Mit einem leichten Druck gegen die Beschwerden des Alltags – Akupressur

Viele von uns plagen immer irgendwie kleine Zipperlein, und gerade im Winter nehmen diese Alltagsbeschwerden für gewöhnlich auch immer etwas mehr zu. Anstatt dann gleich zur Pille zu greifen, kann man es auch alternativ einmal mit der Akupressur versuchen.

Diese wirkt für gewöhnlich recht schnell und dazu noch erstaunlich gut.

Jetzt in der kalten Jahreszeit ist es so, dass der Hals schon einmal des öfteren weh tun kann. Hier gibt es einen Punkt, den man in der Akupressur nutzen kann. Dieser hat den Namen Tal der Senke. Diesen Punkt sollte man auf jeden Fall stimulieren, wenn man unter Heiserkeit leidet oder auch unter Halsschmerzen. Solche Punkte sind in der Lage, ganz bestimmte Körperregionen über die Nervenverbindungen zu stärken. Dieses Tag der Senke befindet sich zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger, und zwar genau an der Spitze des Dreiecks, das man an der Stelle vorfindet. Diese Stelle massiert man am besten mit dem Zeigefinger der freien Hand, und zwar mit der Spitze. Man sollte hier in die Tiefe gehen, und ganz kleine, am besten kreisende Bewegungen ausführen. Das Ganze macht man rund drei Minuten lang. Der Druck darf hier schon recht kräftig ausfallen. Als Unterstützung für den Zeigefinger kann man von unten an der Handinnenseite den Daumen dagegen legen. Wenn weiterhin Bedarf besteht, kann man dies natürlich auch ruhig wiederholen.

Kopfschmerzen sind unangenehm, aber dennoch oft nicht zu vermeiden in der heutigen stressigen Zeit. Wer dann jedes mal zur Tablette greifen will, tut sich selbst und seinem Körper nichts Gutes. Wenn man unter Migräne und auch Spannungskopfschmerzen leidet, dann kann man hier die Punkte mit dem Namen Schwanz des Fisches stimulieren. Diese Punkte befinden sich genau am Ende der beiden Augenbrauen. Sie sind sogar spürbar, und zwar als leichte Vertiefungen. Hier übt man gleichzeitig mit den Fingerspitzen des Zeigefingers kreisende Bewegungen aus, wobei man einen mittelstarken Druck ausübt. Für rund fünf Minuten sollte man diese Akupressurpunkte bearbeiten. Auch hier kann man diese Akupressur ruhig bei Bedarf auch gerne wiederholen.

Auch das oft auftretende Rumoren im Bauch kann man mit der Stimulation eines bestimmten Akupressurpunkts lindern. Dieser Punkt trägt den Namen Hintere Furche. Diesen stimuliert man, wenn man unter Blähungen, Völlegefühl und auch Übelkeit leidet, und auch ein entzündliches Bauchweh kann man mit der Stimulation dieses Punktes bekämpfen. Sogar bei einer Magenschleimhaut-Entzündung kann diese Akupressur angewandt werden, hier sollte man sie aber auf jeden Fall drei oder vier Mal täglich durchführen. Diesen Punkt kann man außen an der Hand finden, und zwar genau am Ende der tiefsten Falte, die sich unter dem Gelenk des Kleinfingers befindet. Diese Stelle massiert man mit dem Daumen der anderen Hand recht kräftig, und zwar mit kreisenden Bewegungen, die recht klein sein sollten. Dies sollte man für gute fünf Minuten durchhalten. Auch hier ist wie bei allen anderen Punkten durchaus eine Wiederholung möglich.

Schlafprobleme wirken sich auf den ganzen Körper aus und beeinflussen das Leben sehr stark. Aber auch hier gibt es im Bereich der Akupressur passende Möglichkeiten. Dafür nutzt man die Spezialzone Fingerkuppen.

Diese Punkte kann man auf jeder einzelnen Fingerspitze finden. Wenn man sehr schlecht einschlafen kann oder auch schlecht durchschläft, dann stimuliert man genau diese Punkte. Diese Technik ist recht einfach, denn man muss einfach nur die einzelnen Fingerkuppen recht kräftig gegen die Kuppe des Daumens drücken, und zwar gleichzeitig an beiden Händen. Für fünf Minuten macht man diese Stimulation, und schon geht es wieder besser mit dem Schlafen.

Bei Zahnschmerzen nutzt man für die Akupressur das sogenannte Zentrum des Menschen. Dies ist der spezielle Punkt, der durch Akupressur bei Zahnschmerzen gut helfen kann. So werden die Schmerzen gelindert, bis man dann endlich den Zahnarzt erreicht hat. Dieser Punkt mit dem interessanten Namen findet man genau mittig zwischen dem Nasenansatz und dem Oberlippenrand. Diese Punkt drückt man ganz einfach nur mit der Spitze des Zeigefingers, und zwar entweder leicht, oder auch bis hin zu mittelstark. Auch hier sind es wieder kleine, kreisende Bewegungen, die eingesetzt werden. Diesen Punkt braucht man nur für zwei Minuten bearbeiten, wenn es länger dauert beim Zahnarzt kann man diese Anwendung ebenfalls wiederholen.

Dezember 19th, 2015 | Leave a Comment

Die drei Säulen der Homöopunktur – Homöopathie, Akupunktur und Kinesiologie

Bei der Homöopunktur spricht man von drei Säulen, die das Heilverfahren ausmachen. Diese drei Säulen sind die Kinesiologie, die Homöopathie und die Akupunktur. Zusammengefügt wurden die Heilverfahren, weil das Wirkspektrum so noch weiter gefasst werden kann. Dabei ist es möglich, alle Verfahren auch allein zu nutzen.

