Gebäudes darf besichtigt werden, allerdings ist es nicht erlaubt, zu fotografieren. Viel Zeit darf man im Gebäude nicht verbringen, denn das Taj Mahal ist gut besucht. Wer mehr Zeit dort verbringen möchte, sollte früh am Tag vor Ort sein, wenn es noch nicht voll ist.

Naturfreunde sollten sich die vielen Nationalparks des Landes ansehen. Alle sind während einer einzigen Reise nicht zu schaffen. Die Zahl der Parks liegt bei über 90 Anlagen, weitere befinden sich im Bau. Darüber hinaus gibt es unzählige Schutzgebiete. Ein besonders schöner Park ist der Bandipur Nationalpark. Er befindet sich im Süden des Landes. Mit einer Größe von 874 qkm ist er einer der größeren Parks.

Dort leben neben Tigern auch Hyänen und Leoparden. Elefanten werden Besucher ebenso zu sehen bekommen wie Antilopen und viele Greifvögel.

Für Städteurlauber liegt der Besuch der Hauptstadt Delhi auf der Hand. Die Stadt am Ganges ist sehr alt und bietet viele historische Denkmäler zu Besichtigung. Delhi wurde vermutlich im Jahr 1200 v.Chr. gegründet. Heute unterscheidet man vor allem das alte und neue Delhi. Entsprechend ist dann von „Old-„ bzw. „New Delhi“ die Rede. Sehenswert sind beide Teile. Das alte Delhi besticht vor allem mit seinen alten Bauten und den vielen Märkten, die für Touristen besonders interessant sind. Auch die alten Friedhöfe sind ganz besonders. Das neue Delhi ist eine moderne Stadt mit unzähligen Unterhaltungsmöglichkeiten für Touristen.

Dezember 20th, 2015 | Leave a Comment

Tradition und Moderne in Vietnam

Die Luft ist erfüllt vom Duft der Garküchen, den Aromen der Räucherstäbchen, von tropischen Blüten – und von Lärm. Dicht gedrängt schieben sich Tausende Mopeds durch eine Stadt, die nicht zufällig den Beinamen „Honda-City“ trägt: Saigon. Offiziell heißt die Metropole im Süden Vietnams Ho-Chi-Minh-Stadt, nach dem berühmten Revolutionär und Politiker. Aber so nennt sie niemand hier, weder Einheimische noch Gäste.

Vietnam ist ein Land im Aufbruch. Und Saigon ist bestens geeignet, um diese Stimmung hautnah zu erleben. Die Stadt präsentiert sich als faszinierende Mischung aus asiatischer Gelassenheit und westlicher Dynamik: Überall auf den Straßen wird reger Handel betrieben. Hier verkauft eine ältere Frau die typisch vietnamesische Nudelsuppe Pho, ein paar Meter weiter rasiert ein mobiler Barbier seine Kundschaft, ein Mechaniker repariert Mopeds im Akkord, und eine Familie aus dem nahe gelegenen Mekong-Delta breitet die Früchte ihres Feldes auf dem Bürgersteig aus, um sie den vorbeieilenden Hausfrauen zu verkaufen. Dass die Atmosphäre bei allem Trubel nie hektisch wird, liegt an der Freundlichkeit der Vietnamesen, die für jeden Passanten ein warmherziges Lächeln und ein Winken parat haben.

Wer die ganze Vielseitigkeit Vietnams entdecken möchte, sollte sich von Saigon in Richtung Haigon aufmachen, der Landeshauptstadt im Norden. Die nächste Etappe auf diesem Weg ist die Nha Trang, auch das „Nizza Vietnams“ genannt. Das älteste Seebad des Landes bezaubert nicht nur mit seinen kilometerlangen feinen Sandstränden, sondern auch mit einem lebendigen Hafenflair: Tausende von Schiffen, Fischerbooten und Dschunken liegen hier vor Anker und bieten vor allem in der Dämmerung ein faszinierendes Bild. Nha Trang ist zum einen ein Eldorado für alle Wassersportler, aber nicht nur. Wer das Hinterland mit seinen Reisfeldern, Gänsescharen und Fischfarmen erkunden möchte, sollte das per Fahrrad machen. Voraussetzung: Es macht ihm nicht aus, bei Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit in die Pedale zu treten. Temperaturen um 30 Grad sind in Vietnam nicht ungewöhnlich und können im Sommer noch deutlich höher liegen. Für Europäer gilt daher die Trockenzeit im Frühjahr und Winter als beste Reisezeit.

Auf halber Strecke zwischen Saigon und Hanoi lohnt sich ein Zwischenstopp in der Hafenstadt Da Nang in Zentralvietnam. Von den beeindruckenden Marmorbergen in der Nähe der Stadt darf man sich sogar ein Stück mitnehmen. Zahlreiche Handwerker präsentieren ihre Geschicklichkeit im Umgang mit dem Stein; vom riesigen Buddha bis zum Elefanten in Miniaturgröße ist alles dabei, was die Kreativität der Steinmetze beflügelt. Dieser Beruf hat in Vietnam eine lange und ehrenvolle Tradition, immerhin sind viele der legendären Tempelanlagen des Landes aus Stein. Die Küstenstadt Hoi An gilt als Symbol des historischen Vietnam. Neben einem Besuch der Japanischen Brücke lohnt dort ein Abstecher in die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Altstadt.

Vietnamesische Holzhäuser stehen dicht an dicht neben Kolonialbauten mit geschnitzten Balkonen – die Erinnerung an die französische Kolonialgeschichte, die Mitte des 19. Jahrhunderts begann und erst 1954 endete, ist in Hoi An allgegenwärtig. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert war die Stadt zudem die wichtigste Hafen- und Handelsmetropole Südostasiens. Den Spaß am Handel haben auch die heutigen Bewohner nicht verloren, und erwiesen sich dabei als ausgesprochen findig. Es ist hier ein alltägliches Bild, dass ein Zierfisch-Händler seine Ware per Fahrrad zu den Kunden bringt – auf dem Gepäckträger, in wassergefüllten Plastikflaschen.

