Ayurvedische Tees – bestens geeignet um die Sinne zu beleben

Eine chinesische Weisheit besagt, dass man Tee trinkt, um den Lärm der Welt zu vergessen. Wenn es sich um einen ayurvedischen Tee handelt, dann kann er aber noch sehr viel mehr. Er kann es schaffen, Körper und Geist und natürlich auch die Seele in das Gleichgewicht zurückzubringen. Sogar die Gesundheit kann er fördern. Wie so etwas möglich wird? Natürlich durch das jahrtausendealte Kräuterwissen,

das der ganzheitlichen Naturheilkunde Ayurveda zugrunde liegt.

Bei uns ist Tee eigentlich nicht mehr als ein Getränk, zumindest ist das für die meisten Menschen so. In anderen Ländern und Kulturen ist Tee eine Weltanschauung und eine Philosophie, die dabei ganz fest zur Kultur und dem Alltag der Menschen gehört. Genau so ist das in Indien der Fall. Aus Indien kommen einige der wohl bekanntesten Teesorten überhaupt, wie der Darjeeling und der Assam. Gleichzeitig ist dieser Subkontinent auch die Wiege des Ayurveda, der Wissenschaft vom Leben. In dieser alten Heilkunde ist eine gute Lebensführung sehr wichtig für die ganz individuelle Gesundheit. Damit sind ganz eng verbunden das Yoga und der Tee.

Yogi Bhajan – das ist ein wichtiger Name, denn ohne den Träger dieses Namens würde es heute keinen Yogi-Tee und auch das Kundalini-Yoga nicht geben. Bei jeder Yogastunde von Bhajan war es üblich, dass er seinen Schülern nach der Beendigung einen Gewürztee gab. Alle, die von den Übungen noch recht angestrengt waren, wurden beruhigt, und die Sinne aller, die noch mitten in der Tiefenentspannung waren, wurden so belebt.

Die Bestandteile dieses Tees waren Kardamom, Nelken, Ingwer, Zimt und schwarzer Pfeffer. Diese koffeinfreie Mischung, die so herrlich duftet, wurde dann später die Original-Rezeptur dieses ganz klassischen Yogi-Tees. Die Eingenschaften des ayurvedischen Kräutertees sind Beruhigung, Belebung und Stärkung. Vertrieben wird er hierzulande vom Golden Temple, die jetzt das Golden Temple Teehaus in Hamburg ins Leben gerufen haben. Dort gibt es einen Zen-Garten und einen Tee-Pavillon, die einen Raum für Ruhe, Gedankenaustausch und auch Gemeinschaft geben. Das ist wohl wirklich die passende Umgebung für eine schöne Tasse Tee.

Diesen Tee kann man auch wunderbar mit Milch aufgießen, oder auch mit Schwarz-, Grün- und Rooibostee verfeinern. Viele Gesichter hat der Yogi-Tee heute bekommen, allen gemein sind aber bei den Teemischungen der Bio-Hersteller die alten, auf der Ayurveda-Lehre basierenden Rezepturen.

Diese Rezepturen sind dabei mit den drei Doshas, den Lebensenergien verknüpft. Diese beeinflussen Gesundheit, Wohlbefinden und Konstitution. Wenn diese Energien aus dem Gleichgewicht geraten, dann drohen Krankheiten. In der Lehre des Ayurveda kann man durch eine individuelle Zusammenstellung von Gewürzen und Zutaten bestimmte Eigenschaften fördern oder auch verringern. Dabei hilft natürlich auch der passende Tee.

Alle Vata-Typen sind sehr aktive Menschen, die sich auch schon einmal körperlich etwas überanstrengen können. Sie brauchen dann einen Tee, der sie beruhigt. Wenn allerdings Pitta aus der Balance gerät, dann reagieren viele Menschen oft mit einer gewissen Rücksichtslosigkeit. Dann braucht man eine Gewürzmischung, die das innere Feuer etwas abschwächt. Kapha-Typen ruhen eher in sich, sie neigen auch schnell zu Trägheit. Sie brauchen etwas Belebendes, und dazu eignet sich am besten ein Kapha-Tee.

Wertvoll an einem solchen Tee ist nicht nur der Geschmack, sondern auch die gesundheitlichen Vorteile. Die Verantwortung dafür liegt bei den fünf besten Gewürzen des Ayurveda. Ingwer wärmt schön von innen, es ist auch verdauungsfördernd und wird zudem bei Migräne eingesetzt.

Der schwarze Pfeffer ist durchblutungsfördernd und auch entzündungshemmend. Nelken sind krampflösend und antibakteriell, und durch das Kardamom wird der Magensaft angeregt. Zimt schließlich regt den Kreislauf an. Nicht nur Yogi Bhajans Schüler können dies mit Sicherheit bestätigen.

Tags: , , , , Oktober 1st, 2015 Posted in Ayurveda, Ernährung

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