Eine Reise in die Wiege der Geschichte – Jordanien

Die enge Schlucht misst mehr als einen Kilometer. Und hinter jeder der Windungen hofft man es endlich zu finden – die Rede ist von dem Schatzhaus der antiken Felsenstadt Petra. Wenn man es dann endlich gefunden hat, kann einem schon einmal der Atem stocken.

Diese gigantische Grabkammer wurde vor rund 2000 Jahren direkt aus der Sandsteinwand geschlagen. Einer Fata Morgana gleich ragt es rund vierzig Meter in die Höhe. Die ganze Fassade ist mit Säulen verziert, und alles ist so glatt poliert, dass es schon fast glänzt.

Um dieses Schatzhaus herum gibt es noch sehr viele unzählige andere Kammern, und auch Tempel, Paläste und Theater kann man hier entdecken. Noch bis zum Jahre 300 nach Christus war Petra die Hauptstadt des Händlervolks der Nabatäer. Und die vorbeiführende Weihrauchstraße wurde von ihnen kontrolliert. Der Ort war viele Jahrhunderte im Sand versunken, und erst 1920 wurde er wieder entdeckt.

Aber Jordanien hat natürlich noch mehr zu bieten als dieses Schatzhaus. Jordanien ist ein Königreich, das zwischen der arabischen Wüste und dem recht fruchtbaren Teil des Jordans liegt.

Im Nordwesten des Landes befinden sich die Reste der antiken Stadt Gadara auf einer Hügelkuppe im heutigen Uum Qays. Und von den Straßen, die mit Säulen gesäumt sind, fällt der Blick immer über das Jordantal hinunter auf den See Genezareth. Wenn man dort steht kann man sich sehr gut vorstellen, wie sich dort seit dem Jahre 200 vor Christus Philosophen und Dichter versammelten, die diese Stadt zu einem antiken Kulturzentrum machten.

Der Mittelpunkt des Landes ist heute Amman. Diese Hauptstadt gehört heute zu den ältesten menschlichen Siedlungen der ganzen Welt, über 10.000 Jahre ist diese Stadt schon alt. Sie erstreckt sich über mehrere Hügel. Fantastische Ausblicke sind hier garantiert, und das weiße Häusermeer hat man immer im Hintergrund. Einer der wohl schönsten Plätze ist der Zitadellen-Hügel mitsamt dem Herkules-Tempel, der kreisrunden Zisterne, dem prächtigen Kalifenpalast und auch der byzantinischen Basilika. Auch sehenswert ist hier das römische Theater und die Abu-Darwish-Moschee.

Geht es dann weiter in den Süden des Königreichs, dann kommt man an das Tote Meer. Hier hat das Meer eine so hohe Mineralienkonzentration, dass die Badenden in dem schönen sanften Salzwasser nicht untergehen können. Man kann sich sogar auf den Rücken legen und eine Zeitung lesen.

Noch tiefer im Süden liegt das Ferienparadies Aqaba direkt am Roten Meer. Dies ist die einzige jordanische Stadt mit einem Zugang zum Meer. Neben den schönen Sandstränden ist vor allem die reiche Unterwasserwelt mit den bunten Fischen und den vielen exotischen Korallenriffs ein großer Anziehungspunkt für die Reisenden. Und man muss nicht einmal Tauchen können, um diese Unterwasserwelt zu sehen, denn viele Glasbodenschiffe ermöglichen es, auch trockenen Fußes dies Welt zu erleben.

Tags: , , , , November 8th, 2015 Posted in Asien

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