Sehr oft werden diese Verfahren auch schon im Bereich Kuren eingesetzt, unterschiedliche Kuraufenthalte werden durch diese Methoden unterstützt.

Als problematisch hat sich jedoch herausgestellt, dass heute immer mehr Menschen erst dann einen naturheilkundlichen Behandler aufsuchen, wenn sie als austherapiert gelten oder sich die Symptome trotz intensiver schulmedizinischer Betreuung zunehmend verschlimmern. Die Therapeuten stehen dann vor dem Problem, dass die Symptome sich durch die bereits durchgeführte Behandlung so weit verändert haben, dass sie die ursprünglichen Erkrankungen verdecken können. Gerade die Homöopathie braucht aber unverfälschte Symptome, denn sonst wird es schwierig, das richtige Einzelmittel zu finden.

Helfen kann dann die Kinesiologie. Was auf den Laien befremdlich wirkt, kann tatsächlich helfen, das entscheidende homöopathische Mittel sofort zu finden. Homöopathie wird immer wieder diskutiert. Während viele Schulmediziner erklären, dass es nicht helfen kann, schwören andere auf die Behandlung mit den „Kügelchen“, wenn die Homöopathie auch Tinkturen, Tabletten und vieles mehr zu bieten hat. Die Kinesiologie kann helfen. Mit diesem alternativen Verfahren wird mit der Unterstützung eines Muskeltests eine Diagnose gestellt und auch das richtige Präparat gefunden. Das setzt eine gute Ausbildung und entsprechendes Einfühlungsvermögen voraus.

Um das richtige homöopathische Mittel zu finden, nimmt der Patient das Medikament in eine Hand, während der Therapeut die Muskelkraft des anderen Arms überprüft. Anerkannt ist das Verfahren nicht und oft genug wird es in den Bereich der Esoterik geschoben. Mittlerweile gibt es immer mehr Schulmediziner, die sich auch für die Naturheilkunde interessieren und sich dabei auch der Kinesiologie bedienen.

Die Akupunktur fällt genau genommen gar nicht in den Bereich der Naturheilkunde, denn im asiatischen Raum ist die Akupunktur ein großer Schwerpunkt der Ausbildung von Schulmedizinern. Akupunktur muss mühsam erlernt werden. Während die Homöopathie mit der Zuhilfenahme eines umfangreichen Kompendiums in einigen Jahren erlernbar ist und die Kinesiologie viel mit Erfühlen zu tun hat, ist die Akupunktur eine ernstzunehmende Wissenschaft. Es dauert Jahre, die Grundlage zu verstehen und all das hat nichts mit dem wissenschaftlichen Verständnis westlicher Ärzte zu tun. Das liegt auch daran, dass die Philosophie für die Akupunktur wichtig ist. Behandelt wird ganzheitlich und dabei spielt der Energiefluss eine erhebliche Rolle.

Die Energie fließt durch die Meridiane, deren Existenz zwar immer wieder angezweifelt wird, dennoch sind die Meridiane nach einer Behandlung durchaus sichtbar. Die Akupunkturpunkte liegen oft auf den Meridianen. Allerdings liegt ein Meridian nicht immer auf der Hautoberfläche, sondern geht auch in die Tiefe. Sie können größer und auch kleiner als eine Nadelspitze sein. Trifft ein Akupunkteur den richtigen Punkt, kann er betäuben, ausgleichen und heilen. Ein guter Akupunkteur braucht nur eine einzige Nadel. Das können europäische Therapeuten kaum leisten. Sie müssen zu mehreren Nadeln greifen und die Kinesiologie nutzen, um zu diagnostizieren und die passende Behandlung zu finden.

Aus Sicht eines guten Homöopathen oder aus Sicht eines guten Akupunkteurs scheint es unsinnig, alles zu kombinieren. Aus westlicher Sicht hat diese Kombination schon viel Leid gelindert.

Dezember 13th, 2015 | Leave a Comment

Apitherapie – das antike süße Heilwunder der Bienenprodukte

Zurück zur Natur ist das Motto vieler Therapeuten. Weltweit versuchen Wissenschaftler, die Geheimnisse antiker Heilmethoden zu lüften. Ein Bereich ist die in Deutschland noch nicht sehr bekannte Apitherapie. Der Begriff Apitherapie leitet sich ab von dem lateinischen Wort „Apis mellifera“, wörtlich übersetzt Honigsammlerin.

Bei der Anwendung der Apitherapie werden Bienenprodukte eingesetzt zur Heilung und Linderung von Beschwerden und Vorbeugung von Krankheiten. Bereits der griechische Arzt Hippokrates, der 460-375 v. Chr. lebte, setzte Honig als Allheilmittel ein. In den östlichen Ländern wird die Behandlung mit Apitherapie schon lange praktiziert, z.B. in Japan seit 1920, auch kombiniert mit Akupunktur= Apipunktur, oder in Rumänien seit guten 50 Jahren, hier hat sich die Behandlung etabliert und es gibt erste Apitherapiekliniken.

Bei der Behandlung unterscheidet man die Anwendung verschiedener Produkte: Honig, Pollen, Propolis, Gelee Royale und Bienengift.

Honig: Die Wirkung von Honig ist vielseitig, er wirkt z.B. antibakteriell und auch wunderbar entzündungshemmend, entgiftet den Körper, fördert die Hauterneuerungsprozesse, stärkt das Immunsystem, kräftigt den Herzmuskel, fördert die Verdauung und wirkt schleimlösend. Als Hausmittel ist Honig bewährt bei Fieber, Zahnfleischentzündungen, Heuschnupfen und Schlafstörungen. Wissenschaftler haben beobachtet, dass Medikamente schneller wirken, wenn sie mit Honig eingenommen werden. Studien gibt es u.a. über Erfolge bei Magengeschwüren und Wundbehandlungen der Haut, insbesondere Verbrennungen.

