Ayurveda-Anwendungen speziell für den Wellnessbereich

Im Bereich Wellness kommen unterschiedliche Methoden und Techniken zum Einsatz, die dem Wohlbefinden und der Gesundheitsförderung dienlich sind. Angeboten werden sowohl moderne als auch althergebrachte und somit bewährte Methoden, die ihren Ursprung vornehmlich in jahrhundertealten Heilkünsten haben.

Auch Ayurveda gilt als eine solche traditionelle Heilkunst, die ihren Ursprung in Indien hat. Es existieren erste schriftliche Aufzeichnungen über Ayurveda, die bereits mehr als 5000 Jahre alt sind. Ayurveda bedeutet übersetzt „die Wissenschaft vom Leben“. Diese Lehre gilt vor allen Dingen einem gesunden und langen Leben.

In Indien lassen sich sehr viele Menschen mit der ursprünglichen und ganzheitlichen Form des Ayurveda behandeln. In Europa, speziell in Deutschland finden sich zahlreiche Wellness-Anwendungen, die ihre Wurzeln in der ayurvedischen Naturheilkunde haben. Von besonderer Bedeutung ist dabei ein ganzheitlicher Ansatz. Konkret sollen Körper, Geist und Seele „angesprochen“ und behandelt werden.

Sogenannte Bioenergien, auch Doshas genannt, sind für die körperlichen und seelischen Funktionen zuständig. Bei einem Ungleichgewicht der 3 Doshas können sich Krankheiten und Beschwerden unterschiedlicher Art einstellen. Ein ausbalancierter Zustand der Lebenskräfte soll Krankheiten vermeiden, Gesundheit und Wohlbefinden fördern. Bekannt und beliebt im Wellnessbereich ist die ayurvedische Massage. Diese sanfte Ganzkörpermassage, auch unter dem Namen Abhyanga bekannt, wird unter Verwendung von duftenden Ölen durchgeführt. Ein genau definierter Massageablauf soll die Entgiftungskanäle des Körpers öffnen und die Selbstheilungskräfte aktivieren. Ein äußerst entspannender Effekt zeichnet die Abhyanga aus.

Auch die Synchron-Abhyanga wird mitunter angeboten. Dabei führen zwei Masseure synchron (rechte und linke Körperhälfte) die gleiche Massagetechnik aus. Das Ergebnis ist in der Regel ein ausbalanciertes und harmonisches Körpergefühl.

Eine moderne Massagetechnik, die ebenfalls auf die indische Gesundheitslehre zurückzuführen ist, ist die Ayurvedische-Yoga-Dehnungsmassage. Hierbei werden Dehnungsübungen aus dem Yoga mit einer Massage des Tiefengewebes kombiniert. Auch die Marmatherapie bzw. die Marma-Massage wird von einigen Wellnessexperten und Wellnesshotels gerne angeboten. Hierbei werden bestimmte Marmapunkte (Vitalpunkte) behandelt (berührt oder geklopft). Ziel ist ein geregelter Energiefluss im physischen und psychischen Bereich, der sich positiv auf eben diese Bereiche auswirkt.

Eine beliebte Anwendung ist zudem der ayurvedische Stirnölguss, der den Namen Shirodhara trägt. Ein warmer Ölguss, der langsam und in gezielten Bahnen auf die Stirn gebracht wird, sorgt für tiefe Entspannung und innere Ruhe.

Weitere spezielle ayurvedische Massagetechniken finden sich , teilweise auch in abgewandelter Form, im Anwendungsbereich Wellness. So beispielsweise die Seidenhandschuh-Massage (Garshan) oder die Tiefenmassage (Vishesh).

Vielfach werden auch kombinierte Wellness- und Beautyanwendungen angeboten, die sich positiv auf die Schönheit von außen und innen auswirken. Körperpackungen und Ölbehandlungen mit speziellen, individuell abgestimmten Ölen in Kombination mit wohltuenden Massagen sorgen für neue Energie und ein positives Lebensgefühl. Angenehm und wirkungsvoll ist ein spezielles Dampfbad mit Kräutern, welches seinen Ursprung ebenfalls in der ayurvedischen Gesundheitslehre findet. Der Fachbegriff für dieses Schwitzbad lautet Svedana. Es wird vornehmlich nach Massagen angewendet und regt den Stoffwechsel und die Durchblutung an.

Zu ayurvedischen Anwendungen und somit auch zur ayurvedischen Lebensweise zählen auch Meditationen und Yoga. Auf der Suche nach Ayurveda im Wellnessbereich, trifft man auch auf diese speziellen Angebote, die sich sehr wohl auch auf das persönliche Wohlbefinden und eine innere Gelassenheit auswirken können.

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