Wie sich Geschäftssinn mit einer netten Geste verbinden lässt, zeigen die Vietnamesen in der alten Kaiserstadt Hué. Die liegt im subtropischen Teil Vietnams und weist neben ihrer spannenden Vergangenheit vor allem eine Besonderheit auf: Es regnet hier oft. Und kaum hat der Himmel seine Schleusen geöffnet, sind überall auf den Straßen Händler zu sehen, die mit strahlendem Lächeln Regencapes an den Mann bringen.

Von einem drohenden Schauer sollte man sich jedoch keinesfalls abschrecken lassen, denn schon die Fahrt von Hoi An nach Hué bietet unvergessliche Eindrücke. Sie führt über den Wolkenpass, die Wetterscheide zwischen dem tropischen Süden und dem subtropischen Norden des Landes. Rechts und links der kurvenreichen Bergstraße hat man freie Sicht auf die wohl schönste Landschaft Vietnams.

Die alte Kaiserstadt Hué begrüßt ihre Gäste aber nicht nur mit Regen und Capeverkäufern. Über der ganzen Stadt liegt eine leise, poetische Stimmung der Anmut. Vielleicht auch, weil die Regenten, die Hué errichteten, die schönen Künste förderten. Zudem ist Hué auch ein spiritueller Ort, mit 300 Tempeln und Pagoden eine Art Herzkammer des Buddhismus in Vietnam. Am berühmtesten ist die Thien-Mu-Pagode, die auf einem Hügel am Duftfluss liegt. Mit einer Dschunke erreicht man diese Tempelanlage auf die wohl romantischste Art.

Innerhalb von Hué und durch eine Mauer von der Stadt getrennt liegt die Kaiserliche Stadt, eine Zitadelle, die ab 1804 erbaut wurde und in deren Innerem sich die Verbotene Stadt befindet. Hier durften sich nur der Kaiser und sein Hofstaat aufhalten.

Neben der stillen Romantik liegt auch ein Hauch von Wehmut über der Stadt. Nicht zuletzt deshalb, weil sie zu einem traurigen Wahrzeichen des Vietnamkriegs wurde. Während der sogenannten Tet-Offensive 1968 kamen zahlreiche Zivilisten und Mönche ums Leben, ein Teil der Stadt wurde zerstört. Aber Vietnam wäre nicht Vietnam, wenn die Aufbauarbeiten nicht mit Erfolg vorangetrieben worden wären. Heute erinnert generell nur noch wenig an dieses dunkle Kapitel des Landes. Selbst die einstige Grenze zwischen Süd- und Nordvietnam, die nördlich von Hué verläuft und 1976 nach dem Ende des Krieges aufgehoben wurde, fällt dem Reisenden kaum noch auf.

Hanoi im Norden Vietnams begrüßt den Besucher mit einem eleganten Kontrastprogramm zum vitalen Saigon. Dazu tragen vor allem die zahlreichen, liebevoll restaurierten Villen im französischen Kolonialstil bei, die der Hauptstadt ihr unverwechselbares Flair verleihen. Besonderer Anziehungspunkt von Hanoi ist der Hoan-Kiem-See, der die Altstadt vom französischen Viertel trennt. Sein Name bedeutet übersetzt „See des zurückgegebenen Schwertes“ und entstand aus einer uralten Legende. Im 15. Jahrhundert übergab eine riesige goldene Schildkröte, die im See lebte, dem armen Fischer Le Loi ein Schwert zurück. Bevor Le Loi sich entscheiden konnte, stieg das Schwert zum Himmel empor und verwandelte sich in einen jadefarbenen Drachen, der über dem See schwebte und danach in die tiefe stürzte. 1968 wurde aus dem See eine riesige Schildkröte geborgen, angeblich 400 Jahre alt – Legende und Wirklichkeit vermischten sich miteinander, wie so oft in Vietnam.

Märchenhaft geht es auch im legendären Wasserpuppentheater von Hanoi zu, dem Thang Long Water Puppet Theatre. Diese einzig in Vietnam verbeitete Kunstform wird nur innerhalb einer Familie weitergegeben und war schon beinahe ausgestorben, als sie in den 1980er Jahren wiederbelebt wurde – ein wunderbares Symbol für ein Vietnam zwischen Tradition und Moderne.

Dezember 18th, 2015 | Leave a Comment

Ski Alpin im Himalaya – Kashmir und seine Wintersportmöglichkeiten

Skifahren im Mittelgebirge wie auch in den Alpen ist für Wintersportler ein unvergessliches Ereignis. Alle, die jedoch ihre Künste auf zwei Brettern in einer exotischen Landschaft unter Beweis stellen wollen, sollten es einmal mit Skifahren im indischen Kashmir versuchen.

Der einstige Fürstenstaat liegt inmitten des Himalaya auf dem Gebiet von Indien, China und Pakistan gleichermaßen. Dass es möglich ist, auch in Südasien dem Wintersportvergnügen nachzugehen, ist auch heute noch vielen Globetrottern neu. Dabei haben sich Reiseveranstalter hierzulande darauf eingestellt, auch Skireisen nach Kashmir anzubieten.

Der indische Skiort Gulmarg, in der Region Kashmir gelegen, bietet seinen Gästen einzigartige Erlebnisse im Pulverschnee. Hier finden Skifahrer und Snowboarder ideale Wintersportbedingungen. Die Abfahrten über steile Pässe nahe des mehr als 4.100 Meter hohen Apharwat gehören zu den Herausforderungen geübter Wintersportler und in den ausgedehnten Waldgebieten am Fuße der Berge finden auch normal geübte Skifahrer und Snowboarder abwechslungsreiche Abfahrten. Die Winterwelt in Kashmir lädt mit ihren Pisten und weiten Schneefeldern zu einzigartigen Wintersportvergnügen im Himalaya ein. Einige Reiseveranstalter bieten Komplett-Pakete auch für diejenigen, die ihren ungewöhnlichen Winterurlaub individuell verbringen und dennoch von den Vorteilen eines organisierten Aufenthalts in Indien profitieren wollen.