Pollen: Die von Bienen produzierten Pollen sind das wertvollste bekannte pflanzliche Eiweiß. Jedes Pollenkorn ist umschlossen von einer widerstandsfähigen Membran und wird vom Körper nicht vollständig verdaut, ein Teil gelangt in die Blutbahn und stärkt das Immunsystem. Pollen wirken z.B. positiv bei Kreislaufstörungen, Anämie, Leberkrankheiten, Prostataleiden, Arteriosklerose, Bluthochdruck und Verstopfung und werden am besten frisch oder tiefgefroren als Körner mit Müsli genommen oder in Honig konserviert. Auch für Vegetarier sind Pollen ein idealer Eiweißlieferant.

Propolis: Mit Propolis schützen sich die Bienen gegen Bakterien, Viren und Pilze, Wissenschaftler vergleichen die Wirkung mit Aspirin. Für die Menschen gibt es eine breite Palette der Anwendungsmöglichkeiten, in erster Linie wird es eingesetzt bei Wundbehandlungen, Krebs- und Erkältungskrankheiten, hat aber auch positive Wirkung auf Allergien, Ödeme, Pilzerkrankungen, Parasiten, Hauterneuerungsprozesse, Tumore, Raucher- und Alkoholentwöhnung, als Aniseptikum, gegen Herpes, gegen hohes Cholesterin, Körpergeruch u.v.m. Propolis ist erhältlich als Granulat, Spray, Lutschtablette oder Tinktur.

Gelée Royale: Dieses ist bekannt als Königinnenfuttersaft und gilt als bestes Nahrungsmittel der ganzen Erde. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen verlängerte sich das Leben von Labortieren durch die Einnahme um etwa 20 %. Gelée Royal wirkt auch cholesterinsenkend und blutdruckregulierend und wird in der Kosmetik für die Versorgung der Hautzellen verwendet.

Es ist erhältlich als Trinkampulle oder als Kapsel.

Bienengift: Das Bienengifts wirkt positiv bei Rheuma aber auch als Blutdrucksenker und Blutverdünner, so dass es bei Herzinfarkten und Schlaganfällen eingesetzt wird. Nach Auffassung eines führenden rumänischen Arztes in der Apitherapie enthält Bienengift dasselbe Enzym wie die menschliche Haut, und es werden Erfolge bei der Abtötung von Warzen oder bei Narbenbehandlungen im kosmetischen Bereich erzielt. Bienengift ist erhältlich als Injektion, Salbe oder Tablette. Abgesehen von vereinzelt auftretenden Allergien ist Honig ein Naturheilmittel ohne die Nebenwirkungen vieler pharmazeutischer Produkte, und ein Mittel, das gut schmeckt!

Dezember 10th, 2015 | Leave a Comment

Eine außergewöhnliche Methode – die Venus-Stimmgabel

Die Stimmgabel-Therapie findet auch in den europäischen Ländern immer mehr Anwendung. Im Gegensatz zur Akupunktur oder der Akupressur setzt die Therapie mit Venus-Stimmgabeln auf die weibliche Venus-Energie. Der Archetyp findet sich in der Göttin der Liebe und Eigenliebe wieder. Das bedeutet Menschen, die sich selbst nicht mögen, achten zu wenig oder gar nicht auf sich, ihre Seele und den Körper.

Diese mangelnde Selbstliebe kann zu Erkrankungen führen. Durch die wohltuende Wirkung der harmonischen Schwingungen werden Disharmonien, Blockaden und Verstimmungen wieder ins Gleichgewicht gebracht.

Diese Therapieform ist leicht und überall durchführbar. Kleinere Unstimmigkeiten können durch eine Selbstbehandlung wieder in Einklang gebracht werden. Inzwischen gibt es auch in Deutschland ausgebildete Therapeuten, die mit Hilfe der Venus-Stimmgabeln Disharmonien ausgleichen und so den Gesundheitszustand deutlich verbessern oder wiederherstellen.

Schon vor tausenden von Jahren erkannte man die schwingende Kraft um uns herum. Die prägende Kraft liegt dabei im Universum. In Anlehnung an die Traditionelle Chinesische Medizin kann man sehen, dass sich jeder besser fühlt, je mehr Lebenskraft durch einen fließt. Diese Lebensenergie muss im richtigen Rhythmus und in angemessener Menge fließen. Je besser sich jeder einzelne in diesen Fließrhythmus hineinfindet, desto leichter und harmonischer kann er mitschwingen. Dieses alte Wissen und die moderne medizinische Versorgung können wunderbar kombiniert werden und sich bei vielen Behandlungen und Erkrankungen bestens ergänzen und so für tiefe Entspannung und gesundes Wohlbefinden sorgen.

Bei der Phonophorese werden die Stimmgabeln eingesetzt. Diese sind auf die Frequenzen der Planeten, wie Pluto, Saturn, Mars, Sonne, Mond und Venus abgestimmt. Die Stimmgabeln werden in Schwingung gebracht und gezielt auf bestimmte Chakren (Energiezentren) und Akupunkturpunkte aufgesetzt. Die Vibration wird vom Körper wahrgenommen und als sehr wohltuend empfunden. Die Schwingungen erreichen die Zell- und Organstrukturen, die sich in Disharmonie befinden. Auch wenn nicht die betreffende Stelle exakt getroffen wird, können die Schwingungen ihre volle Wirkung entfalten. Sie suchen sich gezielt ihren Weg und werden von einer Zelle bis zu anderen weitergeleitet. Bis die kranke, unausgeglichene Zelle gefunden ist. Die angewandte Schwingungsfrequenz hilft, die betroffenen Strukturen wieder ins Gleichgewicht zu bringen und entwickelt dadurch eine heilungsfördernde Wirkung.

