Oman – immer beliebter auch bei deutschen Touristen

Das Sultanat Oman ist ein ungewöhnliches Reiseland. Oman liegt auf der Arabischen Halbinsel und steht in engem wirtschaftlichen Kontakt zu Deutschland. Deutschland wird häufig von Geschäftsleuten aus Oman besucht, die sich in Deutschland über neue Entwicklungen informieren.

Die Währung in Oman, einem Land, das durch Erdöl reich geworden ist, ist der R.O., der omanische Rial.

Die meisten Menschen in diesem Land gehören dem Islam an, und es gibt nur wenige Angehörige anderer Religionen. Viele von ihnen leben in der Hauptstadt Maskat, die auch ein beliebtes Ziel für die wenigen Touristen ist, die bisher hierher gefunden haben. Diese Urlauber genießen das nahezu tropische Klima. In der Hauptstadt wie auch im Norden des Landes ist es im Sommer ab etwa März feucht und mit über 30° C auch sehr heiß. Ab Oktober lassen die Temperaturen nach und liegen etwa 10° C darunter. Im Süden sind die Temperaturen auch im Sommer etwas niedriger.

Reisen in die Region sind zu jeder Jahreszeit möglich. Wer angenehme Temperaturen wünscht, sollte während des deutschen Frühlings reisen. Optimal ist die Zeit im März und April. Es lohnt sich, während des Aufenthaltes in Oman in den verschiedenen Restaurants die arabische Küche kennen zu lernen. Zu den Speisen gehört vor allem Reis, und auch viel Rind- und Lammfleisch. In den Küstenregionen wird vor allem Fisch gegessen. Fladenbrot ist den meisten Touristen bekannt, dazu genießt man Gemüse. Dass Datteln vor allem bei Ausflügen in die Wüste angeboten werden, ist kein Gerücht.

In den Hotels kann die indische Küche einen großen Einfluss auf die Angebote nehmen. Europäische Touristen bekommen die Mahlzeiten meist vom Buffet angeboten und können so selbst entscheiden. Auch in Oman hat man sich den westlichen Sitten soweit angenähert, denn eigentlich ist es üblich, mit der rechten Hand zu essen. Europäer bekommen ihre Speisen aber mit Messer und Gabel angeboten.

Obacht geben müssen Touristen in Bezug auf Alkohol. Am Abend gibt es in den Hotels durchaus Alkohol, vor allem Bier, zu trinken. In allen muslimischen Ländern, wie auch in Oman, ist Alkoholkonsum in der aber Öffentlichkeit verboten. Spektakulär geht es für die meisten Urlauber zu, wenn sie sich entschließen einen Jeep zu mieten und Ausfahrten zu unternehmen.

Auf die Qualität des Wagens sollte man achten, wenn man wirklich offroad fahren möchte. Vierradantrieb ist dann Pflicht. In bergigen Regionen ist mit teilweise haarsträubenden Kurven zu rechnen.

Wer dort unterwegs sein möchte, braucht Fahrpraxis und gute Nerven. Für Outdoorspezialisten macht genau das das Abenteuer aus.

Wer in die Wüste hinaus will sollte wissen, worauf er sich einlässt. Genügend Wasser und Ortskundige sind eine zwingende Voraussetzung. Ein großer Vorteil für die Touristen ist, dass alle wichtigen Hinweisschilder nicht nur in arabischer, sondern auch in englischer Sprache auf die möglichen Gefahren hinweisen. Achten sollte man auf die rot-weißen Pfosten am Straßenrand. In den sehr seltenen Fällen von Hochwasser sind die Straßen nicht mehr befahrbar, wenn die weiße Farbe nicht mehr sichtbar ist.

In Oman gibt es auch für alle, die die Städte nicht verlassen wollen, sehr viel zu erleben. Allein die vielen eindrucksvollen Gassen und die Märkte ziehen vor allem Touristen in ihren Bann.

Dezember 28th, 2015 | Leave a Comment

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