Mit Hormon-Yoga und pflanzlichen Mitteln durch die Wechseljahre

Was wird heute nicht alles angestellt, um dem Älterwerden zu entkommen. Man lässt an sich herumschneiden, lässt sich Nervengift spritzen und investiert viel Geld in irgendwelche Wundermittel, die dann sowieso nichts bringen. Dabei kann es eigentlich recht einfach sein, die Zeichen der Zeit etwas aufzuhalten, und dabei auch gleich auftretende Wechseljahrsbeschwerden zu lindern. Natürlich ist nichts bisher wirklich in der Lage, das Altern aufzuhalten, dennoch kann man die Prozesse schon etwas verlangsamen, beispielsweise mit Hormon-Yoga.

Beim Hormon-Yoga handelt es sich um ganz spezielle Übungen, die den ganzen Körper wirkungsvoll verjüngen können, und gleichzeitig kann man die unterschiedlichen Beschwerden, die durch die Wechseljahre entstehen, sehr wirkungsvoll mindern. Es ist jede dritte Frau, die unter den typischen Begleiterscheinungen der Wechseljahre wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder auch den immer schwankenden Launen leidet. Es ist allerdings recht unterschiedlich, wann die Frauen in die Wechseljahre kommen, die einen beginnen damit bereits ab 40, andere sind erst Mitte 50 dran. Dabei ist es eigentlich auch egal, wann die Phase nun eintritt, ein Umbruch ist es immer, und nur die wenigsten Frauen möchten gleich zu den harten Hormon-Präparaten greifen, wenn es denn soweit ist. Die gute Nachricht ist, dass dies auch gar nicht nötig ist. Als eine sehr gesunde und auch nebenwirkungsfreie Methode wird das Hormon-Yoga angesehen. Diese Art von Yoga ist ein komplettes Workout, das einen Mix darstellt zwischen den klassischen Yoga-Bewegungen und auch tibetischen Energieübungen. Erfunden wurde dieses Yoga von der Yoga-Therapeutin und Psychologin Dinah Rodrigues, die heute bereits 84 ist.

Die Wirkung dieser Yoga-Art ist eigentlich recht simpel, denn durch diese Übungen wird die Hormonbildung von ganz bestimmten Organen angeregt, wie beispielsweise den Nebennieren, der Schilddrüse und auch der Eierstöcke. Der Effekt ist mehr als erstaunlich. Hierzu gibt es eine Studie der Universität Sao Paulo, und diese zeigt, dass der Östrogenspiegel der Frauen, die vier Monate lang Hormon-Yoga praktizierten, um das 2,5-fache anstieg. Hier konnte festgestellt werden, dass es hier die Produktivität der Eierstöcke war, die um ganze 75 Prozent gesteigert werden konnte. Das Beste daran ist, dass man dies sogar sehen kann. Ein Östrogenspiegel, der sehr hoch ist, hat eine direkte Auswirkung auf die Kollagenfasern der Haut, und zwar eine durchaus positive. Dadurch wird sie gleich viel elastischer und fester. Auch bei einigen anderen sogenannten frauentypischen Beschwerden wie beispielsweise dem prämenstruellen Syndrom, Stimmungsschwankungen oder auch Regelschmerzen kann das Hormon-Yoga helfen. Man sollte auch nicht erst mit diesem Yoga beginnen, wenn man bereits in den Wechseljahren ist, sondern bereits ab 30 Jahren. Dies empfiehlt die Gründerin dieses Yogas. Dies ist eine wunderbare Vorbeugung vor den Wechseljahrsbeschwerden.

Wenn man sich dann noch etwas mit den pflanzlichen Helfern beschäftigt, ist es durchaus möglich, dass man die Wechseljahre unbeschadet übersteht. Es gibt einige Kräuter, die man dagegen einsetzen kann.

Rotklee ist sehr gut geeignet, denn er enthält vier sehr wirksame Isoflavone von den fünf, die man kennt. Diese sekundären Pflanzenstoffe haben hormonähnliche Effekte. Besonders gut verarbeiten kann der Körper diese Substanzen vom Rotklee, weil sie hier an Zucker gebunden sind. Anstatt Fertigprodukte sollte man hier immer besser zum Rotklee-Tee greifen.

Die Brennnessel kann man auch sehr gut einsetzen gegen unterschiedliche Beschwerden während der Wechseljahre. Es kann unter anderem eine gute Wirkung zeigen bei Hitzewallungen, depressiven Stimmungen und auch bei der Schlaflosigkeit. Die Brennnessel kann sogar bei einer trockenen Haut helfen, die oft eine Begleiterscheinung dieser Wechseljahre ist, am besten nimmt man sie als Tee zu sich.

Pflanzenöstrogene sind ein natürlicher Hormonersatz, und sie lindern die Symptome, die durch den Abbau des Östrogens im Körper ausgelöst werden. Man findet diese Pflanzenöstrogene vor allen Dingen in Trauben, tropischen Früchten, Kaffee und auch Artischocken. Einen sehr hohen Anteil findet man auch in den Sojabohnen.

Auch Ginseng wird sehr gerne eingesetzt. Was dem Gedächtnis auf die Sprünge hilft, ist auch gut einsetzbar bei Erschöpfung und Konzentrationsschwäche. Gerade bei hormonellen Veränderungen treten diese Symptome immer recht häufig auf. Zudem ist der Ginseng auch in der Lage, die Cholesterinwerte zu senken, und damit kann man auch davon ausgehen, dass Herz und Kreislauf gesund erhalten werden.

In Soja ist sehr viel an hochwertigem Eiweiß enthalten, das auch muskelstärkend wirkt. Zudem sind hier auch pflanzliche Östrogene enthalten, die dabei helfen, den Hormonhaushalt auszubalancieren.

Oft schwitzt man auch während der Wechseljahre recht heftig, hier hat sich der Salbei bewährt. In welcher Variante man ihn zu sich nimmt, ist hierbei eigentlich egal, frisches Kraut oder auch Tee haben sich auf jeden Fall bewährt. Der Salbei ist eine recht milde Pflanze, und daher ist es auch problemlos möglich, dass man sie mit anderen Heilmitteln einnimmt. Sie wird auf keinen Fall die Wirkung anderer Mittel hemmen.

Bei den depressiven Phasen ist es das Johanniskraut, das sehr gut weiterhelfen kann. Hier macht man am besten eine Kur, denn so kann man den Körper wieder richtig in den Einklang bringen. Allerdings sollte man hier wissen, dass eine Wirkung erst nach etlichen Wochen einsetzt, daher sollte man auf jeden Fall viel Geduld haben.

Während der Wechseljahre trocknet die Haut sehr oft recht stark aus. Durch die bekannte Aloe vera wird die Haut wieder regeneriert und auch beruhigt. Außerdem spendet die Aloe vera auch sehr viel Feuchtigkeit. Das Ergebnis ist überzeugend, denn die Haut wird wieder richtig schön prall und glatt.

Die Traubensilberkerze wächst ursprünglich in Nordamerika. Hier nutzt man sie schon sehr lange als Heilpflanze. Auch in Deutschland wird sie jetzt immer öfter verwendet. Ihre Extrakte sind sehr gut geeignet, um Krämpfe zu lindern, und auch auf den Hormonhaushalt haben sie eine sehr gute regulierende Wirkung. Helfen kann diese Pflanze sehr gut bei nächtlichen Schweißausbrüchen, Hitzewallungen und auch den Stimmungsschwankungen. Bezüglich der Dosierung ist es sinnvoll, sich umfangreich in der Apotheke beraten zu lassen.

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