Zur erholsamen Fango Kur nach Italien reisen – meine Erlebnisse im Abano Ritz Hotel Terme

Warum nicht mal einen Urlaub mit gesunden Anwendungen verbinden? So jedenfalls waren meine Gedanken, als ich die Fango Kur in Italien gebucht habe. Die Reise ging ins Abano Ritz Hotel Terme. Da ich nach einem Unfall ziemliche Probleme mit einem Gelenk habe, bekam ich einen guten Zuschuss von meiner Krankenkasse gewährt.

Das Hotel hat eine gehobene Ausstattung. Die Zimmer waren sehr sauber und schick eingerichtet. Im Hotel gibt es viele Möglichkeiten, die Zeit sehr angenehm zu verbringen. Es gibt Spiel- und Musikräume, eine Weinecke, die ich ganz besonders empfehlen kann, und eine Teenische. Auch zum Lesen kann man sich in einen eigenen Raum zurückziehen.

Ich bin das alles ganz entspannt angegangen. In den ersten zwei Tagen habe ich das Hotel erkundet. Am Abend war ich draußen mit den anderen Gästen beim Barbecue. Danach sind wir noch in den hoteleigenen Nachtclub gegangen und haben uns gut unterhalten. Den ersten Tag habe ich außerdem damit verbracht, mich über Fango zu informieren. Dass solche Anwendungen entzündungshemmend wirken sollen, wusste ich schon von meinem Orthopäden, der mir zu einer Fango Kur geraten hatte.

Fango besteht genau genommen aus Erde, die aber verschiedene Substanzen enthält und daher als Mergel bezeichnet wird. Man bekommt bei der Behandlung eine Packung auf die erkrankten Stellen. Die heilsame Wirkung fühlt man sofort. Fango tut übrigens auch da gut, wo gar keine Gelenkschäden oder ähnliches vorliegen. Ich hab das einfach mal ausprobiert. Am zweiten Tag habe ich spontan ein Massage-Angebot angenommen. Und schon war ich mitten drin im Wellnessfeeling. Vom Hotel habe ich einen Bademantel bekommen, und in dem bin ich dann von Anwendung zu Anwendung gegangen. Ich habe mich selten so entspannt gefühlt.

Abgesehen von der Fango Kur, wegen der ich ja überhaupt hergekommen war, gab es noch viele weitere Entspannungsangebote, die ich alle gern angenommen habe. Die Fußreflexzonenmassage kann ich zum Beispiel sehr empfehlen. Aber auch die Massage mit dem Salz aus dem Toten Meer – einfach großartig.

Wenn ich mich nicht gerade habe verwöhnen lassen, dann war ich im Freibad. Es gibt zwar auch ein Hallenbad, aber warum soll man bei dem phantastischen italienischen Wetter nicht draußen schwimmen? Das Wasser hat eine sehr angenehme Temperatur. Man klettert hinein und lässt sich treiben.

In der Nähe des Pools gibt es auch eine Thermaldampf-Sauna. Die ist ideal, wenn man sich so richtig entspannen will. Anschließend geht’s nämlich in die Relaxzone im Garten. Dort ist es so ruhig, dass ich jedes Mal eingeschlafen bin. Ab und zu habe ich mir ein Fahrrad geliehen und vor dem Abendessen eine kleine Radtour unternommen. Einmal war ich Golf spielen. Zum Haus gehört übrigens auch noch ein privater Trainingsrundkurs im eigenen Park.

Da die Fango Behandlung schnell bei mir geholfen hat, habe ich dort ein leichtes Training aufgenommen. Vorher habe ich meine Übungen mit dem Physiotherapeuten im Hotel abgesprochen. Das ist natürlich praktisch, wenn man in einem Hotel immer einen kompetenten Ansprechpartner hat, egal um was es geht. Der Urlaub hat mir sehr gut gefallen und ich komme gern wieder!

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