Grundsätzlich geht man bei der Phonophorese davon aus, dass, wenn es Schwingungen gibt, diese sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken, so muss es auch Schwingungen geben, die die Gesundheit unterstützen und fördern bis hin zu vollständigen Heilung.

Besonders bewährt hat sich die Stimmgabel-Therapie zu Aktivierung und Vitalisierung der Meridiane, zur Harmonisierung kleinerer Befindlichkeitsstörungen, Blockaden, Durchfallerkrankungen, Erschöpfung, Schlafstörungen oder verschiedenen Schmerzen, wie Zahn- und Kopfschmerzen. Die Phonophorese kann auch begleitend zu herkömmlichen Behandlungen angewandt werden. Dies sollte aber nicht ohne vorherige Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Bei schweren Erkrankungen wie Krebs, Vergiftung oder akuten Infektionen sollte der Einsatz der Venus-Stimmgabel verzichtet werden. Auch bei verschiedenen Pilzinfektionen, offenen, eitrigen Wunden, Hautveränderungen oder sich verschlimmernden Beschwerden sollte der Arzt informiert werden und gegebenenfalls auf die Phonophorese verzichtet werden

Richtig angewandt und sinnvoll eingesetzt ist die Therapie mit der Venus-Stimmgabel eine gute Ergänzung zu herkömmlichen Behandlungsmethoden.

Dezember 2nd, 2015 | Leave a Comment

Akupunktur und Akupressur – was diese Trendtherapien wirklich können

Sowohl die Akupunktur als auch die Akupressur sind im Trend. Zu den alternativen Heilbehandlungen gehören sie beide nicht. Bei der Akupunktur handelt sich um einen Schwerpunkt der Schulmedizin. Das Wort Akupunktur kommt aus dem Lateinischen.

Acus ist das Wort für Nadel. Pungere steht für das Verb „stechen“.

Die Akupunktur ist ein wichtiger Bestandteil der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die Verfahren sind kompliziert und werden in China von Ärzten praktiziert, die sich über etliche Jahre mit dieser Lehre befasst haben. Mit westlichem Verständnis hat diese Medizin nichts zu tun, weshalb sie für westliche Heilkundige auch schwer nachvollziehbar ist. In China können gut ausgebildete Akupunkteure aus westlicher Sicht wahre Wunder vollbringen. Das setzt jedoch voraus, dass noch Energien fließen.

Ein chinesischer Arzt setzt eine einzige Nadel, denn er weiß, wo der entsprechende Punkt sitzt. Er weiß, wie lang die Nadel sein muss und wie dick und er weiß, wie tief sie gestochen werden muss. Für dieses Wissen hat der Arzt Jahrzehnte investiert. So funktioniert Akupunktur. Nicht der Fall ist das, wenn medizinische Fachkräfte nach diversen Kursen mehrere Nadeln in verschiedene Körperregionen stechen, in der Hoffnung, dass irgendeine hilft.

Die Akupunktur ist mehrere tausend Jahre alt und in China bewährt. Deutsche Krankenkassen überprüfen immer wieder die Wirksamkeit, indem sie versuchen herauszufinden, ob deutsche Ärzte nach Zusatzausbildungen die gleichen Erfolge erzielen. Daran machen die Kassen fest, ob Akupunktur wirkt oder nicht. Tatsächlich müsste die Frage lauten: Sind deutsche Ärzte in der Lage, den Patienten mit Akupunktur zu helfen?

In einigen Fällen sind sie es sicherlich, denn auch manche deutsche Ärzte haben sich mit der Philosophie hinter der Akupunktur befasst und fangen an zu verstehen. Sie setzen die Nadel tatsächlich nur dort, wo sie hingehört.

Bei der Akupressur ist es etwas anders. Hier wird unblutig agiert. Die Punkte sind für Finger gut erreichbar. Die Akupressur ist laientauglich. Sie hat ganz viel mit Gefühl zu tun. Deshalb gibt es Menschen, die eigentlich keine medizinischen Vorkenntnisse haben und trotzdem in der Lage sind, anderen Menschen mit einer einzigen sanften Berührung zu helfen.

Die Akupressur ist das älteste aller Heilverfahren und jeder wendet es unwissentlich an, denn die Akupressur gehört zum alten Wissen, das jeder Mensch in sich trägt. Der reibende Finger an der Stirn bei Kopfschmerzen ist nur ein Beispiel. Es gibt viele Punkte, die Schmerzen lindern und Ängste nehmen. Sie alle haben heute Namen und sind ganz leicht wiederzufinden, da die Stellen nicht nur eine andere Temperatur, sondern auch eine andere Oberflächenspannung haben.

Wer sich einmal hat einweisen lassen, wird die eigenen Akupressurpunkte daher sofort wiederfinden.

Für Laien empfehlen sich vor allem die Alarmpunkte und die Schmerzpunkte. Sie wirken schon bei kleinen Kindern und können im Schock als zusätzliche Maßnahme lebensrettend sein. Laien, die sich für Akupressur interessieren, können sich recht gefahrlos selbst einlesen. Optimal sind allerdings Kurse, bei denen die Punkte zuerst markiert werden, damit das Erfühlen leichter möglich ist. Die Akupressur ermöglicht die Selbsthilfe, wie man mit ihr auch anderen helfen kann.

Dezember 1st, 2015 | Leave a Comment

Mit der progressiven Muskelentspannung den Stress viele einfacher verarbeiten

Sorgen, Stress und auch depressive Verstimmungen, das ist etwas, das viele Menschen nicht nur jetzt in der dunklen Jahreszeit erleben. Und für diese Menschen kann so etwas zu einer wahrhaft erdrückenden Last werden. Das ist sogar im wahrsten Sinne des Wortes so. Diese Belastungen spürt man meistens ganz konkret in den Schulter- und Nackenmuskeln.

