Meditationsgehen und Brainwalking – neue Kurse im Angebot der Wellnesshotels

In den Wellnesshotels zeichnet sich ein neuer Trend ab, und dieser dient ausschließlich der Gesundheit. Brainwalking oder auch Meditationsgehen genannt dient der Entspannung und ist für immer mehr Menschen, im wahrsten Sinne des Wortes, zu einem Weg geworden, sich selbst zu helfen.

Meditationsgehen ist aber auch Sport. Sport für das Gehirn und den Körper. Neben der Entspannung ist es das Ziel, das Gehirn so trainieren, dass die Konzentrationsleistung auf natürlichem Weg gesteigert werden kann. Und dazu muss Raum für Entlastung geschaffen werden. Aus diesem Grund finden solche Trainingsarten ausschließlich an der frischen Luft statt, denn die ist für einen gesunden Geist und einen gesunden Körper die absolute Voraussetzung.

Beim Brainwalking wandern die Teilnehmer nicht einfach im Kreis herum, sondern nutzen bevorzugt feste Waldwege für ihr Training. Unterwegs gibt es kurze Pausen, in denen man die Sinne schärft. Dazu gehört auch, zum Beispiel einen Baum zu umarmen und sich der eigenen Empfindungen und der aktuellen Eindrücke bewusst zu werden.

Brainwalking, bzw. Meditationsgehen, wird normalerweise durch einen erfahrenen Trainer geleitet. Die Teilnehmer sind durchaus flott unterwegs und lösen unterwegs auch so manche Denksportaufgabe. Brainwalking ist also auch Sport, mit dem man sich fit halten kann und gleichzeitig den Geist trainiert.

Meditationsgehen hat das gleiche Ziel, wie die typische Form der Meditation, die in aller Ruhe in einem geschlossenen Raum stattfindet. Auch solche Meditationen werden „geführt“, um den Teilnehmern zu helfen. Auch sie fühlen sich anschließend befreit und erfrischt. In der heutigen, sehr hektischen Zeit, stehen die meisten Menschen jedoch derart unter Stress, dass sie Körper und Geist nicht mehr in Einklang bringen können. Sobald sie sich zum Beispiel hinsetzen und versuchen, sich zu entspannen, beginnen die Gedanken zu rasen. Das können Alltagsprobleme sein, wie auch Gedanken, die bisher nicht zu Ende gedacht werden konnten und immer dann hervor brechen, wenn etwas Ruhe einkehrt. Solche Gedanken sind aber fast immer störend.

Gestresste Kursteilnehmer können zwar die meditative Entspannung lernen, brauchen jedoch ungleich länger als die, die nicht unter derart viel Druck stehen. Für sehr gestresste Menschen ist das Meditationsgehen besser geeignet, zur Ruhe zu kommen. Solange sie sich schnell bewegen, auf den Boden achten müssen, um nicht zu stolpern, fällt es ihnen leichter, andere Gedanken aus dem Kopf zu verbannen. Das hat nichts mit Verdrängen zu tun, stattdessen wird das Gehirn gereinigt.

Das Meditationsgehen hat aber auch den Sinn, dass es Teil des Alltags wird. Mit den gezielten Übungen lernen die Teilnehmer, den Blick für die Umgebung zu schärfen und Wege zu nutzen, zur Ruhe zu kommen, denn wer gestresst ist, verliert den Blick für die Kleinigkeiten aus dem Umfeld. Je weniger Gedanken beim Brainwalking die Wahrnehmung verschleiern, desto besser.

Bei der erwünschten Wahrnehmung geht es ausschließlich um positives Sehen. Ein singender Vogel, eine besonders schöne Blume, saftiges Gras, lachende Kinder und vieles mehr. Es geht auch ums Betrachten. Und das darf auch ein besonders schönes Kleid in einem Schaufenster oder ein interessantes Auto sein. Die Gedanken enden aber bei der Wahrnehmung, eine Wertung ist nicht sinnvoll.

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