Tipps gegen Diabetes – echte Geheimwaffen im Einsatz

Wer unter Diabetes leidet, wird die Tipps, die man vom Arzt bekommt, wahrscheinlich im Schlaf ganz leicht aufsagen können. Immer dabei sind auf jeden Fall abnehmen, sehr streng auf die Ernährung achten, und natürlich auch Sport treiben. Viele Diabetiker können dies schon fast nicht mehr hören. Doch die ganz einfachen Alltags-Tricks, die erzählt einem kein Mediziner.

Es gibt wirklich so einige Dinge, die gegen Diabetes wirken, und das sogar absolut natürlich. Natürlich darf man solche Tipps nicht dahingehend verstehen, dass sie einen gesunden Lebensstil ersetzen, und natürlich auf gar keinen Fall die verordneten Medikamente. Aber es ist durchaus möglich, auch bei bisher gesunden Menschen das generelle Risiko zu senken, überhaupt erst an Diabetes zu erkranken. Wer bereits Diabetes hat bekommt damit entscheidende Schritte geliefert, mit denen man die Erkrankung durchaus gut in den Griff bekommen kann. Auch wer als Diagnose die Vorstufe zur Diabetes, die Insulinresistenz, bekommen hat profitiert, denn in diesem Fall kann sehr oft noch eine Diabetes abgewendet werden.

Zunächst sollte man auf jeden Fall den Stress abbauen, den wir ja alle heute in irgendeiner Art und Weise haben. Hat man Stress, dann schüttet der Körper Stresshormone aus, die dann wiederum den Zuckerspiegel erhöhen. Daher sollte man sich überlegen, ob man nicht bestimmte Entspannungstechniken wie das autogene Training oder auch Yoga in den normalen täglichen Plan einarbeiten sollte. Es reichen bereits wenige Minuten jeden Tag aus. Kurse für diese Techniken findet man an sehr vielen Volkshochschulen, und in vielen Fällen ist es sogar so, dass die Kosten hierfür oft von den Krankenkassen übernommen werden, wenn auch vielleicht nur teilweise. Um diesen Stresspegel wenigstens ein wenig in Grenzen zu halten, sollte man immer regelmäßige Schlafzeiten und auch Essenszeiten einhalten.

Dass ein Apfel am Tag den Doktor fernhalten soll, das erzählt uns immer ein Sprichwort. Dass drei Äpfel am Tag aber sehr gut bei Diabetes sind, das wissen die wenigsten. Am besten verfeinert man sie auch etwas mit Zimt, das bringt noch eine bessere Wirkung. Der Grund dafür ist, dass in Äpfeln ein Stoff enthalten ist, der einigen bekannt vorkommen wird, zumindest wenn man des öfteren Marmelade einkocht, hier wird das Pektin nämlich als Geliermittel genutzt. Im Körper hat das Pektin eine andere Funktion, hier sorgt es dafür, dass der Blutzucker nicht zu schnell ansteigt. Man kann daraus beispielsweise ein Apfel-Müsli machen, oder auch ein Kompott, nur sollte man auf jeden Fall etwas Zimt hinzugeben. Durch dieses Gewürz wird die Funktion der Zellen der Bauchspeicheldrüse verbessert, die das Insulin produzieren. Durch dieses Insulin wird dann wiederum der Blutzucker gesenkt. Wem täglich drei Äpfel einfach zu viel sind, der kann auch alternativ vor jeder Mahlzeit einen Teelöffel Pektin einnehmen, das man in einem Schnapsglas mit Wasser gelöst hat.

Als Beilage zum Essen eignen sich hervorragend Hülsenfrüchte. Linsen, Erbsen oder Bohnen erhöhen den Blutzucker wirklich kaum, aber sie machen sehr lange satt. Das macht sie zu wunderbaren Helfern beim Abnehmen. Es ist nun einmal eine Tatsache, dass jedes Gramm weniger, das man mit sich herumträgt, entscheidend sein kann im Kampf gegen die Krankheit. Man muss ja nicht nur Hülsenfrüchte essen, aber so ab und zu sollte man einmal Nudeln, Reis und Kartoffeln durch Hülsenfrüchte ersetzen.

Erwiesen ist auch, dass jeder, der des öfteren Nüsse isst, viel bessere Blutwerte hat, und er erleidet auch sehr viel seltener einen Herzinfarkt. Daher sollte man ruhig täglich eine kleine Handvoll dieser Nüsse knabbern, selbstverständlich sollten sie nicht gesalzen sein und auch ganz ohne Fett geröstet.

Nudeln und Kartoffeln enthalten sehr viel Stärke beziehungsweise Kohlenhydrate, daher ist es sehr sinnvoll, wenn man sie vorkocht. Durch die beiden Stoffe steigt der Blutzucker immer sehr schnell an. Eigentlich sind Kohlenhydrate und auch Stärke nichts anderes als einfacher Zucker. Es ist aber möglich, diese Zuckerfalle ganz einfach zu umgehen, und zwar indem man Kartoffeln, Reis und Nudeln immer auf Vorrat kocht. Dann sollten sie einmal abgekühlt werden, und wenn man sie dann wieder erwärmt, dann hat sich ein Teil der darin enthaltenen Stärke bereits verändert, und das in einer Weise, dass der Körper gar nicht mehr in der Lage ist, sie überhaupt zu verwerten. So steigt dann auch der Blutzuckerspiegel viel langsamer und zudem auch nicht so dermaßen stark.

Es gibt auch Nährstoffe, die zum einen den gefürchteten Spätfolgen der Diabetes entgegen wirken können, und sie sind gar in der Lage, das Ausbrechen der Krankheit selbst zu verhindern. Zu diesen Stoffen zählen das Vitamin C und das Vitamin B, Magnesium und auch Zink. Wichtig ist zu wissen, dass Diabetiker einiges mehr an diesen Stoffen brauchen als der gesunde Mensch, denn sie scheiden sehr viel davon wieder vermehrt aus über den Urin. Daher sollte man sich entsprechende Präparate aus der Apotheke holen, um dies auszugleichen.

Man kann auch vor jeder Mahlzeit ein Glas Essigwasser zu sich nehmen. Gibt man ein kleines Schnapsglas voll mit Essig auf einen Viertelliter Wasser, dann erhält man einen Trunk, den man vor jeder Mahlzeit zu sich nehmen sollte. Dadurch ist man um einiges schneller satt, und der Zucker aus der Nahrung geht dadurch auch nur ganz langsam in das Blut über.

Allerdings sollte man hier nicht zu den oft angepriesenen Essigkapseln greifen, denn diese sind wirklich nur eine reine Geldverschwendung.

Auch Ingwer ist etwas, auf das man ruhig setzen sollte. Einer der Hauptwirkstoffe dieses Ingwers trägt den Namen Gingerol, und dieser ist in der Lage, die Reaktion der Körperzellen zu verbessern, die diese auf das Insulin haben. Daher sollte man auf jeden Fall so oft es geht Gerichte oder auch Suppen mit der so schönen scharfen Wurzel. Morgens brüht man sich am besten gleich einen Tee, indem man ein walnussgroßes Stück Ingwer klein schneidet und mit einem Liter Wasser übergießt. Man kann dieses Getränk mit Süßstoff süßen, einfach in die Thermoskanne geben und über den ganzen Tag verteilen.

Tags: , , Dezember 28th, 2015 Posted in Gesundheit

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