Durch diese seelischen Belastungen verkrampfen sie sich und schmerzen dann.

Aber es gibt einen Weg, um diese Verkrampfungen zu therapieren. Durch die progressive Muskelentspannung, kurz PME genannt, kann man diese Verspannungen gut abbauen. So schafft man es ganz einfach, diesen wahren Teufelskreis aus körperlichen und seelischen Beschwerden zu durchbrechen. Macht man dies nicht, werden sich die Beschwerden immer weiter gegenseitig verstärken.

Dass Stress überhaupt in der Lage ist, die Muskeln verkrampfen zu lassen, dahinter steckt ein biologischer Mechanismus, der zu Zeiten unserer Vorfahren für diese überlebenswichtig war. Wenn der Mensch unter Druck steht, dann spannt er ganz unbewusst seine Muskeln an, denn nur so kann er in eventuellen Notfallsituationen schnell reagieren, beispielsweise vor einer Gefahr davonlaufen.

Das ist auch weiter gar kein Problem, solange dieser Druck und der Stress nur kurz anhalten, denn davon nimmt der menschliche Körper keinen Schaden. Wenn die Anspannung aber zum Dauerzustand wird, dann sieht das wieder ganz anders aus. Dann kommt es ganz schnell zu Verspannungen, Verkrampfungen und auch Schmerzen. Das ist dann genau der Punkt, an dem die progressive Muskelentspannung ansetzt.

Bereits im Jahre 1938 wurde diese Methode vom amerikanischen Psychologen Edmund Jacobson entwickelt. Das Schöne daran ist, dass die Methode wirklich mehr als einfach ist. Bei dieser Methode werden einfach nur verschiedene Muskelgruppen ganz gezielt angespannt, und dann nach kurzer Zeit einfach wieder losgelassen. Der Schwerpunkt liegt dabei ganz eindeutig auf der Entspannung. Durch den Gegensatz zur Anspannung nimmt man dann die Entspannung gleich viel deutlicher wahr.

So hebt man mit einfachen Mitteln die Daueranspannung der gestressten Muskeln auf. Das ist die beste Methode, um den vielen physischen und psychischen Erkrankungen zu begegnen, die auch mit diesen Verspannungen einhergehen. Dies können beispielsweise Angst- und auch Schlafstörungen sein. Auch schmerzhafte Fehlhaltungen sind möglich bei allen Menschen, die sehr viel sitzen müssen.

Glücklich ist dann jeder, der die PME beherrscht, denn er kann gezielt einzelne Muskelgruppen wie beispielsweise die Schulter oder den Nacken entlasten. Dieses entsprechende Training wird sogar von den Krankenkassen gefördert, eine Nachfrage bei den Kassen lohnt sich immer.

Alle Einsteiger sollten diese Technik auf jeden Fall mit einem ganz speziellen Kurs erlernen, und zwar unter Anleitung. Solche Kurse gibt es beispielsweise in der Volkshochschule. Natürlich gibt es aber auch Bücher oder CD´s mit denen man diese PME erlernen kann.

Die Übungen können entweder im Liegen oder auch im Sitzen durchgeführt werden. Wichtig ist es immer, dass man genug Ruhe hat und auch eine bequeme Kleidung trägt. Diese Entspannungsübungen werden immer von oben nach unten durchgeführt, man beginnt also mit den Schultern, dann kommt der Rumpf und anschließend die Beine. Schön nacheinander werden die einzelnen Muskelgruppen angespannt und dann beim Ausatmen wieder losgelassen. Das Schöne ist hierbei wirklich, dann man alle Übungen jederzeit und auch überall machen kann. Schon 15 bis 30 Minuten reichen vollkommen aus.

November 18th, 2015 | Leave a Comment

Eine gute Kombination – Pflanzentees und Schüßler-Salze

Viele Menschen nutzen heute sehr gerne alternative Heilmethoden und auch das alte Kräuterwissen, das man früher sehr gerne bei Erkrankungen und Beschwerden anwandte. Einfach bei jedem kleinen Wehwehchen zu Medikamenten greifen, das macht man heute nicht mehr so schnell. Daher liegen alternative Heilmethoden auch wirklich sehr im Trend. Sehr beliebt sind hier auf jeden Fall Schüßler-Salze und auch Pflanzentees.

Wirken beide einzeln schon sehr gut, ist eine Kombination aus beiden schon fast unschlagbar. Gerade die Salze und die Tees sind bestens dazu geeignet, sich zu ergänzen. Hier einmal ein paar sehr eindrucksvolle Kombinationen:

Bei Entzündungen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und auch Rheuma nutzt man das Schüßler-Salz Nr. 1, das Calcium fluoratum D12, dieses hält die Gelenke, das Bindegewebe und auch die Haut elastisch. Dazu trinkt man dann einen Tee aus Weidenrinde, diese wirkt entzündungshemmend und hilft auch bei Muskelverspannungen sowie auch Kopf- und Gliederschmerzen. Man gibt einfach morgens fünf Tabletten des Salzes Nr. 1 in den Weidenrinden-Tee, einfacher geht es nicht.

Das Schüßler-Salz Nr. 2, Calcium phosphoricum D6, wird mit der Hagebutte kombiniert. Angewandt wird diese Kombination bei Arthrose, Gicht und auch Osteoporose. Nr. 2 ist gut geeignet, um die Knochen zu stärken. Die Hagebutte, und hier vor allen Dingen die Kerne, kräftigt die Gelenke, und zudem schwemmt sie auch Harnsäure aus. Morgens gibt man einfach fünf Tabletten in den Hagebutten-Tee. Hier sollte man sich Tee mit Kernen besorgen, es gibt ihn in der Apotheke zu finden.

