Kuren bei Asthma – am wirksamsten an der deutschen Ostsee

Immer mehr Menschen erkranken an den Atemwegen, und oft ist die Ursache eine Allergie. In vielen Fällen beginnt die Erkrankung schleichend. Die Patienten husten, erholen sich oft auch schlecht von Erkältungen, bis es zu Anfällen von Atemnot kommt.

Die Erkrankung kann aber auch plötzlich auftreten.

Sind Kinder betroffen, sind die Folgen besonders weitreichend. Ein Asthmaanfall ist für den Betroffenen sehr belastend. Je nach Schwere kann die Angst zu ersticken dazu kommen. Steht die Diagnose, so bemühen sich die Ärzte, die Auslöser zu finden.

Allergien sind Reaktionen des Immunsystems, das den auslösenden Stoff nicht als das erkennt, was er eigentlich ist, nämlich harmlos. Stattdessen fährt der eigene Organismus Abwehrmaßnahmen auf, um den vermeintlichen gefährlichen Stoff loszuwerden. Besonders häufig sind ausgerechnet die Stoffe Auslöser, denen die Betroffenen im Alltag überhaupt nicht ausweichen können. Das kann der Hausstaub sein, Schimmelsporen, die überall vorkommen können, und Tierhaare. Bei Tierhaaren handelt es sich oft um eine Reaktion auf die Substanzen, die sich auf den Haaren der Tiere ablagern. Selbst hochallergische Menschen reagieren allerdings kaum oder gar nicht auf Tiere mit gelockten Haaren.

Allergiker sind durch ihre Krankheitsgeschichte gefährdet, an Depressionen zu erkranken. Das gilt ganz besonders für Kinder. Müssen Kinder, die sich besonders für Tiere interessieren, dann auf ein eigenes Haustier verzichten, so stellt das eine enorme psychische Belastung dar. Dabei gibt es Meerschweinchen mit rauhaarigem Fell, Rexmeerschweine genannt, Hunde mit besonderer Fellstruktur wie der Pudel, und Pferde, die ebenfalls für Allergiker geeignet sind, die so genannten Curly Horses. Bevor jedoch darüber nachgedacht werden kann, ein solches Tier anzuschaffen, brauchen die Betroffenen Abstand von zu Hause und eine Therapie.

Die bekommen sie bei längeren Kuren an der Ostsee. Die sehr salzhaltige Luft beruhigt die Atemwege. Trotzdem kann es in der ersten Zeit zu einer Erstverschlimmerung kommen. Asthmatiker bekommen eine Vielzahl von Medikamenten, die sie auch dringend brauchen. Immer dabei ist dann vor allem das Asthmaspray. Zwei bis drei Sprühstöße genügen und danach muss jeweils tief inhaliert werden. Die Asthmatiker spüren die Wirkung sofort. Vielleicht kommt es noch zu einem kurzen Hustenanfall, dann verbessert sich die Atmung deutlich. Den Umgang mit dem Asthmaspray lernen schon Schulkinder.

Doch es geht dauerhaft darum, den Bedarf deutlich zu senken und dabei hilft der Aufenthalt an der Ostsee, der möglichst mehrere Wochen dauern sollte. In dieser Zeit zeigt sich die Notwendigkeit eines gesunden Klimas für Asthmatiker. In schweren Fällen lohnt es sich bei denen, die in Großstädten wohnen, ernsthaft über einen Umzug in eine weniger belastete Umgebung umzuziehen, da Großstadtluft die Symptome meist verschlimmert.

Die Kur an der Ostsee hat aber noch einen anderen Effekt. Neben dem gesunden Klima bekommen die Kurgäste beste Speisen geboten. Frisches Gemüse aus der Region, wenig Fleisch, keine Fertiggerichte und gesundes Wasser. Es ist heute bekannt, dass die Ernährung einen Einfluss auf alle Formen von Allergien hat. Bis sich die ersten Erfolge zeigen, können allerdings einige Wochen vergehen, dafür sind die Verbesserungen der Symptome noch lange spürbar. Asthma ist nicht heilbar. Asthmatische Symptome können sich aber in der gesunden Umgebung deutlich verbessern.

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