Gulmarg in Kashmir ist die erste Adresse für viele Wintersportbegeisterte, die ihr Skivergnügen an einem ungewöhnlichen Ort realisieren wollen. Dazu gehören betreute Reiseangebote inklusive Übernachtungen in komfortablen Destinationen, die sich auf die Anforderungen von Touristen eingestellt haben und durch einen umfassenden Service, hohe technische Ausstattungen und stilvolle Einrichtungen überzeugen. Der mittlerweile bekannte Wintersportort Gulmarg liegt in einem der schönsten Regionen Kashmirs, rund 50 Kilometer von Srinagar entfernt. Auf einer Höhe von mehr als 2.700 Metern ließen sich bereits im vorigen Jahrhundert Engländer von den landschaftlichen Reizen gefangen nehmen. Wer zum Skifahren nach Kashmir kommt, findet nicht nur ideale Bedingungen, sich sportlich zu betätigen, sondern profitiert auch von den visuellen Schönheiten, die das Kashmir Tal zu bieten hat. Gulmarg und sein Skigebiet liegt in einem von insgesamt sechs Gebirgszügen des Himalayas, in den Pir Panjals, die für ihre starken Schneefälle und die für den Skisport ideale Beschaffenheit des Pulverschnees bekannt sind. Dabei müssen Wintersportler auch hier in Indien nicht auf den Komfort von Gondelbahnen verzichten, die auch Zugänge zu fast vertikalen Abfahrten schaffen.

Die landschaftlichen Schönheiten Kashmirs wie auch die facettenreichen Möglichkeiten, hier alle erdenklichen Wintersportarten ausüben zu können, haben der Region zu ihrem guten Ruf verholfen. Immer mehr Menschen, die nicht nur auf der Suche nach guten Wintersportmöglichkeiten sind,

sondern auch die exotische Umgebung des Himalaya genießen wollen, entscheiden sich für Skifahren in Kashmir. Aus allen Teilen der Welt kommen hier Touristen zusammen, die neben dem Wintersport auch andere Aktivitäten ausüben wollen. Von Kashmir aus werden professionell geführte Trekking-Expeditionen gestartet, die nach Mustang, Spiti-Ladagh und auch in die Regionen des Manaslu und Annarpurna führen. Diese atemberaubend schönen und noch selten besuchten Gebiete ergänzen jeden Wintersporturlaub um eine interessante Note, die zu einem unvergesslichen Reiseerlebnis in Indien wird. Zu bewundern sind einzigartige Gebirgspanoramen wie auch die endlos erscheinenden Gletscher- und Schneefelder rund um Kashmir.

November 25th, 2015 | Leave a Comment

Bangkok – die Stadt der Buddhatempel

In Bangkok überraschen buddhistische Traditionen, Paläste und Mega-Shoppingcenter ebenso wie eine Fahrradtour am Stadtrand.

Die kleinste Münze soll mir Glück bringen, die werde ich aufheben und als Talisman mit nach Hause nehmen. Kaum habe ich das Chaiwat beim Verlassen des Tempels erzählt, blickt er mich erschrocken an. Eilig erklärt er, dass die kleine Schale mit Münzen, die ich im Tempel des liegenden Buddhas, im Wat Pho in Bangkok, für 50 Baht gekauft habe, komplett gespendet werden muss. Wer auch nur eine einzige für sich behält, dem wird schreckliches Unglück widerfahren. Dabei hat es mich so begeistert, die 45 Meter entlang der goldglänzenden, liegenden Buddha-Statue je eine Münze in die 108 kleinen Spendentöpfe zu verteilen und dabei jedes Mal einen Wunsch frei zu haben. Neben dem Königspalast gilt dieser Tempel aus dem Jahre 1789 als einer der wichtigsten Thailands.

An den überdimensionalen Fußsohlen symbolisieren 108 Tafeln aus Perlmutt-Einlegearbeiten die Tugenden eines wahren Buddhisten. Auf dem Gelände mit den vier Chedis, den Tempeltürmen, in Grün, Orange, Gelb und Blau lohnt die „Watpo Thai Traditional Medical and Massage School“ einen Abstecher. Bereits vor 150 Jahren wurden an der ältesten Medizinschule des Landes Studenten unterrichtet und noch heute werden hier die traditionellen Methoden gelehrt. Wer einfach nur relaxen möchte, gönnt sich für etwa 400 Baht eine ganze Stunde professionelle Thaimassage. Obwohl ungefähr 30 Personen in einem großen Saal gleichzeitig massiert werden, entsteht kein Gefühl der Massenabfertigung. Ich höre nur ein gleichmäßiges Murmeln – ansonsten genieße ich einfach die tiefe Entspannung.

So fühle ich mich bestens gerüstet, um den Wat Phra Keo in Bangkok, Thailands bekannteste Tempelanlage mit dem Königspalast, zu erkunden. Vor dem Boot, der Gebetshalle, mit dem Altar des Smaragdbuddhas stapeln sich die Schuhe – jeder will das sechzig Zentimeter große Nationalheiligtum sehen. Kurios für Europäer: Schuhe gelten als Indikator für die Beliebtheit einer heiligen Stätte. Damit sich beim Verlassen des Tempels keine langen Warteschlangen bilden, legt jeder seine Schuhe zuvor fein säuberlich in nummerierte Fächer. Hier sind die Regale sogar für Thais und Gäste getrennt – die Einheimischen haben die Prozedur längst verinnerlicht und müssen so nicht auf die viel langsameren Touristen warten. Um den Smaragdbuddha ranken sich viele Legenden, seine Herkunft ist bis heute nicht endgültig geklärt. Angeblich soll er aus Indien stammen. Im Jahre 1434 wurde er erstmalig erwähnt, als ein Blitz in den Chedis eines Tempels in Chiang Rai einschlug und dabei unter einer Hülle aus Gips die kleine grüne Figur zum Vorschein kann. Irrtümlich hielt der Abt, der die Statue entdeckte, das Material für Smaragd – doch eigentlich besteht der Buddha aus Jade und wird daher auch als Jadebuddha bezeichnet. Erst 1784 erhielt er seinen jetzigen Platz in Wat Phra Keo in Bangkok.

