Vielseitig anwendbar – das Heilkraut Petersilie

Die meisten kennen die Petersilie sicherlich nur als Gewürz in der Küche, wo sie unterschiedlichen Gerichten den letzten Pfiff bringt, oder auch im Salat für die nötige Würze sorgt. Aber die Petersilie kann noch viel mehr,

sie ist auch wunderbar als Naturmedizin geeignet.

Beispielsweise ist die Petersilie auch bestens geeignet, um die Nieren durchzuspülen. Beide Petersilie-Sorten, also die glatte oder auch die krause Petersilie, liefern einen sehr hohen Anteil an ätherischen Ölen und auch Flavonoiden. Diese Stoffe sind bestens geeignet, um die Nierentätigkeit anzuregen. So kann dies auch als Durchspülungs-Therapie genutzt werden bei Nierengrieß und auch bei einer Blasenentzündung. Am besten nutzt man die Petersilie dafür als Tee. Man überbrüht einfach zwei Teelöffel getrocknetes Kraut mit 150 ml Wasser. Dann den Tee für zehn bis fünfzehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Anschließend dann abseihen. Man sollte hier täglich zwei bis drei Tassen frischen Tee trinken, und dazu auch noch reichlich Wasser.

Die Petersilie kann auch sehr gut genutzt werden, um das Herz zu stärken. Die Petersilie entwässert, und zugleich wird auch noch die Durchblutung gefördert. So wird dann auch vor allen Dingen der Herzmuskel viel besser mit Nährstoffen und auch Sauerstoff versorgt. Man kann sich beispielsweise einen schönen Honig-Petersilien-Wein herstellen. Dafür lässt man zwei Bund Petersilie mit zwei Esslöffeln Weinessig für fünf Minuten leicht köcheln. Dann gibt man 100 Gramm Bio-Honig und auch einen Liter Weißwein dazu und lässt das Ganze weitere fünf Minuten weiter köcheln. Dann die Flüssigkeit versieben und in gut verschließbare Flaschen abfüllen. Im Kühlschrank kann man diesen Heilwein dann bis zu sechs Wochen halten. Über vier bis sechs Wochen sollte man davon zwei Mal am Tag je ein Likörglas voll trinken, und zwar nach dem Essen.

Sogar gegen Pickel wirkt die Petersilie sehr gut. Durch das ätherische Öl und auch die Vitamine C und E wird die Haut gereinigt und gestärkt. Dadurch kann die Petersilie sehr gut helfen bei unreiner und fettiger Haut und auch bei Pickeln. Am besten stellt man sich dafür ein Gesichtswasser her. Man lässt in einem Schraubglas einen Bund Petersilie mit 100 ml 70-prozentigem Alkohol aus der Apotheke für zehn Tage ziehen. Danach dann abseihen und mit 300 ml destilliertem Wasser aus der Drogerie auffüllen. Gibt man es in den Kühlschrank, dann ist das Gesichtswasser für ein halbes Jahr haltbar. Es wird jeden Morgen und jeden Abend angewandt, und anschließend sollte man mit klarem Wasser nachspülen.

Bewährt hat sich die Petersilie auch bei Blähungen und Völlegefühl. Die Gerbsäure aus der Petersilie und auch das ätherische Öl fördern die Verdauung. Gleichzeitig wird auch die Magenschleimhaut beruhigt, und im Darm werden Gasblasen aufgelöst, die dann Blähungen verursachen könnten. Petersilie auch verhindern, dass diese überhaupt entstehen. Vor allen Dingen Hülsenfrüchte wie Bohnen sollte man auf jeden Fall reichlich mit Petersilie würzen.

Auch bei Gemüse wie Kohlrabi und Möhren sieht das nicht anders aus. In Salaten kann Petersilie Verdauungsproblemen vorbeugen, und bei stärkeren Beschwerden hilft auch der Tee weiter.

Auch für gereizte Augen kann Petersilie eine Beruhigung bringen, beispielsweise wenn man lange am Computer gearbeitet hat. Durch die Kraft der Petersilie werden müde und gerötete Augen erfrischt, und auch geschwollene Augen profitieren dadurch. Man stellt sich dafür einfach einen Heilsud her. Man brüht dafür einen Bund Petersilie mit 250 ml Wasser auf. Das dann für mindestens drei Stunden stehen lassen. Diesen abgekühlten Sud kann man dann für zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren, wenn man ihn gut verschließt. Am besten taucht man ein gefaltetes Taschentuch ein und legt dieses für zehn Minuten auf die geschlossenen Augen. Anschließend dann noch mit klarem Wasser nachspülen.

Tags: , , , Dezember 8th, 2015 Posted in Naturheilmittel

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