Plätzchen extraleicht und besonders lecker – noch schnell kalorienarme Kekse backen!

Weihnachtszeit ist nunmal immer auch Plätzchenzeit. Wer gerade erst auf Diät ist, oder eigentlich immer sehr auf die Kalorien und das Fett achtet, der verkneift sich sehr gerne so manche Leckerei. Das muss aber gar nicht sein, denn mit etwas Experimentierfreude ist es ganz einfach, klassische Rezepte so umzugestalten, dass man die Kekse auch auf den richtigen Figurkurs bringen kann. Hier ein paar Backtipps, mit denen die Weihnachtszeit schöner und auch schmackhafter wird.

Beispielsweise kann man einen Teil des meistens verwendeten hellen Mehls durch ein Vollkornmehl ersetzen. In diesem Vollkornmehl stecken viel mehr wertvolle Ballaststoffe und natürlich Nährstoffe. Allerdings gibt es einen Nachteil, denn das Vollkornmehl bringt nicht soviel Volumen wie das weiße Mehl. Daher ist es ratsam, das Ganze erst einmal auszuprobieren. Zunächst sollte man ein Drittel Vollkornmehl verwenden, und dann kann man, natürlich je nach Rezept, das Mehl auch bis zur Hälfte austauschen.

Auch beim Fett kann man sparen. Statt beispielsweise 100 Gramm Fett wie Butter in einem Plätzchenrezept kann man auch 70 Gramm Honig oder Ahornsirup verwenden. Gleichzeitig kann man so auch gleich die Zuckermenge um 70 Gramm reduzieren. Allerdings darf bei dieser Variante die Backtemperatur nicht über 180 Grad liegen, da das Gebäck sonst sehr schnell zu fest werden kann.

Bei Rührteigen ist es sogar so, dass sie eigentlich gar kein Fett benötigen. Stattdessen kann man einfach die gleiche Menge ungesüßtes Apfelmus nehmen oder auch Joghurt.

Einen Teil des Fetts kann man auch wunderbar durch Joghurt, Magerquark oder auch Buttermilch ersetzen. Auch hier darf dann beim Backen die Temperatur nicht über 180 Grad liegen. Ebenfalls sollte man hier einfach ausprobieren, wieviel Fettersatz der Teig denn auch wirklich verträgt. Im Normalfall kann man ruhig ein Viertel bis zur Hälfte des Fettes austauschen. Dabei sollte der Teig aber noch seine gewohnte Konsistenz behalten, beim Rührteig sollte er beispielsweise wie Pudding vom Löffel fallen, so zähflüssig sollte er sein.

Butter kann auch durch Halbfettbutter oder auch Joghurtbutter ersetzt werden. So spart man ganz leicht rund die Hälfte der Fettmenge.

Auch bei den Eiern gibt es ein Einsparpotential. Wenn man beispielsweise vier Eier für einen Teig braucht, dann kann man ein ganzes Ei auch wunderbar durch zwei Eiweiß ersetzen, denn die haben kaum Kalorien. Wenn Milch oder auch Milchprodukte verwendet werden, dann sollte man natürlich immer die fettärmere Variante nutzen.

Bei den Backwaren fällt das kaum auf. Saure Sahne kann man ganz einfach durch Buttermilch ersetzen.

Wichtig ist auch zu wissen, dass man in allen Teigen den Zuckeranteil ganz beruhigt um ein Drittel reduzieren kann. Stehen also beispielsweise 150 Gramm im Rezept, reichen auch 100 Gramm vollkommen aus.

Die fettreichen Nüsse lassen sich ganz einfach durch Rosinen oder auch geröstete Haferflocken ersetzen. Vor dem Backen sollte man die Plätzchen mit Milch bestreichen, so glänzen sie schön, und man kann sich den Zuckerguss mit den vielen Kalorien ersparen. Auch mit fein gehackten Trockenfrüchten kann man bis zu einem Drittel des Zuckers ersetzen, und das sogar ganz ohne Geschmacksverlust.

Möchte man mit flachem Gebäck wie Hefeteig oder Biskuit arbeiten, dann kann man die angegebene Menge an Zucker auch durch Streusüße ersetzen. Wie viel man davon benötigt erfährt man, wenn man die Umrechnungstabelle nutzt, die im Normalfall auf der Packung angegeben ist.

So ist es auch jeden, der auf seine Figur achtet möglich, Kekse zu naschen, und das sogar ganz ohne Reue.

Tags: , , , Dezember 20th, 2015 Posted in Diät, Tipps

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