Der heilige Buddha trägt stets ein der Jahreszeit entsprechendes Gewand. Drei Mal im Jahr – zum Sommer, zur Regenzeit und zum Winter wird in einer königlichen Zeremonie ein Wechsel seiner Gewänder vorgenommen. Auch wenn der Smargdbuddha als Hauptattraktion gilt, sollte man nicht versäumen, die Galerien mit den faszinierenden Wandmalereien, den von zwei vergoldeten Chedis umgebenen Königlichen Pantheon und natürlich den Königspalast mit den beiden Audienzhallen zu besichtigen. Überall glitzert Gold, Fayencen und Skulpturen zieren die Wände und grimmige Wächterfiguren, die Riesen symbolisieren, flankieren die Tempel.

Von der alten Kultur zurück in die Gegenwart: Weil ich Abstand von der Hektik der Neun-Millionen-Metropole Bangkok suche, gönne ich mir ein Dinner im Restaurant Breeze im State Tower. Auf der 51. Etage des Wolkenkratzers am Chao Praya Fluss erscheint die Realität so fern und so nah zugleich. Die hell erleuchtete Stadt liegt mir en miniature zu Füßen, während der Lärm der Straßen wie schallgedämpft nach oben dringt. Zur Rush hour staut sich der Verkehr vierspurig stadtauswärts, Tuk-Tuks heulen auf, während die Trillerpfeifen der Polizisten Autofahrer zur Ordnung rufen. Digitale Anzeigen zählen den Ampelcountdown bis zum nächsten Farbwechsel – jede Sekunde wird genutzt. Jede Sekunde nutzen die Thais offenbar auch zum Essen: Egal ob um Mitternacht oder um sechs Uhr früh – gegessen wird eigentlich immer und überall. Vorzugsweise in den kleinen Garküchen, welche die Straßen säumen und aus denen es alle paar Meter anders duftet – ob nach im Wok gegartem Gemüse, Fleischspießchen, Suppen oder scharfen Currys. Es heißt, die Thais leben um zu essen, und die Mönche essen um zu leben. Nämlich nur zwei Mal am Tag. Die in orangefarbene Gewänder gekleideten Bettelmönche sind allgegenwärtig. Ich bewundere ihre scheinbar schlafwandlerische Ruhe, mit der sie sich durch das Chaos der Millionenmetropole bewegen.

Wer Bangkok aus einer anderen Perspektive erleben will, erkundet die Stadt vom Wasser aus. Ob Expressboote, Personenfähren, Linienboote oder Reisbarken – die Möglichkeiten sind vielfältig. Besonders empfehlenswert ist eine Longtailboot-Tour, bei der berühmte Baudenkmäler wie das Wat Arun, der Tempel der Morgenröte, an mir vorbei ziehen. Ich passiere zudem Wohnhäuser, die direkt auf Stelzen ins Wasser gebaut sind und eine bevorzugte Wohnlage „in der ersten Reihe“ genießen. Ihre „Vorgärten“ sind komplett mit Wasserhyazinthen überwuchert, die sich explosionsartig vermehren. Mehrere Male pro Woche müssen die Kanäle davon befreit werden, um den Schiffsverkehr nicht zu behindern. Auf ehemaligen Reisbarken finden am Abend so genannte Dinner Cruises statt: Die Stadt zieht während eines mehrgängigen Menüs auf der Loy Nava im Sonnenuntergang an den Passagieren vorüber.

Noch mehr buddhistische Geschichte wird in der historischen Stadt Ayuthhaya, der ehemaligen Hauptstadt des Königreiches Siam, lebendig. Sie liegt nur eine knappe Stunde von Bangkok entfernt und gehört seit 1991 zum Unseco-Weltkulturerbe. Neben dem königlichen Tempel Wat Phra Sri Sanphet auf dem Gelände des alten Königspalastes beeindruckt der bis heute genutzte Wat Yai Chai Mongkon. Letzterer Tempel mit einem 62 Meter hohen Chedi bleibt durch eine große liegende Buddhastatue in Safranrobe sowie unzählige Buddhafiguren, die sich direkt um den Chedi gruppieren, unvergessen. Wie alle Buddhastatuen schauen sie nach unten, um den Blick der Gläubigen zu begegnen, die nach oben zu ihnen aufsehen. Unterschiedlich ist jedoch die Haltung der Hände, die in jeder der sechs bekannten Positionen eine andere Bedeutung hat. Im Schoß ineinander verschränkte Hände mit nach oben weisenden Handflächen zeigen einen meditierenden Buddha. Ist die rechte Hand mit nach außen gekehrter Handfläche auf Schulterhöhe erhoben, symbolisiert die Statue Segen und Schutz. Als ich beobachte, wie Besucher um den Chedi spazieren und dabei Münzen als Glücksbringer fallen lassen, weiß ich, was mit meiner letzten Münze aus dem Wat Pho geschehen muss. Ich spende sie dem Tempel – nur so kann ich mein Unglück anscheinend noch abwenden. Ob ich jetzt auch das Glück habe, nach Bangkok zurückzukehren? Das weiß sicher der Wahrsager im Tempel, der zwanzig Stäbchen in einem Bambusrohr schüttelt und eines davon auf den Boden fallen lässt. Die Zahl auf dem Stäbchen hat entweder eine positive oder eine negative Bedeutung. Die optimistischen Thais versuchen den Wurf durchaus so lange, bis sich eine positive Zahl ergibt. Manchmal muss man dem Glück eben ein wenig nachhelfen.

