Wie kommt man an eine Kur – Tipps für die Gesundheit

Wer möchte es nicht, der Gesundheit einmal wieder etwas auf die Sprünge helfen? Wohl die meisten. Eine Kur ist hier immer eine gute Möglichkeit. Und wenn noch dazu eine Kur wirklich medizinisch notwendig ist, dann kann man davon ausgehen, dass die Voraussetzungen für eine Genehmigung sehr gut sind. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Kuren, zum einen die Vorsorge und zum anderen die Reha. Die Vorsorge-Variante soll Beschwerden lindern und eine drohende Krankheit rechtzeitig verhindern helfen. Spezielle Reha-Maßnahmen stehen auf dem Programm nach schweren Erkrankungen oder auch nach einem Herzinfarkt oder Operation. Und auch diese Varianten werden noch einmal gegliedert.

Zum einen gibt es ambulante Kuren, die meistens für die Vorsorge genutzt werden. Dabei wohnt man in einem staatlich anerkannten Kurort und wird im örtlichen Kur- oder auch Gesundheitszentrum behandelt. Bei dieser Art von Kur übernimmt die Krankenkasse in der Regel die Behandlungen und auch Heilmittel, der Rest muss vom Kurgast selbst bezahlt werden. Wichtig ist hier zu beachten, dass Arbeitnehmer für eine solche ambulante Kur meistens Urlaub nehmen müssen.

Die nächste Variante ist die ambulante Rehabilitation. Diese kommt in Frage, wenn man in der Nähe eines Reha-Zentrums wohnt und zur Behandlung dorthin fahren kann.

Dann gibt es noch stationäre Kuren, dies sind meistens Rehabilitations-Kuren. Bei dieser Art von Kur werden von der Kasse die Unterbringung, die Behandlung und je nach Kasse auch schon einmal die Fahrtkosten übernommen.

Zusätzlich gibt es noch eine spezielle Form der Kur für Eltern im Angebot. Für alle Elternteile, die sich durch den ganz alltäglichen Familienalltag zu sehr belastet fühlen und zudem noch eine gesundheitliche Beeinträchtigung aufweisen, empfiehlt sich eine Mutter/Vater-Kind-Kur.

Die Chancen auf eine Vorsorge oder Reha stehen nicht schlecht, wenn bereits alle therapeutischen Maßnahmen vor Ort bereits ausgeschöpft wurden. Allerdings wird eine stationäre Reha nur genehmigt, wenn die ambulante nicht ausreichend ist. Allgemein ist es so, dass man alle vier Jahre eine Kur beantragen kann.

Den nötigen Antrag für eine Kur füllt der behandelnde Arzt aus, und er reicht ihn auch bei der Krankenkasse ein. Wenn eine Kur nach einer Operation oder nach einem Krankenhausaufenthalt notwendig ist, dann hilft auch der Sozialdienst des Krankenhauses bei dem Antrag.

Ein Tipp noch – mittlerweile genehmigen immer mehr Krankenkassen eine Kur im EU-Ausland. Das ist so, weil diese Kuren in der Regel weitaus günstiger sind als in Deutschland. Ein Kururlaub Polen ist sehr beliebt geworden in der letzten Zeit, und das liegt nicht nur an den günstigen Preisen. Auch die Kurorte, viele liegen direkt an der polnischen Ostsee, sind bestens für eine solche Kurreise geeignet. Hier hat man neben den Kuranwendungen auch noch die Möglichkeit, sich am Strand zu vergnügen oder einen langen Strandspaziergang zu machen.

Die besten Ansprechpartner für weitere Infos zu dem Thema sind immer der Arzt, die Krankenkasse oder auch die Rentenversicherung.

Tags: , , , , Dezember 9th, 2015 Posted in Kurreisen

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