Ein Besuch in Nova Scotia lohnt immer – Neuschottland erkunden

Kanada ist ein angesehenes Fernreiseziel für Urlauber mit hohen Ansprüchen. Das Land hat viele interessante Regionen, die sich für Touristen empfehlen. Eine davon ist Nova Scotia, Neuschottland. Seinen Namen hat die Provinz aus der Zeit, als sie noch von Engländern besiedelt war.

Eigentlich handelt es sich dabei um eine eher kleine Halbinsel, an der Atlantikküste gelegen mit der Hauptstadt Halifax. In Halifax leben ca. 120.000 Menschen. Die Insel Cape Breton gehört ebenfalls zu Nova Scotia. Etwa 914.000 Menschen leben in Nova Scotia auf einer Fläche von gut 55.000 km². Das bedeutet, dass nur 17 Einwohner auf 1 km² kommen und Nova Scotia damit alles andere als dicht besiedelt ist.

Das Klima ist kontinental mit angenehmen Temperaturen. Im Winter bleiben die Temperaturen zumeist bei 0° C, können jedoch auch auf –10° C fallen. Für Wintersportler sind die meisten Teile von Neuschottland weniger geeignet, denn die Winter sind eher trocken. Skifahrer sollten deshalb in den Norden Neuschottlands reisen. Im Sommer steigen die Temperaturen kaum über 20° C. Die schönste Jahreszeit ist jedoch der Herbst, da die waldreichen Regionen dann ihre Farbe wechseln.

In Neuschottland wird Englisch und Französisch gesprochen. Durch die hohe Anzahl schottischer Einwanderer sind jedoch auch gälisch-sprachige Einwohner keine Seltenheit. Für Touristen empfiehlt sich zumindest ein Besuch von Halifax. Die Geschäfte befinden sich in der Nähe des Hafens. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören die Old Town Clock und die Halifax Citadel auf dem Citadel Hill. Die Halifax Citadel ist ein Fort aus dem Jahr 1826. Heute befindet sich darin ein Museum. Halifax hat jedoch noch einige weitere interessante Museen. Das gilt auch für das Maritime Museum, in dem sich Besucher über die Titanic informieren können, denn die sank nicht weit von Neuschottland entfernt.

Einen Besuch lohnt aber auch Peggy´s Cove. Dabei handelt es sich um ein kleines Dorf mit vielen Holzhäusern. In Peggy´s Cove befindet sich auch einer der Leuchttürme. Der Nationalpark Kejimkujik hat allein eine Fläche von 381 km². Er hat das ganze Jahr geöffnet und kann durchwandert werden. Es ist jedoch auch erlaubt, dort die Wasserwege mit dem Kanu zu befahren. In diesem Fall lohnt es sich, sich großzügig mit Filmmaterial auszurüsten. Ein zusätzlicher Anreiz ist, dass in den Wintermonaten kein Eintrittsgeld erhoben wird.

Die Insel Cape Breton vor Neuschottland ist einfach zu erreichen. Auch dort befindet sich ein Nationalpark mit einer stattlichen Größe von 950 km². Dort ist es erlaubt zu angeln.

Außerdem gibt es gut 200 km Wanderwege. Der berühmte Indian Summer lässt sich in diesem Park besonders intensiv erleben. Das liegt vor allem an dem hohen Bestand der Ahornbäume. Der Farbwechsel vollzieht sich langsam von grün zu einem kräftigen rot zu orange und schließlich zu gelb.

Urlauber sollten bedenken, dass Französisch- oder Englischkenntnisse wichtig sind. Bereits im Flugzeug wird eine Zollkarte ausgehändigt, die wahlweise auf französisch oder englisch ausgefüllt werden muss. Es ist auch üblich, dass alle Reisenden zum kurzen, persönlichen Gespräch mit dem Zoll gebeten werden.

Tags: , , , , September 12th, 2015 Posted in Nordamerika

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