November 18th, 2015 | Leave a Comment

Das mystische Reich auf dem Dach der Welt – Tibet

Egal wo man auch schaut, wenn es darum geht, Tibet zu beschreiben, wird es immer sehr poetisch. Das Land des Schnees oder auch das Dach der Welt hört man ebenso oft wie das Land der tausend Täler. Lange Zeit war dieses Hochplateau, genau zwischen den höchsten Gebirgen der Erde gelegen, fast unzugänglich. Bis heute ist es so, dass eine Reise nach Tibet als Abenteuer-Reise angesehen wird. Zu beachten ist hier immer, dass die Region immerhin auf 4500 Metern Höhe liegt und daher nicht unbedingt für jeden geeignet ist.

Wer sich davon jedoch nicht abschrecken lässt, den erwarten uralte Landschaften, bunte buddhistische Rituale und auch sehr gastfreundliche und warmherzige Menschen.

Viele Jahrhunderte lang bewahrten sich die Tibeter ihre Eigenständigkeit, das bezog sich auch auf die Kultur, die Politik und natürlich die Sprache. Aber im Jahre 1950 wurde das Gebiet von China besetzt und leider auch nachhaltig zerstört, so dass nicht mehr viel von dem übrig blieb, was Tibet einmal war.

In den ländlichen Gebieten ist es aber dennoch so, dass die traditionelle tibetische Lebensweise sehr gut erhalten geblieben ist.

Wer die Attraktionen in Tibet besuchen will, der muss sich nach Zentral- und Südtibet begeben. Vor allem in und rund um Lhasa gibt es viel zu sehen. Der Potala-Palast ist mit Sicherheit für viele sehr interessant, denn hier residierte seit 1643 immer der jeweilige Dalai Lama unter den schönen Golddächern. Dieses Gebäude ist 120 Meter hoch, und es soll aus sage und schreibe 15.000 Säulen und 999 Hallen bestehen. Es beherbergt außerdem sagenhafte Schätze, und das in materieller und auch spiritueller Hinsicht. Heute ist der Palast für alle Besucher zugänglich, denn der heute noch amtierende 14. Dalai Lama musste im Jahre 1959 vor den Chinesen fliehen und lebt seitdem im Exil im nordindischen Dharamsala.

Das wichtigste Ziel für alle Pilger dagegen ist auf jeden Fall der pulsierende Jokhang-Tempel. Dieser wurde im 7. Jahrhundert erbaut und gilt als absolutes Nationalheiligtum. In Tibet gilt, dass jeder Tibeter mindestens einmal im Leben unter den vier prächtigen Kupferdächern gebetet haben sollte. Wer wirklich die Heiligkeit dieses Ortes erfassen möchte, der sollte sich auf jeden Fall früh einfinden, und zwar vor den ganzen Touristenströmen. Sehr spannend ist hier auch, dass trotz aller Religiosität rundherum ein ganz normaler geschäftlicher Alltag herrscht.

Gute sechzig Kilometer östlich von Lhasa befindet sich das 1600 Jahre alte Kloster Ganden. Dies ist eines der größten und auch wichtigsten Klöster des ganzen Landes. Ähnlich wie ein Amphitheater scheint es hier in 4300 Metern Höhe direkt aus einem Felsen zu wachsen. In den sechziger Jahren wurde hier zwar alles zerstört, aber viele Gebäude wurden mittlerweile auch wieder aufgebaut.

Weiterhin lohnt sich hier auch eine Tagestour zum nahen Nam Tso. Dieser salzhaltige „Himmelssee“ liegt inmitten eines paradiesischen Hochtals, er ist umgeben von einer schon fast unbeschreiblichen Stille. In seinem Wasser spiegeln sich die Eisriesen, die rundherum zu finden sind. Und das ist spätestens der Platz, an dem man sich wirklich so fühlt, als wenn man auf dem Dach der Welt angekommen ist.

November 17th, 2015 | Leave a Comment

Sri Lanka – die perfekte Insel-Idylle unter Palmen im Indischen Ozean

Wer schon einmal auf Sri Lanka war, der kennt sie, die so unglaublich weißen Strände, die man vor allen Dingen an der Westküste dieses recht kleinen asiatischen Landes vorfindet. Im Inneren der Insel kann der Besucher dann die prachtvollen Tempel und goldene Buddha-Statuen erleben, und auch malerische Dörfer sowie eine üppig grüne Landschaft findet der Besucher hier vor.

Die Hauptstadt von Sri Lanka ist Colombo. Diese Metropole zählt rund 650.000 Einwohner, und zu sehen gibt es hier wirklich einiges. Im alten Fort-Viertel kann man die einstigen Befestigungsanlagen der holländischen und britischen Besatzungsmächte sehen. Das Viertel wird von den 152 Meter hohen Zwillingstürmen des World Trade Centers überragt, die das absolute Wahrzeichen des modernen Sri Lankas darstellen.

Etwas südlich vom Fort erstrecken sich der britische Kolonialbezirk, „Cinnamon Gardens“ genannt, und auch der grüne Vihara Maha Devi Park. Auch das Rathaus mit seiner schönen weißen Kuppel kann man hier bewundern. Nur zu Fuß erkunden kann man das Pettah-Viertel, hier findet man unzählige kunterbunte Geschäfte.

Sri Lanka ist insgesamt in etwa so groß wie Bayern. Wenn man von Colombo aus mit dem Taxi nach Bentota fährt, ist man in einer knappen Stunde an diesem südlich gelegenen Ferienort angekommen. Die Palmenhaine ragen hier schon fast bis direkt heran an den goldgelb leuchtenden Sandstrand. Gerade im Dezember und Januar ist das Wasser hier um die 27 Grad warm. Die schönsten Strand-Reviere an der Küste sind neben Bentota auch Negombo, Unawatuna, Kalutara, Beruwela und Mount Lavinia. Eigentlich möchte man hier wirklich nichts anderes, als nur am Strand liegen und sich ab und zu in die warmen Fluten stürzen. Allerdings lohnt es sich auf jeden Fall, einmal ein paar Tage lang auf Entdeckungsreise zu gehen. Die große Vielfalt der Kulturschätze ist hier kaum zu überbieten, genausowenig wie die exotischen Landschaften.

