Wellness anstatt Wildnis in Kanadas Südosten erleben

Eigentlich ist Kanada mehr als Reiseziel für Abenteurer bekannt. Aber das hat sich mittlerweile geändert. Auch für Liebhaber von Spas, Shopping und intakter Umwelt ist Kanada nun ein attraktives Reiseziel geworden.

Das „Spa Eastman“ ist ein gutes Beispiel dafür, was man im Bereich Wellness in Kanada alles erleben kann. Da knistert ein romantisches Kaminfeuer im Ruheraum dieses Hauses, und durch die bodentiefen Fenster eröffnet sich dem Wellness-Gast ein wunderbarer Blick auf die bunte Weite der Eastern Townships, die ganz weit hinten am Horizont in den amerikanischen Bundesstaat Vermont übergehen.

Hier kann man sogar Weißwedelhirsche entdecken, die sich aus dem Buschwerk auf den Rasen des Wellness-Spas vor der Terrasse wagen. Dies ist eine ganz reale Idylle für dieses Land, wo schon der Garten eines Spas eine Größe von ganzen 370 Hektar hat.Dieses Spa-Hotel ist eines der vielen, die sich rund um Montreal finden lassen. Es ist sehr professionell geführt und befindet sich eine gute Autostunde von Montreal entfernt. In einem Land wie Kanada ist das nun wirklich nicht weit.

Die Betreiberin dieses Spas, Jocelyna Dubuc, gründete bereits vor 32 Jahren als absolute Pionierin diesen Betrieb. Viele nationale und auch internationale Auszeichnungen hat sie mittlerweile schon dafür erhalten. Außerdem hat sie sehr viele Impulse für andere gesetzt, die ihrem Beispiel folgten. Hier wird immer peinlich genau auf den Umweltschutz geachtet, und das in allen Bereichen. Auch eine hervorragende und auch gesunde Küche wird hier angeboten.

Die recht dicht besiedelten Eastern Townships, eigentlich eine Seltenheit in Kanada, zeichnen sich hauptsächlich durch freundliche Menschen und viel Charme aus. In Magog legen Autofahrer sogar eine Vollbremsung hin, wenn ein Fußgänger die Straße überqueren möchte, und das Ganze sogar mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Das kann man sich zwar in Deutschland überhaupt nicht vorstellen, aber es ist wirklich so. Die Natur, für die Kanada berühmt ist, wird sorgsam gepflegt. Diese Gegend ist für alle vollkommen richtig, die keine Lust haben, wochenlang allein zu sein und niemanden zu sehen.

Auch Montreal selber ist immer einen Ausflug wert. Hier sollte man sich nicht nur das historische Viertel anschauen, sonder auch das Viertel Westmount. Hier lebt nicht nur der Ex-Premier von Kanada, Brian Mulroney, sondern auch Tommy Hilfiger hat hier eine Villa. Schöne Boutiquen bieten unter anderem Edel-Secondhand-Mode an, hier kann man Schnäppchen machen, denn sie liegen oft weit unter dem europäischen Preis. Wer mehr kanadische Historie schnuppern möchte, der besucht Niagara-on-the-Lake. Dieses Städtchen am Ontario-See hat gerade einmal 10000 Einwohner und liegt nahe bei den berühmten Niagara-Fällen. Es ist ein absoluter Touristenmagnet durch seine hübsche Architektur und auch die heimelige Atmosphäre.

Gerade jetzt zur Weihnachtszeit lohnt sich ein Besuch im Shop „Just Christmas“. Nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern das ganze Jahr über kann man hier Baumschmuck in tausenden von Variationen finden. Auch Lichterketten und Figuren gibt es hier. Der Hauptanziehungspunkt sind aber natürlich die Niagarafälle. Wer besonders atemberaubende Ausblicke haben möchte, der bucht einen Helikopter-Flug oder auch eine Schifffahrt, denn so kommt man wirklich nahe genug an die Fälle heran. Am eindrucksvollsten ist die Landschaft natürlich, wenn sie in die wunderbare Färbung des Indian Summer getaucht ist. Dies ist am spektakulärsten anzusehen im Oktober. Richtig kalt ist es hier eigentlich nur im Winter. Und auch die Weine aus dieser Region sind berühmt. Kanada hat weitaus mehr zu bieten als Einsamkeit und Blockhütten.

Tags: , , Dezember 11th, 2015 Posted in Nordamerika

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