Jersey und die schönen Schwestern – die Kanalinseln

Viele Menschen denken, dass der liebe Gott wohl einen besonders guten Tag gehabt haben muss, als er dieses Archipel erschaffen hat. Er streute dabei fünf wunderbare Perlen hinein in den warmen Golfstrom. Diese Perlen unterscheiden sich schon sehr vom nahen Frankreich, und auch vom gut 150 Kilometer entfernten Mutterland England. Guernsey und Jersey sagen jedem etwas, und sie haben auch noch drei kleine Schwestern, und zwar Alderney, Herm und Sark. Sie sind allgemein auch als Kanalinseln bekannt.

Auf diesen Inseln blüht es fast das ganze Jahr über, es gibt dort Palmen und auch Drachenbäume, die richtig prächtig gedeihen. Ihr ganz spezielles Flair erhalten die Inseln durch den recht ungewöhnlichen Mix aus der englischen Lebensart mit dem französischen Savoir-vivre.

Über der größtes Insel des Archipels, Jersey, lacht die Sonne mehr als 2000 Stunden. Eigentlich geht es auf Jersey recht ruhig und auch gelassen zu, aber in der Hauptstadt St. Helier sieht das ganz anders aus. Richtig quirlig geht es hier zwischen den malerischen Häusern und den schicken Boutiquen in den King Street zu. Teilweise stammen die Häuser noch aus dem 18. Jahrhundert.

Ruhiger ist es ganz im Osten der Insel, denn hier schmiegt sich das Fischerstädtchen Gorey mit seiner Festung Mont Orguiel hinein in eine malerische Bucht, die den Urlaubern einen tollen feinsandigen Strand bietet.

Man glaubt es kaum, aber auf der nördlich gelegenen Insel Guernsey geht es noch etwas idyllischer zu. Auch sie hat eine recht lebhafte Hauptstadt, St. Peter Port, aber seine Besucher lockt die Insel hauptsächlich mit seinen spektakulären Klippenpfaden im Süden an, den sogenannten Cliff Pathes. Dazu kommen noch über zwanzig herrlich einsame Strände, wie beispielsweise in der Huet Bay an der Südküste, oder auch an der Vazon Bay und der Cobo Bay im Norden.

Auch auf eine Zeitreise kann man sich auf den Kanalinseln begeben, und zwar wenn man mit der Fähre zur Insel Sark bringen lässt, die gerade einmal zehn Kilometer entfernt liegt. Da diese Insel autofrei ist, bewegt man sich dort mit Pferdekutschen fort, die man auch für eine Rundfahrt buchen kann. Mit dieser Kutsche fährt man rumpelnd zwischen den wundervollen rosenumrankten Häuschen hindurch, und die Insel erinnert die Besucher immer wieder an eine schlafende Schönheit. Bleibt eigentlich zu hoffen, dass der Tourismus diese Insel nicht so schnell erreichen wird.

Tags: , , , , Oktober 20th, 2015 Posted in Großbritannien

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