Das grüne Herz der Insel erreicht man am besten mit dem Bus. Die Tempel von Dambulla sind eines der Ziele einer solchen Reise. Über dem Eingang zum „Goldenen Tempel“ wacht ein übermächtiger sitzender Buddha. Die Wunder fangen hier aber erst an, wenn der Besucher die Stufen zum Eingang erklommen hat. Im wunderbaren Dämmerlicht von fünf großen und auch 75 kleineren Höhlen schimmern überall Hunderte von Buddha-Statuen.

Dann fährt man weiter zum knapp 20 Kilometer entfernten Sigiriya. Dort besichtigt man die 200 Meter hohe Felsenfestung. Unterwegs wandert man dann auf jeden Fall an den berühmten „Wolkenmädchen“ vorbei, dies sind alte Wandmalereien, die junge Damen zeigen, die einen prächtigen Kopfputz haben, aber auch äußerst spärlich bekleidet sind.

Weiter in Kandy wird im „Tempel des heiligen Zahns“ eine der wohl wichtigsten Reliquien des ganzen Buddhismus aufbewahrt, und das ist ein Eckzahn Buddhas. Er ist in jedem Jahr der Mittelpunkt eines riesigen und sehr farbenprächtigen Festivals, dem „Kandy Perahera.

Wenn man dann zurück an die Küste fährt, kann man noch einen Abstecher machen zu dem berühmten Elefanten-Waisenhaus in Pinnawela. Hier werden rund 50 Elefanten, unter anderem auch einige Elefanten-Babys, die verlassen wurden, sehr liebevoll gepflegt. Wenn man sich dann wieder ein paar Tage am Strand gestärkt hat, dann kann man auch noch einmal auf Achse gehen zum 2234 Meter hohen Adam´s Peak laufen. Vom Ort Dalhousie aus kann man ihn in rund vier Stunden erreichen, und zwar über mehrere Tausend Treppenstufen. Auf dem Gipfel gibt es eine etwa 1,40 lange Vertiefung , die jedes Jahr wieder Tausende von Pilgern anzieht. Für die einen ist dies ein Fußabdruck Buddhas, für Hinduisten ist es ein Abdruck von Shiva, und die Moslems glauben, dass er vom Urvater Adam stammt. Dies ist eines der wenigen Fleckchen Erde, an dem sich Vertreter verschiedener großer Religionen ganz friedlich treffen.

November 12th, 2015 | Leave a Comment

Eine Reise in die Wiege der Geschichte – Jordanien

Die enge Schlucht misst mehr als einen Kilometer. Und hinter jeder der Windungen hofft man es endlich zu finden – die Rede ist von dem Schatzhaus der antiken Felsenstadt Petra. Wenn man es dann endlich gefunden hat, kann einem schon einmal der Atem stocken.

Diese gigantische Grabkammer wurde vor rund 2000 Jahren direkt aus der Sandsteinwand geschlagen. Einer Fata Morgana gleich ragt es rund vierzig Meter in die Höhe. Die ganze Fassade ist mit Säulen verziert, und alles ist so glatt poliert, dass es schon fast glänzt.

Um dieses Schatzhaus herum gibt es noch sehr viele unzählige andere Kammern, und auch Tempel, Paläste und Theater kann man hier entdecken. Noch bis zum Jahre 300 nach Christus war Petra die Hauptstadt des Händlervolks der Nabatäer. Und die vorbeiführende Weihrauchstraße wurde von ihnen kontrolliert. Der Ort war viele Jahrhunderte im Sand versunken, und erst 1920 wurde er wieder entdeckt.

Aber Jordanien hat natürlich noch mehr zu bieten als dieses Schatzhaus. Jordanien ist ein Königreich, das zwischen der arabischen Wüste und dem recht fruchtbaren Teil des Jordans liegt.

Im Nordwesten des Landes befinden sich die Reste der antiken Stadt Gadara auf einer Hügelkuppe im heutigen Uum Qays. Und von den Straßen, die mit Säulen gesäumt sind, fällt der Blick immer über das Jordantal hinunter auf den See Genezareth. Wenn man dort steht kann man sich sehr gut vorstellen, wie sich dort seit dem Jahre 200 vor Christus Philosophen und Dichter versammelten, die diese Stadt zu einem antiken Kulturzentrum machten.

Der Mittelpunkt des Landes ist heute Amman. Diese Hauptstadt gehört heute zu den ältesten menschlichen Siedlungen der ganzen Welt, über 10.000 Jahre ist diese Stadt schon alt. Sie erstreckt sich über mehrere Hügel. Fantastische Ausblicke sind hier garantiert, und das weiße Häusermeer hat man immer im Hintergrund. Einer der wohl schönsten Plätze ist der Zitadellen-Hügel mitsamt dem Herkules-Tempel, der kreisrunden Zisterne, dem prächtigen Kalifenpalast und auch der byzantinischen Basilika. Auch sehenswert ist hier das römische Theater und die Abu-Darwish-Moschee.

Geht es dann weiter in den Süden des Königreichs, dann kommt man an das Tote Meer. Hier hat das Meer eine so hohe Mineralienkonzentration, dass die Badenden in dem schönen sanften Salzwasser nicht untergehen können. Man kann sich sogar auf den Rücken legen und eine Zeitung lesen.

