Meersalz – gut für die Gesundheit und auch köstlich für den Gaumen

Das Salz der Ozeane – es ist ein richtiger Alleskönner aus der Natur. Es heilt, verleiht beim Kochen die richtige Würze und macht zudem noch schön. Eigentlich kann man sagen, es ist ja nur Salz, mehr nicht – aber weit gefehlt, das Meersalz hat es wirklich in sich. Es steckt voller Spurenelemente, vor allen Dingen Magnesium und Kalzium, und genau diese Spurenelemente machen dieses Salz so ungemein wertvoll.

Es lindert Hautkrankheiten, und auch in der Küche wächst sein Beliebtheitsgrad. Das ist so, weil das Meersalz etwas weicher und zudem auch dezenter im Geschmack ist als Speisesalz. Wer schon einmal einen ausgiebigen Wellness Urlaub in Polen verbracht hat, wird in den Genuss unterschiedlicher Wellnessanwendungen mit Meersalz gekommen sein.

Mit Meersalz kann man auch wunderbar inhalieren, denn bei Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündungen fördern die Salzdämpfe die Heilung. Dadurch schwellen die Schleimhäute ab und der Schleim kann abfließen, so wird die Nase richtig schön frei. Für eine solche Inhalation nimmt man zwei Esslöffel Meersalz, gibt das in zwei Liter Wasser und bringt das Ganze zum Kochen. Dann wie üblich ein Handtuch über den Kopf und die Schultern legen und die Dämpfe zehn Minuten lang einatmen.

Auch für ein Körperpeeling ist Meersalz wunderbar nutzbar. Für ein solches Peeling nimmt man zwei bis drei Esslöffel feines Meersalz, und vermischt das je nach Hauttyp mit Sahne, Quark, Olivenöl oder auch mit Duschgel. Dann die Paste mit kreisförmigen Bewegungen auftragen, und an besonders verhornten Stellen wie den Ellenbogen recht kräftig einmassieren. Danach dann richtig gut abduschen und die nun wieder weiche Haut mit einer entsprechenden Lotion pflegen.

Meersalz hat eine entschlackende Wirkung, und das macht es zu einem hervorragenden Cellulite-Killer. Einfach zwei Esslöffel Meersalz in zwei Liter warmem Wasser auflösen. Dann zwei Leinentücher darin einweichen, auswringen und dann stramm um die Oberschenkel wickeln. Dann darüber um jedes Bein ein Handtuch legen. Das lässt man dann mindestens vierzig Minuten einwirken. Danach sollte man die Haut bürsten und auch mit Öl behandeln.

Auch als Badezusatz ist das Meersalz sehr beliebt. Es beruhigt gereizte und entzündete Haut. Um ein Vollbad nehmen zu können, mischt man eine Tasse Meersalz mit fünf bis zehn Tropfen eines ätherischen Öls nach Wahl. Das dann in das Bad geben, wobei die Wassertemperatur nicht über 38 Grad liegen sollte. Die für diese Temperatur optimale Badezeit beträgt 15 – 20 Minuten.

Im Anschluss sollte man sich kurz kalt abduschen, so schließen sich die Poren wieder.

Für die Küche gibt es unterschiedliche Meersalze, beispielsweise das Sel gris. So wird die Salzschicht unter dem Fleur de Sel genannt. Dieses Salz ist mit Spuren von Tonerde und auch Schwebestoffen einer Algenart durchsetzt. Das beste Meersalz ist das Fleu de Sel, und es entsteht als hauchdünne Schicht, direkt unter der Wasseroberfläche. Dieses Salz wird immer per Hand abgeschöpft.

Meersalz ist sehr variantenreich, es lässt sich hervorragend mit anderen Gewürzen mischen, und so erhält es einen zusätzlichen Pfiff. Manche Salze kann man sogar geräuchert bekommen. Wie man sieht, ist das Meersalz wirklich ein absoluter Alleskönner.

Tags: , , , September 14th, 2015 Posted in Wellness

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