Ängste – oft steckt sehr viel mehr dahinter

Viele Menschen leiden heute unter Ängsten, und sehr oft steckt noch sehr viel mehr dahinter, als man zunächst vermuten mag. Sehr häufig passiert es, dass Ängste eine Vorstufe sind für Depressionen, natürlich ist dies nicht zwangsläufig so. In vielen Fällen tritt aber auch beides gleichzeitig auf.

Viele Menschen, die nicht unter Depressionen leiden, kennen aber auch die unangenehmen Panik-Angst-Attacken, die gepaart sind mit körperlichen Symptomen. Man stelle sich einmal die Reaktion nach einem Autounfall vor, meistens zittern die Betroffenen dann sehr stark,

oder wenn einem Kind etwas passiert, tritt vielleicht Herzrasen auf, man bekommt einen trockenen Mund und dazu noch kalte Hände. Dies sind vollkommen normale Reaktionen.

Anders sieht es aber aus, wenn man diese Symptome bekommt, ohne dass es dafür einen Grund gibt. In den meisten Fällen kann dann auch der Arzt keinen körperlichen Grund finden für das Herzrasen, das dann meistens auftritt. Zunächst tritt es nur ab und zu einmal auf, mit der Zeit häufen sich die Attacken dann oft. Viele Patienten sind dann nicht mehr in der Lage, sich richtig zu konzentrieren, oft fällt es ihnen dann schon schwer, überhaupt etwas zu lesen.

Die Symptome können natürlich unterschiedlich ausfallen, für gewöhnlich werden sie aber medikamentös behandelt, so dass die Symptome und auch die Sorgen wieder nachlassen. Sehr oft kommt es vor, dass sich Symptome überlappen von Depressionen, Burn-out Syndromen und Angststörungen. Beschwerden, die sich bei allen zeigen können, sind Erschöpfung, Schlafstörungen, Reizbarkeit und auch chronische Schmerzen, aber auch weitere körperliche Beschwerden können auftreten.

Womit sich die Symptome am besten behandeln lassen, das hängt immer davon ab, was nun stärker ist, die Angst oder doch die Depression. Einige können auch sehr gut behandelt werden mit pflanzlichen Mitteln, so dass nicht immer nur starke Medikamente nötig sind. Dies ist beispielsweise der Fall bei Depressionen, hier kann Johanniskraut, das hoch konzentriert ist, sehr gute Resultate erzielen.

Auch bei Patienten, die unter Ängsten leiden, können mittlerweile rein pflanzliche Mittel eingesetzt werden, zumindest einmal als zusätzliche Behandlung. Ein Präparat mit Lavendelöl hat sich hier bereits bewährt. Als dieses Mittel verglichen wurde mit den synthetischen Mitteln kam dabei heraus, dass es durchaus in der Lage ist, genauso angstlösend zu wirken wie die chemischen Varianten. Allerdings hat die pflanzliche Variante einen sehr großen Vorteil, denn sie macht nicht müde, was ja immer eine unangenehme Nebenwirkung ist bei den chemischen Mitteln in diesem Bereich. Zudem macht das Mittel auch nicht abhängig. Gleichzeitig wird auch nicht die Wirkung von irgendeinem anderem Medikament außer Kraft gesetzt oder verringert.

Gerade bei Angstpatienten ist es oft so, dass sie nach einer gewissen Zeit schon reagieren, wenn sich auch nur die geringsten körperlichen Symptome zeigen, diese können sogar durch Nebenwirkungen entstehen. Daher vertrauen diese Patienten sehr gerne auch auf Naturheilmittel.

Sicherlich ist jedes Krankheitsbild anders, und bei den ersten Symptomen sollte man immer gleich den Arzt aufsuchen, aber es ist sicherlich gut zu wissen, dass man auch Naturheilmittel nutzen kann, um die Ängste zu bekämpfen.

Natürlich gibt es auch einiges, was man tun kann, um jeden Tag für gute Stimmung zu sorgen. So können Ängste schon vermieden werden, bevor sie überhaupt entstehen können.

Stress ist immer ein wichtiger Faktor, und daher ist es wichtig, dass man lernt, ganz einfach einmal nichts zu tun. Das ist manchmal gar nicht so einfach, viele sind es gar nicht mehr gewöhnt, einfach einmal nur in den Himmel zu schaun und Fünfe gerade sein zu lassen. Dieses Nichtstun ist sehr wichtig, denn dadurch werden die Stresshormone reguliert, und es bringt zudem noch jede Menge Gelassenheit mit sich.

Auch Hobbys sind sehr wichtig. Egal, was man gerne macht, sei es das Angeln, das Gärtnern, Basteln oder Sport, man sollte es auf jeden Fall fest in das Leben integrieren. Macht man dies mit viel Freude, treten Sorgen sehr schnell in den Hintergrund.

Ganz bewusst eine Auszeit für die Sinne kann man nehmen, wenn man meditiert. Die Sinne sind in vielen Fällen ganz einfach überlastet, und daher ist eine Meditation immer Balsam für die Seele. Es gibt sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten, eine Meditation durchzuführen, beispielsweise im Sitzen, im Liegen oder gar im Gehen. Bücher und CDs können dabei helfen, die Meditation zu erlernen, oder man meldet sich einfach bei der Volkshochschule an, die für gewöhnlich immer solche Kurse anbietet.

Viele Menschen müssen heute auch erst einmal wieder lernen, einen Schritt nach dem anderen zu machen. Was sich eigentlich recht banal anhört, kann für viele Stressgeplagte sehr schwierig werden.

Auch Laufen kann sehr gut helfen, in Studien wurde mittlerweile belegt, dass regelmäßiges Laufen die Wirkung haben kann von einem Medikament. Daher wird das regelmäßige Sporttraining auch mittlerweile in Kliniken angeboten als Baustein der Therapien.

Tags: , , , , Dezember 13th, 2015 Posted in Gesundheit

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