Noch tiefer im Süden liegt das Ferienparadies Aqaba direkt am Roten Meer. Dies ist die einzige jordanische Stadt mit einem Zugang zum Meer. Neben den schönen Sandstränden ist vor allem die reiche Unterwasserwelt mit den bunten Fischen und den vielen exotischen Korallenriffs ein großer Anziehungspunkt für die Reisenden. Und man muss nicht einmal Tauchen können, um diese Unterwasserwelt zu sehen, denn viele Glasbodenschiffe ermöglichen es, auch trockenen Fußes dies Welt zu erleben.

November 8th, 2015 | Leave a Comment

Vietnam – Badeurlaub, Wandern und Geschichte

Lange Zeit verbanden die Menschen Vietnam mit dem Vietnamkrieg. Nur wenige Touristen kamen in das Land. Die wenigen Besucher, welche das Land bereisten, interessierten sich hauptsächlich für die Kultur oder hatten wirtschaftliche Interessen. Doch in den vergangen Jahren erlebte Vietnam einen wahren Touristenboom.

Im Jahr 2007 wurde das erste Mal die 4- Millionen-Marke ausländischer Besucher überschritten. Seitdem kommen immer mehr ausländische Touristen. Die Reisenden besuchen das Land mit den unterschiedlichsten Interessen. Viele reisen als Rucksacktouristen, um die Kultur, die Lebensweise und die Natur kennenzulernen. Auch alte Kriegsveteranen kommen nach Vietnam.

Die weitreichenden Küstenlandschaften bieten ausgezeichnete Erholungsmöglichkeiten als Badeurlaub für die ganze Familie. Vietnam hat kulturell, traditionell und geschichtlich viel zu bieten, so dass ein Urlaub in Vietnam sehr abwechslungsreich gestaltet werden kann. In den wenigen großen Städten wie Hanoi, die Hafenstadt Haiphong, Danang oder Ho-Chi-Minh-Stadt (besser bekannt als Saigon) befinden sich viele Sehenswürdigkeiten, wie das Ho Chi Minh Mausoleum, der Literaturtempel, die Ein-Säulen-Pagode, das Cham-Museum, die Marmorberge, der Wolkenpass, der Wiedervereinigungspalast, das Kriegsopfermuseum, die Tempel und die Pagoden.

Auf den bunten, unzähligen Märkten des Landes werden alle Waren frisch und direkt von den Bauern angeboten. Das Angebot ist sehr vielseitig und bietet alles, was die Natur von Vietnam zu hergibt. So findet man hier beispielsweise frische Gewürze, Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse und natürlich Reis oder Tiere aus eigener Haltung.

Die landschaftliche Schönheit von Vietnam ist kaum zu beschreiben. Die intensiven Farbtöne der Natur spiegeln sich überall wieder. Die Reisfelder, die mystisch erscheinenden Berge oder entlang der Flussläufe erstrahlen in einer schier unendlichen Farbpalette von Grüntönen. Auf dem Weg zu den Bergdörfern im Hinterland kommt man an den unzähligen Reisterrassen vorbei. Das bekannte Mekong-Delta ist die „Reiskammer“ des Landes. Viele Dörfer erreicht man nur über ein Boot, und auch die Märkte werden auf dem Wasser abgehalten.

Die kilometerlangen feinen Sandstrände ziehen ebenfalls tausende Touristen an. Der größte Badeort im zentralen Süden ist Nha Trang. Hier herrschen ideale Bedingungen zum Tauchen und Schnorcheln. Ein weiterer bekannter Badeort ist Mui Ne. Mui Ne ist vor allem für die roten und weißen Dünen bekannt. Im Fischerort Phan Thiet liegen viele bunte Schiffe, die den frischen Fisch für die direkte Verarbeitung liefern. Vor der Küste Vietnams befinden sich viele kleine Inseln und Buchten, die sich vielerorts durch die atemberaubende Natur auszeichnen.

In der Halong-Bucht beispielsweise ragen fast 2.000 Kalksandsteinfelsen und Inseln aus dem Meer. Auf der größten Insel Cat Ba kann man ausgedehnte Wanderungen, Höhlenbesichtigungen oder Kajakfahrten unternehmen.

Wer sich auf eine Vietnamreise begeben möchte, sollte die vorherrschenden Klimabedingungen nicht unbeachtet lassen. Für den Norden ist die ideale Reisezeit von November bis Mai, während im Süden von November bis Januar optimale Reisebedingungen vorherrschen. In den Monaten von Februar bis Juni kann man Zentralvietnam am besten bereisen. Von Dezember bis März herrscht die trockenste Phase im zentralen Hochland. Daher ist diese Zeit auch die beste um hier Urlaub zu machen. Für Vietnam gibt es für alle Einreisende eine Visumpflicht.

 

August 29th, 2015 | Leave a Comment

Schlank durch Akupressur. Angenehme mit dem Nützlichem verbinden und eine China Reise machen.

Erstaunlich, aber Dank der Akupressur kann man schlank werden. Die kleine, klassische Massage von ganz bestimmten Energie-Punkten unter der Haut soll den Heißhunger bekämpfen. Der Punkt zwischen der Nase und Oberlippe ist eben für Appetit verantwortlich. Wenn man ihn massiert, wird der Druck direkt ans Gehirn weitergeleitet und bremst den Hunger ab. Vielleicht hat man diesen Punkt schon mehrmals automatisch unbewußt gedrückt. Auch die kleinen Finger können beim Abnehmen behilflich sein. Am ersten Fingergelenk liegt der Akupressurpunkt. Wenn man ihn 20 Sekunden lang mit dem Daumennagel kräftig drückt, wird der Stoffwechsel angeregt. Die Abnehmblockaden kann man mit dem Zeigefinger auslösen, wenn man 1 Minute lang sanft auf die Nasenwurzel drückt. Und das Beste bei der Akupressur ist, dass man ebenfalls genauso leicht die gute Laune gewinnen kann, denn der Verzicht auf Naschereien schlägt auf die gute Stimmung. Dafür muss man beide Daumen in die Kuhle am Hinterkopf und die Finger auf den Kopf legen, im Wechsel 4 Sekunden drücken und die Haut leicht nach oben ziehen.

