Reha Kliniken in Polen. Zuschusse der Krankenkasse für Rehabilitation.

Früher hat man über Kuren gesagt „morgens Fango, abends Tango“, denn viele haben auf Kosten der Krankenkassen ein paar Wochen Urlaub gemacht. Heute werden nur die Kuren genehmigt, deren Anwendung medizinisch notwendig ist und die Aussicht auf Erfolg haben. Außerdem ist die Bezeichnung von Kuren jetzt moderner, denn man nennt sie heutzutage Reha (Abkürzung von medizinischen Rehabilitations-Maßnahmen).

Das Ziel der Reha-Reisen ist, die Gesundheit der Patienten zu verbessern und verschiedene Krankheiten vorzubeugen. Im ausgewählten Kurort werden individuelle Behandlungen unter medizinischer Betreuung bestimmt. Solche bestimmten Kuranwendungen können beispielsweise verschiedene chronische Beschwerden lindern oder helfen, nach einer Operation wieder auf die Beine zu kommen. Es gibt auch Kuren, die eher als Vorsorge-Maßnahme dienen, zum Beispiel bei Erkrankungen, die zu Berufsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit führen können. Das heißt also, dass sowohl kranke Patienten als auch andere Menschen, die sich vorbeugend um ihre Gesundheit kümmern möchten, eine Reha in einem Kurort verbringen können. Ob man einen Zuschuss von der Krankenkasse erhält, welche Kur für ihn richtig ist und welche Reha-Maßnahmen angewendet werden sollen, hängt entscheidend von den persönlichen gesundheitlichen Problemen des Patienten ab.

In der Reha-Klinik wird ein individueller Behandlungsplan durch einen Kurarzt erstellt. Nach der Ankunft erfolgt die Aufnahmeuntersuchung, während dessen der Arzt bestimmte Kuranwendungen verschreibt. Zu den klassischen Therapien einer Rehabilitationsreise gehören unter anderem Bad- und Trinkkur, Krankengymnastik, Massagen sowie Wasseranwendungen. Dazu werden auch fast alle Kuren durch allgemeine Maßnahmen wie zum Beispiel Ernährung und Bewegung ergänzt. Sehr populär und beliebt sind Reha-Kliniken in Polen, vor allem seit der Aufnahme der Ostländer (Polen, Tschechien, Ungarn) in die EU, da  die deutschen Krankenkassen, unter bestimmten Voraussetzungen, die Kur- und Gesundheitsreisen in diese Länder bezuschussen. Außerdem sind solche Kuraufenthalte, zum Beispiel in Polen, wesentlich günstiger als in Deutschland. Man muss wissen, dass die Krankenkasse im Falle einer Genehmigung, für eine ambulante Maßnahme – 90 Prozent der Kurmittelkosten sowie die ärztlichen Behandlungen übernimmt. Für Kost, Kurtaxen sowie Fahrkosten muss man selber zahlen, obwohl es in einigen Fällen auch einen kleinen Zuschuss für Unterkunft und Verpflegung gegeben hat. Bei stationären Vorsorge- oder Rehabilitations-Maßnahmen muss man 10 Euro pro Tag für die Unterkunft und Verpflegung zuzahlen.

Egal wie alt man ist und was man beruflich macht, unter bestimmten Voraussetzungen haben alle Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf eine Rehabilitation. Die Kosten für solche Kur übernimmt dann entweder die Krankenkasse oder die Rentenversicherung. Man sollte jedoch wissen, dass man auch auf eigene Kosten eine Kur bzw. Reha-Maßnahme machen kann. Es gibt sehr viele Menschen, die ihren Urlaub in einem Kurort verbringen und jeden Tag die vielfältige, medizinische Angebote vor Ort nutzen, um ihre Gesundheit zu verbessern. Ob Heilbad oder Kurort – jede Stadt an der Ostseeküste Polens  hat einen eigenen Charme.

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