Mutter-Kind-Kur für Verstärkung des Immunsystems

Kindergartenkinder können acht- bis zehnmal jährlich erkältet sein und das ist normal oder sogar gut, denn nur so kann sich das Immunsystem durch die Auseinandersetzung mit den Erregern stärken bzw. „trainieren“. Mit der Zeit wird die Zahl der Infekten auch abnehmen, weil das Immunsystem auf diese Weise ein Schutz gegen die Viren gebildet hat. Normalerweise sollten solche Erkältungen nach einer Woche vorbei sein, falls sie jedoch länger dauern oder die Beschwerden statt besser noch schlimmer werden, sollte man mit dem Kind zum Arzt gehen. Diese Zeit kann nicht nur für die Kleinen, sondern auch für Eltern ganz schön anstrengend sein. Ab und zu eine Erkältung oder Schnupfen ist zwar normal, aber es macht weder den Kleinen noch den Großen Spaß.

Falls das Kind Schnupfen hat, eignen sich entweder Nasentropfen oder Nasensprays. Genauso gut zu empfehlen sind Kochsalzlösungen oder auf die Oberlippe aufgetragene Majoranbutter – beides bekommt man in der Apotheke. Falls man sich für die Nasentropfen entschieden hat, sollte nicht vergessen, dass sie nicht länger als fünf Tage angewendet sein sollen. Sie erleichtern zwar das Atem, aber bei längeren Anwendung können der Nasenschleimhaut schaden.

Husten ist ein ganz normaler und natürlicher Mechanismus, dessen Rolle ist, den Schleim nach außen zu schaffen. Deswegen ist es wichtig dabei viel zu trinken, was den Schleim verflüssigt, der sich in der Luftröhre und den Bronchien gesammelt hat. Holunderblüten-, Kamille- oder Thymiantee wirken sehr gut. Auch warme Milch mit Honig eignet sich für Kinder ab zwei Jahren. Für die Unterstützung können die Inhalationen mit Wasserdampf oder Salzlösungen verwendet werden. Ätherische Öle sowie Salben können den Zustand noch verschlimmern und sind überhaupt nicht zu empfehlen. Bei Babys und Kleinkindern darf man sogar keine Mittel die Kampfer oder Menthol enthalten, weil sie zu akuter Atemnot führen können.

Fall das Kind Fiber hat, braucht es eigentlich statt fiebersenkenden Mittel – Ruhe, luftige Kleidung, leichtes Essen und das viele Trinken, weil diese erhöhte Körpertemperatur den Heilungsverlauf unterstützt. Bei Erkältungen können auch Hausmittel helfen. Zum Beispiel ein Zwiebelsaft – eine rohe Zwiebel sollte man klein schneiden und mit einem Teelöffel Kandiszucker oder Honig vermischen. Für ein paar Stunden zudecken und ziehen lassen. Dann löffelweise verteilten Zwiebelsaft über den Tag einnehmen. Er steigert nicht nur die Abwehrkräfte sondern wirkt keimtötend und schleimlösend.

Ab und zu passiert auch, dass Schnupfen oder Husten ein Symptom einer Allergie ist. In Deutschland leidet jedes zehnte Kind an allergischem Schnupfen und jedes zehnte bis zwanzigste an Asthma. Falls Allergie oder Asthma bei dem Kind diagnostiziert wurde, sollte es geeignete Medikamente vom Arzt bekommen. Bei akutem Asthmafall ist es sehr wichtig, dass das Asthmaspray für den Notfall immer griffbereit ist. Um die Krankheit vorzubeugen oder sie zu überwinden kann auf jeden Fall eine Mutter-Kind-Kur helfen. Es ist eine Rehabilitation im bestimmten Kurhotel, wo das Kind nach einer ärztlichen Untersuchung geeignete Kuranwendungen bekommt.

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