Eine Reise nach Zypern – die besten Gründe für den Oktober als Reisemonat

Warum man sich gerade jetzt im Oktober dazu entschließen sollte nach Zypern zu reisen? Ganz einfach, sogar im Oktober gibt es hier im Schnitt noch 27 Grad – und als wenn das nicht schon Grund genug wäre, bietet Zypern zudem nicht nur Sonne, sondern auch einen wilden Westen mit einer vollkommen intakten Natur, viel antike Geschichte und auch lagunenblaue Buchten.

Die „Fontana Amorosa“ – so wurde früher die Quelle genannt, die jeden in die Liebe stürzt, der daraus trinkt. Zwar ist von dieser Wasserstelle heute nicht mehr viel übrig, aber verlieben kann man sich hier trotzdem, und zwar nicht zuletzt in die kleinen Buchten hier am Westzipfel Zyperns, die ein absolut kristallklares Wasser haben. Wer lieber etwas mehr Sand mag, der sollte in den Südwesten fahren, in Avdímou gibt es einen vier Kilometer langen Naturstrand, und der Governor´s Beach bietet viele unterschiedlich große Sandbuchten zwischen Kreideklippen und glatten Felsen.

Wer es lieber bergig mag, der sollte das Troodos-Gebirge erkunden. Umgeben wird es von kleinen Dörfern, Weinfeldern und imposanten Klöstern. Zusätzlich findet man jede Menge ganz einsame Natur. Pinien und Zedern gibt es hier zu finden, dazwischen plätschern Bäche und Wasserfälle rauschen vor sich hin. Der höchste Gipfel, der hier alles überragt, ist der Olymp mit seinen fast 2000 Metern. Im Winter kann man hier auch Ski fahren. Im Sommer hat man die Möglichkeit, den Artemis-Trail zu erkunden, ebene Pfade führen den Wanderer in zwei Stunden bei einer einzigartigen Sicht rund um den Berg.

Zypern ist eigentlich ein lebendes Geschichtsbuch. Es gibt hier viel zu sehen, aber einiges sollte man auf jeden Fall erlebt haben, wenn man nach Zypern reist. Drei Highlights sind hier beschrieben, die absolut sehenswert sind. Aus dem 2. und 3. Jahrhundert v. Chr. Stammen die Königsgräber von Páfos, sie sind hier in den sandigen Felsen geschlagen. Eine ganze Stadt entstand hier so unter der Erde.

Viel luftiger dagegen ist das ehemalige Stadtkönigreich Koúrion mit dem Apollon-Heiligtum. Der Blick über das weite Meer ist von hier aus absolut einmalig.

Bekannterweise sind sich die türkischen und die griechischen Zyprer nicht immer einig, aber bei einer Sache schon: Der schönste Ort der ganzen Insel ist Kerýnea/Girne, der sich im türkischen Nordteil befindet. Als Tagestrip ist er mit seiner Burganlage und dem venezianischen Hafen sowie dem alten Stadtkern mit romantisch verwinkelten Gassen immer ein Geheimtipp.

Auch kulinarisch ist Zypern mit allem ausgestattet, was der Gourmetgaumen erwartet. Wenn man in einem Restaurant Mezé bestellt, dann kommt man sich vor, als wenn man einmal die Karte rauf und runter bestellt hat. Da kann es dann schon einmal passieren, dass man zwischen 15 und 30 verschiedene Häppchen serviert bekommt. Darunter sind Brot und Salat, Pasten, Lamm und auch gegrillter Haloúmi-Käse. Um gegen das Völlegefühl anzukämpfen kann es dann passieren, dass auch schon einmal ein ganzer Tisch aufspringt und spontan einen Sirtaki tanzt.

Wer nach Wellness sucht, der ist hier ebenfalls richtig. Verschiedene Spas auf der Insel bieten Erholung und ein schönes Verwöhnprogramm. Wellness bedeutet hier auf Zypern unter anderem Blumenduft in der Nase, das Meer vor Augen und frische Pflanzenextrakte auf der Haut. Hier kann man auch Yoga ausüben und im speziellen Spa-Restaurant einen Snack zu sich nehmen. Auch Thalasso-Therapien werden hier angeboten, ebenso wie Meerwasser-Anwendungen und Akupunktur. Auch spezielle Detox-Programme gibt es hier. Das Highlight sind jedoch private Yoga-Stunden am Hotelstrand. Wellness Ferien auf Zypern lohnen sich also allemal.

Unter Urlaub verstehen viele am Strand zu sitzen und gemütlich ein Gläschen Wein zu trinken. Perfekt kann man das im ursprünglichen Fischerdorf Latchí erleben. Hier gibt es Tische von Restaurants und Bars direkt am Strand. Wer es lieber etwas turbulenter mag, der sucht den Fischerhafen von Páfos auf. Die quirlige Promenade , die vielen bunten Boote und auch die imposante türkische Bastion ziehen immer wieder viele Gäste an. Wer allerdings richtig auf Party auf ist, der muss nach Lemesos ziehen, der zweitgrößten Stadt der Insel. Szene-Bars und Clubs sowie Restaurants und Bars gibt es hier zu finden.

Die Hauptstadt Nikosia weckt ganz zurecht gemischte Gefühle, denn sie steckt voller Gegensätze. Wer in der Altstadt mit ihren vielen Cafés ein paar Schritte gemacht hat, der wird bald am Ende der Seitenstraßen auf Stacheldraht und Wellblechtore stoßen. Verfallene Häuser stehen daneben. Dies ist die so genannte „grüne Linie“, die zwar recht provisorisch aussieht, aber eine Grenze darstellt. Sie trennt seit 1975 den griechischen vom international nicht anerkannten türkischen Teil von Zypern. Aber seit 2008 ist diese Grenze bereits an mehreren Stellen umkompliziert passierbar. Allerdings, wenn man diesen Teil der Insel betritt, dann kommt man sich vor, als wenn man eine komplett andere Welt betritt. Kinder, die in verrosteten Bussen spielen, Großmütter sitzen vor den Häusern, sie besitzen oft nur ein einziges Zimmer als Unterkunft. Moscheen mit ihren Muezzins rufen zum Gebet, und Jugendliche kennen nur ihre Handys.

Zypern ist eine Insel voller Gegensätze, die aber eine Erkundung absolut wert ist.

Tags: , , , Oktober 14th, 2015 Posted in Allgemein, Griechenland

Leave a Reply

*

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Powered by WordPress | Blue Weed by Blog Oh! Blog | Entries (RSS) and Comments (RSS). | Impressum