Die Kombination Nr. 3, Ferrum phosphoricum D12 und Brennnessel wird bei Gicht und Entzündungen angewandt. Durch Nr. 3 wird das Immunsystem angeregt, und es hilft auch gut bei akuten Entzündungen. In der Brennnessel ist kräftigendes Eisen enthalten, und sie wirkt auch blutreinigend. Zudem fördert sie die Ausscheidung von Harnsäure. Am besten nimmt man morgens vorbeugend zwei Tabletten. Treten akute Beschwerden auf, dann nimmt man je zwei Tabletten in drei bis vier Tassen Tee jeden Tag. Wenn man damit eine Kur machen möchte, gibt man für vier bis sechs Wochen morgens jeweils fünf Tabletten in den Tee.

Nr. 4 und Kamille, dies nutzt man bei Entzündungen im Mund, Verdauungstrakt und auch den Atemwegen. Das Kalium chloratum D6, Salz Nr. 4, stärkt sehr gut die Schleimhäute. Kamille wirkt dazu entzündungshemmend, und zwar bei allen Schleimhautproblemen. Einmal am Tag sollte man fünf Tabletten nehmen, und zwar zu jeder Zeit.

Nervosität, Bauchkrämpfe, Blähungen und Stress-Symptome sowie auch Schlafstörungen, das ist das Einsatzgebiet der Kombination Nr. 5, Kalium phosphoricum D6, und der Melisse. Nr. 5 kräftigt sowohl die Psyche als auch die Nerven. Die Melisse wirkt beruhigend und löst auch Krämpfe, auch bei Stress und Nervosität hilft die Melisse weiter. Vor dem Mittagessen sollte man fünf Tabletten in den Tee geben.

Kalium sulfuricum D6, die Nr. 6, wird in Kombination mit Löwenzahn bei Leber- und Gallenproblemen eingesetzt. Nr. 6 unterstützt die Entgiftung, und der Löwenzahn fördert das Entschlacken über die Leber, Nieren und Galle. Abends fünf Tabletten im Tee einnehmen.

Salz Nr. 7, Magnesium phosphoricum D6, hilft mit der Pfefferminze bei Spannungskopfschmerzen und Krämpfen. Nr. 7 ist das Salz für die Muskeln und auch Nerven, es löst auch Krämpfe. Ebenfalls entkrampfend wirkt die Pfefferminze, beispielsweise in Muskeln, Verdauungstrakt und auch Unterleib. Auch hier abends fünf Tabletten im Tee einnehmen. Treten akute Beschwerden auf, dann kann man auch zehn Tabletten in den Tee geben.

Natrium chloratum D6 ist das Salz Nr. 8, es hilft mit Salbei bei Mund- und Rachenentzündungen, Galleproblemen und auch Durchfall. Durch Nr. 8 wird der Flüssigkeitshaushalt reguliert.

Der Salbei hemmt die starke Schweiß- und Speichelbildung und auch Durchfälle, gleichzeitig regt er den Gallefluss an. Hier vormittags fünf Tabletten in den Tee geben.

Gicht, Verdauungsprobleme und Gelenkentzündungen ist das Einsatzgebiet von Nr. 9, Natrium phosphoricum D6, und Ingwer. Durch Nr. 9 wird der Stoffwechsel gefördert. Dazu entgiftet der Ingwer, er entsäuert und harmonisiert den Verdauungstrakt. Hier sollte man wieder abends fünf Tabletten in den Tee geben.

Nr. 10, Natrium sulfuricum D6, und die Schafgarbe werden gerne bei Magen-Darm-Galle-Störungen und auch Blähungen eingesetzt. Beide regen die Ausscheidungsvorgänge an, und sie harmonisieren den gesamten Magen-Darm-Bereich. Abends fünf Tabletten im Tee einnehmen.

Zu guter Letzt gibt es noch das Nr. 11, Silicea D12, und den Ackerschachtelhalm. Diese Kombination wird sehr gerne eingesetzt bei Hauterkrankungen, Gicht, Rheuma, Entzündungen und auch chronischen Wunden. Das Salz Nr. 11 stärkt die Haut und auch das Bindegewebe, der Ackerschachtelhalm wirkt durchspülend und hilft bei einer kranken Haut und auch Entzündungen. Ebenfalls abends fünf Tabletten in den Tee geben.

November 9th, 2015 | Leave a Comment

Schneegehen – auch das ist eine Therapieanwendung

Schneegehen – Tippfehler, Kinderspiel, Therapie oder Spurensuche? Der Begriff Schneegehen ist nicht jedermann geläufig, und man kann sich Verschiedenes darunter vorstellen, tatsächlich versteht man hierunter eine Therapieanwendung.

Weit verbreitet und bekannt ist das Wasser- oder Tautreten nach Kneipp, dieses wird dann im Winter als Schneegehen durchgeführt, es handelt sich hierbei um eine Behandlungsmethode im Rahmen der Hydrotherapie.

Entdeckt hatte der Pfarrer Sebastian Kneipp im 19. Jahrhundert die positive Wechselwirkung vom warmen und kalten Wasser an seinem eigenen Körper, als er sich durch Bäder in der kalten Donau von einer damals meist tödlich verlaufenden Lungentuberkulose erholte. Diese besondere Wasserwirkung faszinierte ihn, und er probierte immer neue Möglichkeiten der Anwendung auch bei anderen Krankheiten. Er fand heraus, dass die Gesundheit auf 5 Säulen basiert: gesunde Ernährung, Einsatz von Heilpflanzen, viel Bewegung, bewusste Lebensführung und die Wechselwirkung des Wassers. Um den Einklang zwischen diesen 5 Säulen zu erreichen, werden besondere Kneipp-Kuren stationär angeboten, was in der heutigen stressplagten Zeit für die meisten Menschen eine bewusstere Lebensführung hervorruft.

