Gymnastik mit dem Thera-Band – für jeden machbar

Unabhängig davon, wie sehr sich der Mensch in den letzten Jahrhunderten verändert und auch den Lebensbedingungen angepasst hat, Bewegung und gesunde Ernährung sind bis heute das A und O einer hohen Lebenserwartung ohne Zivilisationskrankheiten.

Die Problematik der Ernährung leuchtet den meisten Menschen ein. Mit der Bewegung hapert es allerdings. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Sport man betreibt. Ohne Bewegung wird man krank, und es gibt so viele Angebote, dass jeder etwas finden kann. Das Thera-Band ist zum Beispiel ein Sportgerät, das nicht nur kostengünstig ist, sondern auch wenig Platz im Haushalt wegnimmt. Die Übungen trainieren den gesamten Körper und sind leicht zu erlernen. Das Thera-Band ist keine neue Entwicklung. Bereits Ende der 70er wurde es in den USA als günstiges und hochwirksames Sportgerät empfohlen. Es besteht aus Latex und behält seine Flexibilität lange. Wer auf Latex allergisch reagiert, kann auch latexfreie Bänder bekommen.

Es gibt sie in verschiedenen Farben, die unterschiedlich dehnbar sind. Das leichteste Band ist gelb, das schwierigste hat eine goldene Farbe. Um herauszufinden, welches Band geeignet ist, sollte man kritisch den eigenen Trainingszustand prüfen. Wer keine Sporterfahrung hat, sich von Verletzungen erholt oder schon etwas älter ist, der sollte mit dem gelben Band beginnen. Sobald eine Übung 15 Mal wiederholt werden kann, ohne dass es zu sehr anstrengt, ist es Zeit, das Band mit der nächsten Farbe zu nehmen.

Die letzten drei Farben sind dagegen für routinierte Sportler geeignet, die das Thera-Band für den Ausgleichsport nutzen. Von Anfang an sollte man darauf achten, dass man das Band immer doppelt um den Fuß, bzw. die Hand wickelt. Ein fester Halt verhindert, dass man abrutscht. Wie bei jedem Sport beginnt man auch mit dem Thera-Band langsam. Auch wenn die Übungen leicht fallen, Überforderung sollte unbedingt vermieden werden.

Jede Übung wird 15 Mal, besser noch 20 Mal wiederholt. Sind alle Übungen absolviert, beginnt man wieder von vorn. Insgesamt werden bis zu drei Durchgänge empfohlen. Sobald eine Übung zu anstrengend wird, nimmt an ein Band der tieferen Stufe. Die Übungen dürfen auch nicht schmerzhaft sein. Auch wenn es anstrengend wird, so sollte man niemals versuchen, die Übungen schnell zu beenden. Stattdessen sollte man ruhig weiteratmen und notfalls eine Pause einlegen.

Das Training beginnt immer mit den Grundübungen. Unterschieden werden Übungen für Erwachsene und für Kinder. Erwachsene stellen sich zunächst mit einem Fuß auf das Band. Die Enden des Bandes sind um die Hände gewickelt. Das lockere Band ermöglicht lediglich ein Heben der Hände im rechten Winkel etwas über Hüfthöhe. Dann werden die Ellenbogen angewinkelt und schließlich die Hände auf Kopfhöhe gezogen. Gezogen deshalb, weil das Thera-Band zu diesem Zeitpunkt gegenzieht. Dabei ist durchaus erlaubt, das Knie zu beugen. Der Rücken muss gerade bleiben und die Atmung sollte ruhig und tief sein.

Mit dem Thera-Band können nach den Grundübungen alle Muskelgruppen trainiert werden, wie zum Beispiel die Bauchmuskeln. Für solche Übungen gibt es verschiedene Trainingsmöglichkeiten, bei denen das Band auch mit einem bestimmten Knoten an einer sicheren Stelle fixiert werden kann. Für die Übungen ist eine Einweisung durch eine erfahrene Fachkraft sinnvoll.

Tags: , , , Dezember 16th, 2015 Posted in sport

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