Wechselduschen – nicht nur gut für die Gesundheit

Besonders zu Beginn der kalten und nassen Jahreszeit sind viele Menschen darauf bedacht, gesund und fit die Herbst- und Winterzeit zu überstehen. Natürliche und einfache Mittel, die der Gesundheit dienen, sind in diesem Zusammenhang gefragter denn je.

Als besonders wirkungsvoll und kostengünstig erweist sich das sogenannte Wechselduschen, welches für viele Menschen zu einem allmorgendlichen Ritual gehört.

Wechselduschen zeichnen sich, wie der Name bereits sagt, durch einen Wechsel von kalten und warmen/heißen Wassergüssen aus. Das Element Wasser wirkt sich in diesem Zusammenhang nicht nur positiv auf den Kreislauf aus.

Je nach Vorliebe wird eine Wechseldusche mit kaltem oder heißem Wasser begonnen. Die meisten Menschen bevorzugen zu Beginn einen warmen oder heißen Wasserstrahl, um sich an das Wasser zu gewöhnen. Anschließend erfolgt ein Wechsel aus kalten und warmen Güssen, der ca. vier bis fünf Mal wiederholt wird.

Dabei ist es wichtig, sich langsam von unten nach oben hochzuarbeiten. Nur so kann sich die optimale Wirkung einer Wechseldusche entfalten. Begonnen wird am rechten Fuß. Langsam bewegt sich der Wasserstrahl nun am rechten Bein hoch, möglichst in kreisförmigen Bewegungen. Dann folgt das linke Bein. Auch hierbei gilt: Langsam den Duschkopf von unten nach oben bewegen; zuerst die Vorderseite der Beine, dann die Rückseite und die Innenseiten der Oberschenkel. Besonders effektiv wird die Wechseldusche, wenn der Duschkopf zusätzlich auf Massagefunktion eingestellt wird. Es kann auch eine separate Massagebürste verwendet werden, mit der die Haut nebenbei massiert wird.

Hat man sich bis zum Po vorgearbeitet, werden danach die Arme, die Schultern, der Bauch und der Rücken mit kaltem Wasser abgeduscht. Für besonders empfindliche Menschen gilt: Für Bauch und Rücken reicht ein kurzer Wasserstrahl. Wie bereits erwähnt, wird der Körper nun abwechselnd mit kaltem und warmem Wasser abgeduscht. Mir der Zeit, also nach einer ersten Gewöhnung, kann die Dauer der kalten Wasserschauer gesteigert werden. Beendet werden sollte eine Wechseldusche stets mit dem kalten Wasserstrahl.

Wer mindestens 3 Mal die Woche diese Form des Duschens durchführt, der gewöhnt sich schnell an den Wechsel aus kalt und warm. Zudem machen sich die Vorzüge einer Wechseldusche schnell bemerkbar. Der Kreislauf kommt in Schwung, man fühlt sich wach und belebt. Weitere positive Nebeneffekte, sowohl für die Gesundheit als auch für das eigene Wohlbefinden, stellen sich ebenfalls recht schnell ein.

Die Stärkung der Abwehrkräfte ist ein wesentlicher positiver Effekt von regelmäßigen Wechselduschen. Ein widerstandsfähiger Körper ist besonders in der feucht-kalten Jahreszeit ein starker Begleiter. Möglichen Erkältungskrankheiten kann man somit gezielt vorbeugen.

Ebenso positiv wirken sich Wechselduschen auf den Stoffwechsel aus. Dieser wird durch die Wasseranwendung aktiviert. Auch für die Muskulatur sind die Temperaturschwankungen von Vorteil. Durch den Temperaturwechsel werden die Muskeln aktiviert und somit sanft entgiftet.

Zu guter Letzt profitiert auch die Haut von den regelmäßigen Wechselduschen. Die Hautdurchblutung verbessert sich deutlich, die Haut wirkt anschließend rosig und geschmeidig. Vorbeugend und unterstützend gegen Cellulite, auch in Kombination mit einer Massage unter der Dusche, sind Wechselduschen hervorragend geeignet.

Zusammenfassend gilt: Nach einer ersten Überwindung beim kalten Strahl des Wassers, können Wechselduschen durchaus Spaß machen. Und die aufgezählten positiven Effekte machen sich schnell bemerkbar.

Tags: , , , September 30th, 2015 Posted in Gesundheit

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