Die Vinotherapie – Wein ist nicht nur zum Trinken da

Wenn die meisten Menschen an Wein denken, dann sind es wohl als erstes die leckeren Trauben und auch das alkoholische Getränk, das aus ihnen gekeltert wird, was ihnen als erstes in den Sinn kommt. Andere wiederum sehen darin eher ein Geheimnis für die Schönheit und auch die Gesundheit.

Aber egal wie man es auch sieht, diese Früchte des Weinstocks, auch in der korrekten Weise als Weinbeeren bezeichnet, können auf sehr unterschiedliche Art und Weise und auch in sehr vielen Bereichen eingesetzt werden.

Schon im Mittelalter war es so, dass das Öl, das aus ihren Kernen gewonnen wird, bei den Frauen sehr begehrt war, denn es machte die Haut so richtig schön weich und auch geschmeidig. Schon einige Jahrhunderte davor hatten die Ärzte aus der Antike diese Beeren bei Fieber und auch bei Magen-Darm-Erkrankungen eingesetzt. Auch zur Stärkung und zur Wundbehandlung wurden sie genutzt.

Wenn man sich einmal die Liste der Arzneien anschaut, dann ist der Wein daraus weitestgehend verschwunden. Dennoch fördert er weiter das Wohlbefinden, und zwar bei der Vinotherapie. Die Bestandteile des Weins dienen dabei als Badezusatz oder auch zum Einreiben bei den Massagen, und auch als Peeling werden sie genutzt.

Für die äußerliche Basis der Vinotherapie werden Auszüge aus den Schalen und den Kernen von den Trauben verwendet. Die Pflegepräparate, die den Weintrauben-Extrakt enthalten, machen die Haut elastisch und glätten auch. Zu verdanken ist dies nicht zuletzt den reichlich enthaltenen ungesättigten Fettsäuren.

Zudem sollen die Inhaltsstoffe der Weintrauben auch den Stoffwechsel unserer Haut anregen und gleichzeitig auch die Neubildung von Zellen fördern. Es tut der Haut auch sehr gut, wenn man Traubenkernöl aufträgt. Dadurch wird die Haut verwöhnt, und sie wird auch vor den freien Radikalen geschützt. Diese sind die Hauptursache für die Hautalterung.

Wichtig ist immer, dass das Öl kalt gepresst wurde, und auch das Anbaugebiet ist sehr wichtig. Davon ist der Gehalt an den wertvollen Naturstoffen abhängig,der je nach der Weinsorte oder auch den Standortfaktoren der Pflanze sehr unterschiedlich sein kann. Diese gesundheitsfördernden Wirkstoffe sind sozusagen eine Art von Immunsystem des ganzen Rebstocks. Je mehr Stress dieser Rebstock ausgesetzt wird, desto höher ist auch sein Anteil an Polyphenolen. Dies sind die Substanzen, die zu den wichtigsten der Trauben gehören. Zugeschrieben werden ihnen heilsame und Auch vorbeugende Fähigkeiten. Die Trauben aus dem Süden, die dort ja bekanntlich unter sehr günstigen Bedingungen gedeihen, enthalten in vielen Fällen einen viel geringeren Anteil an diesen Multitalenten.

Natürlich sind alle Erzeugnisse aus den Trauben auch als Nahrungsmittel sehr beliebt. Das reicht vom Gebäck, das aus Traubenkernmehl hergestellt wird, über Rosinen und Traubensaft bis hin zum Traubenkernöl.

Wenn es kalt gepresst ist, dann ist es zum einen sehr schmackhaft, und zum anderen besitzt es auch einen recht hohen Flammpunkt, so dass man es wunderbar auch in der Küche einsetzen kann.

Diese grüngoldene Flüssigkeit ist zwar sehr gesund, aber dennoch sollte man nicht vergessen, dass sie keinerlei Heilmittel ist. Im Wein und auch im Traubenkernöl sind zwar ohne Zweifel sehr effektive Stoffe enthalten, dennoch weiß man nicht genau, wie viel davon der Körper auch wirklich aufnehmen kann und natürlich auch verwerten kann.

Alle Fans der beliebten Wellness können aber durchaus die verwöhnenden Behandlungen in den Spas der Wellnesshotels genießen, die sich in den deutschen Anbaugebieten befinden. Für jede Art von Wohlbefinden eignen sich diese Anwendungen auf jeden Fall bestens. Allerdings gibt es keine Studien, die auch eine gesundheitsfördernde Wirkung belegen können. Dennoch sollte man auch im Bereich Wellness realistisch bleiben, denn selbst das beste Traubenkernöl wird nicht in der Lage sein, die Jugend zurückzuholen.

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