Im Rahmen der Wechselwirkung des Wassers wird neben Voll- und Teilbädern, Güssen, Waschungen, Wickeln, Wassertreten oder Taulaufen auch Schneegehen durchgeführt. Am häufigsten werden die speziellen Wasserbehandlungen bei Durchblutungsstörungen und Migräne empfohlen, eignen sich aber auch hervorragend zur Stärkung des Immunsystems und der Abwehrkräfte. Die Besonderheit der Behandlung nach Kneipp besteht im Wechsel von kalt und warm, der thermische Reiz beeinflusst das vegetative Nervensystem und trainiert das Gefäßsystem, Durchblutung, Kreislauf und Stoffwechsel werden angeregt und Venen gekräftigt.

Zu den Kneippschen Anwendungen gehören natürlich auch die Saunagänge, die man im Winter, wie in Skandinavien üblich, mit Schneegehen oder Eisbädern verbinden kann. Das Schneegehen ist gegenüber Wassertreten mit mehr Umsicht anzuwenden. Beim Wassertreten wird empfohlen, ca. 30 Sekunden mit jedem Bein abwechselnd im Storchgang in das kalte Wasser einzutauchen und diese Intervalle häufiger zu wiederholen.

Anders ist es beim Schneegehen: hier sollte man nur wenige Sekunden barfuß im Schnee verbleiben, eine Runde von zwei Metern ist absolut ausreichend, und spätestens wenn ein Schmerzgefühl durch die Kälte einsetzt muss man sofort aufhören. Die Füße sollen sich anschließend mithilfe von warmen Strümpfen wieder regenerieren.

Bei Nierenleiden und fortgeschrittener arterieller Gefäßerkrankung sollte der Arzt vor dem Schneegehen befragt werden, hier bestehen ärztlicherseits oft Bedenken. Das Schneegehen setzt natürlich frischen Schneefall voraus damit man sich nicht verletzen kann. Wer besonders mutig ist, kann sich anstelle des Gehens natürlich auch kurz im Schnee wälzen oder mit Schnee abreiben lassen, für viele Saunabesucher ist dieses ein besonderes Highlight des Winters auf das man sich schon lange freut.

Abgesehen von der besonderen Wirkung des barfüßigen Schneegehens ist dieses natürlich auch mit Schuhen zu empfehlen für ausgedehnte Spaziergänge in der friedlichen weißen Umgebung. Oder als Spiel für Kinder zur Spurensuche oder .. oder.. oder. Auch die frische Luft bei winterlichen Temperaturen ist gesundheitsfördernd und stärkt die Abwehrkräfte.

November 5th, 2015 | Leave a Comment

Homöopathie für die menschlichen Schwachstellen

Rückenschmerzen, Erkältung oder auch Kopfweh – immer mehr Menschen leiden darunter. Aber es gibt auch immer mehr Menschen, die dagegen nicht mehr nur Medikamente nehmen möchten. Daher rückt die Homöopathie für solche Menschen immer mehr in den Fokus. Hier gibt es eine sanfte Hilfe für Beschwerden, die immer wiederkommen.

Wenn das Herz aus dem Takt ist, dann bieten sich folgende Mittel aus der Homöopathie an:

Glonoinum (Nitroglycerin) ist in der Lage, das Herz zu beruhigen, wenn es übermäßig flattern und klopfen sollte. Oft fühlt sich das an, als wenn man keine Luft mehr bekommen würde. Auch wenn man den Herzschlag im ganzen Körper fühlt, sogar bis in die Fingerspitzen, ist dieses Mittel sehr gut geeignet.

Spigella, also Wurmfarn, verordnen die Homöopathie-Ärzte, wenn eine Herzbeutel-Entzündung vorliegt. Aber auch allgemeine Herzschmerzen, die man für gewöhnlich auf der linken Seite spürt, können damit behandelt werden. Oft fällt in einem solchen Fall das Atmen schwer. Es kann auch sein, dass durch Erschütterung und auch bei Berührung eine Verschlimmerung der Schmerzen auftritt.

Die wichtigste Erste-Hilfe-Arznei für das Herz ist Aconitum, der Sturmhut. Aconitum D12 sollte man immer bei sich haben. Gerade bei Kreislaufbeschwerden oder auch Schock können fünf Globuli die dann auftretenden Symptome schnell lindern, wie beispielsweise Herzrasen, schneller Puls oder auch Angst.

Wenn man unter Herzklopfen oder auch Herzrasen leidet, dann hilft hier ein großes Glas kaltes und stilles Wasser weiter. Man sollte es zügig trinken, denn der Kältereiz beruhigt den Herzschlag.

Kopfschmerzen sind immer sehr unangenehm. Aber es müssen nicht immer Schmerzmittel sein. Sehr gut helfen bei Kopfweh im Stirnbereich kann Iris. Oft bekommen die betroffenen Menschen dieses Kopfweh, wenn sie zu viel gearbeitet haben, aber auch wenn eine Erkältung im Anflug ist oder man sich ärgert.

Bei pulsierenden Kopfschmerzarten mit Herzklopfen und rotem Gesicht ist Belladonna sehr gut, die Tollkirsche.

Wenn man das Gefühl hat, als ob sich ein Metallring um den Kopf gelegt hätte, sollte man Gelsemium, den gelben Jasmin, nutzen. Meistens erstreckt sich dieser Schmerz von der Schläfe bis zum Ohr, und er tritt oft bei Nebel oder feuchtem Wetter auf oder verschlechtert sich dann.

Auch Rückenprobleme gibt es unterschiedlicher Art. Bei stechenden Schmerzen im Nacken oder auch zwischen den Schultern kann man von einer Fehlbelastung oder auch Überlastung ausgehen. Dann hilft Pulsatilla weiter, die Küchenschelle. Diese lindert die Schmerzen.

