Sport im Freien – auch bei Minusgraden empfehlenswert

Sport ist gesund. Allerdings nur dann, wenn er regelmäßig betrieben wird, und in diesem Zusammenhang bedeutet das mindestens dreimal pro Woche. Natürlich wird es umso leichter, je mehr der Sport in den Alltag integriert werden kann.

Eine gute Jahreszeit, um mit Sport zu beginnen, gibt es nicht. Zu den Sportarten, die man leicht und unkompliziert absolvieren kann, gehört das Laufen. Lediglich gute Schuhe sind wichtig, und die lässt man sich nach Möglichkeit im Fachhandel anpassen. Mit dem Laufen muss man langsam beginnen, und zwar nicht nur beim Einstieg, sondern auch nach längeren Pausen. Im Winter geben einige Läufer ihren Sport vorübergehend auf, dabei ist das gar nicht nötig. Im Gegenteil. Wer jetzt weiterläuft, ist weniger anfällig für Erkältungen.

Wie überzeugt man vom Sport aber auch ist, je kälter es wird, desto schwerer fällt es, hinauszugehen und zu laufen. Wird es dann noch dunkel, ist noch mehr Überwindung nötig. Dazu kommt noch die Frage nach der Sicherheit. Wer im Winter laufen möchte, leistet seiner Gesundheit einen Bärendienst. Allerdings gibt es andere Regeln als im Sommer, um sich nicht zu gefährden.

Die Kleidung muss den Temperaturen angepasst sein. Grundsätzlich gilt, dass man sich beim Laufen so kleidet, als wären die Temperaturen um 10°C höher. Das kann auf den ersten zwei bis drei Kilometern etwas ungemütlich werden. Ungemütlich ist aber nicht ungesund. Ungesund wird es erst dann, wenn man ernsthaft anfängt zu frieren, denn dann ziehen sich die Muskeln zusammen und es besteht die Gefahr einer Muskelverletzung. Ein Halstuch, Handschuhe, Thermohose und eine winddichte Jacke über einem atmungsaktiven Pullover, das ist dann genau die richtige Kleidung. Wer sehr kurze Haare hat, sollte außerdem eine Mütze tragen und die beim Laufen auch aufbehalten.

Aufgewärmt wird sich möglichst vor dem Laufen im Haus. Erst dann streift man Jacke, Mütze und Handschuhe über und kann loslaufen. Manche Läufer kommen im Winter damit nicht zurecht. Sie schwitzen im Haus und fangen dann draußen durch den Temperatursturz an zu frieren. Für sie eignet sich für die ersten drei Kilometer eine Mischung aus Marschieren und Joggen mit kurzen Schritten. Die Streckenlänge hängt von persönlichen Möglichkeiten ab. Auch bei Minusgraden kann die Leistung kontinuierliche gesteigert werden. Wird die Luft zu kalt, kann eine Sturmmaske Abhilfe schaffen, denn bei längerem Laufen atmet man durch den Mund und nicht mehr durch die Nase.

Läufer, die am Nachmittag ihr Training beginnen oder die Morgenstunden nutzen müssen darauf achten, gut sichtbar zu sein. Das gilt auch dann, wenn sie auf Fuß- oder Wanderwegen unterwegs sind. Ein gut trainierter Läufer ist schnell unterwegs und wird von möglichen Radfahrern oft zu spät erkannt. Optimal für den Läufer ist eine Warnweste, die es bei Sportausrüstern gibt. Eine Stirnlampe sorgt dafür, dass man Hindernisse auf dem Weg rechtzeitig erkennt. Wer Langstrecken läuft und Wasser mit sich führt, muss darauf achten, dass das Wasser nicht zu sehr abkühlt.

Bei Glatteis, Matsch und Schnee wird ein Schuhwechsel nötig. Der Fachhandel bietet das richtige Schuhwerk. Laufschuhe können mit Spikes aufgerüstet werden, die an der Sohle befestigt werden und auch auf Eis sicheren Halt bieten.

Tags: , , , Dezember 7th, 2015 Posted in sport

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