Tahiti – Urlaub in der traumhaften Südsee

Wenn Sie die klangvolle Begrüßung „Maeva“ hören, sind Sie an einem Traumziel in der Südsee angekommen – auf Tahiti. Machen Sie es wie die großen Seefahrer früherer Zeiten, entdecken Sie die Schönheit des faszinierenden Archipels vom Meer aus.

Die Marquesas-, Tuamotu- und Gesellschaftsinseln prangen wie grüne Juwelen in den blauen Gewässern des Südpazifiks. Auch „Iles du Vent“, Inseln über dem Winde werden sie genannt, ein Name, der unwillkürlich Sehnsucht weckt. Schon der Maler Paul Gauguin war den Kleinoden in Französisch-Polynesien unrettbar verfallen. Hier fand er seine große Liebe, hier malte er seine große Liebe, hier malte er seine berühmtesten Kompositionen und ausdrucksstärksten Bilder, die eine ganze Kunstepoche und viele nachfolgende Künstler nachhaltig beeinflussten. Und hier, auf Hiva Oa, wurde der große Meister 1903 begraben. Auch heute noch, mehr als 100 Jahre später, sind die Faszination und die Anziehungskraft dieser Inseln ungebrochen. Durch die Lage abseits der Schifffahrtsrouten hat sich die Ursprünglichkeit der Menschen, ihrer Kultur und der Natur erhalten. Um den Zauber dieser Inselwelt zu verstehen, muss man sich ihr vom Meer nähern. Eine Kreuzfahrt, die kulturelle Höhepunkte mit spektakulären Natur-Highlights verbindet, ist der schönste Weg ins Herz Französisch-Polynesiens.

1. Tag: Wohl noch nie habe ich mich so leichten Herzens vom Festland verabschiedet wie in dem Moment, als die Aranui in Papeete, der Hauptstadt Tahitis, ablegt. Ich freue mich darauf, an Bord eines komfortablen Kreuzfahrtschiffes die Geheimnisse der Südsee zu erkunden, die schon so viele vor mir in ihren Bann gezogen und nie mehr losließen. Erleichtert stelle ich fest, dass hier an Bord alles sehr relaxt zugeht, die Zwänge der Zivilisation können wir getrost hinter uns lassen. Der Kapitän begrüßt uns in Jeans und zupft später den Bass, einfach himmlisch.

2. Tag: Unbeschreiblich ist die Ankunft in der Lagune von Fakarava. Das kristallklare Wasser lädt zu Sportaktivitäten ein. Dann geht es weiter zu den Marquesas.

3. Tag: Auch wenn kein Land in Sicht ist, kommt keine Langeweile auf. Die Luft ist lau, und die Crew unterhält uns mit Rhythmen und Tänzen ihrer bunten Kultur. Wer mag, macht mit.

4. Tag: Schon morgens legt die Aranui im malerischen Hafenstädtchen Hakahau an. Der Anblick der 1200 Meter hoch aufragenden bizarren Berggipfel ist einer der beeindruckendsten Momente der ganzen Reise und zieht mich in den Bann. Beim Landgang genießen wir kulinarische Spezialitäten der Insel.

5. Tag: In Taiohae verlassen wir die Aranui und erkunden die Insel per Geländewagen. Von der Kathedrale Notre Dame geht es über den Muake Pass im Landesinneren ins Taipivai Tal. Dort entscheiden wir uns für eine Durchwanderung des Regenwaldes, um die archäologische Stätte Meae Paeke zu erreichen. Keine Frage, der Weg hat sich gelohnt. Mit vielen historischen Eindrücken legen wir am späten Nachmittag am Kai von Taipivai ab.

6. Tag: Am Morgen verlassen wir die Aranui und fahren mit Trucks zum Hauptort, dem Dorf Atuon. Dort besuchen wir den Friedhof mit der Grabstätte Paul Gauguins. Auch am Grab des französischen Chansonniers und Poeten Jacques Brel halten wir inne. Im Kulturzentrum kommen wir dank der ausgezeichneten Ausstellungen den Werken dieser beiden berühmten Künstler näher. Dann setzen wir auf die Insel Tahuata über und unternehmen einen Spaziergang zum idyllischen Hauptörtchen Vaitahu.

7. Tag: Vor Omoa wirft die Aranui den Anker. Eine kurze Wanderung führt in das Dorf; wer möchte, wandert nach Hanavave, wohin die Aranui über Mittag gefahren ist. Anschließend wird die idyllische Bucht der Jungfrauen erkundet.

8. Tag: Diesmal ankert die Aranui in der Bucht Puamau. In einer einstündigen Wanderung können alle, die möchten, zur archäologischen Fundstätte Meae Iipona gelangen, wo unter anderem der größte Tiki Polynesiens zu finden ist.

9. Tag: Nicht nur die Form der Insel gleicht einem Blatt, sie ist auch üppig bewaldet. Der köstliche Duft von Tiare steigt mir in die Nase. So klein der Hauptort Vaitahu auch ist, er hat Geschichte geschrieben. Spanier, Missionare, und der Vatikan haben hier ihre Spuren hinterlassen. Letzterer erbauten eine Kirche mit wunderschönen Ornamenten. Bei einem Picknick im Tal von Hapatoni stärken wir uns; anschließend genießen wir den Strand, schwimmen, schnorcheln und relaxen ausgiebig im feinen Sand.

10. Tag: Bereits morgens booten wir im Hauptort Vaipaee aus und fahren in Geländewagen zum kleinen Inselmuseum, zum sehr sehenswerten Botanischen Garten und entlang der Küste nach Hokatu und nach Hane. Wer möchte kann einen Ausritt unternehmen – schließlich ist Ua Huka die „Insel der wilden Pferde“. Von den Gipfeln bieten sich atemberaubende Ausblicke auf den schillernden Pazifik und die zerklüftete Küstenlinie. Am Abend entspannen sich an Bord der Aranui Reiter wie Nicht-Reiter beim polynesischen Fest mit Musik, Tanz und exzellentem Essen.

11. Tag: Wir steuern die Nordküste der Insel an. Nach dem Übersetzen geht es mit dem öffentlichen Inselbus „Le Truck“ zum malerischen Dörfchen Taiohae. Gegen Mittag nehmen wir dann Kurs auf Ua Pou und nutzen gerne die letzte Gelegenheit, zauberhafte Souvenirs der Marquesas zu kaufen.

12. Tag: Sanft kreuzt die Aranui in Richtung Tuamotu-Archipel – und ein Tag auf See kommt jetzt gerade recht, um im Liegestuhl all die faszinierenden Eindrücke und Bilder noch einmal Revue passieren und die Seele ausgiebig baumeln zu lassen.

13. Tag: Morgens erreichen wir die zauberhafte Lagune von Rangiroa. Hier gibt es Gelegenheit, sich beim Baden oder Schnorcheln ein wenig Bewegung zu verschaffen und noch einmal das unvergleichliche Wasser des Südpazifiks zu genießen.

14. Tag: Nach dem Frühstück legen wir wieder in Papeete an und es heißt Abschied nehmen. Sicher aber ist: Die Aranui und die Inselwelt des Südpazifiks werde ich nie vergessen.

Tags: , , November 19th, 2015 Posted in Urlaub

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