Richtig essen gegen Wohlstandskrankheiten

Viele Zivilisationskrankheiten sind für die Deutschen mittlerweile Teil ihres Lebens geworden. Geschätzte 8 Millionen Typ 2 Diabetiker gibt es in Deutschland. Sie leiden unter einer Form des Diabetes, die fast immer durch ungeeignete Lebensweise ausgelöst wird.

Jeder 3. leidet hingegen an Bluthochdruck. Die daraus resultierenden Erkrankungen stellen in Deutschland die Todesursache Nr. 1 da. 75 % der Männer und 59 % der Frauen gelten außerdem als übergewichtig. Und alle Übergewichtigen stehen an der Schwelle zu den verschiedenen so genannten Wohlstandskrankheiten. Doch damit nicht genug. Übergewicht gilt als unschön. Wer übergewichtig ist läuft Gefahr, als undiszipliniert angesehen zu werden und wird auch trotz guter Arbeit oft schlechter angesehen, als der schlanke Kollege.

Schuld am Übergewicht ist nicht nur der Betroffene selbst. Auch die Werbung trägt erheblich zu Missverständnissen bei und verwirrt den stressgeplagten Konsumenten mit unsinnigen Angaben über Fett und Zucker. Es gibt daher, unabhängig von der Flut der Diäten, nur einen Weg aus dem Übergewicht und der setzt gesunde Ernährung voraus, und die verhindert im Ergebnis auch die vielen Zivilisationskrankheiten.

Richtig essen müssen viele Menschen erst lernen und oft sind unterschiedliche Kuren hierfür sehr gut geeignet. Schämen muss sich dafür niemand. Wer keine Zeit hat zu kochen, muss neue Wege gehen, denn die Hausfrauentipps der letzten 20 Jahre nützen diesen Menschen herzlich wenig. Dabei ist es gar nicht so schwer, einen Ess-gesunden Tag zu bewältigen. Das Frühstück darf ruhig großzügig sein. Ausfallen sollte es keinesfalls, denn das hat große Nachteile für den Stoffwechsel. Vollkornbrot, ein Ei, Tee, ein Glas Wasser, Käse, Wurst, Müsli oder Joghurt mit etwas Getreide sind ein gutes Frühstück. Säfte sollten frisch gepresst sein, denn gesunde Ernährung lässt sich mit Fertigprodukten heute nicht mehr vereinbaren. Sehr gesund ist auch eine Suppe zum Frühstück.

Das 2. Frühstück sollte nicht mehr sein als ein Apfel. Bananen stören die Fettverbrennung und sollten vorerst gemieden werden, außerdem ist heimisches Obst dem importierten vorzuziehen. Für das Mittagessen gilt: alles was in die eigenen zusammengelegten Hände passt, ist eine geeignete Portion. Weitere Zwischenmahlzeiten sollten sich alle verkneifen, die abnehmen wollen. Das Abendessen ist möglichst karg. Eine fettarme Suppe oder eine Scheibe Brot genügen völlig. Das kann in der Zeit der Umstellung natürlich hart sein, weshalb man durchaus mit etwas Rohkost aufstocken darf. Ein großer Teller Salat und eine heiße Suppe suggerieren, dass es viel zu essen gibt.

Tatsächlich enthalten solche Speisen aber viele Nährstoffe und wenige Kalorien. Auch ein Glas Rotwein, möglichst trocken, ist am Abend erlaubt. Wer Probleme mit dem Abendessen hat, hilft sich indem er das Abendessen gründlich vorbereitet und dann in aller Ruhe genießt.

Richtige Genießer, die auf Snacks am Abend nicht verzichten können, können sich selbst einen kalorienarmen Dip für Gemüsesticks herstellen. Milch aufkochen, langsam etwas Zitronensaft dazugeben , dann salzen und pfeffern und frische, gehackte Kräuter großzügig darunter mischen. Anschließend durch ein Leinentuch abseien und die Masse etwas zusammendrücken. Alternativ geht auch fettarmer Speisequark oder Frischkäse. Optimalerweise sollte man die Portion vorher kalkulieren. Gesund schlank zu werden ist ganz einfach und es gibt keinen Grund, auf Genuss zu verzichten.

Tags: , , , November 29th, 2015 Posted in Gesundheit

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