Verwöhnende Massagen mit Stempeln und Steinen

Sie zählen zu den bereits uralten und klassischen Naturheilverfahren, die Wärmebehandlungen in Form von entspannenden Massagen. Mittlerweile ist es auch so, dass sich sehr viele unterschiedliche Varianten dieser ganzheitlichen Massage entwickelt haben. Deren Ziel ist es dann aber nicht unbedingt, sich ausschließlich zu konzentrieren auf den körperlichen Zustand, sondern dabei wird der Mensch ganzheitlich betrachtet als Einheit von Seele, Körper und Geist.

Besonders die Massagen mit heißen Steinen oder auch Kräuterstempeln haben sich sehr schnell in der ganzen Welt verbreitet. Ihre Wurzeln reichen aber sehr weit zurück, und zwar weit über zweitausend Jahre. Diese beiden Massageformen waren bekannt unter anderem in der chinesischen Medizin sowie auch bei den indianischen und auch hawaiianischen Schamanen. Durch Aufzeichnungen aus Asien kann belegt werden, dass diese Behandlungen mit den Kräuterstempeln wirklich nichts Neues sind, sondern sogar bereits schon vor Christi Geburt durchgeführt worden sind. Der Ursprung von den Massagen mit den heißen Steinen dürfte wohl in Tibet, im alten Nepal und auch in Westchina liegen. Heute nutzen sehr viele Menschen diese altbewährten Massagen beispielsweise bei einem ausgiebigen Wellness Wochenende in Deutschland.

Bei der Santai-Kräuterstempel-Massage nutzt man das kostbare Wissen rund um die Wirkung und die Verwendung von Heilkräutern. Diese Kräutermischung, die ganz individuell zusammengestellt wird, wird dann mit einem feinsten Seidentuch umwickelt. Indem man die Stempel über Wasserdampf erwärmt entlockt man diesen Kräutern ihre Duftstoffe und auch Wirkstoffe. Diese Wärme und auch die Kraft der Kräuter verbinden sich dann zu einem wunderbaren Wirkstoffpaket, welches die Durchblutung fördert, die Selbstheilungskräfte aktiviert und auch den Stoffwechsel anregt. Auch alte Hautpartikel werden abgetragen und die Neubildung der Zellen somit angeregt. Gleichzeitig werden so auch noch die Feuchtigkeitsdepots der Haut aufgefüllt. Auch das Bindegewebe wird gefestigt, und nach der Massage fühlt sich die Haut richtig schön samtweich an.

Diese Massage beginnt mit einer Salbung, die sehr sanft ist, und zwar von Gesicht, Dekolleté und Hals. Dazu wird ein handwarmes Öl verwendet. Anschließend wird dann mit den Kräuterstempeln zuerst das Dekolleté ganz sanft angetippt, und wenn die Stempel dann eine hautfreundliche Temperatur erreicht haben, dann werden das Dekolleté, das Gesicht und der Hals mit sanften kreisenden Bewegungen massiert. Danach folgen dann recht leichte, ziehende und streichende Bewegungsphasen entlang der Lymphbahnen.

Während der gesamten Behandlung werden die Kräuterstempel mehrmals wieder in warmem Öl auf die richtige Temperatur gebracht. Während dieser Zeit ist es dann so, dass mit der Hand sanfte Massagegriffe ausgeführt werden. Diese lassen dann die Inhaltsstoffe aus den Kräuterstempeln noch etwas tiefer in das Gewebe eindringen. Sehr gut kombinieren kann man diese Santai-Gesichtsmassage mit warmen Kräuterkompressen, einer Kräutermaske und auch einem Kräuterpeeling. Dieses wird auch sehr oft als komplettes Paket angeboten.

Bei der Hot-Stone-Massage ist es so, dass sie eine Vielzahl an Körperprozessen aktiviert. Hier gibt es eine Kombination aus der Urkraft der Steine, Massage und auch Wärmebehandlung. Dies beruhigt, entspannt, steigert die Durchblutung und fördert zudem auch gleich noch die Stoffwechselprozesse im Gewebe. So werden dann Muskelverspannungen gelöst und somit auch Schmerzen gelindert.

Auf der seelischen und auch geistigen Ebene trägt diese Hot-Stone-Massage dazu bei, dass man wirklich entspannen und auch loslassen kann. Das ist so, weil durch die Massage energetische Blockaden gelöst werden. Man erreicht dies, indem man die Meridiane und auch die Chakren des Körpers mit einbezieht. Traditionell verwendet man für diese Hot-Stone-Massage Basaltsteine, und deren Wirkung beruht auf der Farbe, den darin enthaltenen Mineralstoffen, der Entstehungsgeschichte und auch der Kristallstruktur.

Diese schwarzen Basalt-Lavasteine werden entweder in einem Wasserbad oder auch in einem Wärmegerät erwärmt, und zwar auf 50 bis 60 Grad. Dann werden sie eingeölt und anschließend aufgelegt. So erzielt man dann eine vollständige Durchwärmung des Körpers.

Mit diesen Steinen arbeitet man auch an den Energiezentren des Körpers. Wenn man die Steine auf diesen Energiezentren platziert, also beispielsweise an Händen, Stirn, Füßen, Nacken, Solarplexus und auch Bauch, dann sind sie in der Lage, ihre Urkräfte voll zu entfalten. Danach folgt dann die Massage. Zuerst reibt man den Körper mit einem weichen Öl ein, dies kann beispielsweise Mandelöl oder Jojobaöl sein. Dann lässt man die Steine mal leicht, mal sanft, mal mit etwas mehr Druck über den Körper gleiten. Diese Massageanwendungen werden immer sehr großzügig und auch recht langsam durchgeführt. So schenkt man dem gesamten Organismus mehr Vitalität, das Energiefeld wird harmonisiert und auch gestärkt. Kombiniert man die Massage mit Edelsteinen oder auch duftenden Aromen, dann lassen sich sehr angenehme Reize setzen, die dann alle Sinne entspannen. Das führt dann zu einem sehr tiefen und vor allen Dingen auch ganzheitlichen Ergebnis.

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