Trotz Diabetes immer gesunde Füße

Viele fragen sich oft, was eigentlich die Füße mit dem Blutzucker zu tun haben. Nun, das ist schon so einiges. Ein Zuckerspiegel, der dauerhaft zu hoch ist, schädigt auf jeden Fall die Nerven. Diese Schädigung zeigt sich dann zuerst an den Füßen. Die Betroffenen leiden dann unter Missempfindungen, und sehr oft spüren sie gar nicht, wenn sie sich eine Verletzung zugezogen haben.

Dadurch können sich ganz schnell Wunden und Geschwüre bilden. In den Griff bekommt man das meistens mit der richtigen Fußpflege.

Für Diabetiker-Füße ist auf jeden Fall eine regelmäßige Kontrolle absolut wichtig. Wenn man abends die Schuhe auszieht, sollte man auf jeden Fall einen gründlichen Blick auf die Füße werfen. Hat sich vielleicht irgendwo eine Blase gebildet, oder hat man sich vielleicht gestoßen? Gibt es irgendwelche anderen Verletzungen? Sind Beschwerden aufgetreten, kann auch die Diabetiker-Fußambulanz weiterhelfen, am besten fragt man hierzu den Arzt.

Wichtig ist es auch, dass man die Fußnägel immer schön kurz hält. Achtet man darauf nicht, dann kann es passieren, dass sie am Diabetikerfuß sonst unbemerkte Druckstellen verursachen. Zu kurz sollten die Nägel aber auch nicht geschnitten werden, vor allen Dingen an den Seiten ist dies wichtig, denn sonst können die Nägel dort einwachsen. Dann kann es dazu kommen, dass sich das Ganze entzündet. Außerdem sollte man die Nägel nicht rund, sondern gerade abschneiden. Danach sollte man die Ecken dann einfach nachfeilen. Ist der Nagel bereits eingewachsen, dann sollte man am besten sofort zur medizinischen Fußpflege gehen und nicht selbst daran herumdoktern.

Wichtig ist es auch, dass man die Haut gut feucht hält, denn wenn die Haut nicht genug Feuchtigkeit bekommt, dann trocknet sie aus. Dann kann es passieren, dass sich gerade an den Fersen tiefe Schrunden bilden. Daher sollte man jeden Tag die Füße mit einer speziellen Fußcreme massieren. Die für die Diabetes typischen Missempfindungen kann man mit dem Wirkstoff Benfotiamin bekämpfen, den man in den Apotheken bekommen kann.

Oft bildet sich am Fuß auch Hornhaut. Diese ist für die Haut ein Schutz, aber wenn diese Hornhaut zu dick wird, dann kommt es zu Druckstellen. Wenn die Hornhaut nach innen wächst, entstehen die meistens sehr schmerzhaften Hühneraugen. Daher sollte man die überschüssige Hornhaut am besten mit einem Bimsstein oder auch einer Feile entfernen. Einen Hobel sollte man auf keinen Fall nutzen, denn hier ist die Verletzungsgefahr einfach viel zu groß.

Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, und bei dieser Erkrankung ist die Abwehrkraft des Körpers gegen Eindringlinge geschwächt. Damit sind auch die Füße viel anfälliger für Nagelpilz. Wenn bereits eine oder auch mehrere Zehen befallen sind, dann helfen spezielle medizinische Nagellacke, die man in der Apotheke bekommen kann. Diese muss man so lange anwenden, bis der Nagel wieder gesund nachgewachsen ist. Das kann schon einige Monate dauern. Aber auch für die Vorbeugung kann man in der Apotheke bestimmte Nagellacke bekommen.

Die gleichen Pilze, die die Nägel befallen, verursachen auch gleich den gefürchteten Fußpilz. Daher ist es sehr wichtig, dass man die Füße immer gut abtrocknet.

Das ist vor allen Dingen zwischen den Zehen sehr wichtig. In öffentlichen Bädern sollte man immer zum Schutz Badelatschen tragen, das gilt natürlich auch für die Sauna.

Auch das tägliche Waschen sollte man nicht vergessen. Täglich sollte man ein kurzes Fußbad nutzen, hierbei sollte das Wasser nicht wärmer sein als 37 Grad. Um die genaue Temperatur zu ermitteln, sollte man ein Thermometer nutzen. Für die Reinigung reichen ein sanftes Peeling oder auch eine milde Seife vollkommen aus.

Mit solchen einfachen Mitteln kann man die Füße auch als Diabetiker lange gesund halten.

Es gibt aber noch eine weitere gute Nachricht für alle Diabetiker. Es gibt nun eine Studie der Uni Hannover, und diese zeigt, dass Zimtextrakt in der Lage ist, den Blutzuckerspiegel zu senken.

Tags: , , , Oktober 20th, 2015 Posted in Gesundheit

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