Das stille Paradies Amerikas – Wyoming

Wyoming ist ein Bundesstaat im Westen der USA. Etwa 500.000 Menschen leben dort. Damit ist Wyoming nur sehr dünn besiedelt. Die Hauptstadt ist Cheyenne. Geprägt ist Wyoming von weiten Prärien und zerklüfteten Bergen. Auch die Rocky Mountains erstrecken sich bis in das Land, das etwas kleiner als die Bundesrepublik Deutschland und bekannt für seine gewaltigen Wälder ist.

Das Klima ist eher rau und regenreich. Durch seine einzigartigen Landschaften ist Wyoming touristisch hochinteressant. Vor allem Aktivurlauber und Globetrotter fühlen sich in den weiten und naturbelassenen Landschaften wohl.

Gleichwohl gewinnt der Wirtschaftsfaktor Tourismus an Bedeutung. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört sicher der Yellowstone Nationalpark. Der Park verfügt über eine Fläche von 352 Quadratkilometern. Ursprünglich befand sich dort ein gewaltiger Vulkan, der vor etlichen Millionen Jahren ausgebrochen ist. Bis heute tritt an dieser Stelle heißer Dampf aus der Erde. Die Erde wird teilweise sehr heiß und an einigen Wasserstellen steigen heiße Blasen auf, was alle Touristen begeistert.

Der Yellowstone-Nationalpark wurde bereits 1876 gegründet und bietet bis heute eine Fülle an Sehenswürdigkeiten aus Flora und Fauna. Herden wilder Tiere wandern durch das große Naturschutzgebiet und vor allem die wilde Bisonherde, die letzte dieser Art, zieht die Besucher in ihren Bann. Außerdem gibt es Coyoten, Bären und Wölfe. Um einen Adler zu sehen, können interessierte Wanderer an Führungen teilnehmen, die dann zu den beliebtesten Jagdgründen der Tiere führen.

Urlauber, die sich vor Betreten des Parks noch einmal ausrüsten wollen, haben die Gelegenheit in zahlreichen, kleineren Geschäften. Hier können auch Führungen gebucht werden. Dabei müssen die Reisenden nicht zu Fuß in den Park. Es ist ebenso gut möglich, mit dem Boot die Wasserstraßen des Parks zu erkunden oder an Land mit dem Jeep. Wesentlich abenteuerlicher ist eine solche Tour vom Pferderücken aus. Allerdings ist wenigstens geringe Reitroutine hilfreich, da die Gruppe durchaus 8 Stunden täglich auf dem Pferderücken verbringt.

Wer allein unterwegs ist sollte bedenken, dass jederzeit wilde Tiere die Straße kreuzen, die sich auch nicht immer sofort vertreiben lassen. Deshalb werden Besucher stets aufgefordert, langsam zu fahren und sich Zeit zu nehmen. Durch die regelmäßigen Besucher sind die Tiere kaum scheu, dennoch handelt es sich um Wildtiere, die kein Interesse an näheren Kontakten mit Menschen haben. Daher kommt es gelegentlich zu Unfällen, weil unachtsame Reisende glauben, einen Bison streicheln zu können. Auch das Füttern aus dem Auto ist zur Sicherheit von Mensch und Tier verboten.

Wem das zu unheimlich ist, der kann einen Rundflug über den einzigartigen Park buchen und die beeindruckende Landschaft aus der Luft bestaunen. Wyoming hat jedoch noch viel mehr zu bieten.

Sporturlauber haben hier beste Möglichkeiten, anspruchsvolle Klettertouren zu absolvieren oder sich im Rafting zu versuchen. Die Stadt Cheyenne empfiehlt den Besuch des Heimatkundemuseums, denn dort gibt es viel interessante Fakten über den „Wilden Westen“. Das beeindruckende Regierungsgebäude befindet sich im Zentrum der Stadt und ist damit leicht zu finden. Die Verständigung ist für englischsprachige Urlauber ganz einfach. Die Menschen in Wyoming sind unkompliziert und hilfsbereit, wie es fast typisch für eher ländliche Regionen ist.

Tags: , , , September 6th, 2015 Posted in Nordamerika

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