Schön in den Tag starten – auch für Frauen mit reifer Haut

Wenn man älter wird, dann ist die Haut nun einmal nicht mehr so, wie sie noch mit zwanzig aussah. Hier gibt es ein Fältchen, da findet man ein Fleckchen, und wenn man sich dann im Spiegel betrachtet fühlt man sich einfach überhaupt nicht perfekt. Aber man kann heute mit den passenden Texturen aus der reichhaltigen Auswahl von Wellness und Beauty und ein paar gekonnten Handgriffen dafür sorgen, dass man weitaus besser aussieht, als man eigentlich denkt.

Es ist recht einfach, den Teint weichzuzeichnen, bevor dann zarte Farben auf den Lippen und auch den Lidern dem Aussehen den letzten Schliff geben.

Gründlich reinigen ist immer sehr wichtig. Viele meinen ja, dass dies nur am Abend der Fall ist, aber auch morgens ist eine Reinigung sehr wichtig, vielleicht noch wichtiger als am Abend. Das ist deshalb so, weil die Haut über Nacht sehr viel gearbeitet hat, und dadurch wurden die sogenannten Abfallprodukte wie Talg und Schüppchen an die Oberfläche der Haut gebracht. Diese Abfallprodukte müssen aber auf jeden Fall erst entfernt werden, bevor man das Make-up aufträgt, denn die Haut sollte dafür schön eben sein. Am besten eignet sich zur Reinigung ein frisches Reinigungsgel. Wenn man entsprechend die Zeit hat, dann sollte man es auch ruhig mit einem Bürstchen verteilen. Dabei erhält die Haut eine richtige Mini-Massage, die auf jeden Fall für rosige Wangen sorgt.

Wichtig ist immer, dass man sich eine Basis schafft. Eine absolut ideale Make-up Grundlage ist ein Serum. Zum einen enthält ein solches Serum nur wenig Fette, und das ist ein großer Vorteil, denn die speziellen Anti-Aging-Grundierungen sind meistens selbst schon etwas reichhaltiger und auch fetthaltiger. Andererseits stecken auch noch jede Menge Wirkstoffe in einer hohen Konzentration in Tiegel oder Flasche. Hier ist beispielsweise die Hyaluronsäure zu nennen, diese bindet die Feuchtigkeit in den oberen Hautschichten wie ein kleiner Schwamm, und so werden Fältchen wirklich für ein paar Stunden aufgepolstert. Das ist absolut ideal, um den Teint vor dem Schminken entsprechend zu glätten.

Die neue Generation an Grundierungen, die sich spezialisiert hat auf die reife Haut, ist sehr flexibel. Diese Produkte enthalten sehr feine bis feinste Mikro-Pigmente, die sich ganz leicht verteilen und sich nicht so krümelig in den Falten absetzen, wie man das von anderen Grundierungen gewohnt ist. Zusätzlich enthalten sie Elastomer-Gele, die ein elastisches Netz auf der Haut bilden, und das kann sich den Gesichtsbewegungen anpassen. So verleiht es neue Spannkraft. Um dem Maskeneffekt entgegen zu wirken, gibt es heute leichte Formulierungen mit einem hohen Wasseranteil. Bei der Farbwahl ist auch sehr wichtig, dass man im Zweifelsfalle immer zu der helleren Nuance greifen sollte, nicht zu der dunkleren, denn dunkle Töne machen alt.

Ein absolutes Must-have ist der Concealer. Das ist eine flüssige Abdeckcreme. Damit kann man bestens bläuliche Augenringe kaschieren, und zwar indem man ein gelbliches Produkt nimmt und mit feinen Strichen unter den Augen aufträgt. Dann klopft man es mit den Fingern ein. Ideal abrunden kann man die Make-up-Grundlage mit einem Mosaik-Puder. Dieser fixiert das Make-up und gleicht zudem auch noch letzte Farb-Unregelmäßigkeiten aus.

Dazu gibt es auch noch ein paar Schummel-Tricks für Augen, Wangen und Lippen, die einen gleich noch etwas jünger erscheinen lassen. Bei den Augen sollte man besser auf Knalltöne verzichten, denn diese lassen das Gesicht sehr schnell hart wirken. Besser sind hier recht dezente Beige- oder auch Rosétöne. Auch die schönen warmen Braun- und Olive-Nuancen sind hier sehr gut geeignet. Man beginnt immer mit dem helleren Ton, damit grundiert man das Oberlid. Den Lidbogen zieht man in einem dunkleren Ton in Bananenform nach. Kleine Fältchen werden durch Pearl-Effekte betont.

Wer gar nicht darauf verzichten möchte, der sollte einen Creme-Lidschatten nehmen, denn der setzt sich nicht so leicht in der Lidfalte ab.

Für die Lippen sollte man dunkle Töne wie ein Bordeaux besser meiden. Der Grund ist ganz einfach, denn sie lassen den Mund schmaler wirken. Volumen zaubert man dagegen eher mit einem Gloss in Himbeertönen, der auch gleichzeitig noch aufpolsternde Pigmente enthält. Für feine Münder gibt es noch einen Trick, man zieht mit einem Konturenstift, der in der Farbe der Lippen gehalten ist, am äußeren Lippenrand eine Linie. Danach dann die Lippen mit einem natürlichen Rosenholzton ausmalen. Anschließend gibt man noch farbloses Gloss darüber.

Auch die Wangen sollte man auf keinen Fall vergessen, hier sollte auf jeden Fall Rouge genutzt werden, denn Rouge ist der absolute Jungmacher überhaupt. Verzichten sollte man aber auf alles, was in Richtung Orange geht, besser ist hier eine frische Nuance in Pink. Wichtig ist hier auch die Form, denn den kreisrunden Apfelbäckchen, die einige Damen gerne bevorzugen, machen einfach nur alt. Besser ist es, wenn man mit einem großen Rougepinsel eine schräge Linie auf die Wangenknochen setzt, das hebt noch dazu optisch. Auch hier gibt es einen Trick, man kann mit einem matten Braun ganz sanft die Gesichtskonturen modellieren.

Tags: , , , November 2nd, 2015 Posted in Allgemein

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