Bei Spannungsgefühlen im Nacken ist Aurum, also Gold, empfehlenswert. Das fühlt sich oft so an, als wenn die Muskeln verkürzt wären. Im Lendenbereich kann sich solch ein Schmerz auch als Lähmungsgefühl bemerkbar machen.

Bei allen Arten von Rückenschmerzen, also Verrenkungen, Verspannungen, Verheben oder Verliegen hilft Rhus toxicodendron, der Giftsumach, weiter. Diese Schmerzen sind dann meistens stechend und können oft zunehmen, sobald man den betroffenen Körperteil herabhängen lässt.

Jetzt ist ja wieder die klassische Erkältungszeit, daher sollen hier auch ein paar Mittel gegen Erkältung erwähnt werden. Wenn die Stimme weg ist und die Heiserkeit sich breitgemacht hat, dann hilft Phosphorus weiter, das ist gelber Phosphor. Man sollte dieses Mittel verwenden, wenn einem im Brustbereich heiß ist, oder auch wenn man gleichzeitig Beklemmungen in der Brust spürt.

Bei Husten hat sich Drosera, der Sonnentau, bewährt. Eine heisere Stimme wird dadurch schnell wieder hell. Und auch das oft auftretende und sehr lästige Fremdkörpergefühl im Hals verschwindet.

Selbst ein starker Schnupfen lässt sich wunderbar mit Staphisagria, dem blauen Rittersporn, kurieren.

Bei verstopfter Nase setzt man eher auf Luffa D6. Diese Tropfen oder auch Globuli sind sogar in der Lage, das Nasenspray zu ersetzen. Daher kann man es auch bestens nutzen, wenn sich Menschen von diesen Nasensprays entwöhnen wollen.

November 4th, 2015 | Leave a Comment

Makko-Ho – effektive Stärkung der Meridiane

Die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM, die, wie der Name schon sagt, seit vielen Jahrhunderten in China und anderen ostasiatischen Ländern verbreitet ist, lässt sich auf ihrem Vormarsch in westliche Länder nicht mehr aufhalten.

Wichtige Grundlage zum Verständnis dieser ganzheitlichen, natürlichen Medizin und ihrer Praktiken ist das Anerkennen der Lebensenergie Qi (neu auch Ki geschrieben), die unseren Körper innerhalb bestimmter Linien durchfließt, die Meridiane genannt werden. Stauungen und Blockaden innerhalb dieser Meridiane behindern den Energiefluss und erzeugen so Krankheiten und Beschwerden.

Die Harmonisierung des Energieflusses kann auf verschiedenen Wegen erreicht werden. Einige davon erfordern die Anwendung durch einen Therapeuten, andere Therapien und Übungen lassen sich mit ein wenig Anleitung allein durchführen und ermöglichen so die Eigentherapie, die innerhalb der TCM als sehr effektiv geschätzt wird. Viele spezialisierte Wellness Hotels in ganz Deutschland bieten heute TCM an, und dort kann man auch diese Makko-Ho Übungen erlernen.

Zur Stärkung der Meridiane zum Beispiel gibt es die so genannten Makko-Ho Übungen, die mit einfachen Dehnungen die Energiebahnen stimulieren und Verspannungen lösen. Zur Durchführung der Übungen sollte man sich bequem kleiden und sich in eine ruhige Umgebung zurückziehen. Der Körper sollte warm sein, eine Aufwärmphase ist aber nicht erforderlich. Die Gesamtdauer aller Übungen liegt bei etwa 20 Minuten. Wichtig ist, alle Dehnungen nur bis zu dem Grad auszuüben, der angenehm und schmerzfrei ist!

Begonnen wird mit der Dehnung des Meridians, der Dickdarm und Lunge tangiert. Mit schulterbreit gestellten Beinen verschränkt man bei geradem Stand die Daumen hinter dem Rücken und streckt die Zeigefinger heraus. Nun beugt man sich langsam nach vorn und hebt die Arme dabei hinter dem Rücken an. Einige tiefe Atemzüge lang wird diese Position gehalten, dann werden die Daumen gewechselt, und es wird noch einmal auf die gleiche Weise gedehnt.

Um den Magen-Milz Meridian zu stimulieren hockt man sich auf die Fersen, umfasst diese mit den Händen und lehnt sich nach hinten, bis Oberschenkel und Leiste spürbar gedehnt werden. Auch diese Position wird einige Atemzüge lang gehalten und auf jeden Fall nur so weit ausgeführt, wie die eigene Beweglichkeit es schmerzfrei zulässt.

Die nächste Übung harmonisiert den Energiefluss Herz-Dünndarm. Man hockt mit angezogenen Knien und geradem Rücken auf dem Boden, lässt die Knie dann nach außen fallen und zieht sich durch umfassen der Füße mit den Händen nach vorn, bis die Dehnung im Unterbrauch spürbar wird. Der Rücken sollte möglichst gerade bleiben. Die Position wird einige Atemzüge lang gehalten.

Blase und Niere energetisiert man, in dem man mit geradem Bein sitzend die Zehen umfasst und den Oberkörper nach vorn zieht. Setzt man sich im Schneidersitz, umfasst mit überkreuzten Armen die Knie und beugt sich mit rundem Rücken nach vorn, werden der Herz-Kreislauf-Meridian und der Dreifache Erwärmer stimuliert.

Um die Gallenblase zu harmonisieren setzt man sich mit geradem Bein auf den Boden und spreizt zu einer weiten Grätsche. Die Finger werden über dem Kopf verschränkt, die Handflächen nach außen gedreht. Nun beugt man sich zunächst zur linken Seite, hält diese Position ein paar Atemzüge lang und wechselt dann zur rechten Seite. In der gleichen Position beugt man sich abschließend mit geradem Rücken nach vorn und erzielt so die Stimulation des Leber-Meridians.

November 3rd, 2015 | Leave a Comment

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