Gutes für Körper und Geist – eine Fastenkur im Hotel St. Wolfgang

Abnehmen wollte ich. In den letzten 20 Jahren hatte ich 20 kg zugenommen. Und dann kam der Moment, an dem mir meine Frau lächelnd auf den Bauch klopfte und mir erklärte, dass sie mich trotzdem liebt. „Trotzdem“. Ich wollte nicht trotzdem geliebt werden. Also habe ich eine

Entscheidung gefällt.

Wenn man 40 Jahre alt ist, dann kennt man sich. Die Angst, mit dem Abnehmen zu scheitern, war groß, und deshalb wollte ich kompetente Unterstützung. Wenn ich in meiner Firma einen Werbeauftrag vergebe, dann suche ich mir auch keine Studenten. Ich suche mir die beste Firma, die ich bekommen kann. Und so habe ich mich für das Hotel St. Wolfgang entschieden. Es hat beste Referenzen und wurde mir von mehreren Kollegen mit ähnlichen Problemen empfohlen. Ehemaligen Problemen, denn die sind wieder normalgewichtig.

Ich bin mit voller Absicht allein zur geplanten Fastenkur gefahren. Mein Aufenthalt sollte zwei Wochen dauern, und meine Laune war nicht die beste als ich ankam. Die Sorge zu scheitern und als dicker Mensch zurückzukommen, die war schon groß.

Im Hotel St. Wolfgang gibt es keine halben Sachen. Direkt nach meiner Ankunft ging es los, und das hat mir wieder etwas Mut gemacht. Hätte ich jetzt ein dickes Abendessen bekommen und wäre dann in mein Zimmer gegangen um da vor dem Fernseher zu sitzen, ich hätte auch den letzten Mut verloren. Aber es kam dann alles ganz anders.

Wir – und ich sage absichtlich „wir“, denn es war auch mein Verdienst, wie ich inzwischen gelernt habe, haben sofort mit der Analyse meiner Probleme begonnen. Mein Ziel, meine Ernährungsweise, meine Essensvorlieben, alles wurde berücksichtigt. Ich gebe ja zu, die Hydrodarmsanierung ist nichts, womit man angeben kann. Aber es hat geholfen. Einen besseren Einstieg für eine Fastenkur gibt es nicht. Durch die vorangegangene ärztliche Untersuchung, die wirklich sehr umfangreich war, wusste ich auch, dass ich eigentlich kerngesund bin – abgesehen von 20 kg Übergewicht.

Der erste Tag war wirklich sehr voll gepackt. Meine absolute Rettung. Ich war umgeben von Menschen, die die gleichen Sorgen hatten und die gleichen Probleme. Das Nordic Walking fand ich toll. Auch die gezielte Trainingstherapie.

Als junger Mann habe ich viel Sport getrieben, dann kam die Selbständigkeit und die Kinder, und irgendwann hab ich vergessen, auf mich zu achten.

Mit der Leberwärmepackung wurde der Stoffwechsel angeregt, was ganz wichtig ist, wenn man eine Fastenkur machen möchte. Herrlich war natürlich die Entspannungstherapie, bei der ich mir selbst helfen konnte. Die Hydro-Jet-Therapie war richtig klasse. Die habe ich breit grinsend genossen. Es war ein Wechselbad der Gefühle.

Ich habe die Algenkörperbehandlung fasziniert angenommen – und das als Mann – und mich gefragt, was meine Frau wohl sagen würde, wenn sie mich so sehen würde. Gut hat es mir getan! Die Sportangebote habe ich alle genutzt. Ich habe mich wirklich nicht geschont. Als ich nach Hause gefahren bin, hatte ich acht Kilogramm verloren. Seit meiner Heimkehr vor zwei Monaten dann noch mal zehn Kilogramm. Und das nur, weil ich das Erlernte angewendet habe. Ich bin wirklich dankbar für diese Fastenkur.

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