Das Südseeparadies der Türkei – die Lykische Küste

Der Sommer hält sich hier bis weit in den Herbst hinein. Zudem gehört dieser Strand zu den absoluten Top Ten am gesamten Mittelmeer. Das Wasser in der Lagune von Ölüdeniz leuchtet Tiefblau bis hin zu Türkis. Der Strand liegt hier absolut fantastisch auf einer Landzunge,

und er glänzt ganz wunderbar strahlend weiß. Da ist es absolut kein Wunder, dass man dieses Motiv auf unzähligen Fotowänden und Postern sieht.

Ölüdeniz ist wirklich das, was man als Perle an der Lykischen Küste im Südwesten der Türkei bezeichnet. Diese Region gilt allgemein noch als Geheimtipp. Hier haben sich sehr viele Orte ihr ursprüngliches Flair erhalten. Das Beste daran ist, dass es hier weitaus weniger Hotels entlang der Küste gibt als beispielsweise an der Türkischen Riviera.

Jedes Städtchen und jedes Dorf ist hier mit dem Dolmus erreichbar, das ist eine Art von Sammeltaxi, das in der Türkei oft genutzt wird. Man könnte beispielsweise zum Bummeln nach Fethiye fahren, das lohnt sich allein schon wegen der vielen Geschäfte, die es in dieser kleinen Metropole gibt. Wenn man dann genug geshoppt hat, kann man sich in den Bars am Hafen erholen. Im Hafen selbst schaukeln meistens recht viele sogenannte Gulets, das sind traditionelle Holzsegler, die für die Türkei absolut typisch sind. Mit diesen Seglern kann man ganz wunderbare mehrstündige Bade- und auch Schnorcheltouren unternehmen.

Um Kekova ranken sich sehr viele Geschichten, denn in der Gegend rund um die versunkene Stadt kann man Spuren der Römer oder auch der Byzantiner entdecken. Ein Höhepunkt ist hier sicherlich die Burg von Simena, die auf einem Fels thront. Der Aufstieg ist schon recht anstrengend, aber die Mühen lohnen sich, wenn man hinterher den Blick genießen kann. Dieser Teil der Türkei wird auch „Küste des Lichts“ genannt. Baden kann man hier sogar bis in den November hinein, beispielsweise in der Kücük-Cakil-Bucht oder auch am Kaputas-Strand. Mittlerweile kann man hier fast überall gegen eine Gebühr Liegestühle und auch Sonnenschirme ausleihen.

Durch Kalkan führen kopfsteingepflasterte Straßen, hier geht es teilweise recht steil hinab zum Hafen. Hier kommen die Fischer an mit dem Fang des Tages. Bereits kurz darauf werden die Meeresfrüchte und die Fische in den Tavernen angeboten. Frischer geht es nun wirklich nicht mehr.

Das Städtchen Kas kuschelt sich ganz malerisch in eine Bucht, und die so liebevoll restaurierten Häuser mit den wunderbaren stilvollen Holzbalkonen stehen heute bereits zu einem sehr großen Teil unter Denkmalschutz. Hier in diesem Ort hat man immer irgendwie den Eindruck, dass die Zeit schlicht stehengeblieben ist.

Hier geht es sogar beim Einkaufen sehr gemütlich zu. Hier bekommt man zunächst einmal ein Glas Tee, und dann kann man ja immer noch über den Preis verhandeln.

Östlich von Kas gelegen, ganz nahe der Stadt Demre, kommt man dann in das antike Myra. Dies ist ein Ort mit einer sehr regen Vergangenheit. In diesem Ort soll der berühmte Sankt Nikolaus geboren worden sein. Zudem erinnern hier noch heute Felsengräber an die große Zeit der Lykier und natürlich auch des Seehandels.

Bei den meisten Gästen an der Lykischen Küste ist es so, dass sie Tagesgäste sind. Daher ist es hier vor allen Dingen morgens und auch abends recht ruhig. Wenn dann die Sonne noch kurz vor dem Untergang den wunderbaren Strand von Ölüdeniz golden leuchten lässt, dann ist man wirklich der Meinung, dass man den schönsten Flecken in der ganzen Türkei gefunden hat.

Tags: , , , Oktober 19th, 2015 Posted in Türkei

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