Akupressur, Akupunktur und sehr viele andere sanfte Massagen werden durch Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) genutzt. Diese Medizin kann man am besten während einer China Reise kennen lernen. Auf der Insel Hainan gibt es die berühmten TCM- Klinik in Sanya, unter

der Leitung von Prof. med. Li Zhenshan, der auch die ärztliche Betreuung mehrerer prominenter Gäste wie den chin. Premierminister und den Präsident von Aserbeidjan vorweisen kann. Während eines Aufenthalts in dem Hotel Mongrove Tree Resort in Sanya kann man alle Besonderheiten des Kur- und Erholungszentrums erleben. Für die Hotelgäste werden bis zu 20 ausgewählte Anwendungen aus dem Bereich “Badequellen”, “Fitness” und “Hautreinigung”, sowie der Transfer von/zur „Warmen Quelle“ angeboten. Gewichtsreduktion, Hautkrankheiten, Diabetes, Rheuma und sehr viele andere Erkrankungen werden in dem Hotel behandelt. Vielleicht anstatt sich mit verschiedenen mehr oder weniger erfolgreichen Diäten oder Sportanwendungen zu quälen, sollte man über eine Kurreise nachdenken und das Angenehme mit dem Nützlichem verbinden.

Juli 15th, 2015 | Leave a Comment

Einmal im Gold baden im Emirates Palace Abu Dhabi

Es ist ein berühmtes Wahrzeichen, aber auch gleichzeitig ein sehr grandioses Hotel, das Emirates Palace Abu Dhabi. In wahrlich jedem Winkel dieses tollen Paradieses wird eine richtig majestätische Aura verströmt. Diese Unterkunft ist würdig eines Königs oder auch einer Königin.

Das Hotel bietet 302 Zimmer und ganze 92 Suiten, und somit steht das Emirate Palace Abu Dhabi für die arabische Pracht und den ultimativen Luxus. Dies wird mit modernster Technik kombiniert, alle Suiten sind hier mit eigenen Laptops ausgestattet. Das Emirates Palace Hotel ist eigentlich eine eigene kleine Welt, ganz für sich. Es verfügt über einen 1,3 Kilometer langen Sandstrand, der natürlich ein Privatstrand ist. Es gibt hier wunderschöne Pools, Fitnesscenter, Jacuzzis, Tennisanlagen, ein Beach Club für Kinder, Wassersport-Aktivitäten, Boutiquen und auch ganze 15 Restaurants. Zudem gibt es einen 7-Sterne-Service, der für den passenden optimalen Komfort sorgt. Hier gibt es nun auch ein weiteres sehr ehrgeiziges Projekt, denn direkt neben dem Luxushotel soll eine Marina gebaut werden.

Das, was die meisten Wellnessgäste hier am meisten interessiert, befindet sich im Westflügel des Hotels, und zwar das Anantara-SPA. Dieses SPA befindet sich in einer sehr ruhigen, thailändisch-marokkanisch inspirierten Umgebung. Es bietet sieben Behandlungssuiten an mit Hamam und Vichy-Dusche. Im Angebot gibt es hier regenerierende Behandlungen und auch Therapien. Der absolute Renner sollen zur Zeit laut Aussage der Spa Managerin Treatments für „Sie und Ihn“ sein.

Ein weiteres Highlight ist hier mit Sicherheit auch das marokkanische Hamam, das über Jacuzzis, Marmorbetten, Dampfräume und auch eine Eiskammer verfügt.

In einem Spa in Öl zu baden, das gibt es sicherlich in vielen Wellnesshotels im Angebot. Etwas ganz Außergewöhnliches dagegen ist es, in einem Bad mit Gold zu verweilen. Natürlich kann man dies im Emirates Palace erleben. Kombinieren kann man dieses Vergnügen dann noch mit einem Goldfacial. Beim Baden ist es so, dass eine wahre Symphonie aus Traubenkernöl in Verbindung mit Argan- und Sesamöl und Flocken aus 23-karätigem Gold den Körper verwöhnen und dabei auch einen goldigen Schimmer auf der Haut hinterlassen. Gerade bei den jungen Ladies der Emirate soll diese Behandlung sehr beliebt sein. Anscheinend boomt Gold auch in diesem Bereich.

Wenn man ein Zimmer im Ostflügel des Hauses hat, kann der Weg bis zum Spa schon einmal locker über einem Kilometer lang werden. Wer seine Wanderschuhe zu Hause gelassen hat, der kann auch mit dem Clubcar am Traumstrand entlang zum SPA fahren.

Im Spa werden ganz unterschiedliche Behandlungen angeboten, sehr beliebt ist hier die Aromatherapie-Massage. Natürlich gibt es noch viele weitere Behandlungen im Angebot, wie es sich für solch ein Hotel gehört.

Aber nicht nur im Bereich Wellness, sondern auch im kulinarischen Bereich bietet das Hotel so einiges. Für alle Freunde der chinesischen Küche ist das Hakkasan sehr interessant, spannend ist aber auch das Mezlai, was das erste Restaurant der Vereinigten Arabischen Emirate ist, in dem eine authentisch einheimische Küche angeboten wird. Das ist eine wahre Marktlücke in Abu Dhabi, die damit geschlossen wurde.

Aber wer etwas Ungewöhnliches probieren möchte, der muss hier aber nicht unbedingt in ein 5-Sterne-Restaurant zu gehen, es reicht auch aus, wenn man in einem Coffeeshop einen Café-Latte oder auch einen Cappuccino bestellt, und zwar mit frischer Kamelmilch. Diese ist hier ganz frisch, sie schmeckt und stärkt gleichzeitig auch das Immunsystem.

Natürlich kann man in diesem Hotel jede Menge gekrönte Häupter sehen, oder auch etliche Stars oder Sternchen. Dieses Hotel, das Emirates Palace Abu Dhabi ist wirklich eine eigene Welt für sich.

Juli 11th, 2015 | Leave a Comment

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