Das romantische Wien erleben – viele gute Gründe für einen Besuch

Wien – wenn man diesen Namen hört, dann verbindet man ihn gleich mit Johann Strauß, dem Stephansdom, der Sachertorte und natürlich dem Sisi-Kult. Gerade im Herbst und im Winter ist Wien ganz besonders romantisch. Für die regelrechten „Wien-Süchtigen“ gibt es einige gute Tipps.

Berühmt ist Wien vor allen Dingen für seine Kaffeehauskultur. Nirgendwo in der Welt gibt es eine solche Kaffeehauskultur, die so dermaßen gepflegt wird wie hier in Wien. Sehr beliebt ist das Café Sperl. Vielleicht ist es gerade deshalb so beliebt, weil sich in dem Haus seit dem Jahre 1880 kaum etwas verändert hat. Dort sitzt man zwischen Studenten und Hofräten, alles trifft sich hier und trinkt eine schöne Melange, also Kaffee mit heißer Milch, und genießt die beliebte Sperl-Torte, das ist ein Traum aus Milchschokolade, Mandelmasse und Zimt.

Auch der Dreivierteltakt ist typisch für Wien. Das kann man auch im Haus der Musik erleben, hier kann man im dritten Stock selbst zum Taktstock greifen, dann an einem Bildschirm ein passendes Musikstück wählen, und dann hören virtuelle Philharmoniker auf das eigene Kommando. Wenn man es dann schafft, den Takt und auch das Tempo zu halten, gibt es sogar Applaus. Sollte dies nicht der Fall sein, dann bläst einem das Orchester den Marsch.

Esskastanien – was hierzulande kaum zu finden ist, höchstens einmal auf dem Weihnachtsmarkt, ist in Wien von Oktober bis März hin in der ganzen Stadt zu bekommen. In diesem Zeitraum werden rund eine Million Kilo dieser „heißen Maroni“ von den rund 200 Ständen verkauft, die über die ganze Innenstadt verteilt sind.

Eine Stadt-Rundtour im Fiaker und so einmal das Herz Wiens entdecken, das steht wohl bei jedem auf dem Programm, der diese Stadt besucht. Das ist zwar nicht ganz billig, denn zwanzig Minuten schlagen mit rund vierzig Euro zu Buche, aber so sagenhaft romantisch. Das ist dann gleich auch eine wunderbare Einstimmung für den Besuch im Sisi-Museum. Hier kann man das Polterabendkleid der schönen Monarchin bewundern, aber auch Bürsten, mit denen sie ihr Haar pflegte, oder auch der luxuriöse Salonwagen sind in der Hofburg zu bestaunen.

Man kann aber auch die etwas günstigere Variante nutzen und eine Rundfahrt mit der Straßenbahn machen. Die Vienna Ring-Tram fährt auf dem Prachtboulevard, der Ringstraße, um die ganze Altstadt.

Auch der Naschmarkt ist den meisten Touristen ein Begriff. An der Wienzeile ist es so, dass sich der Wiener Schmäh mit einem orientalischen Flair vermischt, hier gibt es aber auch Leberkäs oder Kebab. Natürlich dürfen auch saure Gurken nicht fehlen.

Rund um den Naschmarkt kann man auch wunderbar shoppen. Hier locken viele kleine Geschäfte die Besucher an. Hochwertige Mode bekommt man beispielsweise bei „Flo“ in der Schleifmühlgasse, und Designermode gibt es im „Elfenkleid“ in der Margaretenstraße.

Auch Wandern kann man hier sehr gut, und zu dieser Zeit ist es auch ganz besonders schön. Der elf Kilometer lange Stadtwanderweg 1, der vom Heurigenort Nussdorf mit einer tollen Aussicht über die Stadt und auch den herbstlichen oder winterlichen Wienerwald durch die vielen Weinberge bis zum Kahlenberg führt, lädt alle Gäste zu einer schönen Wanderung ein.

Man kann aber auch über den herrlichen Zentralfriedhof spazieren, hier sind große Berühmtheiten wie Beethoven, Falco und auch Schubert beerdigt und fanden hier ihre letzte Ruhe.

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