Safari in Tansania – hautnah mit wilden Tieren in Afrika

Eine unendliche Weite, Steppe, Rudel und Herden wilder Tiere, das ist Safari in Tansania, einem Land in Afrika, das dreimal so groß ist wie Deutschland und nur halb soviel Einwohner hat.

Tansania ist nicht nur Serengeti (endloses Land) mit ausgedehnten Grassteppen, in der Küstenebene gibt es tropische Vegetation, im Süden ein Hochplateau, im Norden den Viktoriasee und durch das Land zieht sich der Ostafrikanische Graben, ein Vulkanmassiv mit Bergen über 5.000 m Höhe.

Auch die traumhafte Insel Sansibar gehört zu Tansania. Aber Touristen verbinden mit Tansania eine Safari durch die Halbwüste und in Feucht- und Trockensavannen mit Baobab-Bäumen und Schirmakazien um die „Big Fives“ zu sehen: Löwe, Leopard, Nashorn, Büffel und Elefant.

In Tansania gibt es nicht weniger als 14 offizielle Nationalparks, der bekannteste ist zweifellos der Serengeti-Nationalpark im Nordwesten des Landes. Auf fast 15.000 km² erstreckt sich die baumarme Savanne, seit 1981 Weltnaturerbe der UNESCO und Biosphärenreservat. Hier kann sich die Natur weitgehend ungestört entfalten, und der Mensch kann dieses beobachten. Mehr als 1,5 Millionen pflanzenfressende Tiere und tausende von Raubtieren leben in der Serengeti. Besonders spektakulär ist eine Safari Ende Februar, wenn Millionen Gnus und Zebras sich mit ihren Jungen auf den Weg machen.

Das Zentrum des Safari-Tourismus ist Arusha im Nordosten des Landes. Von hier starten die meisten Touren mit einem Geländewagen in Kleingruppen in den Tarangire Nationalpark. Bereits auf der Fahrt kommt bei den ersten Begegnungen mit Zebras, Warzenschweinen und Impalas Begeisterung auf, die sich beim Anblick der mächtigen Affenbrotbäume und riesigen Elefantenherden, die sich in atemberaubender Landschaft präsentieren, nochmals steigert. Am Tarangirefluss kann man ganzjährig die Tiere, manchmal auch Kudu und Oryxantilope, beim Trinken beobachten und eine artenreiche Vogelwelt erleben.

Besonders interessant sind bei einer Safari auch die Unterkünfte. Obwohl man wählen kann zwischen Camping im Zweipersonenzelt und eigenem Schlafsack, in Tended Camps (Wohnzelten) oder einer Lodge, man ist nachts fernab der Zivilisation und genießt die Natur mit allen fremden Geräuschen hautnah, zusammen mit dem Guide und einem Koch, der nur für die Gruppe da ist. Beliebt ist die Weiterfahrt zum Lake Manyara Nationalpark. Hier findet man eine üppige Vegetation vor, tropische Wälder mit Mahagoni- und Feigenbäumen. Besonders Giraffen, Elefanten, Zebras, Antilopen, Flusspferden und Affen genießen diesen wunderschönen Park. Auch die berühmten Manyara Löwen mit ihren außergewöhnlichen Kletterkünsten verstecken sich hier in den Bäumen.

Man kann hoffen, dass der Guide sie entdeckt und für einen Fototermin stoppt.

Nach Fahrten durch endloses trockenes Land steil bergauf kommt man vom Lake Manyara Nationalpark in das Kraterhochland mit einem traumhaften Blick über Lake Manyara und Massai-Ebene. Bei einer Pirsch durch den Serengeti werden die „Big Five“ gesucht und viele Tiere beobachtet, bevor die Fahrt zum Ngorongoro Krater fortgesetzt wird, der als Garten Eden bekannt ist. Hier kann man vom Kraterrand 700 m tief zur bewachsenen Sohle mit einem Durchmesser von 17 – 21 km hinunterfahren und unglaublich viele Säugetiere, auch Antilopen, Gazellen, Hyänen, Leoparden und Flusspferde sowie auch Beutegreifer beobachten. Für die Vielfalt Tansanias ist jeder Urlaub zu kurz.

 

Mai 31st, 2015 | Leave a Comment

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